Ich brauche bitte einmal Input/einen neuen Blick auf die Dinge...
Meine Große ist fünf und das Thema schlafen war noch nie wirklich einfach. Zumindest das EInschlafen...
Die letzten Monate haben wir sie immer ins Bett gebracht, ein Schlaflied gesungen, noch kurz erzählt und dann sind wir raus und sie ist allein eingeschlafen. In unserem Bett.
Seit einer Woche geht hier gar nix mehr.
Sobald es an Schlafen geht, fängt sie an zu jammern, dass sie Angst hat, etwas schlechtes zu Träumen. Es geht auch um keinen konkreten Alptraum sondern lediglich um die Angst davor, einen zu haben.
Wir schaffen sie ins Bett wie immer. Es dauert keine Minute und sie springt aus dem Bett und steht wieder unten und jammert. Also wieder hochschaffen usw. Die ersten Tage ist meist einer von uns oben geblieben bis sie geschlafen hat. Aber das geht nicht. WIr haben beide einfach abends zu tun (selbstständig, derzeit machen wir Steuererklärung, Weihnachtskram, SAchen nähen für Weihnachten). Wir haben tatsächlich nicht die Zeit, uns eine dreiviertel Stunde daneben zu legen und zu warten bis sie schläft. Ich gebe zu, nach 4,5 Jahren Einschlafbegleitung habe ich auch nicht mehr wirklich die NErven dafür.
Also bringen wir sie immer wieder hoch. Gestern hat sich das ganze zwei Stunden gezogen, am Ende bin ich doch oben geblieben, ich glaube sie hätte sonst gar nicht mehr geschlafen. Es war dann mittlerweile um zehn und der Abend, wie seit einer WOche, gelaufen.
Heute dachte ich, wir versuchen es in fünf Minuten Abständen. Also nach fünf Minuten immer schauen gehen. Auch das funktioniert nicht.
Ich bekomme keinen Dreh dran und ich habe derzeit auch keine Ideen, was ich tun/nicht tun kann. Ich fühle mich gerade der Situation gegenüber irgendwie ausgeliefert und kann damit ganz schlecht umgehen. Erwarte ich zuviel von ihr? WIe lange soll ich das Theater mitmachen?
Ich fühle mich aber gerade ziemlich an der Grenze und kann tlw. sicher nicht so gut drauf eingehen, wie ich das sonst gemacht habe...
Danke fürs Lesen.