Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
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Wieselmama
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Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Ihr Lieben,
ich bräuchte euren fachkundigen Rat.
Bin mit dem Vater meines Sohnes (1 Jahr 9 Mon.) nun einige Zeit getrennt und nach einer 2 Monatigen Kur ist er nun wieder bei sich zu Hause und wir führen unseren Kleinen wieder an regelmäßige Zeiten bei Papa heran. Papa arbeitet nicht, hat also viel Zeit. Vorher hatten wir die Regelung: einer Vormittags / einer Nachmittags.
Der Papa wünschte sich ganze Tage, ich habe zugestimmt. (Bin da momentan aber am überlegen obs gut ist, da unser Lütter sehr sehr müde und geschafft wirkt..)
Jetzt will er, dass unser Sohn auch nachts bei ihm schläft. An sich würde ich mich freuen ihm das ermöglichen zu können. Aber ich empfinde es als nicht "so einfach" das mal eben so zu machen.
Zur Schlafsituation:
Lewe schläft nicht ansatzweise durch, 3 (4) von 7 Nächten sind so unruhig, dass ich ihn viel schaukeln muss (er ist für sein Alter auch sehr weit entwickelt und uns wurde gesagt, dass es daran liegt...).. Tagsüber gehts ihm aber super. Wir stillen nach Bedarf und er ist nachts (Normalfall) 4-6 Mal an der Brust..Wenn es eine schwierige Nacht ist, noch häufiger.
Ich hatte mir an und für sich schon überlegt, es einfach mal auszuprobieren - wie Lewe es mitmacht. Würde in der Nähe bleiben, müsste dann im Wohnzimmer beim Papa schlafen oder so (vielleicht ohne dass Lewe es weiß?) und wäre dann gleich zur Stelle FALLS der Kleine nach mir weint. Wer weiß, vielleicht schläft er dort ja sogar besser? (weiß nichtmal ob sein Vater diesem Vorschlag zustimmen würde....)
Aber mir kommen trotzdem Bedenken das einfach so zu machen... Plötzlich nicht mehr bei Mama sein zum einschlafen und stillen und all das was ihm sein bisheriges Leben Halt gegeben hat. Wir hatten es schon extrem schwer bis hier, gerade die Beziehung zwischen uns Eltern war überhaupt nicht gut.
Und nun ist der Papa auch gerade erst wieder da und will am besten schon nächste Woche, dass er bei ihm schläft. (dazu habe ich aber nein gesagt)
Wie gesagt, ich gönne es beiden, wenn es für Lewe gut ist.
Andere Eckdaten:
Der Vater meines Sohnes findet unser Stillen mittlerweile "krank"... Erzählt überall ich würde einen Keil zwischen die beiden treiben wollen und betont extrem, dass seine Bindung zum Kind auch wichtig ist - dabei habe ich die immer gefördert!!
Ich brauche dringend Ratschläge, Vorschläge, wie man sowas gestalten könnte. Was geht beim Kind vor? Wie wichtig ist das stillen - was ist wenn er es plötzlich nachts nicht mehr hat? (Sonst wenn er vom Papa-Tag nach Hause kommt ist sein erster Gang: Mama an die Hand nehmen: "Mama, Sofa, Brust haben....")
Ich schließe nun erstmal......
Danke fürs lesen.
ich bräuchte euren fachkundigen Rat.
Bin mit dem Vater meines Sohnes (1 Jahr 9 Mon.) nun einige Zeit getrennt und nach einer 2 Monatigen Kur ist er nun wieder bei sich zu Hause und wir führen unseren Kleinen wieder an regelmäßige Zeiten bei Papa heran. Papa arbeitet nicht, hat also viel Zeit. Vorher hatten wir die Regelung: einer Vormittags / einer Nachmittags.
Der Papa wünschte sich ganze Tage, ich habe zugestimmt. (Bin da momentan aber am überlegen obs gut ist, da unser Lütter sehr sehr müde und geschafft wirkt..)
Jetzt will er, dass unser Sohn auch nachts bei ihm schläft. An sich würde ich mich freuen ihm das ermöglichen zu können. Aber ich empfinde es als nicht "so einfach" das mal eben so zu machen.
