Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Moderator: Giraeffchen
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Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Hallo ihr lieben!
Seit gut einer Woche ist unser kleiner Engel nun auf der Welt und eigentlich klappt alles ziemlich gut.
Nur die schlafsituation bereitet mir Kopfschmerzen.
Wir hatten uns für eine ambulante Geburt entschieden und sind so am Tag der Entbindung nach Hause. Das war für uns, insbesondere mich, auch die absolut richtige Entscheidung. Ich hatte auch zu Hause alles fertig. Nach ewig langen Recherchen hatte ich das perfekte beistellbettchen gefunden und es stand bereit. Nachdem ich Johanna gestillt hatte und sie schlief wollten wir also ins Bett. Wie naiv ich doch war... So bald ich sie ins Bett legte ging das Geschrei los. In der regel hält sie es keine fünf Minuten im bettchen aus. Die erste Nacht verbrachte ich also auf dem Sofa und döste immer nur kurz weg. Am nächsten Tag nahm der Papa sie viel damit ich schlaf nachholen konnte. Und googeln. Die zweite Nacht lief ähnlich, nur dass sie jetzt bei mir im Bett mitschlief. Ich fand heraus, dass wir gerade dabei waren das Familienbett einzuführen, was so nie vorgesehen war...
meine erste sorge dabei: wie soll die kleine liegen? Wenn ich den Rat, am besten im eigenen Bett, schon nicht umsetzen kann, dann soll sie wenigstens möglichst sicher sein. Aber wie? Auf dem Rücken neben mir? Auf mir drauf auf dem Bauch? Auf mir drauf auf dem Rücken empfand ich als sehr wackelig... Wie liegen Neugeborene bei euch?
Insgeheim muss ich aber gestehen: mir wäre es am liebsten, sie würde in ihrem bettchen schlafen. Oder sonstwo. Aber sie schläft nur beim stillen oder tragen ein und lässt sich dann einfach nicht ins Bett legen... Meine Schwester sagt, das gibt sich von allein bei ihr hat es nach zwei Monaten einfach geklappt. Damit könnte ich leben. Aber ob das wirklich klappt kann ja keiner sagen... Wie habt ihr solche Situationen gemeistert? Habt ihr Tipps für mich?
Wir haben jetzt schon mal so ein rausfallschutz gekauft, eigentlich für ältere Kinder im ersten eigenen Bett gedacht, aber ich denke damit kann ich auch mein Bett gegen herauskullern absichern oder?
Überall hört und liest man dass Babys im beistellbett schlafen. Die Hebamme sagt aber dass das vollkommen normal sei, dass Babys eben nicht "allein" schlafen und das beistellbett noch viel zu weit weg sei... Was ist denn nun wahr?
Ist unsere Situation vollkommen normal? Wird es sich wahrscheinlich einfach geben mit dem bettchen? Wie lagere ich die kleine beim schlafen in der Zwischenzeit? Gibt es Tipps wie sie das bettchen doch eher akzeptieren könnte?
Ich brauche hier mal dringend Rat und Zuspruch anderer Mamas...
Danke euch!
Liebe Grüße!
Seit gut einer Woche ist unser kleiner Engel nun auf der Welt und eigentlich klappt alles ziemlich gut.
Nur die schlafsituation bereitet mir Kopfschmerzen.
Wir hatten uns für eine ambulante Geburt entschieden und sind so am Tag der Entbindung nach Hause. Das war für uns, insbesondere mich, auch die absolut richtige Entscheidung. Ich hatte auch zu Hause alles fertig. Nach ewig langen Recherchen hatte ich das perfekte beistellbettchen gefunden und es stand bereit. Nachdem ich Johanna gestillt hatte und sie schlief wollten wir also ins Bett. Wie naiv ich doch war... So bald ich sie ins Bett legte ging das Geschrei los. In der regel hält sie es keine fünf Minuten im bettchen aus. Die erste Nacht verbrachte ich also auf dem Sofa und döste immer nur kurz weg. Am nächsten Tag nahm der Papa sie viel damit ich schlaf nachholen konnte. Und googeln. Die zweite Nacht lief ähnlich, nur dass sie jetzt bei mir im Bett mitschlief. Ich fand heraus, dass wir gerade dabei waren das Familienbett einzuführen, was so nie vorgesehen war...
meine erste sorge dabei: wie soll die kleine liegen? Wenn ich den Rat, am besten im eigenen Bett, schon nicht umsetzen kann, dann soll sie wenigstens möglichst sicher sein. Aber wie? Auf dem Rücken neben mir? Auf mir drauf auf dem Bauch? Auf mir drauf auf dem Rücken empfand ich als sehr wackelig... Wie liegen Neugeborene bei euch?
