Toll, dass es dieses Forum hier gibt und ich hoffe auf ein paar hilfreiche Tipps
Zu meiner Situation:
Mein Sohn ist 4 1/2 Monate alt und ich stille seit Beginn an voll. Die linke Brust klappt super, die Rechte ist seit Beginn an ein Problemfall.
Ich glaube, ich habe rechts noch nie komplett schmerzfrei gestillt. Es begann immer mit stechenden Schmerzen in der Brustwarze zu Beginn des Stillens und auch in den Stillpausen. Hebamme, Stillberaterin und FÄ hatten alle unterschiedliche Ideen. Ich behandelte also gegen Wunde Brustwarzen (Lanolin, Lasern, MultiMam), Vasospasmus (Magnesium und Calcium) und Soor (Clotrimazol Creme). So richtig brachte nichts den Durchbruch, allerdings wurde es mit der Zeit besser.
Ich hatte mich mit der Situation irgendwie arrangiert, als ich vor 3 Wochen eine Brustentzündung bekam. Fieber, Schüttelfrost, rote Brust, etc. Ich hab 10 Tage lang ein Antibiotikum bekommen und es ging mir schnell besser. Allerdings ist da, wo auch die Entzündung saß, ein Milchhäutchen erschienen. Ich hab alles versucht: Wärme, feuchte Kompressen, Anlegen im Vierfüßler, anstechen. Nichts hilft und die Schmerzen sind echt fies.
Das Stillen sieht so aus: Beim Ansaugen geht es, aber nach ein paar Sekunden sticht es extrem und auch immer mal wieder während des Stillens. Ich habe das Gefühl, dass irgendwann doch auch Milch rausschießt und sich das Häutchen öffnet. Brust ist auch weich danach.Nach dem Stillen ist es besser, allerdings schmerzt es auch in den Stillpausen immer mal wieder (es zieht/brennt dann an der Seite in die Innenseite der Brust und es tut auch bei Berührung echt weh). Beim nächsten Stillen dasselbe Spiel, denn das Häutchen scheint wieder zu zu sein?
Habt ihr noch Tipps, was ich tun kann? Ist es vielleicht noch etwas anderes? Soor? Vasospasmus?
Stillberaterin und FÄ sind mit ihrem Latein am Ende…
Vielen lieben Dank schon einmal!