Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
- Mirimama
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Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Wir haben nächste Woche einen Elternabend zum Thema "Führung in der Erziehung (wieder) übernehmen ". Als Grundlage für die diskussion dient zum einen ein schrecklicher Text von winterhoff und eben Brigitte Hannig, z.B. "Hören und Gehorchen".
Kennt ihr sie? Was haltet ihr von ihrem Ansatz und ihren Thesen?
Kennt ihr sie? Was haltet ihr von ihrem Ansatz und ihren Thesen?
Ich und my little lovers of life (07/11, 07/14, 07/17 und 02/22)
- Mirimama
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Hier der eine Text, auf den Bezug genommen werden soll: http://www.brigitte-hannig.de/media/com ... orchen.pdf
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pqr
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Ich finde den Text nicht so gut und irgendwie auch recht erklärungs- und inhaltsschwach. Vernünftig belegen kann die Autorin ihre Thesen ja nicht.
Viele Grüße
pqr
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pqr
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pqr
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Es ist eben die selbe Argumentation wie beim Militär.
Aber geht es in der Erziehung um Minuten?
Ich finde nicht grundsätzlich schlecht, die Eltern in einer Leitposition zuvsehen auf Grund größerer Lebenserfahrung, das lässt sich aber auch verschieden gestalten.
Aber geht es in der Erziehung um Minuten?
Ich finde nicht grundsätzlich schlecht, die Eltern in einer Leitposition zuvsehen auf Grund größerer Lebenserfahrung, das lässt sich aber auch verschieden gestalten.
Viele Grüße
pqr
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Bärin
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Mir fehlt bei dem Text auch was. Nur weil ich etwas befehle, bedeutet das ja nicht das mein Kind 'automatisch' gehorcht. Mir fehlen da Praxisbeispiele, so kann ich mir nicht vorstellen was sie genau will wie man das Kind behandelt.
Und das ein Kind ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat und seine Mutter z. B. als Anker braucht, denk ich mir auch. Ihren Ansatz wie man das erreicht halte ich aber für nicht zu ende gedacht.
Und das ein Kind ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat und seine Mutter z. B. als Anker braucht, denk ich mir auch. Ihren Ansatz wie man das erreicht halte ich aber für nicht zu ende gedacht.
Bärenjunge 03/16 & Babybär 06/18
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Maja
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Ich finde den Text auch zu platt. Würde wohl, statt zu so einem Elternabend zu gehen, das Leitwölfe-Buch von Juul gemütlich auf dem heimischen Sofa lesen, da kommt vermutlich mehr bei rum 
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luna24
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Da schließe ich mich an.Maja hat geschrieben:Ich finde den Text auch zu platt. Würde wohl, statt zu so einem Elternabend zu gehen, das Leitwölfe-Buch von Juul gemütlich auf dem heimischen Sofa lesen, da kommt vermutlich mehr bei rum
Natürlich ist es wichtig, dass Eltern in manchen Situationen die Leitung übernehmen, im die Kinder zu beschützen, um Ihnen Halt und Orientierung zu geben, damit sie lernen, sich in der Gemeinschaft zurecht zu finden. Aber mit gehorchen in dem Sinn hat das reichlich wenig zu tun.
- newmanekineko
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Mir fehlt ein Aspekt, den ich sehr wichtig finde: Ich erkläre (eigentlich) immer, warum etwas getan oder nicht getan werden muss. Einem Hund gebe ich Befehle ohne mich erklären zu müssen, da bin ich der Chef, und das allein ist Grund genug, mir gehorchen zu müssen. Aber Kinder sind Menschen und keine Hunde.
Mit Handy. Also sorry für Rechtschreibfehler
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Viele Grüße!
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- Mirimama
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Danke für eure Anregungen! Ja, mir geht es beim Lesen des Textes ähnlich. Ich frage mich die ganze Zeit immer "Warum?". Warum ist es so wichtig, dass Eltern führen, Kinder gehorchen, etc. Erst dachte ich, der Text solle als Kontrasttext zum winterhofftext herangezogen werden. Aber mittlerweile befürchte ich fast, dass sie den Winterhoff gar nicht als abschreckendes Beispiel genannt haben, zum Polarisieren, sondern den vielleicht gut finden...
