Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Moderator: Giraeffchen
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Lariso3459
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Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Mein Sohn ist jetzt 20 Monate.
Seit fast 2 Wochen versuche ich nachts abzustillen. Doch es endet in Wutausbrüchen bzw. beim Versuch mittags zu schlafen, beruhigt er sich aber räumt Schränke aus und klettert übers Bett etc. und schnauft dabei leise.
Es kann doch nicht sein, dass das Kind 2 Stunden wütend ist und verzweifelt weint. Es ist kein Rankommen ihn. Er lässt sich nur ein paar Sekunden vom Vater ablenken/beruhigen oder wenn wir lauter miteinander reden guckt er uns an wie ein Auto. Danach selbes Spiel von vorne.
Gefühlt habe ich schon fast alles versucht…Immer wieder kurz beim Einschlafen/Nuckeln abdocken, mit ihm reden, außerhalb vom Schlafzimmer stillen, Schlaflieder, Kuscheltiere etablieren, Bücher ansehen, leise fernsehen,…
Beim Vater oder bei meiner Mutter kann er ohne Brust einschlafen. Und wenn ich dann noch höre bei Bekannten und Freunden, dass es dort viel besser läuft als bei uns dann macht mich das sehr traurig und wütend. Fühle mich wie eine Versagerin. Es triggert mich so dermaßen, dass manche Kleinkinder mit Körperkontakt oder sogar ohne einschlafen können. Mein Sohn mag nicht wirklich angefasst werden und tritt einen in den Bauch, ins Gesicht etc., wenn er aufgebracht ist.
Wenn ich mich so mit ihm hinlege ohne stillen im Bett (haben vorher gestillt bis er noch etwas wach war) dann wird er immer aufgebrachter und macht das Licht an, räumt Schränke aus usw. Dabei kann er noch so müde sein.
Es ist ja auch nicht so, als wäre dies jetzt der 1. Anlauf gewesen. Nein, vor etwa 8 Wochen habe ich schonmal halbherzig angefangen. Doch es verlief wie oben beschrieben.
Von der Flasche und dem Schnuller hat er sich schon früh selbst entwöhnt.
Ich kann ihn auch nicht mittags hinlegen außer im Buggy. Dabei stillen wir mittags schon seit Monaten nicht mehr. Da muss leider öfters die Oma ran oder am Wochenende mein Mann.
Was wir noch nicht probiert haben ist das Brüste abkleben. Aber das kommt mir so hart vor. Ich dachte wir stillen erstmal nachts ab und dann abends. Zumal, was mache ich, wenn er nach über 2 Stunden immer noch streit? Kommt mir so vor, als würde ich dann übles Schlaftraining mit ihm veranstalten.
Sorry, wenn der Text etwas wirr ist. Hoffe ihr könnt ihn verstehen und hoffe auf ein paar Gedanken/Erfahrungen von euch.
Seit fast 2 Wochen versuche ich nachts abzustillen. Doch es endet in Wutausbrüchen bzw. beim Versuch mittags zu schlafen, beruhigt er sich aber räumt Schränke aus und klettert übers Bett etc. und schnauft dabei leise.
Es kann doch nicht sein, dass das Kind 2 Stunden wütend ist und verzweifelt weint. Es ist kein Rankommen ihn. Er lässt sich nur ein paar Sekunden vom Vater ablenken/beruhigen oder wenn wir lauter miteinander reden guckt er uns an wie ein Auto. Danach selbes Spiel von vorne.
Gefühlt habe ich schon fast alles versucht…Immer wieder kurz beim Einschlafen/Nuckeln abdocken, mit ihm reden, außerhalb vom Schlafzimmer stillen, Schlaflieder, Kuscheltiere etablieren, Bücher ansehen, leise fernsehen,…
Beim Vater oder bei meiner Mutter kann er ohne Brust einschlafen. Und wenn ich dann noch höre bei Bekannten und Freunden, dass es dort viel besser läuft als bei uns dann macht mich das sehr traurig und wütend. Fühle mich wie eine Versagerin. Es triggert mich so dermaßen, dass manche Kleinkinder mit Körperkontakt oder sogar ohne einschlafen können. Mein Sohn mag nicht wirklich angefasst werden und tritt einen in den Bauch, ins Gesicht etc., wenn er aufgebracht ist.
