6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Moderator: Giraeffchen
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annica89
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6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Hallo zusammen,
ich wende mich an euch, da wir ein großes Problem mit dem Schlaf unserer Tochter haben und ich hier wohl eher auf bindungsoriebtiertes Publikum stoße, als in anderen Foren.
Also, die kleine Maus ist jetzt 29 Wochen alt und war ein Schreibaby. Wir haben eine Horrorzeit hinter uns. Sie hatte auch Kiss, welches behandelt worden ist und danach war das schreien schon mal deutlich besser.
Mittlerweile schreit sie viel weniger, lässt sich eigentl immer beruhigen und tagsüber ist es um ein Vielfaches besser geworden!
Unser Problem ist aber das schlafen. In der schlimmen Phase sind wir immer mit ihr auf den pezziball und haben gehüpft, bis sie aufhörte zu schreien bzw eingeschlafen ist. Schlafen tut sie lange Zeit tagsüber nur in ihrer Federwiege (elektronisch) und nachts im Bett. Das einschlafen ist schon schwierig. Mittlerweile ist es vllt minimal besser: sie wird gepuckt(ca 19-20uhr, nach dem umziehen), immer noch, da sie anderenfalls nur mit den Armen fuchtelt,sich 100x die Augen reibt und so nicht einschläft. Danach hüpfe ich, wenn erforderlich (heißt, wenn sie schreit) kurz mit ihr auf dem Ball und lege sie dann ins Bett (sie ist noch wach) und stille sie in den Schlaf. Wir schlafen zusammen im großen Bett, sie neben mir. Dann schläft sie auch ein und es ist ca 30-60 Minuten Ruhe. In guten Nächten mault sie dann und ich stille sie, sie schläft weiter. Kurze Zeit später das Selbe, dann ist auch mal für 2 std Ruhe. Aber mindestens einmal die Nacht hilft stillen nicht. Sie wacht schreiend auf, ich versuche ihr die Brust zu geben, sie will nicht, schreit weiter, also auf den Ball. Kurz beruhigen, wieder hinlegen und dann geht stillen meist auch. Das sind immer wieder Phasen in der Nacht zwischen dem eigentlichen stillen. Trinken tut sie alle 2 Std, Tags, wie nachts. Wobei sie Tags auch mal länger aushält.
Morgens ist sie dann so um 8-9 Uhr wach.
Das sind die guten Nächte. Dass mal 2 Std am Stück Ruhe ist kommt dann vllt 2x vor, wenn sie nicht schreit, dann jault sie aber viel auf, will zig mal ihren Schnuller. Man wird also ständig wach.
So, in den schlechten Nächten - wie letzte Nacht - bin ich mit ihr um 22h schon 4x auf dem Ball gewesen, weil sie immer wieder schreit und nicht anders zu beruhigen ist. Dann irgendwann schafft sie vllt mal 2 Std in Ruhe zu schlafen, ehe es wieder los geht. Dabei ist Uhrzeit, letztes stillen etc. total verschieden.
Mein Mann und ich wechseln uns ab, da ich man in solchen Nächten wie letzte Nacht, ungefähr gar nicht schläft.
Wir waren in einer Schreiambulanz und die hat uns dazu geraten sie begleitet schreien zu lassen, wir müssen weg von dem schaukeln auf dem Ball. Mich nervt es auch und ich würde es auch lieber anders haben, aber dieses begleitete schreien lassen kommt für uns nicht infrage. Wir haben es versucht, es war schlimm und ich fühlte mich wie der letzte Mensch.
Kennt jmd solche schlimmen phasen? Wann geht das vorbei? Es ist so so anstrengend! Und ich habe immer die Angst dass sie sich total an diesen Ball gewöhnt und es einfach gar nicht mehr ohne geht. Aber die Alternative wäre dass sie schreit und das will ich nicht.
Am Tag schläft sie immer ca alle zwei Stunde für 30-45 Minuten, was natürlich viel zu wenig ist, deshalb ist sie auch oft dementsprechend gelaunt und halt sehr oft einfach müde. Das wird wohl erst die Zeit ändern.
