zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

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CiJay
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zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von CiJay »

Hallo,

bei mir hat sich leider schon ein Teufelskreislauf ergeben und ich bin total am verzweifeln.

Mein Tochter, 3 1/2 Wochen alt, hat hunger und wird an meiner Brust leider nicht satt. Wir haben zuerst vermutet, dass sie trinkschwach ist weshalb ich gestern eine elektrische Pumpe verschrieben bekommen habe. Laut meiner Hebamme sollte ich die kleine an die eine Brust legen, wenn sie nur noch nuckelt an die andere, wenn sie da auch nur noch nuckelt sollte ich abpumpen. Leider klappt das abpumpen nicht. Ich glaube nicht, dass ich etwas falsch mache.... Es kommt immer nur die ersten paar male pumpen Milch, danach nix mehr. Und zwar an beiden Brüsten. Ich muss alle 1-2 Minuten die Brust wechseln um immer ein paar Tropfen Milch zu bekommen. Gestern Abend habe ich immerhin 40 ml nach 1 Std. gehabt. Heute morgen nur 20 ml nach 1 Std.

Heute Nachmittag hat Sie nicht nur die 60 ml getrunken sondern auch nochmal 30 ml von Milch die ich letzte Woche abpumpen mussten und eingefroren hatte weil ich letzte Woche zu starke Schmerzen hatte wenn ich ihr die Brust gegeben hatte. Vorher war sie an beiden Brüsten und hat bis zum "Nuckel-Zeitpunkt" sehr gut und zügig getrunken für ca. 5-10 Min. pro Brust.

Nicht nur, dass ich kaum Milch abpumpen kann, ich weiß auch nicht wann ich das machen soll. Sie ist ständig am schreien und will ständig an die Brust. Ich habe versucht sie an eine Brust zu nehmen und an der anderen abzupumpen, dass klappt aber nicht wirklich weil ja auch fast nix raus kommt bzw. ich immer wieder Pause machen muss, außerdem will sie sehr viel Nähe. Ich habe nicht Platz für beides an meiner Brust, mein Kind und Pumpe.
Ich bin nur noch mit stillen beschäftigt und irgendwir bringt es trotzdem nicht genug.

Ich verstehe auch nicht, warum ich plötzlich so wenig Milch habe. Letzte Woche waren meine Brüste immer prall und taten sogar weh wenn ich morgens wach wurde (meine Kleine schläft mindestens einmal am Stück 5-6 Stunden nachts). Besonders die rechte Seite tat schon weh....
Ich habe leider die böse Vermutung, dass sie eine Saugverwirrung oder sowas hat. Wir haben alles vermutet nur kein Hunger, obwohl sie ständig genuckelt hat. Meine Hebamme meinte, wir können ruhig hin und wieder den Schnuller geben. Das war eine Weile das einzige was sie beruhigt hatte (wir dachten damals es sind Blähungen), damals hatte nicht mal die Brust geholfen. Sie nuckelt nicht mehr so stark wie früher. Habe ich schon mehrfach den Finger zum nuckeln angeboten und sie saugt nichtmal annährend so fest wir noch vor 1 Woche.

Ich bin inzwischen ziemlich am verzweifeln. Wir haben jetzt Pre Nahrung zum zufüttern geholt und werden sie heute Abend das erstemal einsetzten müssen.
Es ist ja alles nicht das schlimme, nur wie komme ich jetzt am besten aus diesem Kreislauf wieder raus???? Meine Hebamme ist keine große Hilfe und da mir auch keiner meiner Freundinnen einen guten Tipp gegen kann viel mir nichts besseres mehr ein außer hier zu fragen.

Wie gehe ich jetzt am besten mit der Pre Nahrung vor? Soll ich die nach dem Stillen geben? Soll ich damit ganze Stillmahlzeiten ersetzten? Wobei das ja nicht funktionieren dürfte, da ich ja nicht genug in den Brüsten habe für eine Mahlzeit. Was kann ich am besten tun um Milch zu bilden? Jede Stunde vielleicht abpumpen?

