mein Sohn ist heute auf den Tag sechs Wochen alt, und wir stillen voll.
Mein Problem: Ich habe das Gefühl, meine Milch reicht nicht aus. Der „Klassiker“.
Hintergrund: Baby hatte ziemlich lange leichte Gelbsucht, die sich erst vor ein paar Tagen gelegt hat. Oft schlief er beim Trinken ein, macht er aber heute noch ... Er kam mit 4.430 Gramm auf die Welt (am 12.08.), sein niedrigstes Gewicht unterschritt diese zehn Prozent etwas mehr: 3.980 Gramm waren es, bei der U2 (am 18.08.) meinte die Kinderärztin, er mache einen prima Eindruck, dürfe nur nicht mehr abnehmen.
Er nimmt seitdem auch zu, hatte gestern (wiege mit einer Waage aus der Apotheke) 4.850 Gramm. Das ist zu wenig, finde ich … oder ist es ausgehend vom niedrigsten Gewicht wirklich im Rahmen, und ich muss mir wirklich keine Sorgen mehr machen? Aber selbst wenn: Ein paarmal am Tag, mindestens jedoch einmal, scheint er nicht satt zu werden oder wird es definitiv nicht (?). Vor allem abends trinkt er beide Brüste „leer“ und nörgelt bis schreit dann weiter. Ich „marathonwechselstille“ dann hin und her (teilweise in Sekundentakt), bis er dann eingeschlafen ist. Das ist doch nicht normal – jeden Tag? Irgendwann müsste sich die Milchmenge doch mal steigern??
Was meinen die Fachfrauen? Ich habe dazu im Netz noch nichts gefunden und verzweifele langsam …
(Übrigens: Ich war schon in einer Stillgruppe [habe noch ein weiteres Kind und kann leider nicht regelmäßig gehen]; die Beraterin meinte, der Kleine wird richtig angelegt; er stülpt die Oberlippe nicht so schick aus wie im Bilderbuch, doch das sei eine „Eigenart“ des Kindes, und er könne es noch lernen. Wichtiger sei, dass ich ihn schlucken höre.)
Danke schön und herzlichste Grüße