Am meisten belastet uns auch die Nacht ... man mag abends schon gar nicht mehr ins Bett gehen.
Vllt habt ihr ja ein paar Tipps oder ähnliche Erfahrungen.
ich wende mich an euch, da wir ein großes Problem mit dem Schlaf unserer Tochter haben und ich hier wohl eher auf bindungsoriebtiertes Publikum stoße, als in anderen Foren.
Also, die kleine Maus ist jetzt 29 Wochen alt und war ein Schreibaby. Wir haben eine Horrorzeit hinter uns. Sie hatte auch Kiss, welches behandelt worden ist und danach war das schreien schon mal deutlich besser.
Mittlerweile schreit sie viel weniger, lässt sich eigentl immer beruhigen und tagsüber ist es um ein Vielfaches besser geworden!
Unser Problem ist aber das schlafen. In der schlimmen Phase sind wir immer mit ihr auf den pezziball und haben gehüpft, bis sie aufhörte zu schreien bzw eingeschlafen ist. Schlafen tut sie lange Zeit tagsüber nur in ihrer Federwiege (elektronisch) und nachts im Bett. Das einschlafen ist schon schwierig. Mittlerweile ist es vllt minimal besser: sie wird gepuckt(ca 19-20uhr, nach dem umziehen), immer noch, da sie anderenfalls nur mit den Armen fuchtelt,sich 100x die Augen reibt und so nicht einschläft. Danach hüpfe ich, wenn erforderlich (heißt, wenn sie schreit) kurz mit ihr auf dem Ball und lege sie dann ins Bett (sie ist noch wach) und stille sie in den Schlaf. Wir schlafen zusammen im großen Bett, sie neben mir. Dann schläft sie auch ein und es ist ca 30-60 Minuten Ruhe. In guten Nächten mault sie dann und ich stille sie, sie schläft weiter. Kurze Zeit später das Selbe, dann ist auch mal für 2 std Ruhe. Aber mindestens einmal die Nacht hilft stillen nicht. Sie wacht schreiend auf, ich versuche ihr die Brust zu geben, sie will nicht, schreit weiter, also auf den Ball. Kurz beruhigen, wieder hinlegen und dann geht stillen meist auch. Das sind immer wieder Phasen in der Nacht zwischen dem eigentlichen stillen. Trinken tut sie alle 2 Std, Tags, wie nachts. Wobei sie Tags auch mal länger aushält.
Morgens ist sie dann so um 8-9 Uhr wach.
Das sind die guten Nächte. Dass mal 2 Std am Stück Ruhe ist kommt dann vllt 2x vor, wenn sie nicht schreit, dann jault sie aber viel auf, will zig mal ihren Schnuller. Man wird also ständig wach.
So, in den schlechten Nächten - wie letzte Nacht - bin ich mit ihr um 22h schon 4x auf dem Ball gewesen, weil sie immer wieder schreit und nicht anders zu beruhigen ist. Dann irgendwann schafft sie vllt mal 2 Std in Ruhe zu schlafen, ehe es wieder los geht. Dabei ist Uhrzeit, letztes stillen etc. total verschieden.
Mein Mann und ich wechseln uns ab, da ich man in solchen Nächten wie letzte Nacht, ungefähr gar nicht schläft.
Wir waren in einer Schreiambulanz und die hat uns dazu geraten sie begleitet schreien zu lassen, wir müssen weg von dem schaukeln auf dem Ball. Mich nervt es auch und ich würde es auch lieber anders haben, aber dieses begleitete schreien lassen kommt für uns nicht infrage. Wir haben es versucht, es war schlimm und ich fühlte mich wie der letzte Mensch.
Kennt jmd solche schlimmen phasen? Wann geht das vorbei? Es ist so so anstrengend! Und ich habe immer die Angst dass sie sich total an diesen Ball gewöhnt und es einfach gar nicht mehr ohne geht. Aber die Alternative wäre dass sie schreit und das will ich nicht.