Insgeheim muss ich aber gestehen: mir wäre es am liebsten, sie würde in ihrem bettchen schlafen. Oder sonstwo. Aber sie schläft nur beim stillen oder tragen ein und lässt sich dann einfach nicht ins Bett legen... Meine Schwester sagt, das gibt sich von allein bei ihr hat es nach zwei Monaten einfach geklappt. Damit könnte ich leben. Aber ob das wirklich klappt kann ja keiner sagen... Wie habt ihr solche Situationen gemeistert? Habt ihr Tipps für mich?
Wir haben jetzt schon mal so ein rausfallschutz gekauft, eigentlich für ältere Kinder im ersten eigenen Bett gedacht, aber ich denke damit kann ich auch mein Bett gegen herauskullern absichern oder?
Überall hört und liest man dass Babys im beistellbett schlafen. Die Hebamme sagt aber dass das vollkommen normal sei, dass Babys eben nicht "allein" schlafen und das beistellbett noch viel zu weit weg sei... Was ist denn nun wahr?
Ist unsere Situation vollkommen normal? Wird es sich wahrscheinlich einfach geben mit dem bettchen? Wie lagere ich die kleine beim schlafen in der Zwischenzeit? Gibt es Tipps wie sie das bettchen doch eher akzeptieren könnte?
Ich brauche hier mal dringend Rat und Zuspruch anderer Mamas...
Danke euch!
Liebe Grüße!
- rueckenwind
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Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Hallo
Und erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter!
Ich glaube, dass was ihr gerade erlebt, kennen wohl alle Eltern...
Wir haben uns das Leben mit Kind auch ausgemalt und geplant und überlegt, was wir am besten finden- und dann kam es oft ganz anders.
Dein Baby hat in den letzten Monaten all die Vorgänge in deinem Körper hautnah miterlebt und soll nun plötzlich fern dieser Geräusche und fern deiner Wärme schlafen und das, wenn doch gleichzeitig so viele andere Dinge gelernt und erfahren werden müssen -essen, verdauen, im Trockenen sein...
Als ich mir das bei meiner Großen damals vor Augen geführt habe, erschien es mir plötzlich recht absurd sie allein schlafen zu lassen. Also ist sie in unserer Bett gezogen, dafür flogen viele Kissen raus und ich trug fortan nachts einen warmen Pullover um mich mit noch bis zum Bauch zudecken zu müssen. Meine Tochter schlief dann abwechselnd an meinem Mann oder mich gekuschelt. Auch später wäre ich bei kurzen Stillabständen wohl irgendwann wahnsinnig geworden...
Mein Sohn schlief dann oft auf meinem Bauch (da hatte ich auch keine Sorge wegen Sids, da er ja immer durch meinen Atem bewegt war).
Babys sind eigentlich sehr kompetent was ihre Bedürfnisse anbelangt, wenn man versucht, diese nachzuvollziehen, dann kann man sehr viel über diesen kleinen Menschen, seine Persönlichkeit und seine Bedürfnisse lernen und sich den Alltag ungemein erleichtern.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen was von deiner Sorge nehmen!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenbett!
Und erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter!
Ich glaube, dass was ihr gerade erlebt, kennen wohl alle Eltern...
Wir haben uns das Leben mit Kind auch ausgemalt und geplant und überlegt, was wir am besten finden- und dann kam es oft ganz anders.
Dein Baby hat in den letzten Monaten all die Vorgänge in deinem Körper hautnah miterlebt und soll nun plötzlich fern dieser Geräusche und fern deiner Wärme schlafen und das, wenn doch gleichzeitig so viele andere Dinge gelernt und erfahren werden müssen -essen, verdauen, im Trockenen sein...
Als ich mir das bei meiner Großen damals vor Augen geführt habe, erschien es mir plötzlich recht absurd sie allein schlafen zu lassen. Also ist sie in unserer Bett gezogen, dafür flogen viele Kissen raus und ich trug fortan nachts einen warmen Pullover um mich mit noch bis zum Bauch zudecken zu müssen. Meine Tochter schlief dann abwechselnd an meinem Mann oder mich gekuschelt. Auch später wäre ich bei kurzen Stillabständen wohl irgendwann wahnsinnig geworden...
