Mein Mann und ich waren schon “immer” begeisterte Mountainbiker. Als ich schwanger war, haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie und ob das dann auch mit Kind gut gehen würde.
Eine der ersten Investitionen war daher ein Radanhänger. Mit 3 Monaten war Wutz das erste Mal mit in den Bergen und wir haben erste Radtouren versucht. Noch eher vorsichtig und immer mit Notfall-Tragetuch im Gepäck, falls er nicht mehr wollte (kam auch öfter zum Einsatz). Das größte Problem in dem Alter war es, dass viele sonst harmlose Strecken das Kind einfach zu sehr durchgerüttelt hätten, da sich so ein Anhänger zusätzlich aufschaukelt wenn es uneben wird. Daher waren wir dann Öfter abwechselnd mit dem Tragetuch und mit dem Bike unterwegs, da waren alle zufriedener.
Ein Jahr später war Wutz deutlich stabiler und konnte auch gut zeigen, dass es ihm gut ging im Anhänger, da haben wir uns schon ganz ordentliche Touren “getraut”. Wir blieben häufig stehen oder nutzten den Mittagsschlaf.
Mit ca. 2 Jahren haben wir begonnen, mit dem “McRide” zu fahren, das ist ein Sitz für vorne, in dem das Kind sehr frei sitzt und auch aufstehen kann. Ich hatte mir Gedanken gemacht, dass das Kind herunter fallen würde, aber man hat es sehr gut unter Kontrolle und Wutz hatte auch einfach Freude daran, da vorne zu sitzen. Ein Kind das nicht mag, kann man aber auch nicht dazu bewegen dort sitzen zu bleiben.