Mit zur Beerdigung?
- mayra
- Homo sapiens SuTtensis
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Mit zur Beerdigung?
Eigentlich ist meine Meinung schon klar: auch Kinder können, sollen, dürfen zu einer Beerdigung. Unser "spezieller" Fall und die Anmerkungen einer Freundin lassen mich nun doch zweifeln. Ich würde mich freuen, eure Meinung zu hören.
Es geht um den Kleincousin meines Mannes, er wohnt hier im Ort, aber selbst ich habe ihn nicht gekannt. Er ist am Montag tödlich verunglückt. Die Urnenbeisetzung ohne Messe (nur ein paar Abschiedsworte soll es geben) ist am Samstag. Für mich war klar, sie gehen mit, auch wenn sie ihn nicht kennen. Gar nicht mal schlecht, dann ist es auch nicht so dramatisch für sie. Und irgendwo gehört das doch zum sozialen Miteinander auch dazu, dass man nicht nur bei Freudenfeiern dabei ist, oder? Ab welchem Alter soll man das denn sonst machen? Baby und Kleinkind, da wäre ich vielleicht echt noch mit ihnen daheim geblieben... aber sie sind ja schon 11 und 8, fast 9.
Nun meint mein Mann schon die ganzen Zeit "was sollen die da" und eine Freundin eben meinte, es sei bestimmt dramatisch, weil er ja noch jung war (41) und bestimmt viele weinen würden usw.
Angesagt von der Familie wurde aber, das nur Familie und engster Freundeskreis erwünscht sind. Er hat keine Familie außer seiner Mutter. Keine Kinder, Frau weiß ich nicht bzw. neue Freundin haben wir gehört.
Was meint ihr, mute ich meinen Kindern zu viel zu? Ich weiß es einfach selbst nicht. Mein Großer ist Messdiener, wie ich damals. Und ich habe viele Beerdigungen gedient, auch dramatische (Baby). Das hat mir nie was ausgemacht... da ich die Leute ja nicht kannte. Er hatte bisher noch keinen Dienst bei Beerdigungen. Das machen hier am Dorf wohl immer die gleichen 2 Jungs. Bei uns in der Stadt sind das ja natürlich viel mehr gewesen, teils 3-4 in der Woche...
Allerdings befürchte selbst ich (jetzt, nach den Worten meiner Freundin), dass die zwei sich da emotional Zuviel reinziehen lassen könnten. Wenn andere weinen z.B. oder dass Ihnen Angst wird, dass einem von uns auch sowas passieren könnte (was defacto ja so ist, aber sie können sowas dann lange schlecht ausblenden - z.B. war der Kleine länger sehr ängstlich er könnte ersticken müssen wenn er erwachsen ist, wenn wir nicht aufhören, Regenwald zu roden, weil er auf einer Wasistwas CD gehört hatte, dass uns dann der Sauerstoff ausgeht).
Nur: kann man die dann so lange allein daheim lassen? Oder nur danach zum Kaffee mitnehmen?
Es geht um den Kleincousin meines Mannes, er wohnt hier im Ort, aber selbst ich habe ihn nicht gekannt. Er ist am Montag tödlich verunglückt. Die Urnenbeisetzung ohne Messe (nur ein paar Abschiedsworte soll es geben) ist am Samstag. Für mich war klar, sie gehen mit, auch wenn sie ihn nicht kennen. Gar nicht mal schlecht, dann ist es auch nicht so dramatisch für sie. Und irgendwo gehört das doch zum sozialen Miteinander auch dazu, dass man nicht nur bei Freudenfeiern dabei ist, oder? Ab welchem Alter soll man das denn sonst machen? Baby und Kleinkind, da wäre ich vielleicht echt noch mit ihnen daheim geblieben... aber sie sind ja schon 11 und 8, fast 9.
Nun meint mein Mann schon die ganzen Zeit "was sollen die da" und eine Freundin eben meinte, es sei bestimmt dramatisch, weil er ja noch jung war (41) und bestimmt viele weinen würden usw.
Angesagt von der Familie wurde aber, das nur Familie und engster Freundeskreis erwünscht sind. Er hat keine Familie außer seiner Mutter. Keine Kinder, Frau weiß ich nicht bzw. neue Freundin haben wir gehört.
Was meint ihr, mute ich meinen Kindern zu viel zu? Ich weiß es einfach selbst nicht. Mein Großer ist Messdiener, wie ich damals. Und ich habe viele Beerdigungen gedient, auch dramatische (Baby). Das hat mir nie was ausgemacht... da ich die Leute ja nicht kannte. Er hatte bisher noch keinen Dienst bei Beerdigungen. Das machen hier am Dorf wohl immer die gleichen 2 Jungs. Bei uns in der Stadt sind das ja natürlich viel mehr gewesen, teils 3-4 in der Woche...