Am Tag schläft sie immer ca alle zwei Stunde für 30-45 Minuten, was natürlich viel zu wenig ist, deshalb ist sie auch oft dementsprechend gelaunt und halt sehr oft einfach müde. Das wird wohl erst die Zeit ändern.
Am meisten belastet uns auch die Nacht ... man mag abends schon gar nicht mehr ins Bett gehen.
Vllt habt ihr ja ein paar Tipps oder ähnliche Erfahrungen.
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Lucanna
- hat viel zu erzählen
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Hallo Annica.
So ähnlich, nur ohne Ball, sah unsere Babyzeit auch aus.
Ich habe oft nachts das Tragetuch ausgepackt.
Heute weiß ich, dass unser Sohn unter Wahrnehmungsstörungen leidet. Er kann seinen Körper und dessen Lage im Raum nicht immer ausreichend spüren.
Feste drücken und einwickeln haben oft geholfen.
Rückblickend hätten wir schon damals eine fähige Ergotherapeutin gebraucht.
Vielleicht ist das für euch eine Möglichkeit.
In diesem Zusammenhang ah ich auch gerne das Buch "Bausteine der kindlichen Entwicklung " empfehlen.
Liebe Grüße
Lucanna
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So ähnlich, nur ohne Ball, sah unsere Babyzeit auch aus.
Ich habe oft nachts das Tragetuch ausgepackt.
Heute weiß ich, dass unser Sohn unter Wahrnehmungsstörungen leidet. Er kann seinen Körper und dessen Lage im Raum nicht immer ausreichend spüren.
Feste drücken und einwickeln haben oft geholfen.
Rückblickend hätten wir schon damals eine fähige Ergotherapeutin gebraucht.
Vielleicht ist das für euch eine Möglichkeit.
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Lucanna
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Matschkönig (09/11)
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Hallo annica,
Das liest sich sehr belastend, was ihr durchgemacht habt.
Es wird besser, bestimmt, jeder Tag bringt euch näher!
Wir haben zwei solche Kandidatinnen hier zu Hause, mit der Großen war es etwas einfacher, die war sehr zufrieden mit der Federwiege und ist früh beim stillen wieder eingeschlafen, mit der kleinen ist es noch anstrengender.
Uns hat geholfen: abhalten, bei beiden. Viele Babys werden vom Druck in der Blase wach und empfinden es als unangenehm, wollen oder können aber gleichzeitig nicht in die Windel machen. Entweder weil sie das entspannen noch nicht beherrschen oder weil sie das "Nest" nicht schmutzig machen mochten.
Hast du das mal probiert? Dabei stillen macht es einfacher (und mit weniger Geschrei verbunden).
Man muss da auch keineswegs windelfrei durchziehen, mir ging es gerade bei der kleinen auch um wenig schreien und mehr schlafen...
Ansonsten wird das nach und nach, unsere große Tochter liebte die Federwiege und hat sie irgendwann nicht mehr gebraucht, ich glaube nicht dass du mit deinem Kindergartenkind noch auf dem Pezziball hüpfen wirst.
Alles gute euch!
Das liest sich sehr belastend, was ihr durchgemacht habt.
Es wird besser, bestimmt, jeder Tag bringt euch näher!
Wir haben zwei solche Kandidatinnen hier zu Hause, mit der Großen war es etwas einfacher, die war sehr zufrieden mit der Federwiege und ist früh beim stillen wieder eingeschlafen, mit der kleinen ist es noch anstrengender.
Uns hat geholfen: abhalten, bei beiden. Viele Babys werden vom Druck in der Blase wach und empfinden es als unangenehm, wollen oder können aber gleichzeitig nicht in die Windel machen. Entweder weil sie das entspannen noch nicht beherrschen oder weil sie das "Nest" nicht schmutzig machen mochten.
Hast du das mal probiert? Dabei stillen macht es einfacher (und mit weniger Geschrei verbunden).
