Mein Sohn wird morgen vier Wochen alt. Die Geburt im Geburtshaus war problemlos, wir sind danach direkt nach Hause. Da ich Flachwarzen habe, habe ich zu Beginn mit Stillhütchen gestillt, mit diesen konnte ich ihn gut anlegen. Nach ein paar Tagen hatte ich extrem rissige, verschiorfte Brustwarzen. Laut Hebamme war er auch da schon richtig angelegt, sie vermutete als Grund meine sehr empfindlichen Warzen und die Hütchen, zudem hat mein Sohn anfangs dauergenuckelt.Habe dann ab Tag 10 erstmal abgepumpt und die Milch per Fingerfeeder gefüttert. Als die Brustwarzen etwas abgeholt waren, habe ich langsam wieder angefangen zu stillen. Zuerst zweimal täglich mit rechts (bessere Seite), dann immer öfter und dann auch wieder mit links. Die Hütchen habe ich komplett weggelassen, was gut geklappt hat. Die Schmerzen waren aber noch da, links schlimmer als rechts, da die Warzen nicht abgeheilt waren. Mittlerweile habe ich das durch Lasern in den griff bekommen und bin rechts fast schmerzfrei. Mit dem zweiten Stillbeginn fingen die brennenden Schmerzen links an. Ich hab sie zuerst als beißen interpretiert, weshalb wir zweimal beim Osteopathen waren. Hier konnte keine Blockade oder ähnlichrs gefunden werden. Zweimal habe ich mich (im Zusammenhang mit den Lasern) von einer Stillberaterin ibclc beraten lassen. Letztmals am Dienstag, da die Schmerzen unerträglich wurden.sie sind beim andocken am schlimmsten, dauern aber die ganze stilldauer an. Die Brustwarze wird nicht weiß (also wohl kein vasospasmus). Seit Dienstag behandle ich gegen soor auf anraten der Stillberaterin, bin mir aber nicht sicher, ob es das ist. Da die Schmerzen ja nur einseitig sind und die Brustwarze nur leicht rosa ist, keine typischen Symptome. Dafür spräche, dass ich einen vaginalpilz habe. Mein Sohn ist symptomlos, wird aber mit behandelt mit nystatin suspension. Für die Brustwarzen habe ich ein nystatin mundgel, ist das die beste Variante? Wurde mir in der Apotheke gegeben. Dadurch habe ich wieder verstärkt Probleme mit rissigen Brustwarzen, da es austrocknet. Auch das andocken ist erschwert, da mein Sohn regelrecht an mir festklebt. Gibt es behandlungsalternativen die besser passen? Denkt ihr die Diagnose stimmt? Ich behandel jetzt seit 48 h und verspüre keine Besserung.
Zusatzinformationen: die Gewichtsentwicklung ist gut, Geburtsgewicht 3520 g, vorgestern 4020 g. Mein Sohn trinkt alle 2 Stunden, hat 3-5 mal Stuhlgang und viele nasse Windeln. Nachts Pumpe ich ab und füttere per fingerfeeder, da ich die Schmerzen kaum Erträge. Tagsüber stille ich hauptsächlich. Er ist anfangs immer eingeschlafen beim trinken und hatte kurz darauf wieder Hunger, mittlerweile trinkt er länger (ca 15 Minuten, manchmal mehr, manchmal weniger).Er hat einen Schnuller, den ich gern beibehalten würde, da ich ihn aufgrund der schmerzen nicht nuckeln lassen kann. Er hat häufig Bauchschmerzen beim trinken (pupst ununterbrochen), dann kann ich ihn mit dem Schnuller gut beruhigen und er kann besser weiter trinken. Ich weiß nicht ob das wichtig ist, ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme l-thyroxin, die Dosierung muss vermutlich angepasst werden (gestern Blutentnahme). Zur Linderung der schmerzen habe ich lanolin, multimam kompressen, Zündhütchen und Brustwarzenschoner versucht. Bis auf die schoner lasse ich alles aufgrund des soor-Verdachts weg.