FSH: 8,3 / LH 8,0 / Östradiol: 118,2 / Progesteron: 1,86 / Prolaktin 6,4 / LH 7,8 / TSH 0,92 / fT3 3,28 / fT4 1,17
Die Gynäkologin diagnostizierte einen Östrogenmangel, der bei längerem Anhalten durch Substitution behandelt werden soll. Sie empfahl mir, während der 3-monatigen Hormonersatztherapie nicht zu stillen, da das Medikament in die Muttermilch übergehen könnte. Das käme einem Abstillen gleich. Ein lang anhaltender Östrogenmangel kann bekanntlich Alzheimer und Osteoporose begünstigen. Gibt es wissenschaftliche Studien, die solche Effekte für die Stillzeit untersuchen? Bildet die Stillzeit auch nach über zwei Jahren noch eine Ausnahmesituation, die nicht als gewöhnlicher Östrogenmangel zu werten ist? Ich möchte kein Gesundheitsrisiko eingehen, aber kann mir nicht vorstellen, dass das natürliche Stillen bei einer normalgewichtigen, gesund lebenden Frau langfristig schadet.
Ich mache mir dennoch Sorgen, weil mein Zyklus immer noch nicht begonnen hat. Laut Ultraschall ist die Gebärmutterschleimhaut bei 0,42 cm. Also nicht ganz dünn, aber eben nicht aufgebaut. Kann das Stillen auch jetzt noch - nach 2,5 Jahren die Ursache für meine Amenorrhoe sein oder muss ich mich um weitere Diagnostik bemühen? Bevor ich mit meiner Tochter schwanger wurde, wurden meine Zyklen immer länger- bis 75 Tage! Weist das auf eine grundlegende Hormonstörung hin? Was kann ich tun, damit bald ein Geschwisterchen auf den Weg kommt? Danke schonmal für Rat und Ideen