Kein Stillen möglich - verzweifelt
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
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Lösche Benutzer 28928
Kein Stillen möglich - verzweifelt
Guten Abend!
Ich hoffe hier kann mir vllt noch jemand helfen, ich bin nämlich kurz davor, das Stillen (bzw probieren) endgültig hinzuschmeißen und das zerreißt mir das Herz. Aber ich kann einfach nicht mehr und bin absolut verzweifelt.
Ich fang direkt mal mit dem Fragebogen an:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Fütterung mit Aptamil Pre. Am Tag zwischen 6 und 8mal jeweils um die 100ml.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie schläft ca. 3-4 Stunden am Stück. Stillen klappt kaum. Wenn sie wach wird lege ich sie an, sie saugt ein paar Mal und fängt dann an zu schreien. Dann Seitenwechsel. Dann gibt's die Flasche.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Mindestens 8x Pipi, ca. alle 2 Tage Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Nach der Geburt Not-OP wegen sehr hohem Blutverlust und Ausschabung der Plazenta. Zurück im Kreißsaal anlegen ohne Probleme. Ab der dritten Nacht viel Geschrei an der Brust, daher zufüttern über eine Spritze im Mundwinkel. Inzwischen nicht mehr möglich, da sie dann das Saugen an der Brust verweigert.
Wenn sie stillt macht sie das super, es gibt weder Ansaugprobleme noch Schmerzen. Sie sgluckt jedoch kaum, sondern nuckelt oft nur.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche. Schnuller ab und an, wird aber nur mäßig akzeptiert.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, die auch Stillberatung ist. Osteopathie demnächst.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Hoher Blutverlust nach Geburt, HB knapp unter 6, inzwischen bei etwa 8.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Ein weiteres Kind. Es lief nicht alles perfekt, aber er wurde 6 Monate gestillt (dann wollte er keinerlei Milch mehr).
Ich hab inzwischen alles versucht. Bockshornklee über 10 Tage, Abpumpen (allerdings höchstens 6mal täglich) bringt höchstens 20ml in 15 Minuten, Powerpumpen jeden Abend, inzwischen Unterstützung durch Domperidon (seit 3 Tagen), mit dem BES Werd ich einfach nicht warm und es stresst mich unfassbar, es anlegen zu müssen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hab das Gefühl, dass einfach nur wild rumprobiert wird und sich nichts tut. Ich hasse es, auf die Flasche angewiesen zu sein und nicht stillen zu können, aber dieses "Trara" macht mich einfach nur noch wütend und stresst mich ungemein.
Hat jemand Tipps, wie ich zum Vollstillen komme? Oder soll ich's einfach bleiben lassen?
Danke euch!
Ich hoffe hier kann mir vllt noch jemand helfen, ich bin nämlich kurz davor, das Stillen (bzw probieren) endgültig hinzuschmeißen und das zerreißt mir das Herz. Aber ich kann einfach nicht mehr und bin absolut verzweifelt.
Ich fang direkt mal mit dem Fragebogen an:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Fütterung mit Aptamil Pre. Am Tag zwischen 6 und 8mal jeweils um die 100ml.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie schläft ca. 3-4 Stunden am Stück. Stillen klappt kaum. Wenn sie wach wird lege ich sie an, sie saugt ein paar Mal und fängt dann an zu schreien. Dann Seitenwechsel. Dann gibt's die Flasche.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Mindestens 8x Pipi, ca. alle 2 Tage Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Nach der Geburt Not-OP wegen sehr hohem Blutverlust und Ausschabung der Plazenta. Zurück im Kreißsaal anlegen ohne Probleme. Ab der dritten Nacht viel Geschrei an der Brust, daher zufüttern über eine Spritze im Mundwinkel. Inzwischen nicht mehr möglich, da sie dann das Saugen an der Brust verweigert.