Man muss da auch keineswegs windelfrei durchziehen, mir ging es gerade bei der kleinen auch um wenig schreien und mehr schlafen...
Ansonsten wird das nach und nach, unsere große Tochter liebte die Federwiege und hat sie irgendwann nicht mehr gebraucht, ich glaube nicht dass du mit deinem Kindergartenkind noch auf dem Pezziball hüpfen wirst.
Alles gute euch!
LG 7erendipity
mit Groß 08/12 und Klein 04/16 und nicht mehr ganz so Winzig 06/19 und *04/15
Oft mit dem Handy unterwegs - das hat seine eigenen Rechtschreibregeln...
Meine KK-Threads
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annica89
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Das hört sich spannend an. Aber wie kann ich mir das nachts vorstellen? Da muss dann ja erstmal die Windel entfernt werden und sie muss doch sicher auch hochgenommen werden und über ein Gefäß gehalten werden? Dann ist sie ja komplett wach und schreit wieder, weil sie ja eigentl schlafen will und ich bekomme sie wieder nicht in den Schlaf -.-7erendipity hat geschrieben:Hallo annica,
Das liest sich sehr belastend, was ihr durchgemacht habt.
Es wird besser, bestimmt, jeder Tag bringt euch näher!
Wir haben zwei solche Kandidatinnen hier zu Hause, mit der Großen war es etwas einfacher, die war sehr zufrieden mit der Federwiege und ist früh beim stillen wieder eingeschlafen, mit der kleinen ist es noch anstrengender.
Uns hat geholfen: abhalten, bei beiden. Viele Babys werden vom Druck in der Blase wach und empfinden es als unangenehm, wollen oder können aber gleichzeitig nicht in die Windel machen. Entweder weil sie das entspannen noch nicht beherrschen oder weil sie das "Nest" nicht schmutzig machen mochten.
Hast du das mal probiert? Dabei stillen macht es einfacher (und mit weniger Geschrei verbunden).
Man muss da auch keineswegs windelfrei durchziehen, mir ging es gerade bei der kleinen auch um wenig schreien und mehr schlafen...
Ansonsten wird das nach und nach, unsere große Tochter liebte die Federwiege und hat sie irgendwann nicht mehr gebraucht, ich glaube nicht dass du mit deinem Kindergartenkind noch auf dem Pezziball hüpfen wirst.
Alles gute euch!
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annica89
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Lucanna hat geschrieben:Hallo Annica.
So ähnlich, nur ohne Ball, sah unsere Babyzeit auch aus.
Ich habe oft nachts das Tragetuch ausgepackt.
Heute weiß ich, dass unser Sohn unter Wahrnehmungsstörungen leidet. Er kann seinen Körper und dessen Lage im Raum nicht immer ausreichend spüren.
Feste drücken und einwickeln haben oft geholfen.
Rückblickend hätten wir schon damals eine fähige Ergotherapeutin gebraucht.
Vielleicht ist das für euch eine Möglichkeit.
In diesem Zusammenhang ah ich auch gerne das Buch "Bausteine der kindlichen Entwicklung " empfehlen.
Liebe Grüße
Lucanna
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Danke für die Idee! Durch das Kiss Syndrom haben wir Krankengymnastik. Ich muss dazu sagen dass wir damals mit unserem Sohn ziemlich in etwas das Selbe hatten. Er wollte nicht gehüpft, sondern getragen werden. Wir hatten lane Ergotherapie, aber dahingehend brachte das leider gar nichts. Ich denke auch dass das Schlafproblem dann doch schon länger so hätte bestehen müssen, oder? Schlafen war zwar nie wirklich gut, aber so richtig schlimm ist es seitdem sie 6 Monate alt ist. Da wird es ja bekanntlich gerne mal unangenehm... aber so ist schon heftig.
Und was die Begrenzung angeht, deshalb pucken wir sie. Ohne pucken würde das nie klappen. Wie wir das irgendwann mal abgewöhnen sollen ist mir auch ein Rätsel.
