Hallo, hallo,
da bin ich wieder. Tut mir leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe, aber wir waren hier sehr busy mit Besuch etc. Vielen Dank für Eure ersten Tipps und Vorschläge. Und Dir auch, liebe bayleaf.
@ Sabina: das mit dem Licht hatte ich hier irgendwo im Forum auch schonmal gelesen. Klingt ganz gut, finde ich. Und wir könnten uns die winterliche Dunkelheit zu Nutze machen (im Sommer wird das sicher schwieriger).
bayleaf hat geschrieben: 03.01.2018, 10:50
Verstehe ich das richtig, dass Du nicht mehr einschlafstillen und nachts abstillen möchtest? Wie oft stillt ihr denn noch tagsüber?
Würde dein Partner denn das insbettbringen sehr oft (oder immer) übernehmen?
Also es ist so, dass das Einschlafstillen in acht oder neun von zehn Malen gar kein "echtes" Einschlafstillen ist, d.h. sie trinkt fertig, dockt ab und dann hampelt sie noch wild im Bett rum und quatscht mich voll und singt und turnt auf mir rum oder kuschelt (das kann bis zu einer Stunde so gehen)). Daher denke ich, das Einschlafstillen gut auslagern zu können, bzw. zeitlich ein Stück weit nach vorne zu verschieben.
Mein Freund möchte sie einfach auch gerne mal ins Bett bringen können und diese innige Zeit des Tages erleben. Das verstehe ich gut und dehalb möchte ich es gerne versuchen. Außerdem zehrt das Stillen mittlerweile ganz schön und da die Kleine in absehbarer Zeit noch ein Geschwisterchen bekommen soll, möchte ich gerne eine kleine Pause, bzw. meinem Körper die Möglichkeit geben, sich mal ein bisschen zu erholen.
Wir stillen noch ca. 4-5 mal am Tag (plus nachts aktuell ca. 8 mal).
bayleaf hat geschrieben: 03.01.2018, 10:50
Wenn ihr euch abwechseln wollt kann es einfach sein dass du dann alternative Methoden finden musst um sie in den Schlaf zu begleiten und Stillen ist in der Regel für die Mutter entspannender als tragen, schuckeln, usw. Vielleicht kann dein Partner es einfach mal versuchen, viele Kinder schlafen problemlos ohne Mama und Stillen ein, wenn jemand anderes sie beim einschlafen begleitet.
Bis jetzt hat sie im Schlafzimmer nach dem Lichtausmachen (sie schläft bei uns im Familienbett) die Anwesenheit meines Freundes nicht wirklich akzeptiert und immer unmißverständlich nach mir verlangt. Von daher denke ich, wird es wahrscheinlich nicht einfach für die beiden. Aber ich dachte, ich gehe dann einfach mal weg (also vor die Tür oder so), wenn wir entschieden haben, den ersten Versuch zu starten, dann ist es vermutlich für alle einfacher (vor allem für mein weiches Mutterherz...).
Tragen lässt sie sich leider nicht mehr so gerne... Könnte man es denn so machen, dass ich sie einschlafstille, wenn ich dran bin und an den Papa-Abenden eben nicht? Oder geht nur ganz oder gar nicht? Ich will ja auch fair sein zu der Kleinen und sie nicht verwirren oder es unnötig schwer machen, indem ich Unklarheit schaffe.
bayleaf hat geschrieben: 03.01.2018, 10:50
Du kannst ihr ein Buch basteln mit Bildern von ihr, vielleicht habt ihr auch Stillbilder und dazu hat es ein bißchen Text und es wird erzählt wie sie ein kleines Baby war und viel Milch getrunken hat, besonders nachts und am Ende der Geschichte gibt es ein aktuelles Foto von ihr und sie ist schon etwas älter und muss nachts nicht mehr Stillen.
Das wird dann oft zusammen angeschaut.
Das finde ich eine sehr schöne Idee und ich bin auch schon am Fotos sammeln.
Ui das ist jetzt ganz schön lang geworden... 'tschuldigung.
Lieben Gruß,
Milchschnitte