Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
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MuckiMama
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Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Hallo zusammen,
mein Kleiner ist jetzt 6 Wochen alt und wird gestillt. Leider wird das Stillen für mich immer mehr zum Alptraum und ich würde mich sehr über eure Meinung und Unterstützung freuen.
Mein Traum vom Stillen sah ursprünglich so aus: Der Kleine meldet Hunger, wird angelegt und trinkt dann eine Zeit, bis er meldet, dass er satt ist. Er darf sich gerne jede Stunde / alle zwei Stunden und komplett nach Bedarf melden und wird dann gestillt bis er satt ist.
Momentan sieht es so aus: Wir gehen ca. um 22 Uhr schlafen und er wird in den Schlaf gestillt. Er meldet sich anschließend ca. um 3, 5, 7 und trinkt dann ca. eine halbe Stunde und schläft wieder ein. Um ca. 9 wacht er wieder auf, wird gestillt und wir stehen auf. Ab dann verbringt er den kompletten Vormittag bis ca. 13 Uhr komplett an der Brust und trinkt ohne satt zu werden. Dann löse ich ihn, ziehe ihn an und wir gehen spazieren. Hier braucht er die komplette Zeit den Schnuller, sonst schreit er durchgehend. Nach ca. 90 Minuten Spaziergang trinkt er nochmal bis er einschläft und schläft dann ca. 4 Stunden. Wenn er aufwacht will er wieder die komplette Zeit bis 22 Uhr an die Brust und ist eigentlich durchgehend am Schreien (auch wegen Blähungen). Ich bin also sowohl den ganzen Vormittag als auch den kompletten Abend nur am Stillen. Nachmittags hat er entweder einen Schnuller oder schläft seine 4 Stunden.
Ich habe dadurch massive Probleme, vor allem traue ich mich nirgends hinzugehen. Er will nur an die Brust und wird einfach nicht satt, deswegen bleibe ich den ganzen Tag zuhause und fühle mich sozial mittlerweile komplett isoliert. Hinzu kommt, dass er leider nur mit Brusthütchen trinkt und das ganze leider doch eine ziemliche Sauerei anrichtet, wenn er das Hütchen wegschlägt und sich die Milch über mich ergießt. Es fühlt sich einfach furchtbar an, wenn man das Gefühl hat als Mama das eigene Kind nicht ernähren zu können.
Außerdem hat er Probleme mit dem Zunehmen. Zu erst hat er gar nichts zugenommen,momentan nimmt er max. so 100g pro Woche zu. Gestern und heute habe ich schon mit der Flasche zugefütter, gestern 160ml abgepumpte Muttermilch und heute 80ml abgepumpte Muttermilch und 100ml Pre.
Hinzu kommt noch, dass ich ab Februar wieder für 2 Vormittage pro Woche arbeiten gehe. Er wird dann einen Vormittag von seinem Papa und einen von seiner Tante betreut. Ursprünglich wollte ich für diese Zeit Muttermilch abpumpen, aber langsam sehe ich schwarz.
Hier noch alle Infos laut "Wie funktioniert die Stillberatung"
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert: Gestern und Heute zugefüttert, da Gewichtszunahme zu niedrig. Es wird abgepumpte Mumi und Pre hinzugefüttert.
Stilllalltag: Siehe oben
Ausscheidungen: ca. 6-8 nasse Windeln pro Tag und Stuhlgang alle 1-3 Tage (momentan täglich)
Stillstart: Im Krankenhaus hat er die ersten 24 Stunden nur geschlafen und konnte dann nur mit Brusthütchen angelegt werden. Im KKH musste schon Pre zugefüttert werden, da er nicht satt wurde.
Künstliche Sauger: Die volle Bandbreite, also Schnuller, Hütchen und Flasche. Schnuller allerdings nur während des Spaziergangs
Behandlung: Waren beim Osteopathen, alles in Ordnung. Hebamme kommt wöchentlich, ist allerdings icht die große Stillexpertin
Besonderheiten: Schilddrüsenunterfunktion
Mein Wunsch: Endlich Klarheit über den weiteren Werdegang. Möchte nur das Beste für mein Baby, vor allem dass es satt ist und gut wächst.
