Hi,
bei uns ist die Situation ganz ähnlich. Der erste Geburtstag steht bevor und auch die Häufigkeit des Stillens und Essens ist hier fast genauso, nur dass bei uns die Essensmenge von Tag zu Tag ziemlich schwankt.
Bei unserem Großen war das ganz anders, er wurde in dem Alter nur noch abends zum Einschlafen gestillt.
Ich habe mir auch schon etwas Gedanken gemacht, bin aber im Grunde entspannt, weil sie ein gutes Gewicht hat und nicht abnimmt, munter ist und nicht müde/ abgeschlagen wirkt und auch die Windeln weiterhin gut voll sind. Das sind so die Dinge, auf die ich schauen würde.
Außerdem habe ich auch bei Freunden Kinder erlebt, die noch über das erste Jahr hinaus hauptsächlich Milch zu sich genommen haben - alle haben irgendwann von selbst Lust aufs Essen bekommen ( das trägt zu meiner Gelassenheit bei).
Ansonsten kenne ich es so, erst den Brei anzubieten und danach zu stillen, wenn man das Breiessen fördern will, weil die Kinder dann nicht schon von der Milch satt sind.
Ich habe bei meiner Tochter aber bemerkt, dass es andersrum manchmal besser klappt. Sie muss zwischendurch durch das Stillen auch emotional auftanken, ist mein Eindruck. Oft kann sie nach einer (sehr) kurzen Stillpause wieder gut gelaunt die Welt entdecken - und das Essen ist für sie immer noch so neu/spannend, dass sie erst nach dem Stillen offen dafür ist. Jedenfalls erkläre ich es mir so

.
Wenn du dich im Grunde damit wohlfühlst und sie gesund/ munter wirkt, würde ich es so weiter machen wie bisher, denn sie isst ja regelmäßig etwas ( und auch abwechslungsreich). Eventuell könntest du mal schauen, wie es ist, wenn du die Reihenfolge Stillen/Brei tauschst, z.B. mittags und abends. Das wären dann nur zwei Milchmahlzeiten bei denen sie ggf. etwas weniger trinkt.
Liebe Grüße von Hellcat mit Sommerkind*08/2014, Frühlingskind*05/2020 und Winterkind*01/2023