Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

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MediZini
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Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von MediZini »

Hallo Ihr Lieben,

ich lese schon seit einiger Zeit passiv hier mit und bin total begeistert, wie gut und gerne hier geholfen und wie nett sich ausgetauscht wird.

Ich habe direkt eine Frage, die mir seit ich unsere Tochter stille, auf dem Herzen liegt.

Unsere Tochter wurde Anfang Oktober dieses Jahres per Sectio geboren. Der Stillstart war holprig, ich war im KH völlig neben der Spur :wink: (körperlich tiptop, aber mein Gehirn hatte ich wohl im KS gelassen...) und hatte zuerst keine Hilfe (wollte ich aber auch nicht, dachte, das wird schon klappen, war total positiv gestimmt und zuversichtlich). Die Kleine hatte einen Ikterus und musste unter die Lampe, was mich sehr verunsichert hat, weil mir von verschiedenen Leuten immer wieder gesagt wurde, dass sie trinken muss. Sonst wär ich die ganze Sache wohl ruhiger angegangen und die im KH aus. Na ja. Irgendwie haben wir es einigermaßen hingekriegt und sind dann mit Stillhütchen entlassen worden und wurschteln uns seitdem stilltechnisch so durch's Leben :mrgreen:.

Mein Problem und meine Frage ist, dass ich das Gefühl habe, schon seit Beginn, dass sich meine Milch nur zwischen den Mahlzeiten "auffüllt", aber wenn das aufgebraucht ist beim weiteren Stillen selber nicht wesentlich noch was kommt. Da ich wochenlang ständig die Stillgewichte ermittelt habe (...), kann ich sogar sagen, nach wie vielen Stunden ungefähr wieviel Milch da ist... Idealerweise wären es bei uns so 4,5-5 Stunden bis so viel Milch da ist, dass die Schnecke satt und zufrieden ist nach dem Stillen, aber noch zurechtkommt ohne sich ständig zu verschlucken. Tja, sie hat jedoch Phasen, in denen sie häufiger trinken möchte, aber total sauer wird, weil einfach nicht genug da ist. Im Moment stillt sie so alle 4-5 Stunden, ist dazwischen total zufrieden. Wenn sie wach ist, ist sie aktiv und munter, sie schläft aber auch viel (v.a. unterwegs). So reicht ihr die jeweils gestillte Milchmenge gut. Aber sobald sie häufiger stillen will (oder ich denke, dass sie stillen will), reicht es nicht, die Brüste fühlen sich total weich und leer an und sind es wohl auch. Ich hatte mal spaßeshalber das Stillgewicht bis ich merke, dass sie nicht mehr schluckt, bestimmt und dann nochmal nach weiteren 10 Minuten Saugen (na ja, mehr oder weniger Saugen). Tja, Stillgewicht waren 120 gr, beim anschließenden Saugen kamen nur noch 10 gr.

Ich lese nun immer wieder hier, dass die Hauptmenge der Milch BEIM Stillen gebildet wird, das Gefühl hab ich bei mir leider überhaupt nicht.... Andererseits habe ich hier auch schon irgendwo gelesen, dass (nagelt mich nicht fest), in der ersten Stunde nach dem Stillen 50% gebildet, wird und in der zweiten Stunde noch 25%. Habe ich das falsch verstanden? Ich frage mich auch zum Beispiel, wie ein Milchstau zustande kommt, wenn die Milch "on demand" gebildet wird.

Kann mir jemand vielleicht was dazu sagen? Ich habe das Gefühl, ich krebse immer gerade so am Limit rum, die Schnecke nimmt zwar zu und ist auch sehr pflegeleicht und lieb (schreit fast nie, nur bei Hunger und Windel voll, ist aber trotzdem ganz aktiv und spielt und brabbelt schön). Manchmal bin ich echt am Ende, wenn ich denke, sie möchte mehr trinken, aber es ist nix mehr da... Sie saugt auch nicht mehr weiter, wenn nix mehr kommt. Das würde ja vielleicht die Milchbildung noch weiter ankurbeln, aber bei ihr muss eine MZ schnell gehen, sonst gar nicht (wir stillen meistens nur 10 Minuten, dann signalisiert sie, dass sie fertig ist bzw. ich merke, dass nix mehr kommt und sie abdockt und nicht mehr ran will). Klar ist die kurze Dauer angenehm, aber ich möchte natürlich auch nicht immer denken, dass es vielleicht abends wieder nicht reicht, auch wenn morgens noch viel Milch da war.
Hat jemand eine Idee dazu?

