meine Tochter ist gerade ein Jahr alt geworden und wir stillen noch sehr viel. Sie hat eine Zeit lang schon recht gut Beikost gegessen, doch seit ein paar Wochen verweigert sie den Brei meistens und knabbert höchstens mal etwas Brot/ Brötchen oder Hirsestangen, manchmal etwas Obstmus.
An sich stört es mich nicht bzw. sehe ich kein Problem darin, sie tagsüber noch häufig zu stillen, auch wenn es schon mal anders war. Ich denke, sie holt sich das, was sie gerade braucht ( sie hat auch nicht an Gewicht verloren). Zusätzlich kommt sie oft zum Trösten an die Brust und auch das Einschlafen klappt tagsüber meistens, und abends ausschließlich, an der Brust. Nachts will sie etwa ab 2.00/3.00 Uhr quasi dauernuckeln. Das heißt, wenn sie eingeschlafen ist und ich mich wegdrehe, wird sie spätestens nach einer halben Stunde wieder wach, meistens schon nach 10 Mintuen.
Ich mag es sie zu stillen und möchte auch gern solange sie möchte weiterstillen, aber ich merke, dass ich so langsam an meine Grenzen komme. Vor allem die Situation nachts macht mir zu schaffen, da unsere Nächte seit etwa 7 Monaten so aussehen. Es ist noch nicht mal der Schlafmangel, sondern die verkrampfte bzw. immer gleiche Körperhaltung beim Stillen/ Nuckeln. Mir tut einfach irgendwann nur noch alles weh. Und natürlich kann nur ich sie ins Bett bringen/ bei ihr schlafen.
Hinzu kommt, dass ich in drei Wochen wieder anfange zu arbeiten. Erstmal nur an 3 Tagen in der Woche, aber ich bin gerade ein bißchen ratlos, wie das am besten funktionieren kann.
Ich genieße die Nähe zu meiner Tochter, aber ich empfinde diese "Dauerbeanspruchung" zunehmend als anstrengend und habe oft das Gefühl, ich kann nicht mehr oder habe den dringlichen Wunsch nach einer Pause. Nicht mal der Papa kann sie im Moment für längere Zeit nehmen, weil sie dann nur weint und quengelt. Sonst ist sie bei ihm durchaus in der Trage mal für 1-2 Stunden eingeschlafen, aber auch das klappt gerade nicht mehr so richtig.
Habt ihr vielleicht Erfahrungswerte, Ideen, Tipps, was wir verändern können, vor allem im Hinblick auf meine Arbeitstage und die Nächte? Oder ein bißchen Durchhaltemotivation für mich? Die geht mir hier gerade irgenwie aus