Hallo,
In bin gerade sehr traurig. Mein erstes Kind ist gerade vier geworden und stillt noch manchmal. Mein Kleiner ist gerade 20 Monate alt geworden und verweigert seit Tagen die Brust. Anfang der Woche fing er an, abends nicht mehr zum Einschlafen Stillen zu wollen, sondern dockte ab und ließ sich zum Einschlafen streicheln. Auch mittags forderte er statt Bett und Stillen sehr deutlich die Federwiege, stillte da aber zum wach werden nochmal. Donnerstag wollte er morgens nicht zum Aufwachen, mittags nicht zum Schlafen und auch abends gar nicht Stillen. Freitag war es ebenso, da konnte ich ihn aber im Halbschlaf nochmal andocken. Seitdem wird jegliches Stillen wehement lauthals oder mit wegschieben/Kopfschütteln abgelehnt.
Eigentlich würde ich ihn, mein vermutlich letztes Kind, so gerne noch mindestens ein halbes bis ganzes Jahr (oder länger) Stillen...
Er war nie so extrem aufs Stillen “fixiert“, wie seine Schwester. Als er anfing, tagsüber seltener stillen zu wollen, musste ich zum Erhalt der Milchmenge sogar vereinzelt mittags zum Schlafen aktiv das Stillen anbieten. Das war um ca 14-16 Monate, seitdem stillte er wieder von sich aus häufiger und forderte immer mal auch tagsüber die Mimi mit Babyzeichen ein. Üblich war es dann zum Aufwachen/Morgens, oft mittags zum Schlafen, zum Einschlafen und meist 2-4x mindestens nachts.
Nun waren erst seine Schwester eine Woche mit hohem Fieber krank, dann sein Vater und ich etwas milder, nun hat es ihn erwischt. Seit Freitag fiebert er teils richtig hoch (gestern knapp über 40°, aktuell knapp unter 40°), hustet und hat eine Laryngotracheitis laut Doc gestern Mittag beim kinderärztlichen Bereitschaftsdienst. Er fordert gute Mengen an Wasser zum Trinken an, isst aber logischerweise seit Freitag nur wenig. Da er nicht deutlich erkennbar Schmerzen hat (würde er dann so viel Wasser einfordern?) und trotz Fieber fast normal/nur leicht ruhiger und etwas anhänglicher hier spielt, gab's bislang nichts an Nurofensaft, nur gestern und heute mal Viburcol-Zäpfchen. Solange die Kinder recht gut zurecht kommen, lassen wir sie “gerne“ fiebern...
Ich bin nicht ganz sicher, kann zumindest noch nichts erkennen, aber evtl schiebt auch ein erster Eckzahn. Dafür gab's nun schon zur Sicherheit betäubendes Zahngel. Leider hilft das nicht beim wieder Stillen.
Warum lehnt er, gerade so krank, nun die Brust so plötzlich ab? Seine Schwester hat in solchen Phasen immer wieder fast voll gestillt, er bisher ja auch...
Ich bin noch nicht soweit, plötzlich gar nicht mehr, niemals mehr zu Stillen...
Sehr Ihr noch eine Chance für uns??
Danke fürs Zulesen.
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Stillstreik 20 Monate altes Kleinkind
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goweende
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Re: Stillstreik 20 Monate altes Kleinkind
Wie geht es euch? Stillt dein Kleinkind wieder?
Liebe Grüße von deidamaus
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goweende
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Re: Stillstreik 20 Monate altes Kleinkind
Danke fürs Nachfragen.
Es ist schwierig...
Seit Sonntag Nacht gibt's hier doch (fast regelmäßig, nach Bedarf) Nurofen. Der Kleine wurde unruhig/immerzu schluckend und Aua rufend wach und das war der Moment, wo er Schmerzmittel bekam... In der Nacht nach Wirkung des Nurofens hat er im Halbschlaf sogar angedockt und eine Seite getrunken. Aktuell verweigert er weiterhin das bislang immer mal kurze übliche Stillen tagsüber und das zum Einschlafen auch. Aber im Halbschlaf stillt er teilweise, auch wieder recht lange. (Es ist noch weit entfernt vom bisherigen Umfang, aber er stillt zumindest wieder etwas, sofern ich es aktiv, aber subtil anbiete.) Aber er scheint leider immer noch ziemlich starke Halsschmerzen zu haben, denn seit Montag ist auch seine normale/gesamte Trinkmenge grenzwertig wenig (beobachte ich u.a. an den Windeln) und er wacht nach entsprechender Zeit nach Nurofengabe jammernd auf. Auch scheint er erst das Fieber ruhig “ertragen“ zu haben, um seit Montag irgendwie vollkommen quer drauf zu sein und nur noch “Mama Arm“ leben zu können. Selbst die Tragehilfe wird oft schluchzend verweigert, wie auch das Hinsetzen mit ihm auf dem Arm. Langsam wird's etwas besser, aber irgendwie geht's ihm immer noch nicht gut...
Ich hoffe einfach, dass er mit Nachlassen der Schmerzen wieder bewusst Stillen mag und nicht die Verknüpfung “Stillen = Schmerz“ zu sehr verinnerlicht hat!
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Es ist schwierig...
Seit Sonntag Nacht gibt's hier doch (fast regelmäßig, nach Bedarf) Nurofen. Der Kleine wurde unruhig/immerzu schluckend und Aua rufend wach und das war der Moment, wo er Schmerzmittel bekam... In der Nacht nach Wirkung des Nurofens hat er im Halbschlaf sogar angedockt und eine Seite getrunken. Aktuell verweigert er weiterhin das bislang immer mal kurze übliche Stillen tagsüber und das zum Einschlafen auch. Aber im Halbschlaf stillt er teilweise, auch wieder recht lange. (Es ist noch weit entfernt vom bisherigen Umfang, aber er stillt zumindest wieder etwas, sofern ich es aktiv, aber subtil anbiete.) Aber er scheint leider immer noch ziemlich starke Halsschmerzen zu haben, denn seit Montag ist auch seine normale/gesamte Trinkmenge grenzwertig wenig (beobachte ich u.a. an den Windeln) und er wacht nach entsprechender Zeit nach Nurofengabe jammernd auf. Auch scheint er erst das Fieber ruhig “ertragen“ zu haben, um seit Montag irgendwie vollkommen quer drauf zu sein und nur noch “Mama Arm“ leben zu können. Selbst die Tragehilfe wird oft schluchzend verweigert, wie auch das Hinsetzen mit ihm auf dem Arm. Langsam wird's etwas besser, aber irgendwie geht's ihm immer noch nicht gut...
Ich hoffe einfach, dass er mit Nachlassen der Schmerzen wieder bewusst Stillen mag und nicht die Verknüpfung “Stillen = Schmerz“ zu sehr verinnerlicht hat!
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februarkind16
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Re: Stillstreik 20 Monate altes Kleinkind
Also hier wird immer ein paar Tage pausiert, wenn die neuen Zähne kommen. Schon 2 Wochen vorher wird praktisch nichts mehr gegessen und nur gestillt, dann auf einmal nicht mal mehr gestillt.
Vielleicht wird es ja wirklich besser, wenn er wieder gesund ist!
Vielleicht wird es ja wirklich besser, wenn er wieder gesund ist!
Mama mit großem Sohn (02/15) und kleinem Sohn (07/19) und kleinem Sternchen (09/18)