Mein Sohn schlief dann oft auf meinem Bauch (da hatte ich auch keine Sorge wegen Sids, da er ja immer durch meinen Atem bewegt war).
Babys sind eigentlich sehr kompetent was ihre Bedürfnisse anbelangt, wenn man versucht, diese nachzuvollziehen, dann kann man sehr viel über diesen kleinen Menschen, seine Persönlichkeit und seine Bedürfnisse lernen und sich den Alltag ungemein erleichtern.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen was von deiner Sorge nehmen!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenbett!
T. mit Rumpeltochter (04.11), Purzelsohn (08.13) und Flitzeline (08.19)
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prinzi
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 22.11.2014, 18:00
- Wohnort: Hannover
Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Ich schließe mich dem oben Geschriebenen genau so an.
Herzlichen Glückwunsch
Wir hatten auch alles wundervoll drapiert, Tochterkind wollte aber nicht ohne uns sein.
Teilweise schlief sie auf meinem Bauch, Teilweise wir beide liegend in meinem Arm (7 Stunden :-O ), als wir uns an das Familienbett gewöhnt hatten, hatte ich auch immer lange Shirts an und Tochter mit unter meiner Decke (meist beim Stillen eingeschlafen)
Der Ammenschlaf regelt da echt ne ganze Menge.
Als sie mobiler wurde, hat sie im Schlafsack geschlafen und ich in die Decke eingeknüllt.
Ich finde es sooo schön und Tochter 2 wird ab Oktober wieder genau so schlafen. Ich freu mich schon so drauf
Mit Motte an der Hand * 11.2014 & Mausi unterm Herzen (10.2016)
Herzlichen Glückwunsch
Wir hatten auch alles wundervoll drapiert, Tochterkind wollte aber nicht ohne uns sein.
Teilweise schlief sie auf meinem Bauch, Teilweise wir beide liegend in meinem Arm (7 Stunden :-O ), als wir uns an das Familienbett gewöhnt hatten, hatte ich auch immer lange Shirts an und Tochter mit unter meiner Decke (meist beim Stillen eingeschlafen)
Der Ammenschlaf regelt da echt ne ganze Menge.
Als sie mobiler wurde, hat sie im Schlafsack geschlafen und ich in die Decke eingeknüllt.
Ich finde es sooo schön und Tochter 2 wird ab Oktober wieder genau so schlafen. Ich freu mich schon so drauf
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prinzi
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Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Ach so, das Beistellbett haben wir die ganze Zeit stehen gelassen, ist ne super Ablage für Handy und Wasser und auch Mamas Po findet tollen Platz darin, wenn Baby anfängt, sich breit zu machen 
Mit Motte an der Hand * 11.2014 & Mausi unterm Herzen (10.2016)
Mit Motte an der Hand * 11.2014 & Mausi unterm Herzen (10.2016)
- 7erendipity
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- Registriert: 19.12.2012, 19:21
- Wohnort: am Rhein
Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Herzlichen Glückwunsch, herzlich willkommen und: alles ganz normal
Meinen Vorrednerinnen mag ich mich anschließen, war und ist bei uns im großen und ganzen genauso.
Du musst dir immer vor Augen halten: dein Kind ist vollkommen hilflos und auf dich angewiesen um zu überleben, es hat außerdem Steinzeitgene. Wenn es den Kontakt zu dir verliert, könnte es erfrieren, verhungern, gefressen werden. Deshalb schreit es. Außerdem ist es ein Traglinge, andere Traglinge (affenkinder) verbringen die ersten Jahre auf ihrer Mama.
Bei Herbert René-Polster (Kinder verstehen, sicheres Familienbett) findest du einiges dazu zum lesen, einfach mal g00glen (bin zu faul zum verlinken), außerdem bei stillkindern.de.
Was mir noch aufgefallen ist: versuche bitte nicht mit Baby auf der Couch zu schlafen, das ist eine sogenannte unsichere Schlafumgebung. In neuen Studien gilt ein sicher gestaltetes Familienbett als sicher und nicht mehr als Risiko für sids, viele Kinder in den Studien sind allerdings in ungewohnter und unsicherer Schlafumgebung zu Tode gekommen, z b auf der Couch, im Sessel.
Nimm doch einfach das beistelltet als Rausfallschutz, je nachdem wie groß die Gitterabstände sind ist eurer Rausfallschutz nicht so gut geeignet.
Auf dir schlafen ist die ersten Wochen vollkommen normal!
