Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

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Lösche Benutzer 22687

Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Lösche Benutzer 22687 »

Hallo zusammen,
ich hoffe ihr habt den ultimativen Tip für mich, denn in letzter Zeit haben wir jeden Abend eine Total Eskalation.
Schon seit laaaanger Zeit hat es sich so eingebürgert, dass unser Sohn sofern wir nach Hause kommen noch ne Runde mit seinem Laufrad fährt oder jetzt neuerdings mit dem Fahrrad fahren will. Das ist immer dann der Fall wenn wir mit dem Auto ankommen und dieses in die Garage stellen. Dort steht auch sein Lauf bzw. Fahrrad. Situation war bisher immer folgende:

Wir steigen aus dem Auto aus und er sagt, dass er noch Laufrad fahren will. Darf er auch. Es sind meist 10 Minuten, dann stellt er es zurück und wir gehen hoch in die Wohnung. Seitdem er aber Fahrrad fahren kann eskaliert es heftig. Er ist dann Abends ziemlich müde, überreizt, hungrig, (ihr kennt das....) und er findet dann einfach kein Ende. Egal welchen Weg wir versuchen- es/er eskaliert völlig- fast bis zur Ohnmacht :shock: :roll:
- wir verbieten ihm das Fahrrad fahren weil es spät ist, wir Abendessen wollen, Bettzeit ist ect…. - Eskalation!
- wir lassen ihn fahren und einigen uns auf eine Zeit oder Rundenanzahl (wohnen in einer Spielstraße), sobald wir rein wollen - Eskalation!
- wir lassen ihn fahren solange er will (gestern über 1 Stunde!!! Es war schon kurz vor 20 Uhr), aber er ist dann sowas von am Ende, dass er ständig hinfällt- Eskalation weil er noch will aber nicht mehr kann kräftemäßig

Es führt alles auf´s gleiche hinaus. Habt ihr einen Tip wie wir das Lösen können?
Lösche Benutzer 22687

Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Lösche Benutzer 22687 »

Allabendlich heißt es. Kann das jemand korrigieren??
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Angelos
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Angelos »

Mein erster Gedanke war: Könnt Ihr Fahr/Laufrad woanders lagern damit er es nicht immer beim nach Hause kommen sieht? Vielleicht ist es einfacher wenn es nicht so präsent ist?
große Schwester 12/2011 und kleiner Bruder 3/2016
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Angelos
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Angelos »

Ach so, und dann vielleicht nur anbieten wenn er nicht zu müde ist und noch genug Zeit zum fahren ist?
große Schwester 12/2011 und kleiner Bruder 3/2016
Lösche Benutzer 7240

Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Oder Essen rausbringen und draußen picknicken?
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AllerLiebst
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von AllerLiebst »

Mein erster Gedanke war auch, dass ich das Rad woanders parken würde. Gibt es in Eurem Tagesablauf die Möglichkeit, eine andere Zeitspanne zur Radfahrzeit zu erklären? Dann würde ich das verlagern.
Ansonsten hilft hier manchmal die Autorität des Handy-Timers. Aber wenn Rundenzahl nicht geht, bringt ein Timer wahrscheinlich auch nicht viel.
Liebe Grüße von A. mit Knöpfchen (05/13), Pünktchen (11/16) und Flöhchen (03/19).
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ixmix
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von ixmix »

Falls es keinen anderen Platz fürs Rad gibt, vielleicht einfach ne Decke oder so drüber legen? Aus den Augen, aus dem Sinn war auch mein erster Gedanke.
Oder etwas Spannendes als Ziel/ Alternative in der Wohnung parat haben und nennen? Ein Buch lesen z.B.?
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ixmix
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von ixmix »

Zu früh abgeschickt:
Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg, dass klingt sehr anstrengend.
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Zwergenaufstand
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Zwergenaufstand »

Kommt er da gerade aus dem Kindergarten?

Ich gebe zu, ich bin in solchen Fällen radikal: wenn ich weiß, dass bestimmte Situationen immer eskalieren, dann verhindere ich sie von vornherein, auch wenn das natürlich überhaupt nicht gut ankommt und auch erstmal zu Geschrei führt. Aber wenn er zu müde ist und es selbst nicht merkt, dann würde ich ihn abends gar nicht mehr fahren lassen. Das hat ja echt niemand was davon, im Gegenteil, wenn er so müde ist, ist ja auch noch die Verletzungsgefahr höher.
Das Fahrrad würde ich deshalb auch wegstellen und auch erstmal eine ganze Weile dabei bleiben, dass er abends nicht mehr fahren darf. Also, grundsätzlich abends nicht. Nicht an einem Tag schon und am anderen nicht.
Vielleicht flippt er dann trotzdem aus (erstmal ganz sicher), aber es kann auch sein, dass das praktisch sein Ventil nach einem langen Tag ist. Als meine Tochter mit 3 in den Kindergarten kam, kam fast ein Jahr lang JEDEN TAG nach dem Kindergarten der Brüll-Zusammenbruch. Mal mehr und mal weniger, aber es ist danach immer irgendwie eskaliert. Das konnte ich nicht verhindern, aber ich hab versucht, ihren Tag danach möglichst ruhig und nicht anstrengenden zu gestalten, dann ging es besser.
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Vemala
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Re: Allabentliches Theater beim "nach Hause kommen"

Beitrag von Vemala »

Mein erster Gedanke war auch Fahrrad wegstellen :-)
Ansonsten wollte ich Dir da lassen, dass bei uns schon immer Wecker, Timer, Eieruhr deutlich besser funktioniert hat als eine Zahl (Runden, Spiele, Lieder, ...) Wir hatten zwar nie regelmäßig Eskalation mit verabredeten Restmenge, nur manchmal, aber immer Diskussion. Ein unabhängiges Klingelsignal würde von meiner Tochter IMMER anstandslos akzeptiert. Mit 4 hat sie sich, wenn sie vor die Wahl gestellt wurde, immer für den Timer/Wecker entschieden.
mit dem Mäusekind (05/2013)

I tell you, to be bored our life is just too short (Bukahara)
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