Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
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Mihau
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Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Hallo zusammen
Mein Jüngster ist 20 Monate alt und wir stillen noch sehr viel. Er isst sehr schlecht und hatte lange kein Interesse am Essen. Er hat nur wenige Lebensmittel die er mag, hauptsächlich Rohkost und Snacks. Da die Älteste in den Kindergarten geht, bringt sie immer wieder neue Infekte nach Hause und der Kleinste braucht immer am längsten zum Genesen. Er war darum viel Krank. Wegen dem schlechten Essen und dem vielen Kranksein ist das Stillen ausgeartet. Am Tag und in der Nacht will er sehr viel gestillt werden und nicht nur wegen Hunger. Er fordert es stark ein und beisst deswegen. Ich möchte wieder Führung übernehmen und klare Regeln aufstellen, so dass wir das Stillen reduzieren können. Jedoch bin ich sehr planlos und will nicht dass es ihm willkürlich erscheint , sondern im die Regeln auch klar sind.(auch Nachts) Ziel ist es auch ihn zum Essen zu bringen. Bei meinen anderen Kindern hatte ich in diesem Alter jeweils beim Aufstehen, Mittagsschlaf und am Abend gestillt. Nur funktioniert es hier irgendwie nicht. Er steht unterschiedlich auf und auch der Mittagsschlaf ist unterschiedlich. Heute ist er zbsp anstatt um 8 um 6 Uhr aufgestanden und war um 8 wieder Müde und wollte seine Stillmahlzeit die üblicherweise um 8 ist. Um 10 Uhr hat er häufig Hunger und bekommt Cracker und um 11/12 ist er meistens wieder Müde und will nicht Essen sondern stillen. Zum Abendessen das gleiche Problem. Wie handhabt ihr das mit dem Stillen? Was sind eure Regeln/ Zeiten. Und wie habt ihr es geschafft zu reduzieren? Um ein paar Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich sehr froh.
Mein Jüngster ist 20 Monate alt und wir stillen noch sehr viel. Er isst sehr schlecht und hatte lange kein Interesse am Essen. Er hat nur wenige Lebensmittel die er mag, hauptsächlich Rohkost und Snacks. Da die Älteste in den Kindergarten geht, bringt sie immer wieder neue Infekte nach Hause und der Kleinste braucht immer am längsten zum Genesen. Er war darum viel Krank. Wegen dem schlechten Essen und dem vielen Kranksein ist das Stillen ausgeartet. Am Tag und in der Nacht will er sehr viel gestillt werden und nicht nur wegen Hunger. Er fordert es stark ein und beisst deswegen. Ich möchte wieder Führung übernehmen und klare Regeln aufstellen, so dass wir das Stillen reduzieren können. Jedoch bin ich sehr planlos und will nicht dass es ihm willkürlich erscheint , sondern im die Regeln auch klar sind.(auch Nachts) Ziel ist es auch ihn zum Essen zu bringen. Bei meinen anderen Kindern hatte ich in diesem Alter jeweils beim Aufstehen, Mittagsschlaf und am Abend gestillt. Nur funktioniert es hier irgendwie nicht. Er steht unterschiedlich auf und auch der Mittagsschlaf ist unterschiedlich. Heute ist er zbsp anstatt um 8 um 6 Uhr aufgestanden und war um 8 wieder Müde und wollte seine Stillmahlzeit die üblicherweise um 8 ist. Um 10 Uhr hat er häufig Hunger und bekommt Cracker und um 11/12 ist er meistens wieder Müde und will nicht Essen sondern stillen. Zum Abendessen das gleiche Problem. Wie handhabt ihr das mit dem Stillen? Was sind eure Regeln/ Zeiten. Und wie habt ihr es geschafft zu reduzieren? Um ein paar Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich sehr froh.
- Valeska
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Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Hi, nur ganz knapp, sorry,
aber wurde sein Eisenwert mal überprüft? Eisenmangel kann Appetitlosigkeit auslösen ... nur ein Gedanke, der mir beim Lesen kam.
aber wurde sein Eisenwert mal überprüft? Eisenmangel kann Appetitlosigkeit auslösen ... nur ein Gedanke, der mir beim Lesen kam.
Valeska mit Adventkind 2019 und Spätsommerkind 2022
Maschinen: Brother Innov-is 10A, Juki MO-4S, Elna Easycover, WiMiUs S26
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FrauSchmitt
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Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Hallo Mihau,
herzlich Willkommen hier. Ich glaube, es wäre schön,wenn Du Dich unter "Wer schreibt denn hier" kurz vorstellen könntest.