Kurz gesagt, ich brauche einen Plan, wie ich mehr Milch bilde, meine Tochter bestmöglich satt bekomme damit sie auch zu bestmöglichen Kräften wieder kommt und ich gleichzeitig es hin bekomme, dass sie nicht die Brust verweigert und später wieder voll an der Brust gestillt werden kann. Ich möchte nicht dauerhaft abpumpen müssen und dann die Muttermilch mit der Flasche geben müssen.

Ich hoffe mir kann irgendjemand helfen, denn von meiner Hebamme fühle ich mich genauso im Stich gelassen wir von der Stillberaterin in dem Stillcafé in dem ich heute war und wo ich nur wegen meiner aktuellen Lage hin gefahren bin....
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Brianna
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von Brianna »

Herzlich Willkommen!

Dein Baby ist noch jung. Mit Hilfe der Stillberaterinnen hier kannst du die Lage bestimmt verbessern.

Dazu brauchen sie die Antworten auf die Fragen in diesem Thread.
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=125451

Damit dein Baby keine Saugverwirrung entwickelt oder diese überwinden kann, ist es wichtig, stillfreundlich zuzufüttern. Informationen dazu findest du hier.http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=148337

Damit die Stillberaterinnen dich gut beraten können, benötigst du eine digitale geeichte Babywaage. Einige Apotheken verleihen solche Waagen. Infos zum Wiegen findest du hier.http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=119734

Wenn du noch etwas Zeit hast, findest du in der Linksammlung Stillwissen viele gute Informationen.http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=124858

Am wichtigsten sind die Antworten auf die Fragen aus dem ersten Link.
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
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karibe
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von karibe »

((CiJay)) Fühl dich gedrückt.

Ich bin keine Stillberaterin, aber ich würde dir erstmal raten zur Ruhe und Entspannung.
Hast du schon den Thread gelesen, in dem erklärt wird, was den Stillberaterinnen hier hilft, um dir zu helfen? Da stehen dann einige fragen, die man beantworten soll und dann eine Liste mit Datum, Gewicht, wieviele male gestillt/Flasche etc. und wieviele Windeln. Das hilft wohl bei der Beratung.

Was hat denn die Stillberaterin gesagt?
Ich war ja um die Woche circa, wie bei dir auch total am verzweifeln und wollte schon Premilch kaufen, bis ich hier im Forum von Clustern gelesen habe. Zudem hat meine Hebamme mir gesagt, dass die Kleinen am Anfang viel am Steigern der Milchmenge arbeiten müssen, daher sind sie stets an der Brust. Die Brust bringt aber auch Nähe und Liebe.
Clustern hatten wir lange Zeit. Der Kleine ist um 16 Uhr an die Brust gegangen, ich habe es mir extra gemütlich gemacht auf der Couch mit Knabberzeug, Getränken, Büchern, Internet und bis 22 Uhr wurde nur mit Wickelpause gestillt. Er ist immer wieder eingeschlafen, hat dann aber auch im Schlaf alle paar Minuten getrunken, zwischendurch genuckelt. Er trinkt abends immer noch viel. Das hilft ihm den Tag zu verarbeiten und sich auf die Nacht vorzubereiten.
Was das abendliche weinen angeht.. das hatten wir so ca 1,5 Monate. Die Geburt war nach Einleitung, sehr schnell, er war die ersten Stunden nicht bei mir. Irgendwann habe ich mich dann mit einer Beraterin abgesprochen und dann nach ihrer Anleitung und zusammen mit meinem Mann den Kleinen in meinen Armen ausweinen lassen. War sehr traurig, wir haben alle geweint. Seitdem kann es vorkommen manchmal, dass er etwas weint abends, wenn der Tag zu anstrengend war, aber eigentlich ist es gut. Es muss also nicht immer Bauchweh sein, das haben wir auch vermutet und waren sogar beim Kinderarzt deswegen.
Jedes anlegen, auch zum nuckeln nur, steigert deine Milchmenge. Dass die Brüste jetzt weich sind ist ok so, das heißt, dass es keine Überproduktion mehr gibt, sondern eher angepasst.
Die Stillmods können dir aber sicherlich weiterhelfen, insbesondere wenn du das mit den Fragen machst und die Gewichtsangaben angibst und wieviele Windeln täglich so kommen usw.