Wunschvorstellung: Stillen nach Bedarf ohne Stillhütchen
Möglichkeiten: Vollstillen, Stillen und abgepumpte Mumi zufüttern, Stillen und Pre zufüttern oder komplett abstillen. Möglichkeit 1 wäre mir am liebsten und dann abgepumpte Mumi mit der Flasche zufüttern, wenn ich die zwei Vormittage arbeiten gehe. (Eine andere Art des Zufütterns möchte ich weder dem Papa noch der Tante antun).
Genaue Daten (etwas Lückenhaft)
Geburt (22.11.2018): 4070g bei 57cm
U2 (26.11.2018): 3800g
03.12.2018: 3830g
06.12.2018: 3950g
22.12.2018: 4240g
27.12.2018: 4340g
29.12.2018: 4390g
31.12.2018: 4420g
03.01.2018: 4470g
05.01.2018: 4490g, 10x gestillt, 160ml abgepumpte Mumi zugefüttert, 6xPipi, 1xPupu
06.01.2018: 4560g, 8x gestillt, 80ml abgepumpte Mumi und 100ml Pre zugefüttert, 5xPipi, 1xPup.
Schön wäre auch eine Aussage, wie viel ich zufüttern soll.
Vielen Dank schonmal für eure Hilfe, ich bin echt am Verzweifeln und die Tränen kullern momentan sowohl beim Kleinen als auch bei mir sehr oft.
Gerne bekommt ihr natürlich alle weitern Infos, einfach sagen was ihr braucht.
Liebe Grüße
MuckiMama
mein Kleiner ist jetzt 6 Wochen alt und wird gestillt. Leider wird das Stillen für mich immer mehr zum Alptraum und ich würde mich sehr über eure Meinung und Unterstützung freuen.
Mein Traum vom Stillen sah ursprünglich so aus: Der Kleine meldet Hunger, wird angelegt und trinkt dann eine Zeit, bis er meldet, dass er satt ist. Er darf sich gerne jede Stunde / alle zwei Stunden und komplett nach Bedarf melden und wird dann gestillt bis er satt ist.
Momentan sieht es so aus: Wir gehen ca. um 22 Uhr schlafen und er wird in den Schlaf gestillt. Er meldet sich anschließend ca. um 3, 5, 7 und trinkt dann ca. eine halbe Stunde und schläft wieder ein. Um ca. 9 wacht er wieder auf, wird gestillt und wir stehen auf. Ab dann verbringt er den kompletten Vormittag bis ca. 13 Uhr komplett an der Brust und trinkt ohne satt zu werden. Dann löse ich ihn, ziehe ihn an und wir gehen spazieren. Hier braucht er die komplette Zeit den Schnuller, sonst schreit er durchgehend. Nach ca. 90 Minuten Spaziergang trinkt er nochmal bis er einschläft und schläft dann ca. 4 Stunden. Wenn er aufwacht will er wieder die komplette Zeit bis 22 Uhr an die Brust und ist eigentlich durchgehend am Schreien (auch wegen Blähungen). Ich bin also sowohl den ganzen Vormittag als auch den kompletten Abend nur am Stillen. Nachmittags hat er entweder einen Schnuller oder schläft seine 4 Stunden.
Ich habe dadurch massive Probleme, vor allem traue ich mich nirgends hinzugehen. Er will nur an die Brust und wird einfach nicht satt, deswegen bleibe ich den ganzen Tag zuhause und fühle mich sozial mittlerweile komplett isoliert. Hinzu kommt, dass er leider nur mit Brusthütchen trinkt und das ganze leider doch eine ziemliche Sauerei anrichtet, wenn er das Hütchen wegschlägt und sich die Milch über mich ergießt. Es fühlt sich einfach furchtbar an, wenn man das Gefühl hat als Mama das eigene Kind nicht ernähren zu können.
