Von der Flasche zur Brust
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ParyMoppins
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Von der Flasche zur Brust
Hallo zusammen,
Ihr seid meine letzte Hoffnung! Ich notiere Euch mal unsere Geschichte und würde Euch um eine Einschätzung der Situation bitten. Kann ich überhaupt noch Hoffnung haben, dass meine Kleine wieder an der Brust trinkt? Oder ist es inzwischen zu spät? Sollte es noch gehen, würdet Ihr mir einen Weg aufzeigen (etwas hab ich mich hier schon umgesehen) und mich auf dem Weg begleiten und unterstützen?
Zu unserer Geschichte:
Direkt im Kreisssaal sollte ich meine Tochter anlegen. Die Hebamme ist verschwunden, kam ein paar Minuten später wieder und meinte, dass man mit den Brustwarzen (Flachwarzen) ohne Hütchen nicht stillen könne und hat mir ein solches in die Hand gedrückt ohne zu erklären, wie es funktioniert.
Sie hat die ersten zwei Tage immer so ein bisschen mit Hütchen getrunken oder genuckelt. Dann bekam sie eine Infektion, war schwach, kam an den Tropf und war zu müde zum Saugen. Sie bekam die Flasche, ich habe abgepumpt (hatte einen extrem schmerzhaften Milcheinschuss), teilweise Pre. Die Nachtschwester hat ihr irgendwann einmal einen Schnuller reingesteckt.
Die nächsten Tage hat sie nur mit Hütchen gestillt, bis die Hebamme zu Hause festgestellt hat, dass sie nicht zunimmt und zu wenig kriegt. Ich sollte also abpumpen und ihr die Flasche geben, damit sie zunimmt. Dann haben wir 5 Wochen gebraucht, bis sie es wieder geschafft hat, mit Hütchen an der Brust zu trinken. Bis zur 10 Woche sah unser Stillen so aus: Die ersten 3 min mit Hütchen (weil sie sich immer an der Milch verschluckt hat, die nur so strömte), danach habe ich das Hütchen weggetan. Das Problem dabei war aber, dass sie nie ausreichend zugenommen hat. Wobei die Hebamme auch sehr komisch gewogen hat und ihre Waage meiner Meinung nach sehr ungenau war). Meine Hebamme sagte mir, ich solle sie nur alle 3 bis 4 Stunden anlegen, auf keinen Fall öfter!!!! Damals wusste ich leider noch nichts von Stillen nach Bedarf. Leider wurde ich da falsch beraten….Als ich sie eine Woche lang öfter angelegt habe und sie gut zugenommen hat, sagte meine Hebamme, ich solle unbedingt wieder seltener anlegen!!!
In der 11. Woche fing sie dann an, an der Brust zunehmen zappelig zu werden und auf die Brustwarzen zu beissen und daran rumzuzerren, sie wurde trotze häufigen Anlegens immer unzufriedener und lehnte auch das Hütchen ab!!!
Als die Hebamme dann festgestellt hat, dass sie in den letzten 2 Wochen nicht zugenommen hat, sollten wir mit der Flasche zufüttern. Auch diese nahm sie nicht mehr. Unser Baby wurde ruhiger und unzufriedener und hat sehr lange nichts getrunken. Wir landeten in der Notaufnahme und im KH, wo eine leichte Dehydrierung festgestellt wurde. Der KH-Aufenthalt war der reinste Horror. Meine Milch war schon weniger geworden. Die Schwestern sagten, ich solle sie halt immer wieder anlegen. Auf meine Bemerkung hin, dass sie da offensichtlich zu wenig bekommen und rumbeisse, wurde ich nur belächtelt. Die Ärzte meinten, ich solle froh sein, dass ich 3 Monate gestillt habe, und abpumpen und Pre geben. Meine Bitte, sich mal anzuschauen, wie sie an der Brust trinkt, haben mehrere Schwestern abgelehnt! Mein Wunsch nach einer Stillberaterin wurde nur belächelt! Es blieb uns also nichts anderes, also die Flasche mit Mumi zu geben und versuchen, die Milchmenge durch pumpen wieder zu steigern. (Der Knaller ist übrigens, dass in den Entlasspapieren steht: Anleitung zum Stillen gegeben!!!!)
Im KH habe ich direkt Kontakt zu einer Stillberaterin gesucht und diese wenige Tage später getroffen. Beim „vorstillen“ trank meine Tochter vorbildlich (sie könnte den Mund etwas weiter aufmachen). Rat der Stillberaterin: Immer Brust anbieten, danach Flasche, um sicherzugehen, dass sie genug bekommt. Das hat auch 4 Tage geklappt, danach hat sie die Flasche verweigert, aber leider abgenommen.
Da mein Partner und ich wieder verzweifelt waren, wegen des Gewichts- seit der Geburt ist jedes Gramm ein Kampf – nur bei der aussliesslichen Flaschenfütterung hat sie zugenommen, sind wir wieder auf die Flasche umgestiegen, damit es nicht wieder in die Abwärtsspirale geht. Ich war dann auch noch die letzte Woche sehr stark erkältet und völlig ko und zudem fertig mit den Nerven, dass die Stillberaterin riet, ich solle mit der Flasche füttern, solange ich krank bin und danach wieder die Brust anbieten und mit BES füttern. Leider ist es jetzt so, dass sie jedes Mal, wenn ich ihr die Brust anbiete, bzw nur in die Nähe bringe, schreit wie am Spiess! Sie hat in den letzten 3 Tagen, 2 Mal wenige Sekunden an der Brust genuckelt, danach angefangen zu schreien. An den Tagen, an denen ich die Brust anbot (auch in der letzten Woche) war sie danach für den Rest des Tages immer schlecht drauf, hat viel gemeckert, SEHR schlecht an der Flasche getrunken und auch die Wiegehaltung beim Flaschegeben hat schon Gebrüll ausgelöst. Das Verhalten hat dazu geführt, dass sie in den letzten Tagen wieder viel weniger getrunken hat als davor. Heute habe ich keine Brust angeboten und sie trinkt wieder toll aus der Flasche (immerhin)!