Alles Gute, halt uns auf dem Laufenden!



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Caitrionagh
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von Caitrionagh »

Hallo,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum! Es wird sich sicher bald ein Still-Mod melden, der dir helfen kann. Es wird bestimmt alles gut werden, hier bist du in den besten Händen.

Unruhe muss nicht immer nur Hunger bedeuten. Hast du versucht, sie mal zu tragen? Dabei beruhigen sich auch sehr viele Babys gut.
Außerdem könntest du versuchen, nach der zweiten Brust nochmal die erste anzubieten und zu schauen, ob sie da noch effektiv trinkt. Wenn das der Fall ist, kannst du danach auch nochmal die andere anbieten, bis sie wirklich nur noch nuckelt.

Viele Frauen können übrigens wunderbar stillen, aber kaum abpumpen. Wieviel du abpumpen kannst, sagt nicht viel über deine Milchmenge aus.
Mit der Großen (2/2015) und der Kleinen (6/2021)
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Hyndla
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von Hyndla »

Liebe Cijay,

willkommen hier und Glückwunsch zum Baby!

Mit 3,5 Wochen seid ihr noch im Wochenbett, und das bedeutet, dass ihr es euch gemütlich macht und stillt. Mehr nicht. Vertrau deinem Baby, es ist schlau und möchte dahin, wo es hingehört: an deine Brust!
Lass die künstlichen Sauger weg, die stören nur eure Stillbeziehung.
Hast du die abgepumpte Milch mit der Flasche zugefüttert? Wenn dein Baby die Flasche nach dem Stillen noch trinkt, muss das kein Anzeichen von Hunger sein, der Flaschensauger stimuliert den Punkt am Gaumen, der den Saugreflex auslöst, dein Baby kann gar nicht anders als trinken.
Ich schließe mich den Vorschreiberinnen an und würde dir empfehlen, immer die Brust anzubieten oder es mit Tragen zu versuchen.
Ist die Hebamme denn mit der Gewichtsentwicklung zufrieden? Wenn ja, ist ja keine Indikation zur Zufütterung gegeben. Und falls du doch zufütterst, dann bitte stillfreundlich (ohne künstliche Sauger).
Sicher meldet sich bald noch eine von den Stillmods bei dir, bis dahin, entspann dich und kuschel mit deiner kleinen Maus, am besten an deinem Busen :wink: ...

Alles Gute für euch!
Mini-Hyndla 11/2009 und der winzige Herr M. 09/2013
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von Mondenkind »

Hallo und herzlich willkommen im SuT. Ich melde mich morgen bei dir. Es wäre mir eine große Hilfe, wenn du schon mal in den verlinkten Thread gucken könntest.

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von Mondenkind »

So, ich geh jetzt einfach schon mal auf die Dinge ein, die du schon beschrieben hast, das ist ja schon eine Menge.
CiJay hat geschrieben:Laut meiner Hebamme sollte ich die kleine an die eine Brust legen, wenn sie nur noch nuckelt an die andere,
Das ist gar kein so schlechter Tipp. Du kannst gerne auch häufiger hin und her wechseln, das nennt sich Wechselstillen. Es ist sehr effektiv, um die Kinder wach zu halten und die Milchmenge anzuregen.
CiJay hat geschrieben:Ich muss alle 1-2 Minuten die Brust wechseln um immer ein paar Tropfen Milch zu bekommen. Gestern Abend habe ich immerhin 40 ml nach 1 Std. gehabt. Heute morgen nur 20 ml nach 1 Std.
Hast du eine Stunde lang gepumpt? Das ist sehr lang. Das beweist wahnsinniges Durchhaltevermögen deinerseits, aber das solltest du dir nicht antun. Besorg dir lieber ein 2. PUmpset und pumpe 15-20 Min an beiden Seiten gleichzeitig. Kennst du schon unsere Linksammlung Stillwissen? Dort findest du jede Menge Tipps, auch was zum Abpumpen. Reingucken lohnt sich!
CiJay hat geschrieben:Meine Hebamme meinte, wir können ruhig hin und wieder den Schnuller geben.
In der derzeitigen Situation wäre es sicher sinnvoll, weitgehend auf künstliche Sauger zu verzichten. Das heißt, den Schnuller nach Möglichkeit nicht zu geben und auch über stillfreundliche Zufüttermethoden nachzudenken. Ich helfe dir gern bei der Auswahl, ich bräuchte aber hierfür noch die fehlenden Infos von dir.
CiJay hat geschrieben:Kurz gesagt, ich brauche einen Plan, wie ich mehr Milch bilde, meine Tochter bestmöglich satt bekomme damit sie auch zu bestmöglichen Kräften wieder kommt und ich gleichzeitig es hin bekomme, dass sie nicht die Brust verweigert
Das kriegen wir hin! Bitte gib mir die Infos, die ich brauche aus dem Text Wie funktioniert Stillberatung im SuT?. Deine Tochter ist jung, wir können da noch ganz viel wieder hinbiegen.