Außerdem hat er Probleme mit dem Zunehmen. Zu erst hat er gar nichts zugenommen,momentan nimmt er max. so 100g pro Woche zu. Gestern und heute habe ich schon mit der Flasche zugefütter, gestern 160ml abgepumpte Muttermilch und heute 80ml abgepumpte Muttermilch und 100ml Pre.
Hinzu kommt noch, dass ich ab Februar wieder für 2 Vormittage pro Woche arbeiten gehe. Er wird dann einen Vormittag von seinem Papa und einen von seiner Tante betreut. Ursprünglich wollte ich für diese Zeit Muttermilch abpumpen, aber langsam sehe ich schwarz.
Hier noch alle Infos laut "Wie funktioniert die Stillberatung"
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert: Gestern und Heute zugefüttert, da Gewichtszunahme zu niedrig. Es wird abgepumpte Mumi und Pre hinzugefüttert.
Stilllalltag: Siehe oben
Ausscheidungen: ca. 6-8 nasse Windeln pro Tag und Stuhlgang alle 1-3 Tage (momentan täglich)
Stillstart: Im Krankenhaus hat er die ersten 24 Stunden nur geschlafen und konnte dann nur mit Brusthütchen angelegt werden. Im KKH musste schon Pre zugefüttert werden, da er nicht satt wurde.
Künstliche Sauger: Die volle Bandbreite, also Schnuller, Hütchen und Flasche. Schnuller allerdings nur während des Spaziergangs
Behandlung: Waren beim Osteopathen, alles in Ordnung. Hebamme kommt wöchentlich, ist allerdings icht die große Stillexpertin
Besonderheiten: Schilddrüsenunterfunktion
Mein Wunsch: Endlich Klarheit über den weiteren Werdegang. Möchte nur das Beste für mein Baby, vor allem dass es satt ist und gut wächst.
Wunschvorstellung: Stillen nach Bedarf ohne Stillhütchen
Möglichkeiten: Vollstillen, Stillen und abgepumpte Mumi zufüttern, Stillen und Pre zufüttern oder komplett abstillen. Möglichkeit 1 wäre mir am liebsten und dann abgepumpte Mumi mit der Flasche zufüttern, wenn ich die zwei Vormittage arbeiten gehe. (Eine andere Art des Zufütterns möchte ich weder dem Papa noch der Tante antun).
Genaue Daten (etwas Lückenhaft)
Geburt (22.11.2018): 4070g bei 57cm
U2 (26.11.2018): 3800g
03.12.2018: 3830g
06.12.2018: 3950g
22.12.2018: 4240g
27.12.2018: 4340g
29.12.2018: 4390g
31.12.2018: 4420g
03.01.2018: 4470g
05.01.2018: 4490g, 10x gestillt, 160ml abgepumpte Mumi zugefüttert, 6xPipi, 1xPupu
06.01.2018: 4560g, 8x gestillt, 80ml abgepumpte Mumi und 100ml Pre zugefüttert, 5xPipi, 1xPup.
Schön wäre auch eine Aussage, wie viel ich zufüttern soll.
Vielen Dank schonmal für eure Hilfe, ich bin echt am Verzweifeln und die Tränen kullern momentan sowohl beim Kleinen als auch bei mir sehr oft.
Gerne bekommt ihr natürlich alle weitern Infos, einfach sagen was ihr braucht.
Liebe Grüße
MuckiMama
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Lösche Benutzer 16233
Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Liebe MuckiMama, willkommen im forum!
Was du schreibst klingt wirklich sehr anstrengend. Bestimmt meldet sich bald jemand, der sich gut auskennt!
Ich kann mir vorstellen, dass die Stillhütchen die Milchproduktion beeinträchtigen, also ist das schonmal etwas, das man auf jeden Fall optimieren kann, also nur Mut!
Hast du vielleicht liebe Freundinnen, die dich mal besuchen kommen können, damit du nicht raus musst?
Ich verstehe, dass es dich stresst... Mir würde auch die Decke auf den Kopf fallen!