Allerdings befürchte selbst ich (jetzt, nach den Worten meiner Freundin), dass die zwei sich da emotional Zuviel reinziehen lassen könnten. Wenn andere weinen z.B. oder dass Ihnen Angst wird, dass einem von uns auch sowas passieren könnte (was defacto ja so ist, aber sie können sowas dann lange schlecht ausblenden - z.B. war der Kleine länger sehr ängstlich er könnte ersticken müssen wenn er erwachsen ist, wenn wir nicht aufhören, Regenwald zu roden, weil er auf einer Wasistwas CD gehört hatte, dass uns dann der Sauerstoff ausgeht).
Nur: kann man die dann so lange allein daheim lassen? Oder nur danach zum Kaffee mitnehmen?
- Sabbermäuschen
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Re: Mit zur Beerdigung?
Hallo Mayra, schwierige Frage, die du stellst.
Das kommt, denke ich sehr auf die Kinder an. Einerseits gehört es eben dazu, andererseits macht es einem doch sehr zu schaffen.
Jetzt sind deine doch schon groß genug, dass du sie fragen kannst, was sie möchten. Lass sie entscheiden. Schlimmstenfalls wenn du merkst, dass sie sich dort extrem unwohl fühlen, kannst du ja wieder gehen. Das wird bestimmt jeder verstehen.
Das kommt, denke ich sehr auf die Kinder an. Einerseits gehört es eben dazu, andererseits macht es einem doch sehr zu schaffen.
Jetzt sind deine doch schon groß genug, dass du sie fragen kannst, was sie möchten. Lass sie entscheiden. Schlimmstenfalls wenn du merkst, dass sie sich dort extrem unwohl fühlen, kannst du ja wieder gehen. Das wird bestimmt jeder verstehen.
- Sabbermäuschen
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Mit zur Beerdigung?
Entschuldige, mein Beileid zu euren Verlust. Schade, dass ihr euch nicht mehr gekannt habt.
-
HeLeo
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Re: Mit zur Beerdigung?
Ich würde die kinder mitnehmen und falls es Ihnen zu viel wird können Sie sich ja mit einem
Buch ins Auto Bzw. Auf eine Bank o. Ä. Setzten und warten bis die Beerdigung vorbei ist. Ich denke, da sie ihn nicht gekannt haben ist es „einfacher“ mal so eine Beerdigung zu erleben und Menschen weinen zu sehen, als wenn die erste Beerdigung die sie erleben, die eines nahen Angehörigen/Freund/Bekannten ist.
Selbst mein 3-jährige war auf beiden Beerdigungen seiner Uropas dabei und hat sie auch noch im Sarg gesehen. So war das ganze verständlicher und nicht so abstrakt für ihn. Er wollte aber auch sehen wie der Uri, da drinnen schläft.
Buch ins Auto Bzw. Auf eine Bank o. Ä. Setzten und warten bis die Beerdigung vorbei ist. Ich denke, da sie ihn nicht gekannt haben ist es „einfacher“ mal so eine Beerdigung zu erleben und Menschen weinen zu sehen, als wenn die erste Beerdigung die sie erleben, die eines nahen Angehörigen/Freund/Bekannten ist.
Selbst mein 3-jährige war auf beiden Beerdigungen seiner Uropas dabei und hat sie auch noch im Sarg gesehen. So war das ganze verständlicher und nicht so abstrakt für ihn. Er wollte aber auch sehen wie der Uri, da drinnen schläft.
Bub 09/15
Mädchen 08/18
Bub 11/19
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08u11
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Re: Mit zur Beerdigung?
Ebenfalls mein Beileid.
Was möchten die Kinder denn?
Ich würde meinen das genau so erklären, wie Du es hier erklärt hast und ihnen die Entscheidung selbst überlassen.
Wenn die Beerdigung am selben Ort ist, würde ich meine auch allein zu Hause lassen.
Grunsätzlich bin ich wie Du der Meinung, dass Kinder mit auf Beerdigungen gehören/sollen/dürfen. Kleinere würde ich auch einfach mitnehmen und Größere bei näherer Verwandtschaft auch. Bei losen Bekannten würde ich sie aber selbst entscheiden lassen. Grade Kinder in dem Alter machen sich ja da schon viele Gedanken. Aber gleichzeitig können - zumindest meine - das auch ganz gut selbst abschätzen.
Zum Vertrautmachen mit dem Thema Tod: vielleicht lieber einfach mal auf dem Friedhof spazierengehen - da ist dann halt mehr Zeit zum Reden.
HeLeo: mit 3jährigen habe ich das auch schon so gemacht und sehr gute Erfahrungen. Aber Grundschulkinder denken da ganz anders drüber nach.
Was möchten die Kinder denn?