Milch habe ich genug, da ich regelmässig abpumpe. Wir können sie fast ausschliesslich mit MUMI füttern!
Meine Tochter bekam am Anfang sehr kurz und sehr selten mal einen Schnuller. Sie lutscht seit der 6. Woche leidenschaftlich Daumen.
Haben wir noch eine Chance, dass meine Tochter (16 Wochen) wieder an der Brust trinkt?
Ich werde jeden Tag unglücklicher, weil ich meine Tochter nicht mehr stillen kann und weine inzwischen täglich.
Liebe Grüsse, ParyMoppins
Ihr seid meine letzte Hoffnung! Ich notiere Euch mal unsere Geschichte und würde Euch um eine Einschätzung der Situation bitten. Kann ich überhaupt noch Hoffnung haben, dass meine Kleine wieder an der Brust trinkt? Oder ist es inzwischen zu spät? Sollte es noch gehen, würdet Ihr mir einen Weg aufzeigen (etwas hab ich mich hier schon umgesehen) und mich auf dem Weg begleiten und unterstützen?
Zu unserer Geschichte:
Direkt im Kreisssaal sollte ich meine Tochter anlegen. Die Hebamme ist verschwunden, kam ein paar Minuten später wieder und meinte, dass man mit den Brustwarzen (Flachwarzen) ohne Hütchen nicht stillen könne und hat mir ein solches in die Hand gedrückt ohne zu erklären, wie es funktioniert.
Sie hat die ersten zwei Tage immer so ein bisschen mit Hütchen getrunken oder genuckelt. Dann bekam sie eine Infektion, war schwach, kam an den Tropf und war zu müde zum Saugen. Sie bekam die Flasche, ich habe abgepumpt (hatte einen extrem schmerzhaften Milcheinschuss), teilweise Pre. Die Nachtschwester hat ihr irgendwann einmal einen Schnuller reingesteckt.
Die nächsten Tage hat sie nur mit Hütchen gestillt, bis die Hebamme zu Hause festgestellt hat, dass sie nicht zunimmt und zu wenig kriegt. Ich sollte also abpumpen und ihr die Flasche geben, damit sie zunimmt. Dann haben wir 5 Wochen gebraucht, bis sie es wieder geschafft hat, mit Hütchen an der Brust zu trinken. Bis zur 10 Woche sah unser Stillen so aus: Die ersten 3 min mit Hütchen (weil sie sich immer an der Milch verschluckt hat, die nur so strömte), danach habe ich das Hütchen weggetan. Das Problem dabei war aber, dass sie nie ausreichend zugenommen hat. Wobei die Hebamme auch sehr komisch gewogen hat und ihre Waage meiner Meinung nach sehr ungenau war). Meine Hebamme sagte mir, ich solle sie nur alle 3 bis 4 Stunden anlegen, auf keinen Fall öfter!!!! Damals wusste ich leider noch nichts von Stillen nach Bedarf. Leider wurde ich da falsch beraten….Als ich sie eine Woche lang öfter angelegt habe und sie gut zugenommen hat, sagte meine Hebamme, ich solle unbedingt wieder seltener anlegen!!!
In der 11. Woche fing sie dann an, an der Brust zunehmen zappelig zu werden und auf die Brustwarzen zu beissen und daran rumzuzerren, sie wurde trotze häufigen Anlegens immer unzufriedener und lehnte auch das Hütchen ab!!!
Als die Hebamme dann festgestellt hat, dass sie in den letzten 2 Wochen nicht zugenommen hat, sollten wir mit der Flasche zufüttern. Auch diese nahm sie nicht mehr. Unser Baby wurde ruhiger und unzufriedener und hat sehr lange nichts getrunken. Wir landeten in der Notaufnahme und im KH, wo eine leichte Dehydrierung festgestellt wurde. Der KH-Aufenthalt war der reinste Horror. Meine Milch war schon weniger geworden. Die Schwestern sagten, ich solle sie halt immer wieder anlegen. Auf meine Bemerkung hin, dass sie da offensichtlich zu wenig bekommen und rumbeisse, wurde ich nur belächtelt. Die Ärzte meinten, ich solle froh sein, dass ich 3 Monate gestillt habe, und abpumpen und Pre geben. Meine Bitte, sich mal anzuschauen, wie sie an der Brust trinkt, haben mehrere Schwestern abgelehnt! Mein Wunsch nach einer Stillberaterin wurde nur belächelt! Es blieb uns also nichts anderes, also die Flasche mit Mumi zu geben und versuchen, die Milchmenge durch pumpen wieder zu steigern. (Der Knaller ist übrigens, dass in den Entlasspapieren steht: Anleitung zum Stillen gegeben!!!!)
Im KH habe ich direkt Kontakt zu einer Stillberaterin gesucht und diese wenige Tage später getroffen. Beim „vorstillen“ trank meine Tochter vorbildlich (sie könnte den Mund etwas weiter aufmachen). Rat der Stillberaterin: Immer Brust anbieten, danach Flasche, um sicherzugehen, dass sie genug bekommt. Das hat auch 4 Tage geklappt, danach hat sie die Flasche verweigert, aber leider abgenommen.