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

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CiJay
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von CiJay »

Puh, ich schaffe es gar nicht zu antworten weil mich das ständige stillen gerade auf Trapp hält :-/
Zunächst einmal Danke für die Lieben Worte und die ersten Tipps.

Viele Fragen kann ich leider gar nicht richtig beantworten. Ich habe meiner Hebamme zwar immer die Tage zwischen zwei Besuchen geschildert aber dann mir nichts weiter gemerkt. Ich Notiere mir aber jetzt alles um auch selber besser einen Überblick zu haben.

Pipi macht sie in den letzten Tage immer mehr. Oft ist die Windel nach dem schlafen so voll das schon was ausgelaufen ist. Manchmal komme ich nicht mit dem wechseln hinterher. Ich habe immer mindestens 6 Windeln zu wechseln, eher mehr.

Stuhlgang hat sie ca. Alle 2-3 Tage und dann ca. 1-2x am Tag. Da habe ich jetzt schon paar mal gelesen sie müsste jeden Tag mehrmals Stuhlgang haben daran könnte man sehen, dass sie genug Milch bekommt???

Schlafen tut sie Nachts sehr gut seit wir zu Hause sind. Im Krankenhaus war Nachts nervenaufreibend.
Sie schläft in der Regel mind. 1x 5-6 Std. am Stück und dann in der Regel nochmal 3-5 Std. Am Stück. Lt. Hebamme sollte ich sie auch Nachts nicht wecken.

Tagsüber hat sie vor den Problemen einen schönen Rhythmus gehabt. Vormittags war sie etwas wach und wir könnten immer spielen mit ihr. Danach immer schlafe, Essen, schlafen, Essen, schlafen, Essen im 1-3 Stunden Rhythmus. Abends dann wieder wach und etwas unruhig (was ja soweit ich weiß normal ist) und dann abends 2 Std. Geschlafen, Essen und dann kam entweder nochmal 2 Std. Schlafe, Essen oder schon der erste "nachtschlaf" von ca 5-6 Std.

Seit den Problemen schläft sie Tagsüber meist nur noch 1x Mittag/Nachmittag und dann aber meist ca 4 Std am Stück. Bisher habe ich sie schlafen lassen und abgepumpt da das Abpumpen nicht. So super klappt würde ich sie gerne wach machen und anlegen habe aber das große Problem das beide Brustwarzen inzwischen wieder wund sind und besonders rechts habe ich Probleme.

Links klappt das andocken super aber rechts packt sie nicht richtig und tut mir ständig weh. Dadurch ist mein Nippel anscheinend geschwollen und es tut jedesmal sehr weh auch wenn sie gut andockt.

Das andocken klappt seit einigen Tage nicht so schnell/einfach wie sonst. Vorher hat sie gut den Mund geöffnet und sie konnte meist beim ersten anlegen sofort richtig andocken. Links klappte es häufiger sofort als rechts. Rechts macht sie seit Anfang an komischerweise den Mund nicht so gut und weit auf wie links, dadurch dockt sie da aauch ständig schlechter an und während des Stillens, vor allem wenn sie ins nuckeln übergeht lässt sie nach und hat die Brustwarze nicht mehr so gut im Mund und tut mir dann auch schonmal weh. Und natürlich ist das Problem größer und. Kommt häufiger rechts als links vor.