Zur Schlafsituation:
Lewe schläft nicht ansatzweise durch, 3 (4) von 7 Nächten sind so unruhig, dass ich ihn viel schaukeln muss (er ist für sein Alter auch sehr weit entwickelt und uns wurde gesagt, dass es daran liegt...).. Tagsüber gehts ihm aber super. Wir stillen nach Bedarf und er ist nachts (Normalfall) 4-6 Mal an der Brust..Wenn es eine schwierige Nacht ist, noch häufiger.
Ich hatte mir an und für sich schon überlegt, es einfach mal auszuprobieren - wie Lewe es mitmacht. Würde in der Nähe bleiben, müsste dann im Wohnzimmer beim Papa schlafen oder so (vielleicht ohne dass Lewe es weiß?) und wäre dann gleich zur Stelle FALLS der Kleine nach mir weint. Wer weiß, vielleicht schläft er dort ja sogar besser? (weiß nichtmal ob sein Vater diesem Vorschlag zustimmen würde....)
Aber mir kommen trotzdem Bedenken das einfach so zu machen... Plötzlich nicht mehr bei Mama sein zum einschlafen und stillen und all das was ihm sein bisheriges Leben Halt gegeben hat. Wir hatten es schon extrem schwer bis hier, gerade die Beziehung zwischen uns Eltern war überhaupt nicht gut.
Und nun ist der Papa auch gerade erst wieder da und will am besten schon nächste Woche, dass er bei ihm schläft. (dazu habe ich aber nein gesagt)
Wie gesagt, ich gönne es beiden, wenn es für Lewe gut ist.
Andere Eckdaten:
Der Vater meines Sohnes findet unser Stillen mittlerweile "krank"... Erzählt überall ich würde einen Keil zwischen die beiden treiben wollen und betont extrem, dass seine Bindung zum Kind auch wichtig ist - dabei habe ich die immer gefördert!!
Ich brauche dringend Ratschläge, Vorschläge, wie man sowas gestalten könnte. Was geht beim Kind vor? Wie wichtig ist das stillen - was ist wenn er es plötzlich nachts nicht mehr hat? (Sonst wenn er vom Papa-Tag nach Hause kommt ist sein erster Gang: Mama an die Hand nehmen: "Mama, Sofa, Brust haben....")
Ich schließe nun erstmal......
Danke fürs lesen.
Stolze Mami, vom ausgiebig gestillten, viel getragenen und im Familienbett schlafenden, ungeimpften Silvesterknaller-Wiesel!
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Wieselmama
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- Registriert: 08.02.2015, 16:32
Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Achja und wenn er bei mir ist, geht er auch tagsüber noch sehr häufig an die Brust.
Stolze Mami, vom ausgiebig gestillten, viel getragenen und im Familienbett schlafenden, ungeimpften Silvesterknaller-Wiesel!
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Franzi175
- gehört zum Inventar
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- Registriert: 09.09.2015, 22:34
Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Du arme. Ich kann mal kurz von uns erzählen. Habe zwei Mädels, die immer nach Bedarf gestillt wurden. Ich habe mit 15 Monaten wieder angefangen zu arbeiten und muss 3-4 Tage immer für 24 stunden arbeiten. Sonst schlafen die Mädels immer mit mir ein und je nach Aufregung des Tages trinken sie nachts mehr oder weniger. Auch unter Tags, wenn ich da bin wird noch viel gestillt. Jetzt sind sie 2,5 Jahre. Wenn ich Dienst hab schläft mein Mann mit ihnen, wir haben schon immer familienbett. Das klappt ganz gut. Statt stillen wird Buch gelesen. Ich merke aber auch jetzt noch nach einem Jahr, dass das für die Mädels stressiger ist. Auch wird als erstes wenn ich die Wohnungstür betrete ausgiebig gestillt. Unsere stillbeziehung hat es nicht gestört. Im Gegenteil. Ist der ausgleichende Faktor. Der ruhepol im Alltag.
Schläft deiner noch unter Tags? Wie läuft es da mit dem Papa?
Wenn die Tage gut Läufen würde ich es probieren.
Wegen den Kommentaren zum stillen, nicht reinreden lassen. Lies mal nach wie stark du zum Beispiel das Leukämie Risiko bei deinem kleinen senkst oder dein Risiko für Gyn tumore.