Es gab eine ähnliche Problematik im Beikost-Thema:
viewtopic.php?t=223076
Da hatte ich auch ein paar Mal mitgeschrieben. Beim einen Kind gibt es sich ganz von alleine, beim anderen könnte es aber auch ein Eisenmangel zum Beispiel sein. Letzteres wurde bei uns nun doch leider festgestellt und ich bereue zutiefst, dass ich nicht früher auf die Blutabnahme bestanden habe. Damit hat sich alles deutlich gebessert. Schlafen ist viel ruhiger geworden. Ich kann Dir nur empfehlen, das prüfen zu lassen.
herzlich Willkommen hier. Ich glaube, es wäre schön,wenn Du Dich unter "Wer schreibt denn hier" kurz vorstellen könntest.
Es gab eine ähnliche Problematik im Beikost-Thema:
viewtopic.php?t=223076
Da hatte ich auch ein paar Mal mitgeschrieben. Beim einen Kind gibt es sich ganz von alleine, beim anderen könnte es aber auch ein Eisenmangel zum Beispiel sein. Letzteres wurde bei uns nun doch leider festgestellt und ich bereue zutiefst, dass ich nicht früher auf die Blutabnahme bestanden habe. Damit hat sich alles deutlich gebessert. Schlafen ist viel ruhiger geworden. Ich kann Dir nur empfehlen, das prüfen zu lassen.
02/2021
04/2024
04/2024
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Mihau
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 15.02.2023, 15:27
Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Hallo zusammen
Danke für eure Antworten. Eisenwert haben wir bisher noch nicht getestet. Er hat ansonsten keine Anzeichen, nur auf der Gewichtskurve ist er nicht mehr in seinem Bereich. Appetitlos ist er nicht unbedingt, die Snacks isst er eigentlich ganz gut. Er ist einfach nur sehr heikel und hat auch nie wirklich mit Essen gespielt, rumgematscht oder sonst grosses Interesse gezeigt, ausser eben bei den Snacks(Cracker) oder gewisse Rohkost. Fast alles gekochte wird nicht angerührt ausser neuerdings Nudeln. Da er immer wieder krank war steht schon lange seine Impfung an. Er hat seit einem Spitalaufenthalt ziemliche Angst vor dem Arztbesuch, darum wollte ich bisher immer nur das nötigste machen und habe die Blutentnahme immer wieder verschoben. Bisher fand es die Kinderärztin auch nicht unbedingt nötig. Ich gebe ihm aber jetzt von mir aus einen Eisensaft, den nimmt er noch gerne. Meine Frage ist eher wie ihr das macht das Stillen zu reduzieren, mir fällt das echt schwer und ich will nicht willkürlich erscheinen sondern klare Regeln haben die er auch versteht .Zuerst wollte ich nur im Bett stillen einführen, aber als wir auswärts waren und wegen dem stillem so schrie habe ich wieder nachgegeben. Auch wie macht ihr das in der Nachts? Und wenn er Hunger und nichts anderes Essen will oder Müde ist fällt mir das auch so schwer zu sagen nur beim Aufstehen, Einschlafen stillen.
Danke für eure Antworten. Eisenwert haben wir bisher noch nicht getestet. Er hat ansonsten keine Anzeichen, nur auf der Gewichtskurve ist er nicht mehr in seinem Bereich. Appetitlos ist er nicht unbedingt, die Snacks isst er eigentlich ganz gut. Er ist einfach nur sehr heikel und hat auch nie wirklich mit Essen gespielt, rumgematscht oder sonst grosses Interesse gezeigt, ausser eben bei den Snacks(Cracker) oder gewisse Rohkost. Fast alles gekochte wird nicht angerührt ausser neuerdings Nudeln. Da er immer wieder krank war steht schon lange seine Impfung an. Er hat seit einem Spitalaufenthalt ziemliche Angst vor dem Arztbesuch, darum wollte ich bisher immer nur das nötigste machen und habe die Blutentnahme immer wieder verschoben. Bisher fand es die Kinderärztin auch nicht unbedingt nötig. Ich gebe ihm aber jetzt von mir aus einen Eisensaft, den nimmt er noch gerne. Meine Frage ist eher wie ihr das macht das Stillen zu reduzieren, mir fällt das echt schwer und ich will nicht willkürlich erscheinen sondern klare Regeln haben die er auch versteht .Zuerst wollte ich nur im Bett stillen einführen, aber als wir auswärts waren und wegen dem stillem so schrie habe ich wieder nachgegeben. Auch wie macht ihr das in der Nachts? Und wenn er Hunger und nichts anderes Essen will oder Müde ist fällt mir das auch so schwer zu sagen nur beim Aufstehen, Einschlafen stillen.
- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Hey,
ich finde deinen Ansatz verständliche Regeln einzuführen gut. Dabei ist es übrigens völlig OK, auch mal von diesen Regeln abzuweichen. Es ist total OK zu sagen, ihr stillt nur noch zu Hause im Bett - und dann ausnahmsweise trotzdem im Restaurant zu stillen, wenn es euch das Leben in dem Moment einfacher macht. So ein Restaurantbesuch kann für so einen kleinen Menschen eine ziemlich verunsichernde Erfahrung sein, da kann Stillen einfach total helfen, damit dein Kind sich wieder sicherer fühlt. Zurück zu Hause kannst du ihn dann einfach dran erinnern, wie die Regel eigentlich ist und dass das im Restaurant eine große Ausnahme war, weil du gesehen hast, wie sehr er das in dem Moment gebraucht hat.
Ich persönlich hab meine Kinder so ab 12 Monaten spätestens nicht mehr wegen Hunger und Durst gestillt. Wenn das Kind offenbar durstig ist, aber sich partout weigert etwas anderes als Milch zu akzeptieren, ist da wahrscheinlich auch noch mehr hinter als "nur" Durst, aber selbst dann versuche ich, dass meine Tochter erst Wasser trinkt. Wenn ich ihr erkläre, dass sie nach dem Wasser dann natürlich auch stillen darf, ist das eigentlich kein Problem mehr. Kinder sind da oft ziemlich verständig und kooperativ, wenn man sie lässt
Was das Abstillen nachts angeht: Im Endeffekt habe ich den Frust meiner Kinder akzeptiert und begleitet. "Ich versteh, dass du gerne jetzt Milch trinken möchtest. Milch gibt es erst wieder morgen früh. Jetzt können wir kuscheln." Es gibt ja anscheinend Kinder, die das nach zwei Nächten akzeptiert haben. Bei meinen Kindern hat sich das über Wochen gezogen, die sind aber auch beide ziemlich willensstark. Wenn du dir wirklich sicher bist, dass du nachts nicht mehr stillen möchtest, dann versuch wirklich deinen Sohn da in seinem Frust zu begleiten. Er wird nicht verhungern oder verdursten, wenn er 10h nichts zu sich nimmt. Außerdem bietest du ja Nahrung und Trinken in anderer Form an (hier im SuT haben einige Kinder in der Übergangszeit nachts Banane oder Nudeln gegessen. Bei meinen war das nicht nötig, aber sie haben eine Flasche/einen Becher im Bett und trinken da auch jede Nacht draus).
Ein bisschen komplizierter war es übrigens schon: Ich hab angelehnt an die Methode von Gordon abgestillt (nächtliches Abstillen im Familienbett). Du kannst ja mal danach googlen. Da wird dem Kind (und der Mutter
) der Übergang zum Nicht-Stillen durch ein paar Zwischenschritte einfacher gemacht. Für meinen Großen und mich war das hilfreich, bei der Kleinen nicht nötig 
Wenn der Kinderarzt nicht besorgt ist und du selbst eigentlich auch den Eindruck hast, dass dein Kind fit ist, würde ich mir wegen Eisen keine großen Sorgen machen. Meiner Erfahrung nach ist es so, dass bei Kindern, die grundsätzlich essen - das tut deins ja, nur eben wenig und selektiv - die Essmenge definitiv hochgeht, wenn man weniger stillt. Ist ja auch irgendwie klar, die Kinder verhungern ja nicht freiwillig
Aber zu glauben, dass dadurch dann insgesamt mehr Kalorien ins Kind gehen, ist sehr gefährlich. Muttermilch ist ja durchaus kalorienreich. Ich vermute mal, viele Kinder ersetzen die fehlenden Kalorien dann einfach 1:1 durch Beikost. Mein Sohn zumindest hat nicht plötzlich mehr zugenommen, als er abgestillt war. Es hat sich einfach nichts geändert an seiner Zunahme. Er ist übrigens auch eher leicht, etwas unter der 15. Perzentile, obwohl er bei Geburt auf der 50. war. Mein Mann und ich sind aber auch eher leicht und klein, die 15. Perzentile passt also durchaus zum genetischen Hintergrund.
