Hallo zusammen,
nach fünfeinhalb Jahren Stillen ist bei mir der „Ofen aus“. Ich mag nicht mehr. Leider ist mein Sohn (fast 3) da anderer Meinung.
Er stillt noch zum Einschlafen abends (und manchmal mittags, wenn er den Mittagschlaf an manchen Tagen noch braucht) und nachts, wenn er wach wird. Er schläft noch nicht durch und wird 4-7 mal nachts wach.
Leider ist es so, dass er auch ziemlich rabiat wird, wenn er seine Milch nicht bekommt. Er schreit, zieht an meinen Shirts herum, weint. Auch dieses Zwirbeln an der anderen Brust beim Trinken macht mir nur noch negative Gefühle.Ich habe das nach den anfänglichen Stillproblemen bei beiden Kindern ziemlich lange so laufen lassen, weil ich einfach so stolz war, dass es jetzt klappt.
Tagsüber bin ich recht konsequent, aber vor allem nachts, wenn er mich so halb aus dem Schlaf reißt, lass ich ihn halt machen, damit Ruhe ist.
Wie bekomme ich das Abstillen dieses Burschen nun über die Bühne? Er braucht es noch total, manchmal auch nur das Nuckeln, einen Schnuller hat er nicht. Aber ich bin jetzt an meiner Grenze angekommen.
LG Mimi
Abstillen eines fast Dreijährigen
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Mimi1619
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Serafin
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Re: Abstillen eines fast Dreijährigen
Ich habe genau so einen. Nachts habe ich jetzt aber vor kurzem radikal den Hahn zu gedreht. Ja, er hat protestiert. Zu genüge. Aber ich bin so froh, das durchgezogen zu haben. Das aufstehstillen kann ich so aus dem Weg gehen, dass ich schon auf bin und der Mann ihn mir du ter bringt. Dann will er komischerweise nicht.
kleiner Maulwurf 12/15
kleiner Schildkröterich 05/19
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Re: Abstillen eines fast Dreijährigen
Ich habe bei meiner 3,5jährigen ein Datum festgelegt und sie einige Zeit darauf vorbereitet. Also jeden Abend gesagt, wie oft sie noch stillen darf. Und dann am ersten Abend das Geschrei ausgehalten. Sie wollte nicht getröstet werden, sie hat einfach ihre Trauer herausgeschrien. Und dann war es gut, sie hat nie wieder danach gefragt. Zu dem Zeitpunkt war sie allerdings auch schon über ein Jahr nachts abgestillt. Das funktionierte bei ihr ähnlich, sie musste einige Nächte lang ihre Trauer lautstark verarbeiten und ich konsequent bleiben. (Bei meinem Sohn war es ähnlich, es ging nur schneller vorbei, weil er nicht so ausdrucksstark ist wie sie).
Ich denke also, dass du auch nachts "einfach" konsequent sein musst und der Kleine das dann nach einer gewissen Zeit auch akzeptiert (akzeptieren muss). Es ist dein Körper, es ist in Ordnung, wenn du die Entscheidung triffst, nicht mehr stillen zu wollen. Und es ist eine sehr liebgewonne Sache für ihn, deswegen darf er auch traurig oder wütend sein, wenn er nicht mehr Stillen darf. Das müsst ihr beide aushalten.
Gute Nerven!
Ich denke also, dass du auch nachts "einfach" konsequent sein musst und der Kleine das dann nach einer gewissen Zeit auch akzeptiert (akzeptieren muss). Es ist dein Körper, es ist in Ordnung, wenn du die Entscheidung triffst, nicht mehr stillen zu wollen. Und es ist eine sehr liebgewonne Sache für ihn, deswegen darf er auch traurig oder wütend sein, wenn er nicht mehr Stillen darf. Das müsst ihr beide aushalten.
Gute Nerven!
LG Floppy
mit Krötenkind 9/16 und "Paulchen" 5/19
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