Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Desi0881
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Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von Desi0881 »

HalliHallo alle Zusammen,
die Zwergin ist mittlerweile 18Monate alt und wird ungefähr noch 2-5 mal tags und 0-3mal nachts gestillt.. sie schläft seit Beginn an bei uns im familienbett und ist eine eher schlechte schläferin... Heißt, dass sie relativ schnell wach wird...
Gelegentlich schläft sie auch mal durch... meistens war das wenn der schnarchende papa nicht bei uns geschlafen hat... meine theorie ist die, dass sie sensible schlafphasen hat in denen schon ein falscher schnarcher des papas ausreicht um sie zu wecken und ans stillen zu erinnern...da im mai nächsten Jahres ein Geschwisterchen zu uns stoßen wird, habe ich riesen Angst zwei Stillkinder in der Nacht zu haben... schon alleine der Gedanke daran macht mich panisch.... ich bin mittlerweile schon von den 1-3mal stillen in der Nacht mega genervt.... tagsüber krieg ichs noch gut hin...
Der plan ist jetzt... die zwergin in ein floorbed ins benachbarte Kinderzimmer auszuquartieren und nachts abzustillen... in der Hoffnung dass sie vielleicht besser zur ruhe kommt..alle Türen sind natürlich offen und sie kann jederzeit zu uns kommen...so ganz bin ich davon aber nicht überzeugt... wollte ich sie doch so lange bei uns schlafen lassen wie sie das benötigt... aber ich sehe grad keine andere lösung... denn wenn ich abwarte wie es sich entwickelt wenn das geschwisterchen da ist und es nicht geht ...und wir sie ausquartieren müssen, könnte das vielleicht eifersucht erzeugen... deshalb möchte ich das alles im vorfeld auf den weg bringen...
Habt ihr erfahrungen... Ideen...tipps? Das thema treibt mich gerade ziemlich um...

Lg von mir....


kurz und knapp, frei Schnauze vom Handy....mit Zwergin (04/15)
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auri82
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von auri82 »

Unser Thema! Mein kleines großes Schnuffelbaby will sogar neuerdings von selbst zeitweise im (Stuben-)Kinderwagen ungestillt ein- und weiterschlafen. Zum Glück gibt es hier keine Schnarcher, so dass sie jetzt probehalber ein eigenes Bett im Schlafzimmer bekommen wird. Sie kann und soll dann selber entscheiden, wo sie schläft allerdings werde ich zwecks nächtlichem Abstillen demnächst mal eine Weile ausziehen.
Wenn sie (noch oder wieder) im FB schlafen möchte, wenn das Baby da ist, kann ich zur Not auch mit Baby ausziehen und sie bleibt bei Papa. Das ist natürlich bei euch schwierig, das ist blöd... Aber beide nachts stillen möchte ich auch nicht. Co-Sleeping ohne stillen gerne, bzw. nur abends zum Einschlafen oder so. Ich rechne da schon mit Protest, vor allem wenn wieder richtig Milch kommt... Aber ich hoffe es wird gehen, wenn sie eben vorher schon nachts abgestillt ist und dafür tagsüber auf ihre Kosten kommt.
Auri mit 2 Mädels 06/2015 und 04/2017
Aurora0881
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von Aurora0881 »

Sooo...jetzt mit richtigem Account...aus unerfindlichen Gründen hat Tapatalk unter einem uralt user gepostet den ich eigentlich schon gelöscht geglaubt hatte...naja... die technik...
Ist 18Monate nicht noch viel zu klein um allein zu schlafen? Ich glaub ich brauche bei der ganzen Sache noch ein wenig Zuspruch... bin da glaub echt ein wenig klettig und unentspannt [emoji5]
Lösche Benutzer 7681

Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von Lösche Benutzer 7681 »

Ich habe in der Schwangerschaft nachts abgestillt und der Papa hat übernommen.
Das hat ein paar Tage gedauert, aber insgesamt hat es gut geklappt.

Die erste Zeit hab ich dann mit Baby im Gästezimmer geschlafen.

Mittlerweile sind wir aber wieder alle fünf zusammen in einem Bett. Freiwillig ausziehen tut hier irgendwie keiner, die Große wird im Februar sechs....

Ja, anderthalb wäre mir persönlich auch noch zu klein, um allein zu schlafen.
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MamaMonster
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von MamaMonster »

Eine Antwort, ob das zu früh ist, oder euch hilft, habe ich nicht. Ich kann deine Sorge verstehen, ich bin auch besorgt, weil der Monsterjunge im Moment nachts öfters wach wird, weil er Albträume hat und ich kann mir das mit Minibaby noch nicht vorstellen. Nebenbei: Weil der Papa schnarcht, schläft bei uns der Papa alleine, das ist auch gut für meinen Schlaf. Aber zum Thema: ich denke, es gibt keine einfache Lösung und ob das für DEIN Kind zu früh ist, kann dir keiner sagen. Jedes Kind ist anders. Aber diese Entscheidung muss doch auch keine endgültige sein, könnt ihr das Floor Bed nicht einfach mal ausprobieren? Vielleicht auch in einer ersten Schlafphase und wenn sie wach wird, holst du sie zum Stillen zu euch? Vielleicht schläft sie ja auch durch... Ich würde vielleicht das nächtliche Abstillen vom eigenen Bett trennen, falls sich das nicht von selbst ergibt, damit es nicht zu viel aufs Mal ist. Und wenn sich der Versuch, sie im eigenen Bett schlafen zu lassen, nicht richtig anfühlt und dein Kind dir zeigt, dass es ihm damit nicht gut geht, dann kannst du es wieder ändern und ihr schlaft wieder zusammen, das ist ja nicht in Stein gemeisselt.
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vivi
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von vivi »