Hier ist das Interview dazu: http://mobile2.tagesanzeiger.ch/article ... 5bf9000002
Das finde ich alles total furchtbar. Und noch dazu absolut nicht wissenschaftlich belegt. Klar, in der Praxis eines Kinderpsychiaters trifft man natürlich tendenziell eher auf problembehaftete Beziehungs-Konstellationen. Aber das ganze Thema wird so dualistisch dargestellt. Als ob es nur die Eltern gibt, die klar führen und den Kindern Orientierung durch Autorität geben und die, die das Ganze überhaupt nicht auf die Reihe kriegen und sich von den kleinen Tyrannen auf der Nase rumtanzen lassen.
Ich z.B. lehne zweckgebundene Erziehung als solche eher ab. Aber natürlich erziehe ich trotzdem, ganz automatisch, weil ich meine eigenen Grenzen wahre und auch anderer Menschen. Dabei finde ich es aber absolut nicht schlimm, auch mal inkonsequent oder nachgiebig zu sein, wenn mein Kind die besseren Argumente hat. Ich verhalte mich einfach ganz normal, finde ich. Authentisch. Und wirke möglichst als Vorbild. So gut ich das halt hinkriege...
Und die Studienlage gibt mir recht: In der Shell-Kinder-und-Jugendstudie wurden die heutigen Kinder und Jugendlichen als sehr sozial und politisch denkend skizziert, die eine starke Werteorientierung haben und sich so gut wie keine der vorherigen Generationen mit ihren Eltern verstehen. Und wünschen wir uns das nicht alle am Ende für unsere Kinder und für uns? Die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu ergreifen, dabei trotzdem das sichere Gefühl zu haben, einen bedingungslosen Rückhalt in notsituationen in der Familie und im freundeskreis zu haben?
Ich verstehe diese Verteufelung einfach nicht...
Hier ist das Interview dazu: http://mobile2.tagesanzeiger.ch/article ... 5bf9000002
Das finde ich alles total furchtbar. Und noch dazu absolut nicht wissenschaftlich belegt. Klar, in der Praxis eines Kinderpsychiaters trifft man natürlich tendenziell eher auf problembehaftete Beziehungs-Konstellationen. Aber das ganze Thema wird so dualistisch dargestellt. Als ob es nur die Eltern gibt, die klar führen und den Kindern Orientierung durch Autorität geben und die, die das Ganze überhaupt nicht auf die Reihe kriegen und sich von den kleinen Tyrannen auf der Nase rumtanzen lassen.
Ich z.B. lehne zweckgebundene Erziehung als solche eher ab. Aber natürlich erziehe ich trotzdem, ganz automatisch, weil ich meine eigenen Grenzen wahre und auch anderer Menschen. Dabei finde ich es aber absolut nicht schlimm, auch mal inkonsequent oder nachgiebig zu sein, wenn mein Kind die besseren Argumente hat. Ich verhalte mich einfach ganz normal, finde ich. Authentisch. Und wirke möglichst als Vorbild. So gut ich das halt hinkriege...
Und die Studienlage gibt mir recht: In der Shell-Kinder-und-Jugendstudie wurden die heutigen Kinder und Jugendlichen als sehr sozial und politisch denkend skizziert, die eine starke Werteorientierung haben und sich so gut wie keine der vorherigen Generationen mit ihren Eltern verstehen. Und wünschen wir uns das nicht alle am Ende für unsere Kinder und für uns? Die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu ergreifen, dabei trotzdem das sichere Gefühl zu haben, einen bedingungslosen Rückhalt in notsituationen in der Familie und im freundeskreis zu haben?
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luna24
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Re: Brigitte Hannig: Kennt ihr sie?
Oh Mann - das Interview ist ja noch gruseliger als ich es mir vorgestellt habe....und entbehrt in der Tat jeder wissenschaftlichen Grundlage... die Kinder, die früher stundenlang still gesessen sind, sind mittlerweile Erwachsene mit Rückenproblemen von der ganzen Sitzerei - wenn man sich auf das Diskussionsniveau einlassen möchte. Echt ohne Worte...