- pikpetit
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Hi,
Das liest sich wirklich anstrengend. Ich find es toll, wie du das bisher durch hälst und kann total nachvollziehen, dass du sie nicht schreien lassen willst - hast du das in der Schreiambulanz deutlich kommuniziert? Meines Wissens nach, versucht man dort in der Regel einen Weg zu finden, der für euch als Familie passt.
Gibt es Situationen, vlt auch tagsüber, in denen sie sich anders beruhigen lässt? , vlt während es noch kein ausgewachsener Schreianfall ist.
Bez. Pucken würd ich mir nicht zu viele Gedanken über s abgewöhnen machen - solange es ihr hilft, ist es doch gut und wenn sie es irgendwann gelernt hat, sich auch so gut selbst zu spüren und sich anders zu berihigen/ beruhigt zu werden, dann braucht sie es einfach nicht mehr und ihr lasst es dann wahrscheinlich automatisch nach und nach weg, wenn sie älter wird. Schaden tut es ja nicht soweit ich weiß, oder? (Überspitzt: wenn sie in den Kindergarten geht, will sie sicher nicht mehr gepuckt werden, egal wie sehr sie im Moment daran gewöhnt ist)
Ich wünsche dir viel Kraft
Das liest sich wirklich anstrengend. Ich find es toll, wie du das bisher durch hälst und kann total nachvollziehen, dass du sie nicht schreien lassen willst - hast du das in der Schreiambulanz deutlich kommuniziert? Meines Wissens nach, versucht man dort in der Regel einen Weg zu finden, der für euch als Familie passt.
Gibt es Situationen, vlt auch tagsüber, in denen sie sich anders beruhigen lässt? , vlt während es noch kein ausgewachsener Schreianfall ist.
Bez. Pucken würd ich mir nicht zu viele Gedanken über s abgewöhnen machen - solange es ihr hilft, ist es doch gut und wenn sie es irgendwann gelernt hat, sich auch so gut selbst zu spüren und sich anders zu berihigen/ beruhigt zu werden, dann braucht sie es einfach nicht mehr und ihr lasst es dann wahrscheinlich automatisch nach und nach weg, wenn sie älter wird. Schaden tut es ja nicht soweit ich weiß, oder? (Überspitzt: wenn sie in den Kindergarten geht, will sie sicher nicht mehr gepuckt werden, egal wie sehr sie im Moment daran gewöhnt ist)
Ich wünsche dir viel Kraft
mit Maus (7/16) und Quarkbällchen (7/16)
- Vivilotta
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1131
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Hallo Annica,
es ist toll, wie ihr das bisher schafft! Ich weiss, wie belastend es ist, wenn man kaum zu Schlaf kommt...
Meine Tochter hat ähnlich schlecht geschlafen. Tagsüber genau so wie deine, es hat ihr aber mit zunehmenden Alter gereicht. Nachts war sie ständig wach, mal nur kurz aufschreien, mal stillen wollen, und eben auch diese Schreiattacken, bei denen sie manchmal wie "von Sinnen" war. Das war auch so ab 6 Monaten. Sie war auch ein sehr unruhiges Neugeborenes, ich hab sie die ersten 12 Wochen fast permanent gestillt.
Pezziball hatten wir damals noch nicht, aber sie ist immer in einer speziellen Lage auf mir drauf eingeschlafen, wenn sie es nicht beim Stillen geschafft hatte. Und so hab ich sie dann auch wieder genommen, wenn sie geschrien hat. Hab "einfach nur" beruhigend shhhh gemacht oder gesungen, und ihr ganz viel Nähe gegeben. Schuckeln war auch gut. Vielleicht klappt das ja, wenn du vom Aufstehen nachts weg willst.
Bei der generellen Schlafsituation war dann in unserem Fall irgendwann zu erkennen: Unruhe und Aufschreien sind Zähne. Dieses längere Schreien waren wilde Träume (heute redet sie dann nämlich zwischendurch wirres Zeug) und ist vermehrt dann aufgetreten wenn zuviel los war. Zuviel konnte übrigens auch ein Supermarktbesuch zu nah an der Abendschlafzeit sein.