Schläft deiner noch unter Tags? Wie läuft es da mit dem Papa?
Wenn die Tage gut Läufen würde ich es probieren.
Wegen den Kommentaren zum stillen, nicht reinreden lassen. Lies mal nach wie stark du zum Beispiel das Leukämie Risiko bei deinem kleinen senkst oder dein Risiko für Gyn tumore.
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Franzi175
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Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Ach vergessen ich hab mit 3 ganzen Tagen a 11 stunden angefangen zu arbeiten. Mein Mann ist zu Hause geblieben bis sie 2 wurden. Danach sind sie 3 Tage in die Krippe.
- julia1982
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Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Ich kann Dir auch von guten Erfahrungen berichten, meine 1-2 Nachtdienste im Monat klappten ab dem 12. Lebensmonat trotz Vielstillerei hier problemlos. Allerdings hatte ich natürlich auch 100% Zutrauen zum Papa und eine intakte Beziehung. Dass das für Dich viel schwerer fällt, verstehe ich natürlich!
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Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
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Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Ich trennte mich als der kleine 1,5 war.
Beide Kids übernachteten eigentlich von Anfang an bei ihm im zwei Wochen Rhythmus. Das ging gut und hatte keinen Einfluss auf das stillen.
Was ich nicht würde dann bei ihm schlafen um doch greifbar zusein, das fände ich nicht so gut, weil es doch zeigt das du es ihm nicht zutraust.
Ich würde es versuchen, die beiden werden ihren Weg suchen müssen.
Beide Kids übernachteten eigentlich von Anfang an bei ihm im zwei Wochen Rhythmus. Das ging gut und hatte keinen Einfluss auf das stillen.
Was ich nicht würde dann bei ihm schlafen um doch greifbar zusein, das fände ich nicht so gut, weil es doch zeigt das du es ihm nicht zutraust.
Ich würde es versuchen, die beiden werden ihren Weg suchen müssen.
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Osterfest
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Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Schwierige Situation die ihr da habt. Ich würde auf mein Bauchgefühl hören und danach entscheiden. Wie wäre es, wenn ihr die Tage erstmal ausbaut und der Kleine da erstmal länger bei Papa ist? Wichtig finde ich auch, was für ein Verhältnis die Beiden haben.
mit Groß (03/13) und Klein (01/16)
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Regenbogen82
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Re: Trennung - Papa wünscht Kind nachts bei sich
Ich schließe mich den guten Erfahrungen an. Wenn ich greifbar bin, darf mein Mann unsere inzwischen abgestillte Dreijährige immer noch nicht ins Bett bringen. Als ich aber ab dem Alter von 15 Monaten regelmäßig Spätdienste hatte, hat es auch mit meinem Mann gut geklappt, genau so wie, wenn ich Frühdienst hatte, mittags bei der Tagesmutter. In dem Alter verstehen die Kinder ganz gut, dass Stillen nur bei Mama geht und da werden Vater und Kind eigenen Rituale zum (Wieder)Einschlafen finden müssen. Bei uns war natürlich der Vorteil, dass ich dann nachts irgendwann wiederkam und stillen wieder möglich wurde.
Ich denke auch, dass Du sie dabei am Besten unterstützt, wenn Du nicht anwesend, aber natürlich telefonisch erreichbar bist.
Die sonstigen Sprüche zum Stillen würde ich überhören, aber eben durch dieses Verhalten zeigen, dass das Stillen eben nicht das Vater-Sohn-Verhältnis sabotiert.
Und natürlich sollte es nicht hauruckmäßig laufen, sondern erstmal tagsüber gut klappen.
Alles Gute für Euch!
Ich denke auch, dass Du sie dabei am Besten unterstützt, wenn Du nicht anwesend, aber natürlich telefonisch erreichbar bist.
Die sonstigen Sprüche zum Stillen würde ich überhören, aber eben durch dieses Verhalten zeigen, dass das Stillen eben nicht das Vater-Sohn-Verhältnis sabotiert.
Und natürlich sollte es nicht hauruckmäßig laufen, sondern erstmal tagsüber gut klappen.
Alles Gute für Euch!
Brüderchen (09/11) und Schwesterchen (04/13) und kleines Schwesterchen (08/16)