Wenn ich mich so mit ihm hinlege ohne stillen im Bett (haben vorher gestillt bis er noch etwas wach war) dann wird er immer aufgebrachter und macht das Licht an, räumt Schränke aus usw. Dabei kann er noch so müde sein.
Es ist ja auch nicht so, als wäre dies jetzt der 1. Anlauf gewesen. Nein, vor etwa 8 Wochen habe ich schonmal halbherzig angefangen. Doch es verlief wie oben beschrieben.
Von der Flasche und dem Schnuller hat er sich schon früh selbst entwöhnt.
Ich kann ihn auch nicht mittags hinlegen außer im Buggy. Dabei stillen wir mittags schon seit Monaten nicht mehr. Da muss leider öfters die Oma ran oder am Wochenende mein Mann.
Was wir noch nicht probiert haben ist das Brüste abkleben. Aber das kommt mir so hart vor. Ich dachte wir stillen erstmal nachts ab und dann abends. Zumal, was mache ich, wenn er nach über 2 Stunden immer noch streit? Kommt mir so vor, als würde ich dann übles Schlaftraining mit ihm veranstalten.
Sorry, wenn der Text etwas wirr ist. Hoffe ihr könnt ihn verstehen und hoffe auf ein paar Gedanken/Erfahrungen von euch.
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Seifenblasenfrau
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Wenn er zwei Stunden wütet und brüllt, wie schläft er dann danach ein? Falls du dann nämlich wieder stillst, um die Spirale zu durchbrechen, ich glaube, dann kommt ihr nicht weiter. Meine Großen hab ich mit ~2 Jahren nachts (und tags) abgestillt und sie haben nächtelang sehr geweint. Dann war es überwunden und dann war es für alle Zeiten erledigt und sie konnten prima auch ohne Stillen auskommen und schlafen. Das war für uns alle echt anstrengend und traurig, aber natürlich darf man starke Gefühle haben, wenn sich so ein großes Kapitel Leben schließt. Es öffnen sich ja durchaus neue, schöne Kapitel und dann ist der Schmerz auch sehr bald verwunden 
Die Große 08/15
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- MamaMonster
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Die Kleine habe ich mit zwei etwa so nachts abgestillt. Sie hat jede Nacht zwei Stunden gebrüllt, bevor sie (ohne Stillen) einschlief. Und beim nächsten Aufwachen wieder. Und es war hier auch nicht schnell vorbei. Es hat hier etwa zwei Monate gedauert, bis sie nachts nur noch kurz meckerte. Davor war Gebrüll, anfangs immer Stundenlang, dann noch so eine halbe Stunde, aber jede Nacht mhermals. Trotzdem habe ich es gemacht, ich wollte nämlich wirklich überhaupt nicht mehr. Ich habe nachts ein Zweifenster von etwa 6 Stunden nicht gestillt (erkennbar am Licht). Abends, morgens und tagsüber habe ich weitergestillt. Der Punkt war, ich wusste, wenn ich das jetzt nicht mache, stimmt das Stillen für mich gar nicht mehr, ich rege mich bei jedem Stillen auf und bin wütend und stille nie einfach mit gutem Gefühlt. Das ist auch doof. So war es mega hart, für die Kleine und für mich. Aber ich war da, sie war nie alleine, immer, wenn sie das wollte (meist erst nach langem Wüten) hat sie jemand Geliebtes, meist ich, in den Arm genommen. Das ist nicht dasselbe wie Schlaftraining. Aber ich musste auch einsehen, dass sie das Recht hat, wütend zu sein, ich ändere etwas, das ihr wichtig ist, ohne dass sie mitbestimmen darf. Das ist ein Grund zum Wütend sein. Ihre Gefühle dürfen sein, auch wenn es mir unangenehm ist. Ich war mir aber genug sicher, dass ich das will, sonst wäre das für mich nicht gegangen. War auch so ein schmerzhafter Prozess.