Liebe Grüße!
ich finde deinen Ansatz verständliche Regeln einzuführen gut. Dabei ist es übrigens völlig OK, auch mal von diesen Regeln abzuweichen. Es ist total OK zu sagen, ihr stillt nur noch zu Hause im Bett - und dann ausnahmsweise trotzdem im Restaurant zu stillen, wenn es euch das Leben in dem Moment einfacher macht. So ein Restaurantbesuch kann für so einen kleinen Menschen eine ziemlich verunsichernde Erfahrung sein, da kann Stillen einfach total helfen, damit dein Kind sich wieder sicherer fühlt. Zurück zu Hause kannst du ihn dann einfach dran erinnern, wie die Regel eigentlich ist und dass das im Restaurant eine große Ausnahme war, weil du gesehen hast, wie sehr er das in dem Moment gebraucht hat.
Ich persönlich hab meine Kinder so ab 12 Monaten spätestens nicht mehr wegen Hunger und Durst gestillt. Wenn das Kind offenbar durstig ist, aber sich partout weigert etwas anderes als Milch zu akzeptieren, ist da wahrscheinlich auch noch mehr hinter als "nur" Durst, aber selbst dann versuche ich, dass meine Tochter erst Wasser trinkt. Wenn ich ihr erkläre, dass sie nach dem Wasser dann natürlich auch stillen darf, ist das eigentlich kein Problem mehr. Kinder sind da oft ziemlich verständig und kooperativ, wenn man sie lässt
Was das Abstillen nachts angeht: Im Endeffekt habe ich den Frust meiner Kinder akzeptiert und begleitet. "Ich versteh, dass du gerne jetzt Milch trinken möchtest. Milch gibt es erst wieder morgen früh. Jetzt können wir kuscheln." Es gibt ja anscheinend Kinder, die das nach zwei Nächten akzeptiert haben. Bei meinen Kindern hat sich das über Wochen gezogen, die sind aber auch beide ziemlich willensstark. Wenn du dir wirklich sicher bist, dass du nachts nicht mehr stillen möchtest, dann versuch wirklich deinen Sohn da in seinem Frust zu begleiten. Er wird nicht verhungern oder verdursten, wenn er 10h nichts zu sich nimmt. Außerdem bietest du ja Nahrung und Trinken in anderer Form an (hier im SuT haben einige Kinder in der Übergangszeit nachts Banane oder Nudeln gegessen. Bei meinen war das nicht nötig, aber sie haben eine Flasche/einen Becher im Bett und trinken da auch jede Nacht draus).
Ein bisschen komplizierter war es übrigens schon: Ich hab angelehnt an die Methode von Gordon abgestillt (nächtliches Abstillen im Familienbett). Du kannst ja mal danach googlen. Da wird dem Kind (und der Mutter
Wenn der Kinderarzt nicht besorgt ist und du selbst eigentlich auch den Eindruck hast, dass dein Kind fit ist, würde ich mir wegen Eisen keine großen Sorgen machen. Meiner Erfahrung nach ist es so, dass bei Kindern, die grundsätzlich essen - das tut deins ja, nur eben wenig und selektiv - die Essmenge definitiv hochgeht, wenn man weniger stillt. Ist ja auch irgendwie klar, die Kinder verhungern ja nicht freiwillig
Liebe Grüße!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
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- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Wie geht es dir?
mit Sohn F (Ende September 18)
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Mihau
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Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Hallo liebe ShinyCheetha
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Sie hat mir sehr geholfen. Das häufige stillen und wenige Essen hatte wieder ein Grund und zwar wieder ein neuer Infekt (Magen-Darm). Sie haben eben immer ein Grund den man nicht immer sofort sieht. Mir fällt es recht schwer wegen dem in der Nacht abzustillen, ausserdem habe ich keine Kraft (er ist auch sehr willensstark). Darum lasse ich das mal noch und konzentriere mich lieber auf den Tag. Tagsüber geht es jetzt nach überstandener Krankheit wieder besser zu reduzieren und er akzeptiert es viel besser. Ich bin mir nicht sicher ob das selektive Essensverhalten sich bessern würde wenn ich Nachts abstille. Meine Ernährungsberaterin sieht im vielen Stillen ein Teil des Problems. Ich versuche es jetzt wie du immer zuerst mit Anbieten und dass wir nur noch im Bett zu stillen. Wir machen kleine Schritte und vielleicht löst sich wie meistens doch von alleine (hoffentlich
).