Liebe Grüße!
koalina
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von koalina »

Herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch!

Die Kleinen nehmen mal einen Snack, mal ein 3 Gänge Menü, 120 ml ist schon eine Riesenportion. Stillproben verunsichern sehr, weswegen man sie wirklich vermeiden sollte. Wir essen ja auch mal einen Apfel und mal eine Hauptmahlzeit. Solange du nach Bedarf stillst und dein Baby gut gedeiht ist alles bestens. Sorge dich da nicht zu sehr. Denn DAS wirkt sich negativ auf die Milchbildung aus.

Falls Du Bedenken hast, ob deine Kleine gut gedeiht poste Gewichtsdaten mit Klardaten für eine Einschätzung durch die Stillberaterinnen.

Liebe Grüße
Koalina
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Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
MediZini
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von MediZini »

koalina hat geschrieben: Falls Du Bedenken hast, ob deine Kleine gut gedeiht poste Gewichtsdaten mit Klardaten für eine Einschätzung durch die Stillberaterinnen.
Das ist glaube ich gar nicht so mein Problem. Gewichtstechnisch entwickelt sie sich gut, ist zwar kein Brummer, aber auf der 50. Perzentile und das ist ja vollkommen in Ordnung. Munter und zufrieden ist sie auch. Aber ich kriege immer wieder einen Rappel, wenn ich das Gefühl habe, die Brust ist leer, und die Schnecke will noch Milch. Und dann lese ich hier, dass der Großteil der Milch während des Stillens gebildet wird. Gerade weil ich das Gefühl habe, dass wir gerade so zurechtkommen, während andere nicht wissen, wohin mit der Milch. Das macht mich irgendwie traurig... Wenn es ganz schlimm ist, habe ich schon Pre (über BES) angerührt, die letzten beiden Male ist sie "zum Glück" vorher eingeschlafen...
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bayleaf
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von bayleaf »

Hallo MediZini
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deiner Tochter und herzlich Willkommen im Forum!!
Super, daß Du trotz des schwierigen Stillstarts weiterhin stillst. Damit hast Du schon sehr großes Durchhaltevermögen bewiesen!
MediZini hat geschrieben:Der Stillstart war holprig, ich war im KH völlig neben der Spur
Das geht den meisten Frauen so, eine Geburt ist ein sehr prägendes Erlebnis und das Stillen will erstmal von Mutter und Kind erlernt werden. Du hast unter schwierigen Umständen Dein Bestes gegeben!
MediZini hat geschrieben:Die Kleine hatte einen Ikterus und musste unter die Lampe, was mich sehr verunsichert hat, weil mir von verschiedenen Leuten immer wieder gesagt wurde, dass sie trinken muss.
Bei einem Ikterus der mit UV Licht behandelt wird ist es tatsächlich wichtig, daß das Neugeborenen gut ausscheidet weil sonst das Billirubin re-absorbiert wird.
MediZini hat geschrieben:Da ich wochenlang ständig die Stillgewichte ermittelt habe (...), kann ich sogar sagen, nach wie vielen Stunden ungefähr wieviel Milch da ist...
Bitte versuche keine Stillproben mehr zu machen. Hier wird erklärt warum Stillproben meistens eher verunsichern als dass sie beruhigen.
MediZini hat geschrieben:Im Moment stillt sie so alle 4-5 Stunden, ist dazwischen total zufrieden.
Das ist sehr wenig. Beim Stillen regelt die Nachfrage das Angebot. Je öfter Du Deine Tochter anlegst, desto mehr wird die Milchbildung angeregt. Im Durchschnitt sind 8-12 Mal/24h optimal für Mutter und Kind. Hier ist ein Thread zum Stillen nach Bedarf, wo es ausführlich erklärt wird.
MediZini hat geschrieben:Klar ist die kurze Dauer angenehm, aber ich möchte natürlich auch nicht immer denken, dass es vielleicht abends wieder nicht reicht, auch wenn morgens noch viel Milch da war.
Es ist total normal, daß sich morgens die Brust voller anfühlt als abends (dafür hat die Milch abends einen höheren Fettgehalt).

Wenn Du möchtest schaue ich gerne mal auf die Gewichtszunahme und wir können zusammen schauen ob wir noch am Stillmanagement was drehen können. Dazu benötige ich noch ein paar Daten, schau mal hier:
Wie funktioniert Stillberatung im SuT?