Tagsüber habe ich weitergestillt und erst später reduziert auf nur abends. Das Einschlafstillen abends habe ich erst fast 2 Jahre später ganz harmonisch abgeschafft.
Aber vielleicht gilt es auch, die Strategie zu überdenken. Beim Grossen habe ich es genau umgekehrt gemacht. Bei ihm habe ich erst tagsüber abgestillt. Dann zum Einschlafen tagsüber. Das war kurz doof, aber weil er da auch in der Trage einschlafen konnte, nicht so wild. Dann habe ich das Einschlafstillen sehr geschränkt, nur noch auf die Dauer eines Liedes. Dabei ist er nicht eingeschlafen, aber nach kurzem Stillen war es für ihn leichter, nur im Arm einzuschlafen. Da war er auch etwa 20 Monate. Nachts habe ich weitergestillt. Aber er kam schon von selbst nicht mehr so oft, nur so 2-3 Mal, später sogar 1-2 Mal. Und dann fing er einfach an durchzuschlafen. Das kurze Nuckeln abends abzuschaffen war keine grosse Sache mehr.
Tagsüber habe ich weitergestillt und erst später reduziert auf nur abends. Das Einschlafstillen abends habe ich erst fast 2 Jahre später ganz harmonisch abgeschafft.
Aber vielleicht gilt es auch, die Strategie zu überdenken. Beim Grossen habe ich es genau umgekehrt gemacht. Bei ihm habe ich erst tagsüber abgestillt. Dann zum Einschlafen tagsüber. Das war kurz doof, aber weil er da auch in der Trage einschlafen konnte, nicht so wild. Dann habe ich das Einschlafstillen sehr geschränkt, nur noch auf die Dauer eines Liedes. Dabei ist er nicht eingeschlafen, aber nach kurzem Stillen war es für ihn leichter, nur im Arm einzuschlafen. Da war er auch etwa 20 Monate. Nachts habe ich weitergestillt. Aber er kam schon von selbst nicht mehr so oft, nur so 2-3 Mal, später sogar 1-2 Mal. Und dann fing er einfach an durchzuschlafen. Das kurze Nuckeln abends abzuschaffen war keine grosse Sache mehr.
MamaMonster mit Goldjungen (7/14) und Goldmeitli (2/17)
Blog:www.goldwaendlerin.ch
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Lariso3459
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Vielen lieben Dank erstmal für eure Erfahrungsberichte.
@Seifenblasenfrau
Ja, meist mehrmals gestillt oder mein Mann hat ihn an sich gezogen und umarmt.
@MamaMonster
Oh wow, 2 Monate
Das klingt sehr anstrengend.
Ich möchte gerne erstmal mittags ansetzen und er ohne Brust einschläft.
Hatte ihn seit Monaten in der Trage statt stillen. Doch die Trage akzeptiert er nun nicht mehr. Aber scheinbar muss ich einen kompletten Stillcut machen. Vll. schläft er dann wie bei meiner Mutter oder meiner Schwester innerhalb von 5 Minuten ein.
@Seifenblasenfrau
Ja, meist mehrmals gestillt oder mein Mann hat ihn an sich gezogen und umarmt.
@MamaMonster
Oh wow, 2 Monate
Das klingt sehr anstrengend.
Ich möchte gerne erstmal mittags ansetzen und er ohne Brust einschläft.
Hatte ihn seit Monaten in der Trage statt stillen. Doch die Trage akzeptiert er nun nicht mehr. Aber scheinbar muss ich einen kompletten Stillcut machen. Vll. schläft er dann wie bei meiner Mutter oder meiner Schwester innerhalb von 5 Minuten ein.
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Serafin
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Mit 20 Monaten und nachts hätten beide nicht mit gemacht hier. Ich glaube, ich würde erst Mal noch ein bisschen weiter stillen nachts und dann später nochmal versuchen. Bringt ja auch nichts wenn ihr euch da alle wach haltet.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Sommermama2017
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Der erste Versuch, L nachts abzustillen, war mit 19 Monaten und den hab ich abgebrochen. Nach knapp 2 Wochen war keine Besserung und dann hab ich lieber weiter gestillt.