Mein Sohn ist unterwegs immer sehr unzufrieden, deshalb bin ich auch mehr zu Hause als mir eigentlich lieb ist. Ich habe aber eine Freundin die gern mal auf einen Kaffee kommt in der Früh und die auch nix sagt oder denkt wenn der kleine nur an der Brust hängt. Das tut immer sehr gut!
Was du schreibst klingt wirklich sehr anstrengend. Bestimmt meldet sich bald jemand, der sich gut auskennt!
Ich kann mir vorstellen, dass die Stillhütchen die Milchproduktion beeinträchtigen, also ist das schonmal etwas, das man auf jeden Fall optimieren kann, also nur Mut!
Hast du vielleicht liebe Freundinnen, die dich mal besuchen kommen können, damit du nicht raus musst?
Ich verstehe, dass es dich stresst... Mir würde auch die Decke auf den Kopf fallen!
Mein Sohn ist unterwegs immer sehr unzufrieden, deshalb bin ich auch mehr zu Hause als mir eigentlich lieb ist. Ich habe aber eine Freundin die gern mal auf einen Kaffee kommt in der Früh und die auch nix sagt oder denkt wenn der kleine nur an der Brust hängt. Das tut immer sehr gut!
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Gnomimama
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 118
- Registriert: 16.08.2018, 14:09
Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Hallo!
Bist du sicher, dass er am Vormittag so lange trinkt, weil er nicht satt wird? Meiner macht das immer noch und er genießt die Nähe einfach.
Dieses Clusterfeeding dient dazu, die Milchmenge zu erhöhen. Ich weiß, das ist sehr anstrengend. Aber eigentlich kein Grund zur Besorgnis.
Zum Zufüttern kann ich leider nichts sagen.
Bist du sicher, dass er am Vormittag so lange trinkt, weil er nicht satt wird? Meiner macht das immer noch und er genießt die Nähe einfach.
Dieses Clusterfeeding dient dazu, die Milchmenge zu erhöhen. Ich weiß, das ist sehr anstrengend. Aber eigentlich kein Grund zur Besorgnis.
Zum Zufüttern kann ich leider nichts sagen.
Gnomimama mit Gnomi (06/2018) und Zwillis (01/2025)
- ShinyCheetah
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7685
- Registriert: 14.12.2018, 10:40
Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Weißt du, woran im Krankenhaus festgemacht wurde, dass er "nicht satt wurde"? Das kommt mir etwas merkwürdig vor. Daran, dass so früh zugefüttert wurde, lässt sich natürlich nichts ändern - ich bin nur neugierig
Ist bei dir im Krankenhaus Milch abgepumpt worden? Das wurde bei mir nämlich gemacht, als mein Sohn nach 16h noch nicht wieder wach war, um die Milchbildung trotzdem anzuregen (nach 20h war er dann wach und hat zum Glück getrunken).
Kannst du beim Stillen telefonieren und Fernsehn gucken? Ist zwar nur ein schlechter Ersatz für echte Gesellschaft, aber vielleicht was, was man mal ein paar Wochen genießen kann - so ging es mir zumindest in den letzten SSW.
Bei einer Freundin, die auch Stillhütchen benutzen musste, hat es ganz gut geklappt, nach dem ersten Annuckeln das Hütchen wegzunehmen und ohne weiterzustillen. Hast du das mal versucht?
Übrigens, in Milchseen und -fontänen ertrinken auch problemlos vollstillende Mütter gelegentlich
Ich glaube, das Kind, das immer brav andockt und trinkt bis es satt ist, gibt es einfach nicht
Ich bin natürlich nur stillende Mama, keine Stillberaterin! Da meldet sich bestimmt bald jemand. Ich drücke dir die Daumen!
Kannst du beim Stillen telefonieren und Fernsehn gucken? Ist zwar nur ein schlechter Ersatz für echte Gesellschaft, aber vielleicht was, was man mal ein paar Wochen genießen kann - so ging es mir zumindest in den letzten SSW.