Ich würde meinen das genau so erklären, wie Du es hier erklärt hast und ihnen die Entscheidung selbst überlassen.
Wenn die Beerdigung am selben Ort ist, würde ich meine auch allein zu Hause lassen.
Grunsätzlich bin ich wie Du der Meinung, dass Kinder mit auf Beerdigungen gehören/sollen/dürfen. Kleinere würde ich auch einfach mitnehmen und Größere bei näherer Verwandtschaft auch. Bei losen Bekannten würde ich sie aber selbst entscheiden lassen. Grade Kinder in dem Alter machen sich ja da schon viele Gedanken. Aber gleichzeitig können - zumindest meine - das auch ganz gut selbst abschätzen.
Zum Vertrautmachen mit dem Thema Tod: vielleicht lieber einfach mal auf dem Friedhof spazierengehen - da ist dann halt mehr Zeit zum Reden.
HeLeo: mit 3jährigen habe ich das auch schon so gemacht und sehr gute Erfahrungen. Aber Grundschulkinder denken da ganz anders drüber nach.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)
- mayra
- Homo sapiens SuTtensis
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- Registriert: 16.01.2008, 11:02
Re: Mit zur Beerdigung?
Danke euch, wie gesagt, ich kenne zwar die Mutter, aber ihn selbst nicht. Dennoch ist es ja sehr schade, wenn ein doch noch junger Mensch so plötzlich verstirbt.
Ich habe die beiden ehrlich gesagt noch gar nicht gefragt. Ich denke, das ist gar keine schlechte Sache, heute Nachmittag mit Ihnen darüber zu reden. Mein Großer kann sich leider sehr in sowas reinsteigern und kann sogar je nach Tageslaune schon beim bloßen Gedanken an unseren verstorbenen Kater weinen. Vielleicht ist es doch zu viel für ihn, morgen dabei zu sein. Mal sehen, was sie sagen.
Und ja, die Beerdigung ist hier im Dorf, keine 5min entfernt.
Ich habe die beiden ehrlich gesagt noch gar nicht gefragt. Ich denke, das ist gar keine schlechte Sache, heute Nachmittag mit Ihnen darüber zu reden. Mein Großer kann sich leider sehr in sowas reinsteigern und kann sogar je nach Tageslaune schon beim bloßen Gedanken an unseren verstorbenen Kater weinen. Vielleicht ist es doch zu viel für ihn, morgen dabei zu sein. Mal sehen, was sie sagen.
Und ja, die Beerdigung ist hier im Dorf, keine 5min entfernt.
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schlangengurke
- Prof. Dr. SuT
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Re: Mit zur Beerdigung?
Mein Beileid, mayra!
Das kann ich so unterschreiben. Mit 3 ist der Tod noch sehr abstrakt. Mit 11 nicht mehr so.08u11 hat geschrieben: 05.07.2019, 10:41 HeLeo: mit 3jährigen habe ich das auch schon so gemacht und sehr gute Erfahrungen. Aber Grundschulkinder denken da ganz anders drüber nach.
- mahemi
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 28.07.2017, 16:26
Re: Mit zur Beerdigung?
Ich finde, Kinder haben ein grundsätzliches Recht, sich ebenso wie Erwachsene von einem Verstorbenen zu verabschieden. Und eins der Rituale dazu ist die Beerdigung.
Wichtig ist dabei die Vorbereitung und Begleitung, damit sie nicht überfordert werden. Also vorher mit den Kindern besprechen, was bei einer Beerdigung passiert und auf das ganze Drumherum (weinende Menschen, schwarze Kleidung, Loch in der Erde, Sarg...) vorbereiten. Und dann ist eigene Entscheidung der Kinder ein ganz guter Weg. während der Beerdigung möglichst auch noch Rückzugsmoglichkeiten bieten, manchmal finden Kinder/ Jugendliche die aber auch selbst und beschäftigen sich einfach mit was anderem, wenn es emotional zu viel wird.
Bei deiner Beschreibung hab ich mich gerade gefragt, warum die Kinder an dieser Beerdigung teilnehmen sollen. Sie kennen das Kind nicht, wenn ich das richtig verstanden hab? Und ich hab den Wunsch der betroffenen Familie 'engster Kreis' gelesen...
Wenn es darum geht, Anteilnahme zu zeigen, würde ich das auch mit den Kindern besprechen.
Wünsche euch eine gute gemeinsame Erfahrung mit dem Thema Tod, Verabschiedung und Beerdigung!
Wichtig ist dabei die Vorbereitung und Begleitung, damit sie nicht überfordert werden. Also vorher mit den Kindern besprechen, was bei einer Beerdigung passiert und auf das ganze Drumherum (weinende Menschen, schwarze Kleidung, Loch in der Erde, Sarg...) vorbereiten. Und dann ist eigene Entscheidung der Kinder ein ganz guter Weg. während der Beerdigung möglichst auch noch Rückzugsmoglichkeiten bieten, manchmal finden Kinder/ Jugendliche die aber auch selbst und beschäftigen sich einfach mit was anderem, wenn es emotional zu viel wird.