Wenn sie stillt macht sie das super, es gibt weder Ansaugprobleme noch Schmerzen. Sie sgluckt jedoch kaum, sondern nuckelt oft nur.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Flasche. Schnuller ab und an, wird aber nur mäßig akzeptiert.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, die auch Stillberatung ist. Osteopathie demnächst.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Hoher Blutverlust nach Geburt, HB knapp unter 6, inzwischen bei etwa 8.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Ein weiteres Kind. Es lief nicht alles perfekt, aber er wurde 6 Monate gestillt (dann wollte er keinerlei Milch mehr).
Ich hab inzwischen alles versucht. Bockshornklee über 10 Tage, Abpumpen (allerdings höchstens 6mal täglich) bringt höchstens 20ml in 15 Minuten, Powerpumpen jeden Abend, inzwischen Unterstützung durch Domperidon (seit 3 Tagen), mit dem BES Werd ich einfach nicht warm und es stresst mich unfassbar, es anlegen zu müssen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hab das Gefühl, dass einfach nur wild rumprobiert wird und sich nichts tut. Ich hasse es, auf die Flasche angewiesen zu sein und nicht stillen zu können, aber dieses "Trara" macht mich einfach nur noch wütend und stresst mich ungemein.
Hat jemand Tipps, wie ich zum Vollstillen komme? Oder soll ich's einfach bleiben lassen?
Danke euch!
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Lösche Benutzer 28928
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Achso, was ich ganz vergessen habe:
Ich hatte bis Tag 7 oder 8 nur Kolostrum, es kam einfach kein Milcheinschuss. Inzwischen ist die Milch weiß. Sie ist jetzt 3 Wochen und 2 Tage alt.
Beim Abpumpen kommt wie gesagt kaum etwas (ich glaube der Milchspendereflex löst nicht aus), das Ausstreichen per Hand ist um einiges erfolgreicher, aber ich weiß nie, wie lange man das machen sollte.
Nachts pumpe ich nicht ab.
Ich hatte bis Tag 7 oder 8 nur Kolostrum, es kam einfach kein Milcheinschuss. Inzwischen ist die Milch weiß. Sie ist jetzt 3 Wochen und 2 Tage alt.
Beim Abpumpen kommt wie gesagt kaum etwas (ich glaube der Milchspendereflex löst nicht aus), das Ausstreichen per Hand ist um einiges erfolgreicher, aber ich weiß nie, wie lange man das machen sollte.
Nachts pumpe ich nicht ab.
- Sabina
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 13.01.2012, 11:34
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Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Was machst du denn in der Nacht? Kannst du sie schlafend anlegen oder schläft sie die Nacht ‚durch‘?
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…
👦🏼2010
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Glyzinie
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1185
- Registriert: 05.02.2017, 11:51
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Guten Abend,
wann war die Geburt und hast du eine Gewichtsliste?
Ein HB von 8 ist ja immer noch sehr schlecht. Wirst du eine Infusion bekommen? Ich meine, dass das auch die Milchbildungen stören kann. Bei mir wars in Ordnung mit dem Wert, aber meine Hebamme meinte das mal zu mir.
wann war die Geburt und hast du eine Gewichtsliste?
Ein HB von 8 ist ja immer noch sehr schlecht. Wirst du eine Infusion bekommen? Ich meine, dass das auch die Milchbildungen stören kann. Bei mir wars in Ordnung mit dem Wert, aber meine Hebamme meinte das mal zu mir.
Mit eiligem Piffi (11/2016)
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JuLee
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 188
- Registriert: 21.01.2023, 21:05
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Hallo,Glyzinie hat geschrieben: 07.05.2023, 22:08 Ein HB von 8 ist ja immer noch sehr schlecht. Wirst du eine Infusion bekommen? Ich meine, dass das auch die Milchbildungen stören kann. Bei mir wars in Ordnung mit dem Wert, aber meine Hebamme meinte das mal zu mir.
das kann ich bestätigen, ich hatte auch einen hohen Blutverlust unter der Geburt und damit verbundene Eisenmangelanämie, wodurch der Milcheinschuss sehr verspätet kam und ich in den ersten Wochen große Probleme mit der Milchbildung hatte. Dass das aller Wahrscheinlichkeit nach vom Eisenmangel kam, hab ich dann leider erst viel später von der Stillberaterin erfahren.