Da mein Partner und ich wieder verzweifelt waren, wegen des Gewichts- seit der Geburt ist jedes Gramm ein Kampf – nur bei der aussliesslichen Flaschenfütterung hat sie zugenommen, sind wir wieder auf die Flasche umgestiegen, damit es nicht wieder in die Abwärtsspirale geht. Ich war dann auch noch die letzte Woche sehr stark erkältet und völlig ko und zudem fertig mit den Nerven, dass die Stillberaterin riet, ich solle mit der Flasche füttern, solange ich krank bin und danach wieder die Brust anbieten und mit BES füttern. Leider ist es jetzt so, dass sie jedes Mal, wenn ich ihr die Brust anbiete, bzw nur in die Nähe bringe, schreit wie am Spiess! Sie hat in den letzten 3 Tagen, 2 Mal wenige Sekunden an der Brust genuckelt, danach angefangen zu schreien. An den Tagen, an denen ich die Brust anbot (auch in der letzten Woche) war sie danach für den Rest des Tages immer schlecht drauf, hat viel gemeckert, SEHR schlecht an der Flasche getrunken und auch die Wiegehaltung beim Flaschegeben hat schon Gebrüll ausgelöst. Das Verhalten hat dazu geführt, dass sie in den letzten Tagen wieder viel weniger getrunken hat als davor. Heute habe ich keine Brust angeboten und sie trinkt wieder toll aus der Flasche (immerhin)!
Milch habe ich genug, da ich regelmässig abpumpe. Wir können sie fast ausschliesslich mit MUMI füttern!
Meine Tochter bekam am Anfang sehr kurz und sehr selten mal einen Schnuller. Sie lutscht seit der 6. Woche leidenschaftlich Daumen.
Haben wir noch eine Chance, dass meine Tochter (16 Wochen) wieder an der Brust trinkt?
Ich werde jeden Tag unglücklicher, weil ich meine Tochter nicht mehr stillen kann und weine inzwischen täglich.
Liebe Grüsse, ParyMoppins
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 11586
- Registriert: 04.10.2009, 13:20
Re: Von der Flasche zur Brust
Hallo ParyMoppins,
Schön, dass du hergefunden hast. Damit wir zusammen schauen können, wie wir vorgehen, brauche ich von dir noch einige Angaben. Bitte lies dir Wie funktioniert Stillberatung im SUT durch und beantworte die aufgeführten Fragen.
Wichtig sind auch die Daten, wie sie als Beispieltabelle im Link aufgeführt sind.
Wenn ich diese Daten habe, werd ich mich ausführlich bei dir melden.
Viele Grüße,
SchneFiMa ModTeam Stillberatung
Schön, dass du hergefunden hast. Damit wir zusammen schauen können, wie wir vorgehen, brauche ich von dir noch einige Angaben. Bitte lies dir Wie funktioniert Stillberatung im SUT durch und beantworte die aufgeführten Fragen.
Wichtig sind auch die Daten, wie sie als Beispieltabelle im Link aufgeführt sind.
Wenn ich diese Daten habe, werd ich mich ausführlich bei dir melden.
Viele Grüße,
SchneFiMa ModTeam Stillberatung
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
-
ParyMoppins
- gut eingelebt
- Beiträge: 26
- Registriert: 31.01.2016, 20:51
Re: Von der Flasche zur Brust
Hallo,
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Dann werde ich mal versuchen alles genau zu beantworten.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Im Moment stillen wir gar nicht mehr. Unsere Tochter bekam ab dem 3. Tag nach der Geburt zusätzlich die Flasche (Mumi, wenns nicht gereicht hat Pre) bis zur 5. Woche ungefähr, jetzt seit ca. vier Wochen wieder. Sie bekommt nun fast ausschliessliche abgepumpte Mumi, ganz selten mal Pre, wenns nicht reicht (es reicht aber nur nicht, weil wir ihr die Milch zwar in kleinen Portionen anbieten, aber wenn sie es dann nicht trinkt, wegschütten müssen.)
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie bekommt alle 2-3h (eher 2) die Flasche, trinkt unterschiedliche Mengen, zwischen 20 ml und 140ml. Nachts wecken wir sie alle 3,5-4h.
Als wir noch gestillt haben, hat sie alle 3-4h ca. 10-15min an einer Brust getrunken. Da ich so viel Milch hatte, hat die Hebamme gesagt, ich solle nur eine Brust anbieten.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Ich muss anfangen, das konsequent zu zählen. Aber es ist quasi in jeder Windel Pipi und Stuhlgang seit 3 Wochen zwischen 1-4 Mal/Tag.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Von oben kopiert: Direkt im Kreisssaal sollte ich meine Tochter anlegen. Die Hebamme ist verschwunden, kam ein paar Minuten später wieder und meinte, dass man mit den Brustwarzen (Flachwarzen) ohne Hütchen nicht stillen könne und hat mir ein solches in die Hand gedrückt ohne zu erklären, wie es funktioniert.
Sie hat die ersten zwei Tage immer so ein bisschen mit Hütchen getrunken oder genuckelt. Dann bekam sie eine Infektion, war schwach, kam an den Tropf und war zu müde zum Saugen. Sie bekam die Flasche, ich habe abgepumpt (hatte einen extrem schmerzhaften Milcheinschuss), teilweise Pre.
Die nächsten Tage hat sie nur mit Hütchen gestillt, bis die Hebamme zu Hause festgestellt hat, dass sie nicht zunimmt und zu wenig kriegt. Ich sollte also abpumpen und ihr die Flasche geben, damit sie zunimmt. Dann haben wir 5 Wochen gebraucht, bis sie es wieder geschafft hat, mit Hütchen an der Brust zu trinken. Ohne war wegen Flachwarzen nicht möglich. Sie hatte grosse Schwierigkeiten Anzudocken, auch mit Hütchen. Ohne Hütchen hat sie dann lange gebraucht, die Brustwarze rauszuziehen.
Bis zur 10. Woche sah unser Stillen so aus: Die ersten 3 min mit Hütchen (weil sie sich immer an der Milch verschluckt hat, die nur so strömte), danach habe ich das Hütchen weggetan. Das Problem dabei war aber, dass sie nie ausreichend zugenommen hat. Wobei die Hebamme auch sehr komisch gewogen hat und ihre Waage meiner Meinung nach sehr ungenau war). Meine Hebamme sagte mir, ich solle sie nur alle 3 bis 4 Stunden anlegen, auf keinen Fall öfter!!!! Damals wusste ich leider noch nichts von Stillen nach Bedarf. Leider wurde ich da falsch beraten….Als ich sie eine Woche lang öfter angelegt habe und sie gut zugenommen hat, sagte meine Hebamme, ich solle unbedingt wieder seltener anlegen!!!