Kurz nach dem 2. Geburtstag gings dann.
Ich fand es leichter, erst nachts das Stillen wegzulassen, weil sie da so müde war, dass sie schon auch so wieder eingeschlafen ist.
Mittags abgestellt hab ich dann im Zusammenhang mit kein Mittagsschlaf mehr. Also meine Kinder sind nie mittags ohne Stillen eingeschlafen (brauchten aber halt relativ früh auch keinen Mittagsschlaf mehr, es hat sich so ergeben).
Als längstes hat sich das Stillen abends vor (nicht zum) Einschlafen gehalten.
Aber ein grundsätzlicher Gedanke: warum willst du abstillen? Weil sonst keiner mehr stillt, weil es bei "allen" auch so läuft? Oder willst du wirklich?
Ich wollte es um den 2. Geburtstag rum bei meiner Großen WIRKLICH unbedingt. Dann klappte es auch. Vielleicht seid ihr noch nicht so weit. Und du kannst hier lesen, dass es definitiv noch andere Kinder gibt, die in dem Alter noch viel gestillt haben (meine Große noch um die 10mal in 24 Stunden).
Kurz nach dem 2. Geburtstag gings dann.
Ich fand es leichter, erst nachts das Stillen wegzulassen, weil sie da so müde war, dass sie schon auch so wieder eingeschlafen ist.
Mittags abgestellt hab ich dann im Zusammenhang mit kein Mittagsschlaf mehr. Also meine Kinder sind nie mittags ohne Stillen eingeschlafen (brauchten aber halt relativ früh auch keinen Mittagsschlaf mehr, es hat sich so ergeben).
Als längstes hat sich das Stillen abends vor (nicht zum) Einschlafen gehalten.
Aber ein grundsätzlicher Gedanke: warum willst du abstillen? Weil sonst keiner mehr stillt, weil es bei "allen" auch so läuft? Oder willst du wirklich?
Ich wollte es um den 2. Geburtstag rum bei meiner Großen WIRKLICH unbedingt. Dann klappte es auch. Vielleicht seid ihr noch nicht so weit. Und du kannst hier lesen, dass es definitiv noch andere Kinder gibt, die in dem Alter noch viel gestillt haben (meine Große noch um die 10mal in 24 Stunden).
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
- Pelufer
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Ich habe die Kleine erst tagsüber abgestillt, weil es sich quasi anbot. Sie war schon im Kindergarten und abgelenkt. Abends und nachts abgestillt hat dann noch etwas gedauert.
Solange von deiner Seite kein Leidensdruck dahinter steht, würde ich es verschieben auf ein anderes Mal. Später, wenn das Kind kooperativer ist.
Ansonsten wirst du die Wut und Trauer nachts aushalten und begleiten müssen. Es ist für Kinder ja auch eine Art Sicherheit die ihnen genommen wird und ersetzt werden soll. Das ist nicht unbedingt einfach.
Ich drück dir die Daumen
Solange von deiner Seite kein Leidensdruck dahinter steht, würde ich es verschieben auf ein anderes Mal. Später, wenn das Kind kooperativer ist.
Ansonsten wirst du die Wut und Trauer nachts aushalten und begleiten müssen. Es ist für Kinder ja auch eine Art Sicherheit die ihnen genommen wird und ersetzt werden soll. Das ist nicht unbedingt einfach.
Ich drück dir die Daumen
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- ShinyCheetah
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Wow, du klingst echt traurig, verzweifelt und wütend.Lariso3459 hat geschrieben: 08.09.2023, 00:00 Doch die Trage akzeptiert er nun nicht mehr. Aber scheinbar muss ich einen kompletten Stillcut machen. Vll. schläft er dann wie bei meiner Mutter oder meiner Schwester innerhalb von 5 Minuten ein.
Wenn du mal tief durchatmest und die Situation, in der du jetzt bist, reflektierst. Bleiben diese Gefühle dann so?