Alles gute!
Achja, meine fast vierjährige hat mit einigen Monaten neben mir geschlafen ohne Körperkontakt, jetzt manchmal auch im eigenen Bett. Das Baby (3,5 Monate) schläft seit ca 8 Wochen nicht mehr auf sondern neben mir mit engem Körperkontakt.
Meinen Vorrednerinnen mag ich mich anschließen, war und ist bei uns im großen und ganzen genauso.
Du musst dir immer vor Augen halten: dein Kind ist vollkommen hilflos und auf dich angewiesen um zu überleben, es hat außerdem Steinzeitgene. Wenn es den Kontakt zu dir verliert, könnte es erfrieren, verhungern, gefressen werden. Deshalb schreit es. Außerdem ist es ein Traglinge, andere Traglinge (affenkinder) verbringen die ersten Jahre auf ihrer Mama.
Bei Herbert René-Polster (Kinder verstehen, sicheres Familienbett) findest du einiges dazu zum lesen, einfach mal g00glen (bin zu faul zum verlinken), außerdem bei stillkindern.de.
Was mir noch aufgefallen ist: versuche bitte nicht mit Baby auf der Couch zu schlafen, das ist eine sogenannte unsichere Schlafumgebung. In neuen Studien gilt ein sicher gestaltetes Familienbett als sicher und nicht mehr als Risiko für sids, viele Kinder in den Studien sind allerdings in ungewohnter und unsicherer Schlafumgebung zu Tode gekommen, z b auf der Couch, im Sessel.
Nimm doch einfach das beistelltet als Rausfallschutz, je nachdem wie groß die Gitterabstände sind ist eurer Rausfallschutz nicht so gut geeignet.
Auf dir schlafen ist die ersten Wochen vollkommen normal!
Alles gute!
Achja, meine fast vierjährige hat mit einigen Monaten neben mir geschlafen ohne Körperkontakt, jetzt manchmal auch im eigenen Bett. Das Baby (3,5 Monate) schläft seit ca 8 Wochen nicht mehr auf sondern neben mir mit engem Körperkontakt.
LG 7erendipity
mit Groß 08/12 und Klein 04/16 und nicht mehr ganz so Winzig 06/19 und *04/15
Oft mit dem Handy unterwegs - das hat seine eigenen Rechtschreibregeln...
Meine KK-Threads
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prinzi
- hat viel zu erzählen
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Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Darf ich fragen, welchen Grund es hat, dass ihr das eigentlich nicht möchtet und du "nur" mit 2 Monaten Familienbett leben kannst?
Mit Motte an der Hand * 11.2014 & Mausi unterm Herzen (10.2016)
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- Sakura
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 01.05.2011, 19:17
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Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Hi Goldmarie,
Herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Mir fällt auf, dass Du schreibst, Du hättest Dein Kind in den Schlaf gestillt, und danach versucht, sie abzulegen. Es gibt viele Kinder, die beim Ablegen aufwachen. Es gibt Kinder, die schlafen so tief, dass neben ihnen ein Feuerwerk abgehen könnte, und es gibt Kinder, die von einem Mückenhusten aufwachen. Gerade Neugeborene haben noch viele Reflexe, und es gibt Kinder, bei denen der Mororeflex sehr leicht auslösbar ist. Ausgelöst wird er Mororeflex durch eine plötzliche, heftige Nach-Hinten-Unten-Bewegung, also genau die Bewegung, die man beim Ablegen macht, wenn auch viel milder und vorsichtiger.
Es gibt Kinder, die kann man schlafend umziehen, vom Kinderarzt untersuchen lassen, und wieder anziehen, ohne dass sie aufwachen. Und es gibt Kinder, die wachen auf, wenn man neben ihnen nur flüstert. Es gibt Kinder, die kann man schlafend umbetten, und es gibt Kinder, die man niemals umbetten kann, ohne dass sie aufwachen.
Wenn Du das Beistellbettchen nutzen möchtest: hat es ein Gitter zu Deinem Bett? Wenn ja, würde ich das abmontieren. Das Beistellbettchen dann so positionieren, dass Dein Baby, wenn es darin liegt, mit dem Mund auf Brusthöhe ist. Dann kannst Du Dein Kind im Bett liegend stillen (Du musst halt etwas rüber zum Beistellbett rutschen), und dann kann Dein Kind im Beistellbett einschlafen, ohne dass es noch einmal bewegt wird.