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Sie hat mir sehr geholfen. Das häufige stillen und wenige Essen hatte wieder ein Grund und zwar wieder ein neuer Infekt (Magen-Darm). Sie haben eben immer ein Grund den man nicht immer sofort sieht. Mir fällt es recht schwer wegen dem in der Nacht abzustillen, ausserdem habe ich keine Kraft (er ist auch sehr willensstark). Darum lasse ich das mal noch und konzentriere mich lieber auf den Tag. Tagsüber geht es jetzt nach überstandener Krankheit wieder besser zu reduzieren und er akzeptiert es viel besser. Ich bin mir nicht sicher ob das selektive Essensverhalten sich bessern würde wenn ich Nachts abstille. Meine Ernährungsberaterin sieht im vielen Stillen ein Teil des Problems. Ich versuche es jetzt wie du immer zuerst mit Anbieten und dass wir nur noch im Bett zu stillen. Wir machen kleine Schritte und vielleicht löst sich wie meistens doch von alleine (hoffentlich
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FrauSchmitt
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Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Liebe Mihau,
jetzt muss ich nochmal schreiben, aber es klingt alles sooo sehr wie bei meinem Sohn. Auch das Cracker snacken, das Problem mit dem Essensverweigern bei Müdigkeit...
Auch wenn du ihm jetzt auf eigene Faust Eisen gibst.
Lass es bitte checken. Ich komm mir komisch vor, hier zu "aposteln", aber es könnte euch wirklich helfen. Mein Kinderarut hat auch nie was gemerkt. Es gab außer dem Wenigessen auch keine Anzeichen, auch keine Risikofaktoren. Er hat einfach nicht die Kurve gekriegt beim Beikoststart.
Ich bin mir sicher, falls er einen Mangel hat, muss er erst die Reserven auffüllen, bevor er das Reduzieren wirklich akzeptiert. Und wenn er keinen hat...umso besser! Dann kannst du noch überzeugter reduzieren.
Bei uns hat die Eisengabe zumindest wirklich nach einer Woche den Erfolg gebracht. Und er hatte einen gravierenden, leider versteckten Eisenmangel. Er hat zuvor nur gebrüllt, wenn ich ihm mit Essen/Trinken STATT stillen kam. Jetzt nörgelt er manchmal kurz, isst dann aber gut. Und genießt es vor allem endlich sichtlich. Zuvor war sein Appetit nicht vorhanden. Und er hat sich dann halt nachts alles geholt.
Trinkt dein Kind denn auch ungern anderes? Das war hier auch so ein verstecktes Anzeichen. Und ist immer noch nicht ganz gut.
jetzt muss ich nochmal schreiben, aber es klingt alles sooo sehr wie bei meinem Sohn. Auch das Cracker snacken, das Problem mit dem Essensverweigern bei Müdigkeit...
Auch wenn du ihm jetzt auf eigene Faust Eisen gibst.
Lass es bitte checken. Ich komm mir komisch vor, hier zu "aposteln", aber es könnte euch wirklich helfen. Mein Kinderarut hat auch nie was gemerkt. Es gab außer dem Wenigessen auch keine Anzeichen, auch keine Risikofaktoren. Er hat einfach nicht die Kurve gekriegt beim Beikoststart.
Ich bin mir sicher, falls er einen Mangel hat, muss er erst die Reserven auffüllen, bevor er das Reduzieren wirklich akzeptiert. Und wenn er keinen hat...umso besser! Dann kannst du noch überzeugter reduzieren.
Bei uns hat die Eisengabe zumindest wirklich nach einer Woche den Erfolg gebracht. Und er hatte einen gravierenden, leider versteckten Eisenmangel. Er hat zuvor nur gebrüllt, wenn ich ihm mit Essen/Trinken STATT stillen kam. Jetzt nörgelt er manchmal kurz, isst dann aber gut. Und genießt es vor allem endlich sichtlich. Zuvor war sein Appetit nicht vorhanden. Und er hat sich dann halt nachts alles geholt.
Trinkt dein Kind denn auch ungern anderes? Das war hier auch so ein verstecktes Anzeichen. Und ist immer noch nicht ganz gut.
02/2021
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pqr
- SuT-Legende
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- Registriert: 16.08.2015, 17:38
Re: Wie stillen reduzieren mit fast zwei Jahren
Ich würde auch nochmal wegen Eisen schauen lassen, denn neben der Appetitlosigkeit und dem geringen Gewicht ist ja auch die Infektanfälligeit ein Symptom für Eisenmangel.
Zusätzlich würde ich auch noch Vitamin D mitbestimmen lassen, das war es bei meinem Sohn. Er ass dann besser, als er plötzlich nicht mehr dauernd krank war.
Zusätzlich würde ich auch noch Vitamin D mitbestimmen lassen, das war es bei meinem Sohn. Er ass dann besser, als er plötzlich nicht mehr dauernd krank war.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017