Bei einer Freundin, die auch Stillhütchen benutzen musste, hat es ganz gut geklappt, nach dem ersten Annuckeln das Hütchen wegzunehmen und ohne weiterzustillen. Hast du das mal versucht?
Übrigens, in Milchseen und -fontänen ertrinken auch problemlos vollstillende Mütter gelegentlich
Ich bin natürlich nur stillende Mama, keine Stillberaterin! Da meldet sich bestimmt bald jemand. Ich drücke dir die Daumen!
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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MuckiMama
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Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Hallo,
erst einmal vielen lieben Dank für die lieben Antworten bisher ♥
erst einmal vielen lieben Dank für die lieben Antworten bisher ♥
Da er nur sehr sehr langsam zunimmt war das meine Vermutung. Wenn ich ihn dann von der Brust löse, weint er und macht die typischen Hungerzeichen. An der Brust trinkt er dann eigentlich schon schön, also er nuckelt nicht nur sondern trinkt richtig kräftig. Ist das beim Clusterfeeding auch so?Gnomimama hat geschrieben: 07.01.2019, 10:14 Bist du sicher, dass er am Vormittag so lange trinkt, weil er nicht satt wird? Meiner macht das immer noch und er genießt die Nähe einfach.
Dieses Clusterfeeding dient dazu, die Milchmenge zu erhöhen. Ich weiß, das ist sehr anstrengend.
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Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Im Krankenhaus war es sehr komisch. Ich hatte eine wunderschöne Geburt, der Kleine war nach 4 Stunden und ohne Schmerzmittel da und war eigentlich sofort fit. Aber dann kam irgendwie die große Müdigkeit und er hat die ersten 2 Lebenswochen komplett verschlafen. Ohne Wecken hat er immer 6 Stunden geschlafen, so dass ich ihn dann zum Trinken wecken sollte.ShinyCheetah hat geschrieben: 07.01.2019, 11:46 Weißt du, woran im Krankenhaus festgemacht wurde, dass er "nicht satt wurde"? Das kommt mir etwas merkwürdig vor. Daran, dass so früh zugefüttert wurde, lässt sich natürlich nichts ändern - ich bin nur neugierigIst bei dir im Krankenhaus Milch abgepumpt worden? Das wurde bei mir nämlich gemacht, als mein Sohn nach 16h noch nicht wieder wach war, um die Milchbildung trotzdem anzuregen (nach 20h war er dann wach und hat zum Glück getrunken).
Im Krankenhaus konnte er auf Grund der Müdigkeit in den ersten 24 Stunden nicht angelegt werden und es wurde auch nicht abgepumpt. Nach 24 Stunden hat ihn eine Krankenschwester zusammen mit mir angelegt, aber er wollte nicht andocken. Dann wurde es mit Glukoselösung probiert und anschließend habe ich dann ein Stillhütchen bekommen. Hab dann die restlichen 4 Tage im Krankenhaus mit Stillhütchen gestillt. Tagsüber hat er immer 4 Stunden geschlafen und dann mit Stillhütchen getrunken bis er eingeschlafen ist. Nachts hat er die ganze Zeit geweint, die Krankenschwestern meinten vor Hunger. Musste ihm dann nachts immer ein Fläschchen geben und dann hat er auch geschlafen bis morgens.
Ein Problem war auch, dass ich donnerstags entbunden habe und erst am Montag (also am Entlassungstag) das erste Mal eine richtige Stillberaterin da war. Die Schwestern kannten sich alle nicht so gut aus und es war auch echt viel los auf der Station. Die einzige Antwort war dann immer Zufüttern.
Bei weiteren Fragen kannst du dich gerne melden.