Bei deiner Beschreibung hab ich mich gerade gefragt, warum die Kinder an dieser Beerdigung teilnehmen sollen. Sie kennen das Kind nicht, wenn ich das richtig verstanden hab? Und ich hab den Wunsch der betroffenen Familie 'engster Kreis' gelesen...
Wenn es darum geht, Anteilnahme zu zeigen, würde ich das auch mit den Kindern besprechen.
Wünsche euch eine gute gemeinsame Erfahrung mit dem Thema Tod, Verabschiedung und Beerdigung!
Mahemi
Größere 12/16
Kleinere 05/19
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Melody
- schreibt ganz schön oft
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- Registriert: 13.07.2016, 19:59
Re: Mit zur Beerdigung?
Mein Sohn war knapp 2,5 Jahre als er bei der Beerdigung dabei war. In dem Moment war er sehr abgelenkt und seine Erinnerungen beziehen sich eher auf das spätere darüber-reden.
Ich finde man darf und soll Kinder auch diese Teile des Lebens und unsere Bräuche rund um das Sterben und bestatten erleben lassen.
Allerdings würde ich den Begriff „schlafen“ meiden; wer tot ist, ist TOT, der schläft nicht. Da muss man keinen schonen, es entstehen eher falsche Verknüpfungen (zum Schlaf) oder Vorstellungen (vom Tod).
Ich finde man darf und soll Kinder auch diese Teile des Lebens und unsere Bräuche rund um das Sterben und bestatten erleben lassen.
Allerdings würde ich den Begriff „schlafen“ meiden; wer tot ist, ist TOT, der schläft nicht. Da muss man keinen schonen, es entstehen eher falsche Verknüpfungen (zum Schlaf) oder Vorstellungen (vom Tod).
Sohn *01/2013
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Tochter *07/2016
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Samsoli
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 18.08.2016, 09:37
Re: Mit zur Beerdigung?
Ich würde die Kinder ehrlich gesagt nicht mitnehmen. Aus dem einfachen Grund, dass sie den Verstorbenen gar nicht kannten. Da stimme ich der Aussage "Was sollen sie da..." irgendwie schon zu.
Ich hatte meine Jungs schon in unterschiedlicher Form auf Beerdigungen dabei. Bei den beiden Uromas (obwohl, da war nur der Große schon auf der Welt - ca. 2,5 Jahre alt) war er komplett mit dabei, das ging sehr gut obwohl er auch damals schon genau wusste, was "tot sein" bedeutet.
Letztes Jahr ist eine ältere Nachbarin gestorben, die meine Jungs sehr mochten und sie umgekehrt die zwei auch sehr gern hatte. Da ich aber weiß, dass unser Dorf-Pfarrer hier immer ewig Kirche hält, bin ich nur mit den Jungs zum Friedhof mitgegangen. Aber halt mehr aus dem Grund, damit sie in der Kirche keinen Radau machen... Sie wollten aber gerne beide in irgendeiner Form dabei sein, um sich zu verabschieden. Das fand ich total schön und ich war mir sicher, unsere Nachbarin hätte das auch sehr gefreut. Insofern war mir auch egal, ob das jemand anderes komisch findet!
Ich würde sie auf jeden Fall fragen, wenn sie nicht wollen können sie doch problemlos in der Zeit daheim bleiben?
Ich hatte meine Jungs schon in unterschiedlicher Form auf Beerdigungen dabei. Bei den beiden Uromas (obwohl, da war nur der Große schon auf der Welt - ca. 2,5 Jahre alt) war er komplett mit dabei, das ging sehr gut obwohl er auch damals schon genau wusste, was "tot sein" bedeutet.
Letztes Jahr ist eine ältere Nachbarin gestorben, die meine Jungs sehr mochten und sie umgekehrt die zwei auch sehr gern hatte. Da ich aber weiß, dass unser Dorf-Pfarrer hier immer ewig Kirche hält, bin ich nur mit den Jungs zum Friedhof mitgegangen. Aber halt mehr aus dem Grund, damit sie in der Kirche keinen Radau machen... Sie wollten aber gerne beide in irgendeiner Form dabei sein, um sich zu verabschieden. Das fand ich total schön und ich war mir sicher, unsere Nachbarin hätte das auch sehr gefreut. Insofern war mir auch egal, ob das jemand anderes komisch findet!
Ich würde sie auf jeden Fall fragen, wenn sie nicht wollen können sie doch problemlos in der Zeit daheim bleiben?
Ich mit Großem (3/13) und Kleinem (2/16)