In der 11. Woche fing sie dann an, an der Brust zunehmen zappelig zu werden und auf die Brustwarzen zu beissen und daran rumzuzerren, sie wurde trotze häufigen Anlegens immer unzufriedener und lehnte auch das Hütchen ab!!!
Als die Hebamme dann festgestellt hat, dass sie in den letzten 2 Wochen nicht zugenommen hat, sollten wir mit der Flasche zufüttern. Auch diese nahm sie nicht mehr. Unser Baby wurde ruhiger und unzufriedener und hat sehr lange nichts getrunken. Wir landeten in der Notaufnahme und im KH, wo eine leichte Dehydrierung festgestellt wurde. Der KH-Aufenthalt war der reinste Horror. Meine Milch war schon weniger geworden. Die Schwestern sagten, ich solle sie halt immer wieder anlegen. Auf meine Bemerkung hin, dass sie da offensichtlich zu wenig bekommen und rumbeisse, wurde ich nur belächtelt. Die Ärzte meinten, ich solle froh sein, dass ich 3 Monate gestillt habe, und abpumpen und Pre geben. Meine Bitte, sich mal anzuschauen, wie sie an der Brust trinkt, haben mehrere Schwestern abgelehnt! Mein Wunsch nach einer Stillberaterin wurde nur belächelt! Es blieb uns also nichts anderes, also die Flasche mit Mumi zu geben und versuchen, die Milchmenge durch pumpen wieder zu steigern. (Der Knaller ist übrigens, dass in den Entlasspapieren steht: Anleitung zum Stillen gegeben!!!!)
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschen ja, Hütchen ja, wir haben fast ausschliesslich mit Hütchen gestillt, zumindest immer die ersten 3-4 Minuten.
Schnuller nur ganz am Anfang, die ersten 4 Wochen, sehr sehr sporadisch, oft auch nur wenige Minuten
Sie lutscht seit der 6. Woche Daumen.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir haben morgen einen Termin beim Osteopathen, ich bin noch mit der Stillberaterin in Kontakt
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können?
Ich habe eine leichte Schilddrüsenunterfunktion. Wie kann das das Stillen beeinflussen? Ich weiss nicht, ob ich richtig eingestellt bin, habe aber erst Ende April einen Termin bekommen!
Genaue Daten:
13.10.15 3130g Geburt KH
20.10.15 3140g Entlassung KH
5.11.15 3550g Kinderarzt
4.01.16 4800g Kinderarzt
5.01.16 4700g Hebamme
10.01.16 5030g Entlassung Kinderklinik
16.01.16 5340g Waage Apotheke (ab jetzt nur noch Waage Apotheke)
18.01.16 5270g
23.01.16 5510g
28.01.16 5690g
31.01-16 5800g (direkt davor an Brust genuckelt)
1.02.16 5750g
Trinkmenge (wenn nichts dahinter steht, handelt es sich um Mumi):
22.1. 930 ml
23.1. 780 ml + wenige Schlücke Brust
24.1. 870 ml
25.1. 860 ml
26.1. 820 ml + wenige Schlücke Brust
27.1. 815 ml
28.1. 670 ml + 120 Pre
29.1. 845 ml
30.1. 515 ml + 170 Pre + wenige Schlücke Brust
31. 730 ml + wenige Schlücke Brust + Pre angeboten, aber verweigert
Vielen Dank, ParyMoppins
Vielen Dank für die schnelle Antwort! Dann werde ich mal versuchen alles genau zu beantworten.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Im Moment stillen wir gar nicht mehr. Unsere Tochter bekam ab dem 3. Tag nach der Geburt zusätzlich die Flasche (Mumi, wenns nicht gereicht hat Pre) bis zur 5. Woche ungefähr, jetzt seit ca. vier Wochen wieder. Sie bekommt nun fast ausschliessliche abgepumpte Mumi, ganz selten mal Pre, wenns nicht reicht (es reicht aber nur nicht, weil wir ihr die Milch zwar in kleinen Portionen anbieten, aber wenn sie es dann nicht trinkt, wegschütten müssen.)
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Sie bekommt alle 2-3h (eher 2) die Flasche, trinkt unterschiedliche Mengen, zwischen 20 ml und 140ml. Nachts wecken wir sie alle 3,5-4h.
Als wir noch gestillt haben, hat sie alle 3-4h ca. 10-15min an einer Brust getrunken. Da ich so viel Milch hatte, hat die Hebamme gesagt, ich solle nur eine Brust anbieten.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Ich muss anfangen, das konsequent zu zählen. Aber es ist quasi in jeder Windel Pipi und Stuhlgang seit 3 Wochen zwischen 1-4 Mal/Tag.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Von oben kopiert: Direkt im Kreisssaal sollte ich meine Tochter anlegen. Die Hebamme ist verschwunden, kam ein paar Minuten später wieder und meinte, dass man mit den Brustwarzen (Flachwarzen) ohne Hütchen nicht stillen könne und hat mir ein solches in die Hand gedrückt ohne zu erklären, wie es funktioniert.
Sie hat die ersten zwei Tage immer so ein bisschen mit Hütchen getrunken oder genuckelt. Dann bekam sie eine Infektion, war schwach, kam an den Tropf und war zu müde zum Saugen. Sie bekam die Flasche, ich habe abgepumpt (hatte einen extrem schmerzhaften Milcheinschuss), teilweise Pre.
