Das Buch hat mich seit Erscheinen angesprochen und ich kann gar nicht genau sagen, warum eigentlich.
Nun habe ich den ersten Teil Becoming me gelesen und wurde nicht enttäuscht. Für meinen Geschmack ist das Buch sehr erzählerisch geschrieben für eine Biographie. Also ausschmückend, mit bildhafter Sprache. Das macht es zwar einfach zu lesen, es ist sehr gefällig. Ab und zu wünsche ich mir einen nüchterneren Stil, um die Ernsthaftigkeit der Themen zu unterstreichen. Denn für mich ist das Buch bisher vor allem ein Bericht aus Innensicht über die Diskriminierung von People of Colour.
Ich reiße das jetzt erstmal so an und schreibe beizeiten vom PC nochmal länger dazu.
In jedem Fall weckt das Buch große Sympathien bei mir für Michelle Obama. Viele kluge Gedanken, die ich schon von ihr lesen konnte.
Und es erinnert mich an vielen Stellen an Richard Powers' Klang der Zeit, das ich sehr geliebt habe. Vielleicht wegen der angerissenen Themen Musik, des intellektuellen und urbanen Umfelds, der Diskriminierungsthematik. Kennt das Buch jemand von euch?