Liebe Grüße
bayleaf
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von MediZini »

bayleaf hat geschrieben:Bitte versuche keine Stillproben mehr zu machen.
Mache ich auch nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, ich quäle die kleine Schnecke damit nur. Ab und an kommt sie mal auf die Waage, wenn ich total verzweifelt bin und natürlich ab und zu für das Nackiggewicht, um ein bisschen den Überblick zu behalten. Allerdings auch nicht standardisiert, nur so, dass ich über die Zeit sehe, wo die Reise hingeht.
bayleaf hat geschrieben:
MediZini hat geschrieben:Im Moment stillt sie so alle 4-5 Stunden, ist dazwischen total zufrieden.
Das ist sehr wenig. Beim Stillen regelt die Nachfrage das Angebot. Je öfter Du Deine Tochter anlegst, desto mehr wird die Milchbildung angeregt. Im Durchschnitt sind 8-12 Mal/24h optimal für Mutter und Kind.
Ganz ehrlich? Ich bin froh, wenn sie ruhig und zufrieden ist und ich nicht stillen muss... Nicht, weil ich nicht stillen wollte, aber weil ich Angst habe, dass die Milch wieder nicht reicht, wenn sie so oft kommt... Das war in den ersten Wochen so oft so und die Milchmenge hat sich für mein Gefühl auch nicht erhöht bei häufigerem Anlegen. Nur mein Stress ist größer geworden... Natürlich lasse ich sie nicht einfach liegen, wenn sie weint oder meckert, aber irgendwie ist das eher selten. Wenn sie zwischen den Mahlzeiten schläft, soll ich sie dann wecken? Oder wenn wir unterwegs sind und sie liegt munter in ihrer Babyschale? Ich sage immer, sie ist ein Baby für Anfänger, sie ist so lieb und so lustig und ich glaube auch zufrieden. Ich müsste sie sehr oft einfach nehmen, wahrscheinlich oft auch wecken, wenn sie so oft stillen "sollte". Hm.
bayleaf hat geschrieben:
MediZini hat geschrieben:Klar ist die kurze Dauer angenehm, aber ich möchte natürlich auch nicht immer denken, dass es vielleicht abends wieder nicht reicht, auch wenn morgens noch viel Milch da war.
Es ist total normal, daß sich morgens die Brust voller anfühlt als abends (dafür hat die Milch abends einen höheren Fettgehalt).
Ja, das habe ich hier schon öfter gelesen. Aber leider interessiert die Schnecke der Fettgehalt nicht :lol: . Sie will Menge... Und wenn schnell nix mehr kommt, dann ist sie sehr nöckelig. Einfach nur Saugen geht irgendwie nicht. Am Anfang hat sie z.B. abends schon ab und zu gestillt zur Beruhigung und zum Schlafen, aber jetzt ist das irgendwie gar nicht mehr so nötig. Sie kriegt nach dem letzten Stillen spät abends ihren Schlafanzug und den Schlafsack an, wir machen das Licht aus und sie schläft bei einem kleinen Nachtlicht und mit uns an ihrer Seite ziemlich direkt ein. Ich sag ja, sie ist sehr pflegeleicht.

Kann vielleicht noch mal jemand was zu der Frage sagen, ob sich die Milch wirklich erst während des Stillens bildet? Oder hat das auch mit der Häufigkeit des Anlegens zu tun?
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

Ich habe bei Regine Gresens gelesen, dass gerade bei einer prallen Brust wenig Milch gebildet wird, erst wenn sich die Brust wieder leert, kommt die Produktion so richtig in Gang. Daher sollte man nicht so viel darauf geben, ob sich die Brust "voll" oder "leer" anfühlt.
Zu lesen im Buch "Intuitiv stillen" von Regine Gresens, Stillberaterin (IBCLC), Macherin der Seite Stillkinder.de
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von MediZini »

Raya hat geschrieben:Ich habe bei Regine Gresens gelesen, dass gerade bei einer prallen Brust wenig Milch gebildet wird, erst wenn sich die Brust wieder leert, kommt die Produktion so richtig in Gang. Daher sollte man nicht so viel darauf geben, ob sich die Brust "voll" oder "leer" anfühlt.
Zu lesen im Buch "Intuitiv stillen" von Regine Gresens, Stillberaterin (IBCLC), Macherin der Seite Stillkinder.de
Ok, interessanter Hinweis.
Aber ich merke ja, wie lange die Milch fließt und wie lange sie schluckt. Das ist halt sehr unterschiedlich je nachdem, wie viel Zeit zwischen den Mahlzeiten lag.
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bayleaf
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von bayleaf »

