Milchbläschen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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salitos92
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Milchbläschen?

Beitrag von salitos92 »

Hallo liebe Community,
Toll, dass es dieses Forum hier gibt und ich hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps :)

Zu meiner Situation:
Mein Sohn ist 4 1/2 Monate alt und ich stille seit Beginn an voll. Die linke Brust klappt super, die Rechte ist seit Beginn an ein Problemfall.
Ich glaube, ich habe rechts noch nie komplett schmerzfrei gestillt. Es begann immer mit stechenden Schmerzen in der Brustwarze zu Beginn des Stillens und auch in den Stillpausen. Hebamme, Stillberaterin und FÄ hatten alle unterschiedliche Ideen. Ich behandelte also gegen Wunde Brustwarzen (Lanolin, Lasern, MultiMam), Vasospasmus (Magnesium und Calcium) und Soor (Clotrimazol Creme). So richtig brachte nichts den Durchbruch, allerdings wurde es mit der Zeit besser.

Ich hatte mich mit der Situation irgendwie arrangiert, als ich vor 3 Wochen eine Brustentzündung bekam. Fieber, Schüttelfrost, rote Brust, etc. Ich hab 10 Tage lang ein Antibiotikum bekommen und es ging mir schnell besser. Allerdings ist da, wo auch die Entzündung saß, ein Milchhäutchen erschienen. Ich hab alles versucht: Wärme, feuchte Kompressen, Anlegen im Vierfüßler, anstechen. Nichts hilft und die Schmerzen sind echt fies.

Das Stillen sieht so aus: Beim Ansaugen geht es, aber nach ein paar Sekunden sticht es extrem und auch immer mal wieder während des Stillens. Ich habe das Gefühl, dass irgendwann doch auch Milch rausschießt und sich das Häutchen öffnet. Brust ist auch weich danach.Nach dem Stillen ist es besser, allerdings schmerzt es auch in den Stillpausen immer mal wieder (es zieht/brennt dann an der Seite in die Innenseite der Brust und es tut auch bei Berührung echt weh). Beim nächsten Stillen dasselbe Spiel, denn das Häutchen scheint wieder zu zu sein?

Habt ihr noch Tipps, was ich tun kann? Ist es vielleicht noch etwas anderes? Soor? Vasospasmus?

Stillberaterin und FÄ sind mit ihrem Latein am Ende…

Vielen lieben Dank schon einmal!
Schnecke106
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Milchbläschen?

Beitrag von Schnecke106 »

Du Arme, da hast Du ja einiges probiert. Ich bin zwar kein Profi, aber es könnte schon ein Vasospasmus sein. Wie viel Magnesium hast Du denn eingenommen? Oft wird ja die Kombination von Magnesium, Calcium und einem Vitamin B6 Complex empfohlen. Bei mir hat es gut geholfen die Brust immer warm zu halten.

Milchbläschen bzw einen Pfropfen im Milchgang hatte ich auch wochenlang und dadurch ständig Milchstaus. Ich habe Lecithin genommen und versucht auf gesättigte Fettsäuren zu verzichten. Einweichen mit Ölkompressen etc. hat irgendwie nichts gebracht. Es war dann ebenso plötzlich wieder weg wie es gekommen ist.

Bestimmt findet sich eine Lösung, dass Du schmerzfrei stillen kannst.
Muggel (August 2015)
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splischsplasch
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Re: Milchbläschen?

Beitrag von splischsplasch »

Ich habe leider keinen Tipp, möchte dir aber gerne dalassen, dass ich es toll finde, dass du es trotz der widrigen Umstände schaffst weiter zu stillen. Toll, dass du dir Hilfe holst und ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird.
Sohn 1 (08/18), Sohn 2 (08/21), Tochter (09/25) und Ehemann
avalonne
hat viel zu erzählen
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Re: Milchbläschen?

Beitrag von avalonne »

Hallo salitos!
Wie geht’s dir? Ich möchte dir viel Kraft da lassen. Respekt, dass du so lange mit Schmerzen stillst. Wenn sich kein Stillmod bei dir meldet, kannst du den Thread auch melden. Ich es selbst nicht ausprobiert, aber weiß durch das Lesen hier im Forum dass auch ein einseitiges Stillen möglich ist. Ich weiß nicht genau, ob das für deinen Fall sinnvoll wäre, aber vielleicht sag ein Stillmod was dazu.
Little Boy 3/21 + Tiny Surprise 2/23
Und zwei ⭐️⭐️
salitos92
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Re: Milchbläschen?

Beitrag von salitos92 »

Hallo,

lieben Dank für eure Nachrichten.

Mittlerweile geht es etwas besser. Ich nehme weiterhin Magnesium (600) und Calcium (1200).
Und ich schmiere immer mit Lanolin. Zusätzlich sprühe ich Rose Teebaum Hydrolat.

Das Milchbläschen hat sich geöffnet (Öffnung sieht man auch deutlich), ein bisschen Haut drum herum ist aber noch da.

Die Schmerzen in der rechten Brust sind schon deutlich besser geworden, es tut aber immer noch weh. Wie immer noch beim Ansaugen und ab und zu zwischen den stillmahlzeiten. Nachts wird es immer schlimmer und nach dem ersten Duschen morgens wieder besser. Außerdem läuft die rechte Brust seitdem wieder rechts aus, wenn ich links stille oder sie zu voll ist.

Ich bin also immer noch bei der Frage, ob es nicht vielleicht doch ein Soor oder Vasospasmus ist? Kann ich das irgendwie erkennen? Ich denke mir einfach, dass da ja irgendwas sein muss, dass es nie 100% gut wird.

Danke und liebe Grüße
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