Liebe Grüße
MuckiMama
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Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Das habe ich auch versucht, aber leider erfolglos. Er kann mit der Brust irgendwie gar nichts anfangen. Wenn an der Brustwarze ein Milchtropfen ist, leckt er ihn runter und schreit dann. Er macht auch beim Trinken mit dem Stillhütchen den Mund gar nicht richtig auf, sondern eher einen Kussmund.ShinyCheetah hat geschrieben: 07.01.2019, 11:46 Bei einer Freundin, die auch Stillhütchen benutzen musste, hat es ganz gut geklappt, nach dem ersten Annuckeln das Hütchen wegzunehmen und ohne weiterzustillen. Hast du das mal versucht?
Außerdem habe ich leider wirklich kleine Brustwarzen. Mir war das gar nicht so klar, erst als ich die passenden Brusthaben für die Medela Milchpumpe bestellen wollte und mir sogar S noch zu klein war. Im Krankenhaus habe ich bei den Stillhütchen sofort Größe L bekommen, vermutlich weil ich (1,75m) und mein Kleiner (57cm) doch recht groß sind. Das Stillhütchen ist ca. 5 mal so groß wie meine Brustwarze, und der Durchmesser ist auch viel größer. Deshalb habe ich das mit dem jeden Tag zurückschneiden gar nicht probiert, da wär ich bis Ostern beschäftigt bis irgendwann mal meine Brustwarze anfängt
Kleinere Stillhütchen habe ich probiert, aber dann tun mir die Brustwarzen weh und verfärben sich irgendwie komisch.
Freue mich auf Tipps.
Liebe Grüße
MuckiMama
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MuckiMama
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Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
So, jetzt noch was zur sozialen Isolation:
Ich schaue etwas fern neben dem Stillen und telefoniere viel mit meiner Schwester. Meine Schwester und mein Papa kommen mich auch immer wieder besuchen. Ich bin dann im Zwiespalt, da der Kleine immer so Hunger hat und ich ihn aber vor den beiden nicht anlegen will. Irgendwie schäme ich mich dafür, dass das Stillen nicht richtig und nur mit Hütchen klappt
Ich schaue etwas fern neben dem Stillen und telefoniere viel mit meiner Schwester. Meine Schwester und mein Papa kommen mich auch immer wieder besuchen. Ich bin dann im Zwiespalt, da der Kleine immer so Hunger hat und ich ihn aber vor den beiden nicht anlegen will. Irgendwie schäme ich mich dafür, dass das Stillen nicht richtig und nur mit Hütchen klappt
- soda
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Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Hallo und herzlich willkommen im Forum
Und herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Es ist gut, dass du hergefunden hast, die Stillberaterinnen können dir ganz bestimmt weiterhelfen!
Es erinnert mich ein wenig an den Stillbeginn und die ersten Wochen mit meiner großen Tochter. Sie war zwar nicht müde, hat aber immer viel geweint und die Babyzeit war auch für uns als Eltern, als Paar, sehr belastend. Die Rollenverteilung war plötzlich gar nicht mehr so eindeutig wie wir beide geglaubt hatten und außerdem war das Kind scheinbar nie glücklich. Sie schlief - sie schrie - oder sie stillte stundenlang. Anderes kam wochenlang nicht vor.
Stillen wurde bei uns nach Wegfall der Stillhütchen zum reinsten Kinderspiel und lief völlig ungestört und problemlos.
Das gleiche gilt für die Zunahme. Mit Stillhütchen war es nicht optimal, wenngleich gerade eben noch normal. Und ohne Stillhütchen nahm sie im oberen Normalbereich zu.
Ich würde denken, die Stillberaterinnen schauen sich deine bisherigen Informationen an und fragen dann gezielt nach, geben vielleicht schon erste Tipps.
Auf jeden Fall gibts guten Grund, auf Besserung zu hoffen!
Und herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Es ist gut, dass du hergefunden hast, die Stillberaterinnen können dir ganz bestimmt weiterhelfen!
Es erinnert mich ein wenig an den Stillbeginn und die ersten Wochen mit meiner großen Tochter. Sie war zwar nicht müde, hat aber immer viel geweint und die Babyzeit war auch für uns als Eltern, als Paar, sehr belastend. Die Rollenverteilung war plötzlich gar nicht mehr so eindeutig wie wir beide geglaubt hatten und außerdem war das Kind scheinbar nie glücklich. Sie schlief - sie schrie - oder sie stillte stundenlang. Anderes kam wochenlang nicht vor.