Wegen denn Wunden Brustwarzen muss ich diese vorher immer irgendwie feucht machen, da die Haut tottal trocken ist. Meine Hebamme sagte Luft dran lassen, aber ich ertrage die Schmerzen kaum noch sobald irgendwas an die trockene Brustwarze kommt, auch wenn es nur das am Körper anliegende T-Shirt ist.

Das andocken jetzt ist schwieriger. Wir. Brauchen mehr versuche bis es klappt. Sie öffnete den Mund nicht mehr so gut weshalb es lange dauerte Bis ich überhaupt einen Andockversuch starten kann. Zusätzlich fummelt sie immer mit den Händen stark dazwischen und lässt die Hände auch nicht zur Seite nehmen sondern wird ganz steif in denn Armen und verschränkt die Hände vorm Gesicht. Manchmal nuckelt sie dann auch an den Händen, manchmal nicht.

Wenn sie jetzt angedockt ist lässt sie oft schnell nach und muss neu andocken. Das Spiel geht dann von vorne los bei jedem neuen andocken.

Heute läuft es wieder viel besser. Ich weiß nicht ob es eine Phase war oder wirklich die Milchproduktion nicht nach kam und sie sich einfach einmal satt essen musste. Ich habe auch eine andere Befürchtung. Sie hatte anfangs ein unglaubliches Nuckelbedürfnis. Einmal half nur ein Schnuller, sie hat nicht mal die Brust angenommen. Am nächsten Tag hat sie diesen wieder verweigert und sie nahm nur die Brust. Irgendwann wurde es zu viel für meine Brust und sie schrie sich in Rage. Finger nahm sie nicht, Schnuller hat nur funktioniert. Leider fing man Mann immer öfter an ihr den zu geben obwohl abgemacht war ihn nur wenn nötig zu geben. Ich glaube sie hat ihn viel zu oft bekommen und dadurch vielleicht eine Saugverwirrung?

Dann sei noh zu sagen, das ich die letzten Tage öfter mit Milchstau in der rechten Brust zu kämpfen hatte. Vielleicht auch ein Grund warum sie sich nicht satt essen konnte? Der Milchstau kommt immer wieder. Ich bekomme ihn zwar zwischendurch auch immer mal weg aber ich weiß noch nicht wie ich ihn verhindern kann. Durch die Wunde Brust habe ich auch wo der Milchausgang ist einer gelbliche, entzündete Kruste. Vielleicht versperrt das auv und es kommt nicht genug bzw nicht an den richtigen stellen genug Milch raus?

Gewicht kann ich den Vverlauf. Nicht genau sagen, hat aber alles die Hebamme notiert, werde ich morgen nachfragen. Geboren isst sie jedenfalls mit 3.340g, hat dann4 Tage später 3.000g gewogen, dann die ersten Tage in gutem Rahmen zugenommen, dann sehr gut zu genommen, fast 50g täglich. Aber vor 3 Tagen haben wir gewogen und davor war 1 Woche her und nur 40g Zunahme. Das fand die Hebamme wenig, daher auch die Vermutung, dass sie Hunger hat.

Ich muss immer zwischen Tür und Angel schreiben und schaffe es nur mit Handy was etwas unübersichtlich ist. Ich hoffe ich habe erstmal die wichtigsten Infos. Ich werde jetzt die Tage wickel, Still und Abpumpzeiten aufschreiben und auf jeden Fall in ein paar Tagen posten damit man mal Werte hat.

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CiJay
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von CiJay »

Übrigens, ja ich habe ca. 1 Std. gepumpt, stillen dauert meist auch 45 Min. Plus "einschlafzeit" Und "nuckelzeit" hinten dran :-/ da habe ich mir jetzt keiner groen Gedanken gemacht, für das Abpumpen weniger Zeit zu verwenden... :-o

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delfinstern
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Re: zu wenig Muttermilch - Ich bin schon im Teufelskreislauf

Beitrag von delfinstern »

Kannst du die Gewichte noch mit Klardatum notieren? Zumindest die, die du hast?
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

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