Mich beschäftigt seit einiger Zeit folgende Frage:
Im Schwangerschaftssport und Rückbildungskurs haben wir eingehämmert bekommen, dass es für die Beckenbodenmuskulatur schädlich sei, zu pieseln ohne wirklich zu müssen, da die Muskeln abgeschwächt werden wenn die volle Blase nie gehalten werden muss. Also zb kurz vorm Haus verlassen zur Sicherheit nochmal aufs Klo („unterwegs findet ihr immer eine Möglichkeit“ was nicht ganz stimmt, aus eigener Erfahrung XD). Es wurde auch betont, dass man seine Kinder nicht anhalten sollte, in bestimmten Situationen auf Toilette zu gehen, zB nicht beim Haus verlassen. Mit Ausnahme: einmal abends vor dem Schlafen gehen.
Nun ist es so dass ich meine große Tochter regelmäßig abgehalten habe und zb auch anfangs bei jedem Windelwechsel. Auch suggeriert man dem Kind, bei einem bestimmten Signal soll/kann es ausscheiden. Heißt, es muss ja nicht zwingend gerade ausscheiden, wenn man es abhält, sondern scheidet unter anderem aus weil man ihm die Gelegenheit gibt. Klar, man hört nach einer Weile hauptsächlich auf die Signale des Kindes, trotzdem hört es ja auch auf unsere.
Inzwischen ist die Große 3,5 Jahre alt und Pipi/Kacka auf dem Töpfchen oder Klo funktioniert schon eine ganze Weile einwandfrei. Sie geht auch nicht automatisch vor dem Haus verlassen nochmal aufs Töpfchen
Trotzdem denke ich immer wieder in Bezug auf due Kleine, die auch immer wieder mal abgehalten wird und dann auch mal nur ein paar Tropfen pieselt, kann es schlecht fürs Kind sein?
Ich glaube die Hebamme hat mich einfach zu sehr darauf konditioniert
Wie sind eure Gedanken dazu?