Bei uns hat dieses stündliche Aufwachen (wobei es dann zunehmend durch Stillen zu beruhigen war) leider tatsächlich angehalten, bis ich sie nachts abgestillt habe. Das war mit 15 Monaten. Seitdem schläft sie ruhiger, braucht dann nur mal kurz meine Hand oder auch mal unsere altbekannte Schlafposition... Aber das dauert nur Sekunden, und ich schlafe gleich weiter.
Es wird besser! Und hab keine Angst, ihr was Schlechtes anzugewöhnen, das hört von selbst auf, wenn es soweit ist. Und du hast jederzeit die Möglichkeit ihr liebevoll einen anderen Weg zu zeigen und zu erklären (Pezziball geht nicht mehr aber dafür Schuckel ich dich im Bett oder so) ...
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald zu mehr Schlaf kommt.
(((annica)))
mit Fini (02/2015)
es ist toll, wie ihr das bisher schafft! Ich weiss, wie belastend es ist, wenn man kaum zu Schlaf kommt...
Meine Tochter hat ähnlich schlecht geschlafen. Tagsüber genau so wie deine, es hat ihr aber mit zunehmenden Alter gereicht. Nachts war sie ständig wach, mal nur kurz aufschreien, mal stillen wollen, und eben auch diese Schreiattacken, bei denen sie manchmal wie "von Sinnen" war. Das war auch so ab 6 Monaten. Sie war auch ein sehr unruhiges Neugeborenes, ich hab sie die ersten 12 Wochen fast permanent gestillt.
Pezziball hatten wir damals noch nicht, aber sie ist immer in einer speziellen Lage auf mir drauf eingeschlafen, wenn sie es nicht beim Stillen geschafft hatte. Und so hab ich sie dann auch wieder genommen, wenn sie geschrien hat. Hab "einfach nur" beruhigend shhhh gemacht oder gesungen, und ihr ganz viel Nähe gegeben. Schuckeln war auch gut. Vielleicht klappt das ja, wenn du vom Aufstehen nachts weg willst.
Bei der generellen Schlafsituation war dann in unserem Fall irgendwann zu erkennen: Unruhe und Aufschreien sind Zähne. Dieses längere Schreien waren wilde Träume (heute redet sie dann nämlich zwischendurch wirres Zeug) und ist vermehrt dann aufgetreten wenn zuviel los war. Zuviel konnte übrigens auch ein Supermarktbesuch zu nah an der Abendschlafzeit sein.
Bei uns hat dieses stündliche Aufwachen (wobei es dann zunehmend durch Stillen zu beruhigen war) leider tatsächlich angehalten, bis ich sie nachts abgestillt habe. Das war mit 15 Monaten. Seitdem schläft sie ruhiger, braucht dann nur mal kurz meine Hand oder auch mal unsere altbekannte Schlafposition... Aber das dauert nur Sekunden, und ich schlafe gleich weiter.
Es wird besser! Und hab keine Angst, ihr was Schlechtes anzugewöhnen, das hört von selbst auf, wenn es soweit ist. Und du hast jederzeit die Möglichkeit ihr liebevoll einen anderen Weg zu zeigen und zu erklären (Pezziball geht nicht mehr aber dafür Schuckel ich dich im Bett oder so) ...
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald zu mehr Schlaf kommt.
(((annica)))
mit Fini (02/2015)
mit Fini 02/15 und Paulini 05/19
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EhMibima
Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Meine Kleine war ähnlich deiner. Nur war sie kein Schreikind, 3Osteopathiesitzungen halfen hier aber auch sehr.
Die Nächte waren bei uns auch bis 10-11(?) Mnaten zT so. Auch Ballhüpfen uns langsam wieder ablegen.
Jetzt mit 2 schläft sie super, nur noch 1-max 3x stillen. Was ich sehr angenehm finde gegenüber 6-7x mit einem Jahr.