Die nächsten Tage hat sie nur mit Hütchen gestillt, bis die Hebamme zu Hause festgestellt hat, dass sie nicht zunimmt und zu wenig kriegt. Ich sollte also abpumpen und ihr die Flasche geben, damit sie zunimmt. Dann haben wir 5 Wochen gebraucht, bis sie es wieder geschafft hat, mit Hütchen an der Brust zu trinken. Ohne war wegen Flachwarzen nicht möglich. Sie hatte grosse Schwierigkeiten Anzudocken, auch mit Hütchen. Ohne Hütchen hat sie dann lange gebraucht, die Brustwarze rauszuziehen.
Bis zur 10. Woche sah unser Stillen so aus: Die ersten 3 min mit Hütchen (weil sie sich immer an der Milch verschluckt hat, die nur so strömte), danach habe ich das Hütchen weggetan. Das Problem dabei war aber, dass sie nie ausreichend zugenommen hat. Wobei die Hebamme auch sehr komisch gewogen hat und ihre Waage meiner Meinung nach sehr ungenau war). Meine Hebamme sagte mir, ich solle sie nur alle 3 bis 4 Stunden anlegen, auf keinen Fall öfter!!!! Damals wusste ich leider noch nichts von Stillen nach Bedarf. Leider wurde ich da falsch beraten….Als ich sie eine Woche lang öfter angelegt habe und sie gut zugenommen hat, sagte meine Hebamme, ich solle unbedingt wieder seltener anlegen!!!
In der 11. Woche fing sie dann an, an der Brust zunehmen zappelig zu werden und auf die Brustwarzen zu beissen und daran rumzuzerren, sie wurde trotze häufigen Anlegens immer unzufriedener und lehnte auch das Hütchen ab!!!
Als die Hebamme dann festgestellt hat, dass sie in den letzten 2 Wochen nicht zugenommen hat, sollten wir mit der Flasche zufüttern. Auch diese nahm sie nicht mehr. Unser Baby wurde ruhiger und unzufriedener und hat sehr lange nichts getrunken. Wir landeten in der Notaufnahme und im KH, wo eine leichte Dehydrierung festgestellt wurde. Der KH-Aufenthalt war der reinste Horror. Meine Milch war schon weniger geworden. Die Schwestern sagten, ich solle sie halt immer wieder anlegen. Auf meine Bemerkung hin, dass sie da offensichtlich zu wenig bekommen und rumbeisse, wurde ich nur belächtelt. Die Ärzte meinten, ich solle froh sein, dass ich 3 Monate gestillt habe, und abpumpen und Pre geben. Meine Bitte, sich mal anzuschauen, wie sie an der Brust trinkt, haben mehrere Schwestern abgelehnt! Mein Wunsch nach einer Stillberaterin wurde nur belächelt! Es blieb uns also nichts anderes, also die Flasche mit Mumi zu geben und versuchen, die Milchmenge durch pumpen wieder zu steigern. (Der Knaller ist übrigens, dass in den Entlasspapieren steht: Anleitung zum Stillen gegeben!!!!)
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flaschen ja, Hütchen ja, wir haben fast ausschliesslich mit Hütchen gestillt, zumindest immer die ersten 3-4 Minuten.
Schnuller nur ganz am Anfang, die ersten 4 Wochen, sehr sehr sporadisch, oft auch nur wenige Minuten
Sie lutscht seit der 6. Woche Daumen.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir haben morgen einen Termin beim Osteopathen, ich bin noch mit der Stillberaterin in Kontakt
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können?
Ich habe eine leichte Schilddrüsenunterfunktion. Wie kann das das Stillen beeinflussen? Ich weiss nicht, ob ich richtig eingestellt bin, habe aber erst Ende April einen Termin bekommen!
Genaue Daten:
13.10.15 3130g Geburt KH
20.10.15 3140g Entlassung KH
5.11.15 3550g Kinderarzt
4.01.16 4800g Kinderarzt
5.01.16 4700g Hebamme
10.01.16 5030g Entlassung Kinderklinik
16.01.16 5340g Waage Apotheke (ab jetzt nur noch Waage Apotheke)
18.01.16 5270g
23.01.16 5510g
28.01.16 5690g
31.01-16 5800g (direkt davor an Brust genuckelt)
1.02.16 5750g
Trinkmenge (wenn nichts dahinter steht, handelt es sich um Mumi):
22.1. 930 ml
23.1. 780 ml + wenige Schlücke Brust
24.1. 870 ml
25.1. 860 ml
26.1. 820 ml + wenige Schlücke Brust
27.1. 815 ml
28.1. 670 ml + 120 Pre
29.1. 845 ml
30.1. 515 ml + 170 Pre + wenige Schlücke Brust
31. 730 ml + wenige Schlücke Brust + Pre angeboten, aber verweigert
Vielen Dank, ParyMoppins
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 11586
- Registriert: 04.10.2009, 13:20
Re: Von der Flasche zur Brust
Liebe ParyMoppins,
Es ist schade, dass du schon so viele negative Erlebnisse hattest. Verständlich, dass dich die vielen Meinungen verunsichert haben.
Die Zunahme von durchschnittlich 200 g pro Woche in den letzten zwei Wochen liegt ebenfalls im unauffälligen Bereich von 110-330 g durchschnittlicher wöchentlicher Zunahme laut WHO im dritten und vierten Lebensmonat
Du hast geschrieben, dass ihr ein BES habt, deine Tochter aber momentan das Trinken aus der Brust verweigert, richtig? Das BES ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Vollstillen. Kennst du die Elterninfo zum BES?
Damit du eine Übersicht bekommst, wie die Rückführung zur Brust funktioniert, schreibe ich sie dir mal kurz in Stichworten auf:
1) Verwendung verschiedener Flaschensauger, damit das Baby sich an unterschiedliche Mundgefühle gewöhnt.
2) Flasche geben in Stillposition, damit dein Baby diese Postion mit dem Trinken verknüpft (gerne auch mit nacktem Oberkörper).
3) Verwendung eines Flaschensaugers als Stillhütchen und dabei Zufüttern übers Brusternährungsset (BES).
