bestimmt gibt es schon Dutzende Threads zu diesem Thema, aber ich bin momentan wirklich sehr verzweifelt und brauche dringend Rat oder Erfahrungsberichte von erfahrenen Stillmamis.
Mein Kind ist nun 20 Monate alt und wir befinden uns in der 10. Woche der Kitaeingewöhnung, die leider nur sehr schleppend vorangeht. Zuhause wird noch zum Mittagsschlaf gestillt, zum Einschlafen am Abend, nachts sowie zum Aufstehen am Morgen. Die Kita selbst sieht das einschlafstillen kritisch und hat mir bereits im Vorgespräch nahe gelegt, es zumindest für den Mittagsschlaf abzugewöhnen. Das habe ich nicht getan, da ich es der Maus nicht noch schwerer machen wollte. Sie hat ja mit der Eingewöhnung schon genug zu verarbeiten.
Nun ist es aber so, dass sie langsam den Mittagsschlaf angehen wollen und ich habe einfach große Bedenken. Ich will meiner Tochter die Sicherheit zuhause nicht nehmen und stille sie auch gerne in den Schlaf, andererseits denke ich, dass es vielleicht doch besser wäre wenn ich selbst erstmal für sie da sein kann um sie in ihrer Trauer und Wut zu begleiten, wenn sie sozusagen nicht mehr einschlafstillen kann. Ich weiß einfach nicht was der richtige Weg ist. Womit mache ich es am einfachsten für sie? Ich bin hin und hergerissen und möchte es einfach so einfach wie möglich für sie machen.
Leider war das Schlafen, insbesondere das Einschlafen schon immer sehr schwierig bei ihr. Schnuller oder Flasche wurden nie akzeptiert und der Papa hat nach zig Versuchen irgendwann aufgegeben, weil wir beide das Gebrüll nicht ertragen konnten. Für mich ist es kein Problem, ich bin gerne für sie da und das Stillen stört mich auch nicht, aber nun mache ich mir wirklich Sorgen. Ich hoffe Ihr könnt mir etwas weiterhelfen.