Wenn Babys sich ständig selbst wach zappeln (auch Stichwort Einschlafmyoklonien), kann es hilfreich sein, sie zu pucken. Meine Große hat Pucken aber nie akzeptiert, fand sie ganz schlimm, aber es gibt Kinder, die das lieben.
Ist Dein Kind im Bettchen warm genug eingepackt? Ich persönlich finde viele Schlafsäcke für Babys viel zu kühl, meine Kinder schlafen deutlich besser, wenn sie warm temperiert sind (die berühmten Hände und Füße, die kalt sein dürfen, waren bei meinen Kindern eine Garantie für schlechten Schlaf).
Zur Sicherheit des Familienbettes schau auch mal hier
http://www.afs-stillen.de/index.php/run ... der-risiko
http://afs-stillen.de/stillbeziehung/fa ... lafen.html
http://afs-stillen.de/images/pdf/e_lett ... 090613.pdf
Herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Mir fällt auf, dass Du schreibst, Du hättest Dein Kind in den Schlaf gestillt, und danach versucht, sie abzulegen. Es gibt viele Kinder, die beim Ablegen aufwachen. Es gibt Kinder, die schlafen so tief, dass neben ihnen ein Feuerwerk abgehen könnte, und es gibt Kinder, die von einem Mückenhusten aufwachen. Gerade Neugeborene haben noch viele Reflexe, und es gibt Kinder, bei denen der Mororeflex sehr leicht auslösbar ist. Ausgelöst wird er Mororeflex durch eine plötzliche, heftige Nach-Hinten-Unten-Bewegung, also genau die Bewegung, die man beim Ablegen macht, wenn auch viel milder und vorsichtiger.
Es gibt Kinder, die kann man schlafend umziehen, vom Kinderarzt untersuchen lassen, und wieder anziehen, ohne dass sie aufwachen. Und es gibt Kinder, die wachen auf, wenn man neben ihnen nur flüstert. Es gibt Kinder, die kann man schlafend umbetten, und es gibt Kinder, die man niemals umbetten kann, ohne dass sie aufwachen.
Wenn Du das Beistellbettchen nutzen möchtest: hat es ein Gitter zu Deinem Bett? Wenn ja, würde ich das abmontieren. Das Beistellbettchen dann so positionieren, dass Dein Baby, wenn es darin liegt, mit dem Mund auf Brusthöhe ist. Dann kannst Du Dein Kind im Bett liegend stillen (Du musst halt etwas rüber zum Beistellbett rutschen), und dann kann Dein Kind im Beistellbett einschlafen, ohne dass es noch einmal bewegt wird.
Wenn Babys sich ständig selbst wach zappeln (auch Stichwort Einschlafmyoklonien), kann es hilfreich sein, sie zu pucken. Meine Große hat Pucken aber nie akzeptiert, fand sie ganz schlimm, aber es gibt Kinder, die das lieben.
Ist Dein Kind im Bettchen warm genug eingepackt? Ich persönlich finde viele Schlafsäcke für Babys viel zu kühl, meine Kinder schlafen deutlich besser, wenn sie warm temperiert sind (die berühmten Hände und Füße, die kalt sein dürfen, waren bei meinen Kindern eine Garantie für schlechten Schlaf).
Zur Sicherheit des Familienbettes schau auch mal hier
http://www.afs-stillen.de/index.php/run ... der-risiko
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http://afs-stillen.de/images/pdf/e_lett ... 090613.pdf
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
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- anirahtaK
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4132
- Registriert: 05.02.2013, 17:39
- Wohnort: GT
- Kontaktdaten:
Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
ganz genau!prinzi hat geschrieben:Ach so, das Beistellbett haben wir die ganze Zeit stehen gelassen, ist ne super Ablage für Handy und Wasser und auch Mamas Po findet tollen Platz darin, wenn Baby anfängt, sich breit zu machen
Kind schlief anfangs zwischen unseren Köpfen in ein dickes kuscheliges Handtuch gewickelt, das war von Temperatur und Reichweite perfekt. Das war nah genug für sie zum kuscheln und Atem spüren/hören und so konnte sie auch nicht unter meine Decke rutschen.
Moppetüte *12.12
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
- EllaOlfaktoria
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 70
- Registriert: 09.05.2016, 19:14
Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
So wie du habe ich mir das auch ausgemalt
Wir hatten dann im Krankenhaus ein Familienzimmer und da hat die Stillschwester den kleine Tiger abgesichert zwischen uns zum schlafen gelegt und das wars
Seit dem haben wir Familienbett und sind glücklich damit, alle, und ich habe auch keinen Zeitpunkt an dem sich das ändern soll.