4) Umstieg auf Hütchen plus BES.
5) Abgewöhnen von Hütchen und BES.
Dabei ist es nötig dein Baby täglich unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Wie das geht, steht in der Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Dann zählst du täglich die Anzahl an Still- und Flaschen- bzw. BES-Mahlzeiten und die Zufüttermenge, sowie die Windelanzahl und postest alles zusammen hier. Eine Waage habt ihr ja schon, oder?
Was sagst du zu dem Plan? Klingt das für dich machbar?
Viele Grüße von SchneFiMa
ModTeam Stillberatung
Es ist schade, dass du schon so viele negative Erlebnisse hattest. Verständlich, dass dich die vielen Meinungen verunsichert haben.
Es ist ganz toll, dass du deine Tochter fast ausschließlich mit deiner Milch füttern kannst. Es ist eine enorme Leistung, den kompletten Bedarf zu pumpen.Sie bekommt nun fast ausschliessliche abgepumpte Mumi, ganz selten mal Pre, wenns nicht reicht (es reicht aber nur nicht, weil wir ihr die Milch zwar in kleinen Portionen anbieten, aber wenn sie es dann nicht trinkt, wegschütten müssen.)
Dein Baby hat eine Saugverwirrung entwickelt, was ja auch kein Wunder ist bei den Empfehlungen zu Hütchen, Schnuller und Flasche. Sie hatte keine Zeit das richtige Trinken an deiner Brust zu lernen. Sie kann es also gerade nicht. Du kannst sie begleiten, es wieder zu lernen.In der 11. Woche fing sie dann an, an der Brust zunehmen zappelig zu werden und auf die Brustwarzen zu beissen und daran rumzuzerren, sie wurde trotze häufigen Anlegens immer unzufriedener und lehnte auch das Hütchen ab!!!
Kannst du mir sagen, welches Klardatum zu diesem Ereignis gehört?Als die Hebamme dann festgestellt hat, dass sie in den letzten 2 Wochen nicht zugenommen hat, sollten wir mit der Flasche zufüttern. Auch diese nahm sie nicht mehr. Unser Baby wurde ruhiger und unzufriedener und hat sehr lange nichts getrunken.
In den ersten 2 Monaten hat deine Tochter mit durchschnittlich 230 Gramm pro Woche im normalen Bereich von durchschnittlich 170-330g pro Woche laut WHO für die ersten beiden Lebensmonate zugenommen . Das ist gut.Genaue Daten:
13.10.15 3130g Geburt KH
20.10.15 3140g Entlassung KH
5.11.15 3550g Kinderarzt
4.01.16 4800g Kinderarzt
5.01.16 4700g Hebamme
10.01.16 5030g Entlassung Kinderklinik
16.01.16 5340g Waage Apotheke (ab jetzt nur noch Waage Apotheke)
18.01.16 5270g
23.01.16 5510g
28.01.16 5690g
31.01-16 5800g (direkt davor an Brust genuckelt)
1.02.16 5750g
Die Zunahme von durchschnittlich 200 g pro Woche in den letzten zwei Wochen liegt ebenfalls im unauffälligen Bereich von 110-330 g durchschnittlicher wöchentlicher Zunahme laut WHO im dritten und vierten Lebensmonat
Das ist gut.Wir haben morgen einen Termin beim Osteopathen
Ja, eine falsch oder nicht eingestellte Schilddrüse kann die Milchbildung beeinflussen. Vielleicht kannst du mit diesem Hinweis einen früheren Termin bekommen?Ich habe eine leichte Schilddrüsenunterfunktion. Wie kann das das Stillen beeinflussen? Ich weiss nicht, ob ich richtig eingestellt bin, habe aber erst Ende April einen Termin bekommen!
Du hast geschrieben, dass ihr ein BES habt, deine Tochter aber momentan das Trinken aus der Brust verweigert, richtig? Das BES ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Vollstillen. Kennst du die Elterninfo zum BES?
Damit du eine Übersicht bekommst, wie die Rückführung zur Brust funktioniert, schreibe ich sie dir mal kurz in Stichworten auf:
1) Verwendung verschiedener Flaschensauger, damit das Baby sich an unterschiedliche Mundgefühle gewöhnt.
2) Flasche geben in Stillposition, damit dein Baby diese Postion mit dem Trinken verknüpft (gerne auch mit nacktem Oberkörper).
3) Verwendung eines Flaschensaugers als Stillhütchen und dabei Zufüttern übers Brusternährungsset (BES).
4) Umstieg auf Hütchen plus BES.
5) Abgewöhnen von Hütchen und BES.
Dabei ist es nötig dein Baby täglich unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Wie das geht, steht in der Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Dann zählst du täglich die Anzahl an Still- und Flaschen- bzw. BES-Mahlzeiten und die Zufüttermenge, sowie die Windelanzahl und postest alles zusammen hier. Eine Waage habt ihr ja schon, oder?
Was sagst du zu dem Plan? Klingt das für dich machbar?
Viele Grüße von SchneFiMa
ModTeam Stillberatung
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
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-
ParyMoppins
- gut eingelebt
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- Registriert: 31.01.2016, 20:51
Re: Von der Flasche zur Brust
Liebe SchneeFiMa,
Mein Umfeld (ausser meinem Partner!) versteht mich nicht und meint, es sei doch nicht so schlimm, zuzufüttern, Hauptsache Muttermilch. Ich möchte aber einfach gerne stillen, und es macht mich sehr unglücklich, dass es nicht klappt und von Anfang an ein Kampf war. Ich konnte das Stillen bis auf 1-2 Wochen noch nie geniessen und das macht mich traurig.