Ausziehen und Abhalten hab ich im Bett gemacht damit es nicht zu kalt wird nd Baby unnötig wach wird.
*typische Situationen: gleich nach dem Schlafen wenn Baby beim Stillen immer unruhiger wird, inne hält. oder wenn es aus dem TT raus will, nicht unten liegen mag nachdem es eine Weile gespielt hat....
Die Nächte waren bei uns auch bis 10-11(?) Mnaten zT so. Auch Ballhüpfen uns langsam wieder ablegen.
Jetzt mit 2 schläft sie super, nur noch 1-max 3x stillen. Was ich sehr angenehm finde gegenüber 6-7x mit einem Jahr.
Sowas solltest du unbedingt tags üben(in typischen Situationen*) damit das Baby es nachts einordnen kann was du da mit ihm machst. Sonst brüllt sch das Baby weg wenn es nicht weiß was du da tust.annica89 hat geschrieben:Das hört sich spannend an. Aber wie kann ich mir das nachts vorstellen? Da muss dann ja erstmal die Windel entfernt werden und sie muss doch sicher auch hochgenommen werden und über ein Gefäß gehalten werden? Dann ist sie ja komplett wach und schreit wieder, weil sie ja eigentl schlafen will und ich bekomme sie wieder nicht in den Schlaf -.-7erendipity hat geschrieben:Hallo annica,
Das liest sich sehr belastend, was ihr durchgemacht habt.
Es wird besser, bestimmt, jeder Tag bringt euch näher!
Wir haben zwei solche Kandidatinnen hier zu Hause, mit der Großen war es etwas einfacher, die war sehr zufrieden mit der Federwiege und ist früh beim stillen wieder eingeschlafen, mit der kleinen ist es noch anstrengender.
Uns hat geholfen: abhalten, bei beiden. Viele Babys werden vom Druck in der Blase wach und empfinden es als unangenehm, wollen oder können aber gleichzeitig nicht in die Windel machen. Entweder weil sie das entspannen noch nicht beherrschen oder weil sie das "Nest" nicht schmutzig machen mochten.
Hast du das mal probiert? Dabei stillen macht es einfacher (und mit weniger Geschrei verbunden).
Man muss da auch keineswegs windelfrei durchziehen, mir ging es gerade bei der kleinen auch um wenig schreien und mehr schlafen...
Ansonsten wird das nach und nach, unsere große Tochter liebte die Federwiege und hat sie irgendwann nicht mehr gebraucht, ich glaube nicht dass du mit deinem Kindergartenkind noch auf dem Pezziball hüpfen wirst.
Alles gute euch!
Ausziehen und Abhalten hab ich im Bett gemacht damit es nicht zu kalt wird nd Baby unnötig wach wird.
*typische Situationen: gleich nach dem Schlafen wenn Baby beim Stillen immer unruhiger wird, inne hält. oder wenn es aus dem TT raus will, nicht unten liegen mag nachdem es eine Weile gespielt hat....
- 7erendipity
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Bezüglich abhalten: am schonendsten geht das beim stillen. Gefäß zwischen die Beine klemmen, am Anfang helfen lassen mit Windel und Co, dabei stillen und nach dem Pipi wieder hinlegen. Eigentlich wachen die meisten Babys dabei nicht auf.
Es erfordert aber etwas Übung das Baby einhändig beim stillen aus- und anzuziehen.
Weinen, und unruhiges trinken bzw häufiges an und abdocken ist aber einfach häufig ein Zeichen das ein Baby mal muss.
Es erfordert aber etwas Übung das Baby einhändig beim stillen aus- und anzuziehen.
Weinen, und unruhiges trinken bzw häufiges an und abdocken ist aber einfach häufig ein Zeichen das ein Baby mal muss.
LG 7erendipity
mit Groß 08/12 und Klein 04/16 und nicht mehr ganz so Winzig 06/19 und *04/15
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annica89
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Re: 6 Monate, nachts ständig schreien, auf dem pezziball hüpfen :(
Vivilotta hat geschrieben:Hallo Annica,
es ist toll, wie ihr das bisher schafft! Ich weiss, wie belastend es ist, wenn man kaum zu Schlaf kommt...