Zum Glück haben wir kein Gitterbettchen gekauft, den mittlerweile gehe ich davon aus, wenn der kleine Tiger "umzieht" dann ist er zu groß fürs Gitterbett und bekommt ein Kinderbett mit rausfallschutz.
Das Beistellbett ist bei uns rausfallschutzt und Nachttisch, noch nie hat mein Baby drin geschlafen. Ich hoffe aber das er das irgendwann tut, er ist ja dann trotzdem noch nah bei mir.
Im Moment fängt er auch an sich nach dem Stillen ein klein wenig von mir weg zu drehen........ es kommt alles von ganz alleine. Und ich genieße die nähe genauso wie mein Baby das tut.
Unsere Nächte sind von beginn an total entspannt. Ich glaube manchmal das die Leute die dauernt Mitleidig fragen "UUUND wie sind die Nächte" glaube wir schwindeln wenn wir sagen " alles total entspannt! "Schläft er durch?" ja das tut er, zwischen durch trink er mal einen Schluck und schläft dan sofort weiter, so wie wir, wir trinken ja auch mal einen Schluck Nachts!
LG
Ella
Wir hatten dann im Krankenhaus ein Familienzimmer und da hat die Stillschwester den kleine Tiger abgesichert zwischen uns zum schlafen gelegt und das wars
Seit dem haben wir Familienbett und sind glücklich damit, alle, und ich habe auch keinen Zeitpunkt an dem sich das ändern soll.
Zum Glück haben wir kein Gitterbettchen gekauft, den mittlerweile gehe ich davon aus, wenn der kleine Tiger "umzieht" dann ist er zu groß fürs Gitterbett und bekommt ein Kinderbett mit rausfallschutz.
Das Beistellbett ist bei uns rausfallschutzt und Nachttisch, noch nie hat mein Baby drin geschlafen. Ich hoffe aber das er das irgendwann tut, er ist ja dann trotzdem noch nah bei mir.
Im Moment fängt er auch an sich nach dem Stillen ein klein wenig von mir weg zu drehen........ es kommt alles von ganz alleine. Und ich genieße die nähe genauso wie mein Baby das tut.
Unsere Nächte sind von beginn an total entspannt. Ich glaube manchmal das die Leute die dauernt Mitleidig fragen "UUUND wie sind die Nächte" glaube wir schwindeln wenn wir sagen " alles total entspannt! "Schläft er durch?" ja das tut er, zwischen durch trink er mal einen Schluck und schläft dan sofort weiter, so wie wir, wir trinken ja auch mal einen Schluck Nachts!
LG
Ella
kleiner Tiger 03/16 & mini Tiger 03/18
- sunswirl
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 934
- Registriert: 05.07.2016, 13:48
- Wohnort: Berlin
Re: Neugeborenes "entscheidet" über Familienbett
Meine kleine schlief die ersten 2-3 wochen auf mir im bett oder zwischen unseren köpfen im strampelsäckchen. Mittlerweile schläft sie die erste hälfte der nacht im beistellbettchen (ich muss aber ganz nah dran liegen und meine hand liegt unter ihrer)...die zweite Hälfte ( wenn papa zur Arbeit muss) liegt sie dann wieder zwischen unseren kopfkissen. Es gibt auch tage wo sie komplett bei uns liegt (schübe, urlaub etc)
Die zwerge brauchen eben die nähe, wir sind das einzige was sie haben und die panik is verständlicherweise groß, wenn das vertraute weg is und “weg sein“ is für die kleinen eben auch 30cm vom beistellbett.
Die zeit vergeht sooo schnell,wieso sollen wir ihnen nich die ersten monate/jahre die geborgenheit geben bei uns zu schlafen, die sie so dringend brauchen. Die zwerge machen das ja nich aus absicht sondern aus den urunstinkten heraus.
Die zwerge brauchen eben die nähe, wir sind das einzige was sie haben und die panik is verständlicherweise groß, wenn das vertraute weg is und “weg sein“ is für die kleinen eben auch 30cm vom beistellbett.
Die zeit vergeht sooo schnell,wieso sollen wir ihnen nich die ersten monate/jahre die geborgenheit geben bei uns zu schlafen, die sie so dringend brauchen. Die zwerge machen das ja nich aus absicht sondern aus den urunstinkten heraus.