Ganz objektiv klingt es für mich nämlich gar nicht so schlimm und auch objektiv nicht ungewöhnlich:
* Stillkind 20 Monate
* kann in Abwesenheit seiner Mama bei vertrauten Bezugspersonen einschlafen
* besteht in Anwesenheit seiner Mama aber seeeeehr vehement darauf stillen zu dürfen
Dich scheint es ziemlich zu verletzen, dass dein Kind sich bei dir ohne Brust nicht so fallen lassen kann wie bei anderen ohne.
Aber das ist wirklich kein ungewöhnliches Verhalten für ein Kleinkind.
Natürlich darfst du daraus die Konsequenz ziehen und komplett Abstillen. Dass dein Kind das leichter und besser akzeptiert als "nur" nachts abstillen kann dir aber niemand versprechen (ich persönlich glaub bei einem so willensstarken Kind auch nicht daran, dass das klappt).
Warum möchtest du denn eigentlich noch weiterstillen?
____
F habe ich im Übrigen nach Gordon nachts abgestillt und es ging gut. Bei V haben wir es am Ende so gemacht, dass mein Mann bei ihr geschlafen hat und ich nicht verfügbar war. Das war da die passendere Lösung. Könntest du dir das vorstellen mal auszuprobieren?
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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Valencia
- ist mit Leidenschaft dabei
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Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Ich hatte hier zwei komplett unterschiedliche Abstill-Situationen und denke mir, dass es auch stark auf den Charakter des Kindes ankommt.
Bei meiner Tochter war das Abstillen (v.a.. nachts) sehr schwierig und hat sich etwas gezogen. Mein Mann kam da ungebeten auch zum Handkuss, da ich (da war sie 20 Monate alt) plötzlich akut erkrankte und 10 Tage im KH war. Die ersten 3 Nächte waren wirklich hart für beide.
Mein Sohn war da viel gechillter. Bei ihm hat es gut geklappt, zunächst das Einschlafstillen abzuschaffen - alternativ haben wir anfangs im Bett gelesen bis ihm die Augen zugefallen sind, gestillt wurde vor dem ins Bett gehen auf der Couch im Wohnzimmer. Ein paar Monate später habe ich ihm dann erklärt, dass ich nachts nicht mehr stillen möchte und er hat es zu meiner völligen Überraschung total gut akzeptiert! Mein Mann und ich waren beide total erstaunt! Wir waren nach der Erfahrung mit der Großen wieder auf schlimme Nächte eingestellt.
Auch als ich dann ganz abgestillt habe, hat er die ersten Male wenn er gefragt hat, mein Verneinen einfach mit einem "Okay" zur Kenntnis genommen.
Achso und bei der Großen war es so, dass sie bald nach dem nächtlichen Abstillen super durchgeschlafen hat, bei meinem Sohn ist es immer noch so, dass er mehrmals in der Nacht wach wird und sich jemand zu ihm kuscheln muss, damit er weiter schläft - oder er halt zu uns ins Schlafzimmer kommt. Also den erhofften erholsameren Schlaf habe ich leider trotz Abstillen nicht bekommen.
Bei meiner Tochter war das Abstillen (v.a.. nachts) sehr schwierig und hat sich etwas gezogen. Mein Mann kam da ungebeten auch zum Handkuss, da ich (da war sie 20 Monate alt) plötzlich akut erkrankte und 10 Tage im KH war. Die ersten 3 Nächte waren wirklich hart für beide.
Mein Sohn war da viel gechillter. Bei ihm hat es gut geklappt, zunächst das Einschlafstillen abzuschaffen - alternativ haben wir anfangs im Bett gelesen bis ihm die Augen zugefallen sind, gestillt wurde vor dem ins Bett gehen auf der Couch im Wohnzimmer. Ein paar Monate später habe ich ihm dann erklärt, dass ich nachts nicht mehr stillen möchte und er hat es zu meiner völligen Überraschung total gut akzeptiert! Mein Mann und ich waren beide total erstaunt! Wir waren nach der Erfahrung mit der Großen wieder auf schlimme Nächte eingestellt.
