ich habe hier schonmal einen Thread eröffnet wegen dem miesen Schlafverhalten unserer Tochter und ich brauche vermutlich einfach nur wieder Zuspruch von vlt ebenfalls "wippgeplagten" Mamis, dass es irgendwann (in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft) auch ohne geht. Unsere Kleine wird jetzt in ein paar Tagen 5 Monate alt, das Schlafen hat sich minimal gebessert. Gerade nachts schafft sie dank Pucksack zum Glück mehrere Stunden am Stück und auch nicht mehr auf der Couch sondern bei uns im Bett, aber sie muss wirklich jedes Mal auf diesem blöden Ball gewippt werden sonst schläft sie nicht ein. Bei meinem Mann dauert es als nur wenige Minuten, bei mir tagsüber wesentlich länger, durchaus auch mal 30-45 Minuten und sie kann sich bei mir nicht so fallen lassen, also dass sie mal richtig tief schläft. Sie ist dann meistens nach 30 Minuten wieder wach und ich dementsprechend sauer, weil ich mir vorher ewig einen abgewippt habe und wirklich solangsam nicht mehr kann. Mein Rücken tut soo weh und man kann mich jedes Mal fast auswringen, weil ich dank der netten Hormone sehr stark ins Schwitzen komme
Mein Mann beschwert sich auch vermehrt die letzten Tage, wenn er mitten in der Nacht mal wieder Wippdienst hat weil Madame allein durch Stillen nicht mehr in den Schlaf kommt. Da kommt dann natürlich auch noch die Müdigkeit dazu.
Ich habe so schon alles versucht. Singen, Vorlesen, Einschlafstillen, Streicheln, Trage. Absolut nichts funktioniert, wir haben eher das Gefühl, dass sie mittlerweile das Wippen regelrecht erwartet. Das Einschlafen hat ja angeblich damit zu tun, wie sehr das Baby einem vertraut..heißt das dann im Umkehrschluss, dass sie uns nicht über den Weg traut?Wir haben nie etwas getan, warum sie das denken sollte..es ist immer jemand da für sie:(
Ich habe schon von Müttern gelesen, denen es genauso erging, wo die Babys aber plötzlich von Heute auf Morgen hingelegt werden konnten und nur durch Singen, Streicheln etc. tief und fest eingeschlafen sind. Das wäre wirklich ein Traum, aber ich sehe uns in absehbarer Zeit absolut nicht an diesem Punkt.
Und jetzt an alle Mamis, die sich in unserer geschilderten Situation wiedererkennen und auch soweit gelesen haben: Wann wurde es besser? Was können wir noch tun, damit sie uns soweit vertraut, dass sie auch mal auf eine andere Art und Weise einschläft und wir nicht in 1-2 Jahren mit Bandscheibenvorfällen und chronischen Rückenproblemen da sitzen? Ich möchte wirklich kein Schlaftraining o.ä. mit ihr machen, wir würden sie auch nie schreien lassen bis sie vor Erschöpfung einschläft..es muss nur etwas passieren, weil wir zunehmend an unsere körperlichen Grenzen stoßen
Danke fürs Lesen und viele Grüße!