Auch im November als ich mit Hütchen gestillt habe, hat sie teilweise in einer Woche nicht oder kaum zugenommen. Aber ich habe auf Empfehlung der Hebamme auch nur 6-8x/24h gestillt, da wundert mich das nicht! Das Problem ist, dass sich meine Tochter auch nie gemeldet hat, wenn sie Hunger hat oder ich es nicht gemerkt habe, offensichtlich. Das ist ganz schlimm für mich, zu wissen, dass meine Tochter gehungert hat.
, die Hebamme war nie zufrieden!
Ja, hab ich gekauft und gelesen. Hätte ich das vor 3 Wochen gehabt….
Wenn ich verschiedene Flaschensauger nehme, nehme ich jeden Tag einen anderen oder jede Mahlzeit? Wir haben Avent, Nuk und ein Calma können wir ausleihen. Wäre das in Ordnung?
Und was bedeutet Flasche geben in Stillposition? Wenn ich normalerweise in Wiegehaltung stille, reicht das dann, wenn meine Tochter auch meinem Arm liegt und ggf auf dem Stillkissen oder soll ich sie auch auf die Seite drehen, also Bauch an meinen Bauch? Aber dann geht’s ja schlecht mit der Flasche, oder? Und im Liegen scheidet dann ja auch aus, oder?
Bisher ist es so, dass auch mein Partner oft die Flasche gibt, wenn er zuhause ist (und nachts), ist das ok, wenn wir das so weitermachen, oder ist es sinnvoller, dass ich das ausschliesslich übernehme, damit sie sich an mich und meine Brust (da soll sie ja hin!) gewöhnt? Es ist im Moment halt toll, dass mein Partner mich entlasten kann, v.a. nachts. Ich pumpe, er gibt Flasche…
.
. Das Gefrickel mit dem BES wird wohl ein Punkt, da muss ich geduldig sein, aber so weit sind wir ja noch nicht
.
Vielen Dank für die tolle Unterstützung hier und die aufmunternten Worte.
Ich habe übrigens noch teilweise Daten aus den letzten Wochen gefunden (lückenhaft), aber poste mal alles, was ich gefunden habe, ja?
Daten:
13.10.15 3130g Geburt KH
20.10.15 3140g Entlassung KH
5.11.15 3550g Kinderarzt
23.12.15 4700g Hebamme
4.01.16 4800g Kinderarzt
5.01.16 4700g Hebamme
10.01.16 5030g Entlassung Kinderklinik
16.01.16 5340g Waage Apotheke (ab jetzt nur noch Waage Apotheke)
18.01.16 5270g
23.01.16 5510g
28.01.16 5690g
31.01.16 5800g (direkt davor an Brust genuckelt)
01.02.16 5750g
02.02.15 5850g
Trinkmenge (wenn nichts dahinter steht, handelt es sich um Mumi):
20.10.15 7x gestillt mit Hütchen
21.10.15 11x gestillt mit Hütchen
22.10.15 10x gestillt mit Hütchen
23.10.15 7x gestillt mit Hütchen
24.10.15 7x gestillt mit Hütchen
29.10.15 640ml (Mumi+Pre)
31.10.15 770ml
31.10.15 790ml
01.11.15 590ml
02.11.15 650 ml +1x gestillt mit Hütchen
03.11.15 490 ml + 3x gestillt mit Hütchen
04.11.15 550ml + 1x gestillt mit Hütchen
05.11.15 725 ml
06.11.15 465ml +3x gestillt mit Hütchen
07.11.15 710ml
08.11.15 380ml +4x gestillt mit Hütchen
09.11.15 6x gestillt mit Hütchen
10.11.15 7x gestillt mit Hütchen
11.11.15 8x gestillt mit Hütchen
12.11.15 7x gestillt mit Hütchen
13.01.16 7x gestillt ohne Hütchen +220 ml +90 ml Pre (ab hier immer ohne Hütchen)
14.01.16 9x gestillt +290 ml
15.01.16 10x gestillt +280ml
16.01.16 8x gestillt +100 Pre
17.01.16 5x gestillt + 290ml
18.01.16 3x gestillt (sehr schlecht getrunken, jedoch direkt danach Flasche verweigert) + 560ml
19.01.16 760ml +100 Pre
20.01.16 905ml
21.01.16 670 ml +170Pre
22.1. 930 ml
23.1. 780 ml + wenige Schlücke Brust
24.1. 870 ml
25.1. 860 ml
26.1. 820 ml + wenige Schlücke Brust
27.1. 815 ml
28.1. 670 ml + 120 Pre
29.1. 845 ml
30.1. 515 ml + 170 Pre + wenige Schlücke Brust
31. 730 ml + wenige Schlücke Brust + Pre angeboten, aber verweigert
Liebe Grüsse,
ParyMoppins
Gibt es Hoffnung, dass wir es wieder schaffen können?Dein Baby hat eine Saugverwirrung entwickelt, was ja auch kein Wunder ist bei den Empfehlungen zu Hütchen, Schnuller und Flasche. Sie hatte keine Zeit das richtige Trinken an deiner Brust zu lernen. Sie kann es also gerade nicht. Du kannst sie begleiten, es wieder zu lernen.
Mein Umfeld (ausser meinem Partner!) versteht mich nicht und meint, es sei doch nicht so schlimm, zuzufüttern, Hauptsache Muttermilch. Ich möchte aber einfach gerne stillen, und es macht mich sehr unglücklich, dass es nicht klappt und von Anfang an ein Kampf war. Ich konnte das Stillen bis auf 1-2 Wochen noch nie geniessen und das macht mich traurig.
Ja, ich ergänze es in der Liste der Daten, ich habe blöderweise vergessen, das zu notieren!Als die Hebamme dann festgestellt hat, dass sie in den letzten 2 Wochen nicht zugenommen hat, sollten wir mit der Flasche zufüttern. Auch diese nahm sie nicht mehr. Unser Baby wurde ruhiger und unzufriedener und hat sehr lange nichts getrunken.
Kannst du mir sagen, welches Klardatum zu diesem Ereignis gehört?
