So langsam mach ich mir doch immer mehr Gedanken und erhoffe mit hier ein paar Tipps und gern auch Erfolgsgeschichten. Falls es woanders besser hin passt, gerne auch verschieben, ich bin mit der Auswahl was wohin gehört dezent überfordert...
Im Oktober startet unsere Eingewöhnung bei der Tagesmutter, ab November werde ich wieder arbeiten. Soweit, so gut.
Bärchen macht immer größere Schritte Richtung alleine (weiter)schlafen und tatsächlich bereitet mir das weniger Sorgen, auch weil alle immer sagen andere Umgebung, gibt sich schon. Trotz dass er daheim einschlafgestillt wird. Und wir noch nie probiert haben, wies ohne und bei jemandem anderen wäre... Die Tagesmutter hat aber auch schon gesagt wir probieren es einfach zwanglos, wenns nicht geht oder er sich nicht beruhigen lässt, ruft sie mich sofort an.
Das in meinen Augen größere Problem ist das (Nicht)Essen. Er stillt noch sehr viel, nimmt ab und an ein paar Löffel Joghurt oder ein Stückchen Brot/Brötchen oder Obst zum drauf rum kauen. Er bekommt von unserem (sprich, meinem) Essen immer was ab wenn er dabei ist, das wird je nach Lust und Laune belutscht oder direkt nach unten befördert. Es wird auch tendenziell immer mehr, das auch im Magen landet, aber halt sehr langsam. Abgepumpte Milch haben wir noch nie ausprobiert.
So, kann ich es ihm irgendwie leichter machen mit dem Essen? Ich möchte eigtl nicht darauf bestehen, dass er isst statt zu stillen, wenn ich da bin. Wies einen Vormittag zB nur mit Papa läuft, können bzw wollen wir auch vorher mal testen, aber das geht nur am Wochenende und grad sind die kommenden noch verplant. Ich hab zwar keinen Plan wo ich dann hin geh, aber irgendwas wird sich schon finden
Macht es vllt Sinn, doch mal Milch abzupumpen und zu schauen, ob er die evtl als Ersatz nimmt? Brauch ich dazu ne elektrische Pumpe? Krieg ich die noch so einfach bei nem "so alten" Kind? Oder reicht ne Handpumpe? Vllt sogar ausstreichen?
Man sieht, ich hab null Erfahrung damit... Theoretisch würde ich bei uns im Stillcafe fragen, aber obwohl sie langes Stillen an sich sehr unterstützen, ist bei ihnen beim Thema "isst fast nichts und stillt nur" in dem Alter eher Schluss mit Wohlwollen und die Tipps würden eher Richtung Abstillen damit das Kind isst etc gehen, leider.
Zudem haben wir noch die Schwierigkeit, dass er nicht nur die geplanten 6 Stunden bei der Tagesmutter nicht stillen kann, sondern je nachdem welche Schicht mein Mann hat zwischen 9 und 12 Stunden ohne Milch auskommen muss, wenn ich auch arbeite (was nicht jeden betreuten Tag auch der Fall sein wird). So lange Zeit ohne irgendwas zu Essen überbrücken wird also eher nicht möglich sein.
Ich hoffe das war jetzt nicht allzu wirr und ihr könnt mir ein paar Tipps geben.