Stillen wurde bei uns nach Wegfall der Stillhütchen zum reinsten Kinderspiel und lief völlig ungestört und problemlos.
Das gleiche gilt für die Zunahme. Mit Stillhütchen war es nicht optimal, wenngleich gerade eben noch normal. Und ohne Stillhütchen nahm sie im oberen Normalbereich zu.
Ich würde denken, die Stillberaterinnen schauen sich deine bisherigen Informationen an und fragen dann gezielt nach, geben vielleicht schon erste Tipps.
Auf jeden Fall gibts guten Grund, auf Besserung zu hoffen!
mit T (2013) und T (2017)
- ShinyCheetah
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Re: Mein (Alp)Traum vom Stillen- Bitte um Hilfe
Du Arme
Ich glaube ehrlich gesagt, dass da im Krankenhaus wirklich nicht alles optimal gelaufen ist... Bei uns wurde immer wieder betont, dass, wenn eine Mutter stillen möchte und nicht anatomisch oder so etwas dagegen spricht, im Krankenhaus auf keinen Fall zugefüttert wird - es sei denn, das Kind verliert mehr als 10% seines Geburtsgewichts. Und selbst dann muss man gucken, ob man es noch ohne Zufüttern hinkriegt...
So wie du euer Stillen beschreibst, klingt das für mich, wie eine Saugverwirrung immer beschrieben wird. Stillhütchen sind ja im Prinzip auch "künstliche Sauger". Aber ich glaube, da kann man auch wieder rauskommen. Vielleicht hilft es ja schon zu wissen, was da los ist.
Was mir gerade dabei noch einfällt: In dem Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, wurden bestimmte Flaschen empfohlen, wenn man abgepumpte Milch nicht vom Löffel oder so füttern möchte. Diese Fläschchen hatten ganz harte Saugaufsätze. Die Hebamme meinte dazu, dass Babys es einfach "ungemütlich" finden, daran zu trinken, und sie darum normalerweise die Brust bevorzugen. Vielleicht ist sowas eine Lösung, wenn du wieder arbeiten gehst?

So wie du euer Stillen beschreibst, klingt das für mich, wie eine Saugverwirrung immer beschrieben wird. Stillhütchen sind ja im Prinzip auch "künstliche Sauger". Aber ich glaube, da kann man auch wieder rauskommen. Vielleicht hilft es ja schon zu wissen, was da los ist.
Was mir gerade dabei noch einfällt: In dem Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, wurden bestimmte Flaschen empfohlen, wenn man abgepumpte Milch nicht vom Löffel oder so füttern möchte. Diese Fläschchen hatten ganz harte Saugaufsätze. Die Hebamme meinte dazu, dass Babys es einfach "ungemütlich" finden, daran zu trinken, und sie darum normalerweise die Brust bevorzugen. Vielleicht ist sowas eine Lösung, wenn du wieder arbeiten gehst?
Eigentlich weißt du das bestimmt, aber es besteht überhaupt kein Grund sich zu schämen! Du versuchst deinem Kind das beste zu geben, was du kannst, und es ist alles andere als leicht. Das sollten Menschen in deinem Umfeld ruhig wissen! Hast du mal das "artgerecht" Buch gelesen? Da ist ein großes Thema der "Clan", den eigentlich jede junge Familie braucht, um mit Baby nicht völlig durchzudrehen. Bei mir ist das definitiv die Familie. Es ist so viel wert, wenn man da Unterstützung hat! Gib den beiden vielleicht mal eine Chance - vielleicht bewundern sie ja sogar, was du durchmachst oder haben gute IdeenMuckiMama hat geschrieben: 07.01.2019, 14:22 Irgendwie schäme ich mich dafür, dass das Stillen nicht richtig und nur mit Hütchen klappt![]()
mit Sohn F (Ende September 18)
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