Seit einiger Zeit mache ich mich ein wenig verrückt bzgl des Gewichts des Minimenschen und grübele, ob ich/wir etwas falsch machen, was die Ernährung angeht.
Der Minimensch ist jetzt 18 Monate alt und wiegt schlappe 13,5kg.
Auf jeden Fall hat er seit seinem 1. Geburtstag schon so viel zugenommen wie andere im gesamten zweiten Lebensjahr...
Er hat sich bis zur Beikost auf die 84% hochgestillt (6 Monate: 8850g), ab der Beikost gings dann rasant auf die jetzige 97% (wenn meine App stimmt, WHO 0-2 Jahre, offizielle Unterlagen der CDC - so stehts drin). Ich kann auch nochmal alle Gewichtszahlen rausschreiben, falls erwünscht.
Zum einen frage ich mich, ob das an einem evtl. Jodmangel liegen könnte? Tatsächlich habe ich selbst seit Beikosteinführung kaum noch Jod supplimentiert, fange gerade wieder damit an. Er stillt vor allem nachts noch meistens sehr viel, tagsüber mal so mal so.
Was das Essen angeht: Morgens isst er meistens eine Scheibe Butterbrot (Butter ist eh das Thema, er kreischt, sobald er sie sieht und wehe, er bekommt nichts davon...) oder so ca. 100g Naturjoghurt 3,5%, dazu biete ich ihm noch Obst an (meistens Birne), das isst er mal, meistens eher nicht oder nur wenig.
Die Zwischenmahlzeit entfällt in der Regel aufs einschlafstillen, nach dem Mittagsschlaf gibt es dann Mittagessen (oft Reste vom Abendessen des Vortags, ansonsten oft Brot mit Hummus/Kartoffeln/Nudeln mit Sauce, zzgl Rohkost oder gekochtem Gemüse. Danach manchmal als Dessert einen Früchteriegel.
Der Nachmittagssnack ist in der Regel Obst, in letzter Zeit aber auch öfter nochmal Joghurt, den er morgens nicht (auf)gegessen hat.
Das Abendessen ist unsere Familien-Hauptmahlzeit, die ich täglich frisch koche, einmal die Woche essen wir Abends kalt, einmal Pizza (er bekommt Pizzateig, der zur Hälfte aus Möhrenbrei besteht), ansonsten oft Nudeln, seltener mal Kartoffeln oder Reis. Wir sind Vegetarier, der Minimensch dementsprechend auf. Tatsächlich gibt es oft Sahnesaucen oder überbackenes, aber nicht jeden Tag und nicht ausschließlich. Und vor allem isst er auch nicht viel, an guten Tagen isst er zB mengenmäßig einen Pfannkuchen (ungesüßt) mit Hummus (Hummus liebt er sehr). An schlechten Tagen 5 Nudeln.
Zusätzlich stillt er, wie gesagt, nachts noch eher oft. Nach dem Abendessen folgt dann recht zügig das einschlafstillen.
Wir essen tatsächlich zu viel Weißmehl, das versuche ich schon zu ändern.
Süßigkeiten bekommt er nicht, mag er tatsächlich auch nicht wenn es ihm angeboten wird. Einmal die Woche oder so bekommt er einen Quetschie gelöffelt, also auch nicht so wild, oder?!
Ach Mann, vielleicht mache ich mich auch echt unnötig verrückt, aber ich hab ziemliche Sorge, dass er übergewichtig bleibt, dicke Kinder haben es schließlich nicht unbedingt leichter im Leben. :/
Sorry für den Roman, vielleicht hat ja jemand Ideen, ob das Gewicht so ok ist und man abwarten kann oder ob schon Handlungsbedarf besteht?