Meine Tochter hat ähnlich schlecht geschlafen. Tagsüber genau so wie deine, es hat ihr aber mit zunehmenden Alter gereicht. Nachts war sie ständig wach, mal nur kurz aufschreien, mal stillen wollen, und eben auch diese Schreiattacken, bei denen sie manchmal wie "von Sinnen" war. Das war auch so ab 6 Monaten. Sie war auch ein sehr unruhiges Neugeborenes, ich hab sie die ersten 12 Wochen fast permanent gestillt.
Pezziball hatten wir damals noch nicht, aber sie ist immer in einer speziellen Lage auf mir drauf eingeschlafen, wenn sie es nicht beim Stillen geschafft hatte. Und so hab ich sie dann auch wieder genommen, wenn sie geschrien hat. Hab "einfach nur" beruhigend shhhh gemacht oder gesungen, und ihr ganz viel Nähe gegeben. Schuckeln war auch gut. Vielleicht klappt das ja, wenn du vom Aufstehen nachts weg willst.
Bei der generellen Schlafsituation war dann in unserem Fall irgendwann zu erkennen: Unruhe und Aufschreien sind Zähne. Dieses längere Schreien waren wilde Träume (heute redet sie dann nämlich zwischendurch wirres Zeug) und ist vermehrt dann aufgetreten wenn zuviel los war. Zuviel konnte übrigens auch ein Supermarktbesuch zu nah an der Abendschlafzeit sein.
Bei uns hat dieses stündliche Aufwachen (wobei es dann zunehmend durch Stillen zu beruhigen war) leider tatsächlich angehalten, bis ich sie nachts abgestillt habe. Das war mit 15 Monaten. Seitdem schläft sie ruhiger, braucht dann nur mal kurz meine Hand oder auch mal unsere altbekannte Schlafposition... Aber das dauert nur Sekunden, und ich schlafe gleich weiter.
Es wird besser! Und hab keine Angst, ihr was Schlechtes anzugewöhnen, das hört von selbst auf, wenn es soweit ist. Und du hast jederzeit die Möglichkeit ihr liebevoll einen anderen Weg zu zeigen und zu erklären (Pezziball geht nicht mehr aber dafür Schuckel ich dich im Bett oder so) ...
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr bald zu mehr Schlaf kommt.
(((annica)))
mit Fini (02/2015)
Danke für deine Erfahrung!
Dass mit dem abstillen kenne ich noch von meinem großen Sohn. Der war auch Schreibaby und nachts sicher bis zu 20x wach und wollte stillen. Als er 9 Monate alt war konnte ich nicht mehr und habe abgestillt (hatte ich tagsüber schon wegen ganz schlimmen stillproblemen) und dann wurde es deutlich besser! Aber er war eben schon 9 Monate alt und hat auch Brei gegessen und die Flasche genommen! Denn 2x nachts brachte er noch Milch. Die kleine nimmt aber weder die Flasche, noch isst sie Brei und außerdem finde ich sie noch viel zu jung, als dass ich sie jetzt nachts abstillen möchte. Also heißt es wohl durchhalten. Ihr nachts etwas anderes zur Beruhigung anzubieten habe ich schon oft überlegt. Aber da sie ja gepuckt ist, dreht sie völlig durch, wenn ich sie hoch nehme. Muss sie also erstmal auspucken. Dann schreit sie schon wie verrückt, weil sie eigentlich müde ist und schlafen will. Dann ist sie aber erstmal wach. Und das ein paar mal nachts, da würde keiner mehr zum schlafen kommen und wäre vermutlich aufwendiger, als mit ihr auf den Ball zu gehen. Die "shh" laute haben mal super geholfen. Aber seitdem sie 6 Monate alt ist nicht mehr. Irgendwie hat sich da so einiges an ihrem Schlafverhalten geändert. Nur leider nicht zum positiven.