Mini Me 10/2022 + Baby Mini Me 08/2025
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Umgedacht
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1334
- Registriert: 21.03.2022, 16:20
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Hier wird oft empfohlen kleinere Mengen öfter zu füttern. 100 ml sind für den kleinen Magen sehr viel und die Kleinen schlafen dann im Fresskoma zu lange und melden sich zu wenig für die nächste Mahlzeit.
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
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Lösche Benutzer 28928
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Nachts gibt meist der Papa das Fläschchen und ich schlafe so viel wie möglich. Nachts pumpen hab ich anfangs probiert, aber das macht mich einfach nur fertig. Wenn sie allerdings aufwacht und hungrig ist "überbrücke" ich die Zeit bis zur Flasche mit Stillen. Das klappt Mal besser, mal weniger gut.
Gegen den Eisenmangel habe ich Infusionen bekommen und nehme Kräuterblut. Eine weitere Infusion ist nicht angedacht.
Den Gewichtsverlauf hab ich leider nicht aufgeschrieben, aber die Hebamme war immer zufrieden. Geburt war mit 3420g, am 5.5. wog sie 3710g.
Gegen den Eisenmangel habe ich Infusionen bekommen und nehme Kräuterblut. Eine weitere Infusion ist nicht angedacht.
Den Gewichtsverlauf hab ich leider nicht aufgeschrieben, aber die Hebamme war immer zufrieden. Geburt war mit 3420g, am 5.5. wog sie 3710g.
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Lösche Benutzer 28928
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Das macht sie nicht mit bisher. Wir haben es mit 60ml probiert, aber sie brüllt wie am Spieß, wenn sie nicht richtig satt ist.Umgedacht hat geschrieben: 08.05.2023, 05:54 Hier wird oft empfohlen kleinere Mengen öfter zu füttern. 100 ml sind für den kleinen Magen sehr viel und die Kleinen schlafen dann im Fresskoma zu lange und melden sich zu wenig für die nächste Mahlzeit.
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Umgedacht
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 21.03.2022, 16:20
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Nachts weder zu stillen noch zu pumpen ist halt wirklich sehr ungünstig für die Milchproduktion. Die ist Nachts einfach sehr gut. Kannst du im Liegen stillen und nuckeln lassen? Dabei kann man ja sehr gut dösen.
Habt ihr mal probiert nach "nur" 60 ml anders zu trösten? Zum Beispiel rumtragen?
Habt ihr mal probiert nach "nur" 60 ml anders zu trösten? Zum Beispiel rumtragen?
Valentina mit großer Tochter S. (11.2021) und Baby-Tochter L. (5.2025)
- Kohlmeise
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2419
- Registriert: 25.11.2013, 13:11
Re: Kein Stillen möglich - verzweifelt
Liebe verzweifelte Mama,VerzweifelteMama hat geschrieben: 08.05.2023, 06:32Das macht sie nicht mit bisher. Wir haben es mit 60ml probiert, aber sie brüllt wie am Spieß, wenn sie nicht richtig satt ist.Umgedacht hat geschrieben: 08.05.2023, 05:54 Hier wird oft empfohlen kleinere Mengen öfter zu füttern. 100 ml sind für den kleinen Magen sehr viel und die Kleinen schlafen dann im Fresskoma zu lange und melden sich zu wenig für die nächste Mahlzeit.
Wenn sie nach 60 ml noch weint, nach 100 aber nicht mehr, bedeutet das im Umkehrschluss nicht zwangsläufig, dass sie weint, weil sie noch Hunger hat. Es kann gut sein, dass sie- wie umgedacht schreibt- dann einfach im „Fresskoma“ ist.
Ich mag Dir noch diesen Text ans Herz legen
https://chezmamapoule.com/warum-babies-abends-weinen/
Dein Baby ist ja noch sehr klein, da kann man bestimmt noch viel erreichen! Und hier noch eine Stimme fürs nachts Anlegen, um die Milchproduktion anzukurbeln.
Drei (2013/2016/2023)