Auch als ich dann ganz abgestillt habe, hat er die ersten Male wenn er gefragt hat, mein Verneinen einfach mit einem "Okay" zur Kenntnis genommen.
Achso und bei der Großen war es so, dass sie bald nach dem nächtlichen Abstillen super durchgeschlafen hat, bei meinem Sohn ist es immer noch so, dass er mehrmals in der Nacht wach wird und sich jemand zu ihm kuscheln muss, damit er weiter schläft - oder er halt zu uns ins Schlafzimmer kommt. Also den erhofften erholsameren Schlaf habe ich leider trotz Abstillen nicht bekommen.
Valencia mit Tochter (11/18), Sohn (03/21) und Tochter (03/24)
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Lariso3459
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- Registriert: 07.09.2023, 22:08
Re: Kind schläft bei mir nur an der Brust ein
Das ist ja interessant, dass die meisten hier zuerst tagsüber abgestillt haben.
Dazu noch das wilde Gestrampel und schrille Gejammere, wenn er wach wird. Er hat mir schon öfters ins Gesicht getreten.
Zudem hätte ich auch gerne meinen Körper zurück. Ich habe jetzt über zwei Jahre meine Periode nicht. Ja, ich bin nicht heiß drauf aber ich würde gerne wissen, ob mein Körper noch ok ist und die Periode wieder kommt. Dazu kommt ja noch, dass ich weiß, dass er ohne Brust einschlafen kann. Das macht mich irgendwie wütend/traurig, obwohl ich weiß, dass es nur meine Sichtweise ist. Für ihn ist ganz logisch. Wäre nur sehr schön, wennn ich neben dem Stillen eine andere Schlafassoziation etablieren könnte. Er lässt sich nicht durchgängig anfassen/beruhigen, wirft Kuscheltiere etc. weg…
Außerdem möchte ich abends hin und wieder weggehen und nicht um spätestens Mitternacht zu Hause sein zu müssen.
Und ja, auch die Einstellung der Gesellschaft zum Stillen jenseits der akzeptierten 6 Monate lässt mich nicht ganz kalt.
Teilweise nervt es mich nachts. Er wacht hin und wieder vermehrt auf und abdocken merkt er recht schnell.Sommermama2017 hat geschrieben: 08.09.2023, 06:40
Aber ein grundsätzlicher Gedanke: warum willst du abstillen? Weil sonst keiner mehr stillt, weil es bei "allen" auch so läuft? Oder willst du wirklich?
Ich wollte es um den 2. Geburtstag rum bei meiner Großen WIRKLICH unbedingt. Dann klappte es auch. Vielleicht seid ihr noch nicht so weit. Und du kannst hier lesen, dass es definitiv noch andere Kinder gibt, die in dem Alter noch viel gestillt haben (meine Große noch um die 10mal in 24 Stunden).
Dazu noch das wilde Gestrampel und schrille Gejammere, wenn er wach wird. Er hat mir schon öfters ins Gesicht getreten.
Zudem hätte ich auch gerne meinen Körper zurück. Ich habe jetzt über zwei Jahre meine Periode nicht. Ja, ich bin nicht heiß drauf aber ich würde gerne wissen, ob mein Körper noch ok ist und die Periode wieder kommt. Dazu kommt ja noch, dass ich weiß, dass er ohne Brust einschlafen kann. Das macht mich irgendwie wütend/traurig, obwohl ich weiß, dass es nur meine Sichtweise ist. Für ihn ist ganz logisch. Wäre nur sehr schön, wennn ich neben dem Stillen eine andere Schlafassoziation etablieren könnte. Er lässt sich nicht durchgängig anfassen/beruhigen, wirft Kuscheltiere etc. weg…
Außerdem möchte ich abends hin und wieder weggehen und nicht um spätestens Mitternacht zu Hause sein zu müssen.
Und ja, auch die Einstellung der Gesellschaft zum Stillen jenseits der akzeptierten 6 Monate lässt mich nicht ganz kalt.