Hallo, ich wollte nur kurz berichten, dass meine Mädels irgendwann einfach soweit waren , sich nicht mehr beim Schlafen stören zu lassen. Ab 2 bzw. 2 1/2 Jahren konnten sie durchschlafen auch wenn Papa geschnarcht oder Mama genießt und geschnieft hat. Ab 3 hat die Große wie ein Stein geschlafen. Bei der Kleinen weiß ich noch nicht, wie sich das entwickelt - sie schläft mit 2 1/2 jetzt jedenfalls schon viel tiefer und ruhiger.
Was ich damit sagen will- ob du nun Bedarf hast , etwas zu ändern oder nicht. Es wird sich definitiv im nächsten Jahr noch einiges ändern, was den Schlaf der Kleinen betrifft. Ich finde , das solltest du auch danach entscheiden, wie wichtig es dir ist und wie hoch der Leidensdruck .
Mir persönlich war der Aufwand des ausquartierens zu hoch und ich hab abgewartet , auch oft geflucht bei schlimmen Nächten. Aber habe mich immer sehr unwohl gefühlt , wenn mein Kleines fern von mir geschlafen hat.
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Carraluma
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von Carraluma »

Ich würde ein Bett ans Familienbett ran oder daneben stellen und sie dort schlafen lassen.
Ausquartieren würde ich nicht mehr machen. Unsere Große schläft meistens auch sehr fest, wenn sie ins Familienbett kommt. Und man hat mit Familienbett viel weniger Gerenne und Geschrei.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Mia90
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von Mia90 »

Huhu,
Ich geb auch mal noch meinen Senf dazu ;)
Ich habe meinen Sohn mit ca 16 Monaten abgestillt (war auch nur noch ca 0-2x nachts), weil es mir durch die sws so weh tat. Das war kurze Zeit anstrengend und dann aber ok.
Schlafen handhaben wir z.B. so, dass er im eigenen Bett (in unserem Zimmer) einschläft. Schläft er dort durch ok, wenn nicht und er möchte Nähe, dann kommt er zu uns. Momentan schläft ee oft sehr unruhig und ist teilweise stundenlang wach nachts. Wie das ab Dezember mit Minibaby wird frag ich mich auch noch... aber bis dahin kann es sich auch noch fünf mal ändern. Und beeinflussen kann man das sowieso nicht glaub ich. Ich hoffe zwar, dass er bis dahin besser schläft, aber wenn nicht, müssen wir dann sehen, wie es weitergeht. Derzeit bin meist nur ich nachts "zuständig"...
Was am Ende zu euch passt, könnt ihr nur selber herausfinden. Ich denke, einen Versuch ist es sicherlich wert, ob es euer Weg ist, seht ihr dann.
Vielleicht erstmal das floorbett bei euch im zimmer? Und wenn das gut klappt in ihr eigenes mit offenen Türen?
Ich drück dir die Daumen für eine passende Lösung

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DeLaCroissant
gut eingelebt
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von DeLaCroissant »

Ich kann nur von meiner Mutter berichten, evtl hilft es trotzdem.

Mein großer Bruder war ca. 1 3/4, als ich zur Welt kam und hat bis dato auch noch viel gestillt. Dann hat er einmal vom Kolostrum gekostet und es hat ihm wohl nicht geschmeckt, so hat er sich von heut auf morgen selbst abgestillt. Vielleicht war er auch der Meinung, dass Stillen was " für Babys" ist.
Und alle haben meiner Mutter gesagt, dass sie große Probleme mit 2 Stillkindern bekommen wird, besonders nachts... War halt vor 30 Jahren.

Was ich damit sagen will: Vielleicht reguliert sich das irgendwie auch von selbst und der Zwergin reicht kuscheln etc.

Ob er da schon allein geschlafen hat, weiß ich allerdings nicht. Könnte aber gut sein.
Ich würd auch stillen und schlafen getrennt angehen...
mit dem kleinen Löwen (12/15)
Aurora0881
hat viel zu erzählen
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Re: Nächtliches Abstillen und Umzug ins eigene Bettchen

Beitrag von Aurora0881 »

Huhuu... vielen Dank für eure Tipps und Ideen... ich habe jetzt beschlossen erstmal dad nächtliche abstillen anzugehen...das hat heute Nacht eigentlich ganz gut geklappt.. ich werde aber auch das Kinderzimmer mit Floorbed herrichten...Sie soll dann mal versuchen den Mittagsschlaf dort zu machen... wir werden dann sehen wie sich die Nächte in den nächsten Wochen entwickeln...

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