Milch wird während des Stillens gebildet. Milch ist wie Tränen oder Schweiß (oder Magensäure und etliche andere Körperflüssigkeiten) und wird dann gebildet wenn der Körper Bedarf signalisiert. Wenn die Brustwarzen nicht genug stimuliert werden (durch Stillen oder Abpumpen) geht die Milchbildung irgendwann zurück und zusätzlich fliesst die Milch langsamer.
Wenn Deine Tochter einen schnellen Milchfluß bevorzugt kannst Du Brustkompressionen und/oder Wechselstillen probieren.
Liebe Grüße
bayleaf
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von Lösche Benutzer 22277 »

So, jetzt sitze ich am Rechner und konnte nach einem Artikel auf stillkinder.de suchen, der die Milchbildung erklärt:

http://www.stillkinder.de/wie-wir-milch-bilden/

Ich zitiere:

"Wir bilden dann gerade am schnellsten Milch, wenn sich unsere Brüste am leersten anfühlen. Wir bilden dann gerade am langsamsten Milch, wenn sich unsere Brüste am vollsten anfühlen.

Also, was passiert, wenn wir mit dem Stillen warten, bis „sich unsere Brüste gefüllt haben“?

Wenn wir die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten vergrößern, verringern wir die Anzahl der möglichen Brustentleerungen pro Tag. Und das bedeutet: weniger Milch.

Unsere Brüste immer voller und voller werden zu lassen, führt schlicht und einfach dazu, dass die Milchbildung immer langsamer und langsamer wird. Und das bedeutet: weniger Milch.

Die Milch oft zu entnehmen und effektiv zu entnehmen, sind das Signal für unsere Brüste mehr Milch zu bilden.

Was ist am frühen Morgen, wenn wir uns am vollsten fühlen und das Baby am meisten schluckt?

Nun, es hat sich viel Milch angesammelt – das ist es, was das Baby trinkt – aber unsere Milchproduktionsrate ist in diesem Moment ziemlich niedrig.

Und später am Tag, wenn das Baby anscheinend dauernd trinkt und wir das Gefühl haben, als wäre keine Milch mehr da?

Dann ist nicht viel angesammelte Milch in den Brüsten und das Baby hat sie schnell geleert, aber die Rate unserer Milchproduktion ist wahrscheinlich auf ihrem Höhepunkt während des gesamten Tages."
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soda
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Re: Der Großteil der Milch bildet sich beim Stillen. Wirklich?

Beitrag von soda »

MediZini hat geschrieben: Ok, interessanter Hinweis.
Aber ich merke ja, wie lange die Milch fließt und wie lange sie schluckt. Das ist halt sehr unterschiedlich je nachdem, wie viel Zeit zwischen den Mahlzeiten lag.
Könnte es denn vielleicht auch so sein, dass deine Tochter nach einer langen Pause einfach mehr Hunger hat und den Milchspendereflex deswegen schnell auslöst, während sie bei kürzeren Trinkabständen vielleicht zum gemütlichen Schlemmen übergeht?

Es streitet glaub ich auch keiner ab, dass in Stillpausen innerhalb der Brust kleine Mengen Milch gespeichert sind. Aber: der Druck, den diese Flüssigkeit (Flüssigkeiten sind nicht komprimierbar, komprimieten daher ihre Umgebung) auf die Milchdrüsen ausübt, verringert langfristig deren Aktivität.
Bei manchen Frauen mag das gut gehen. Meine Kollegin behauptet auch, sie hätte monatelang erfolgreich im 4-6 Stunden-Abstand gestillt. Da kann ich nur sagen: "Glück gehabt" und nicht "gut gemacht"

Aber gerade am Anfang der Stillbeziehung und bei ausschließlichem Stillwunsch (ohne Zufüttern) sollen die Stillabstände kürzer sein.

Du kannst auf das geballte Stillwissen hier vertrauen. Es scheint recht unwahrscheinlich, dass du eine biologische Ausnahme sein solltest und durch häufigeres Stillen deine Milchmenge reduzieren würdest.
mit T (2013) und T (2017)
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