Auch im November als ich mit Hütchen gestillt habe, hat sie teilweise in einer Woche nicht oder kaum zugenommen. Aber ich habe auf Empfehlung der Hebamme auch nur 6-8x/24h gestillt, da wundert mich das nicht! Das Problem ist, dass sich meine Tochter auch nie gemeldet hat, wenn sie Hunger hat oder ich es nicht gemerkt habe, offensichtlich. Das ist ganz schlimm für mich, zu wissen, dass meine Tochter gehungert hat.
OkIn den ersten 2 Monaten hat deine Tochter mit durchschnittlich 230 Gramm pro Woche im normalen Bereich von durchschnittlich 170-330g pro Woche laut WHO für die ersten beiden Lebensmonate zugenommen . Das ist gut.
Du hast geschrieben, dass ihr ein BES habt, deine Tochter aber momentan das Trinken aus der Brust verweigert, richtig? Das BES ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Vollstillen. Kennst du die Elterninfo zum BES?
Ja, hab ich gekauft und gelesen. Hätte ich das vor 3 Wochen gehabt….
Ja, das klingt gut. Wie lange muss man denn so pro Schritt rechnen?Damit du eine Übersicht bekommst, wie die Rückführung zur Brust funktioniert, schreibe ich sie dir mal kurz in Stichworten auf:
1) Verwendung verschiedener Flaschensauger, damit das Baby sich an unterschiedliche Mundgefühle gewöhnt.
2) Flasche geben in Stillposition, damit dein Baby diese Postion mit dem Trinken verknüpft (gerne auch mit nacktem Oberkörper).
3) Verwendung eines Flaschensaugers als Stillhütchen und dabei Zufüttern übers Brusternährungsset (BES).
4) Umstieg auf Hütchen plus BES.
5) Abgewöhnen von Hütchen und BES.
Wenn ich verschiedene Flaschensauger nehme, nehme ich jeden Tag einen anderen oder jede Mahlzeit? Wir haben Avent, Nuk und ein Calma können wir ausleihen. Wäre das in Ordnung?
Und was bedeutet Flasche geben in Stillposition? Wenn ich normalerweise in Wiegehaltung stille, reicht das dann, wenn meine Tochter auch meinem Arm liegt und ggf auf dem Stillkissen oder soll ich sie auch auf die Seite drehen, also Bauch an meinen Bauch? Aber dann geht’s ja schlecht mit der Flasche, oder? Und im Liegen scheidet dann ja auch aus, oder?
Bisher ist es so, dass auch mein Partner oft die Flasche gibt, wenn er zuhause ist (und nachts), ist das ok, wenn wir das so weitermachen, oder ist es sinnvoller, dass ich das ausschliesslich übernehme, damit sie sich an mich und meine Brust (da soll sie ja hin!) gewöhnt? Es ist im Moment halt toll, dass mein Partner mich entlasten kann, v.a. nachts. Ich pumpe, er gibt Flasche…
Ja, gewogen hab ich heute wieder und Heftchen für Strichlisten liegen bereitDabei ist es nötig dein Baby täglich unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Wie das geht, steht in der Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Dann zählst du täglich die Anzahl an Still- und Flaschen- bzw. BES-Mahlzeiten und die Zufüttermenge, sowie die Windelanzahl und postest alles zusammen hier. Eine Waage habt ihr ja schon, oder?
Ich hoffeWas sagst du zu dem Plan? Klingt das für dich machbar?
Vielen Dank für die tolle Unterstützung hier und die aufmunternten Worte.
Ich habe übrigens noch teilweise Daten aus den letzten Wochen gefunden (lückenhaft), aber poste mal alles, was ich gefunden habe, ja?
Daten:
13.10.15 3130g Geburt KH
20.10.15 3140g Entlassung KH
5.11.15 3550g Kinderarzt
23.12.15 4700g Hebamme
4.01.16 4800g Kinderarzt
5.01.16 4700g Hebamme
10.01.16 5030g Entlassung Kinderklinik
16.01.16 5340g Waage Apotheke (ab jetzt nur noch Waage Apotheke)
18.01.16 5270g
23.01.16 5510g
28.01.16 5690g
31.01.16 5800g (direkt davor an Brust genuckelt)
01.02.16 5750g
02.02.15 5850g
Trinkmenge (wenn nichts dahinter steht, handelt es sich um Mumi):
20.10.15 7x gestillt mit Hütchen
21.10.15 11x gestillt mit Hütchen
22.10.15 10x gestillt mit Hütchen
23.10.15 7x gestillt mit Hütchen
24.10.15 7x gestillt mit Hütchen
29.10.15 640ml (Mumi+Pre)
31.10.15 770ml
31.10.15 790ml
01.11.15 590ml
02.11.15 650 ml +1x gestillt mit Hütchen
03.11.15 490 ml + 3x gestillt mit Hütchen
04.11.15 550ml + 1x gestillt mit Hütchen
05.11.15 725 ml
06.11.15 465ml +3x gestillt mit Hütchen
07.11.15 710ml
08.11.15 380ml +4x gestillt mit Hütchen
09.11.15 6x gestillt mit Hütchen
10.11.15 7x gestillt mit Hütchen
11.11.15 8x gestillt mit Hütchen
12.11.15 7x gestillt mit Hütchen
13.01.16 7x gestillt ohne Hütchen +220 ml +90 ml Pre (ab hier immer ohne Hütchen)
14.01.16 9x gestillt +290 ml
15.01.16 10x gestillt +280ml
16.01.16 8x gestillt +100 Pre
17.01.16 5x gestillt + 290ml
18.01.16 3x gestillt (sehr schlecht getrunken, jedoch direkt danach Flasche verweigert) + 560ml
19.01.16 760ml +100 Pre
20.01.16 905ml
21.01.16 670 ml +170Pre
22.1. 930 ml
23.1. 780 ml + wenige Schlücke Brust
24.1. 870 ml
25.1. 860 ml
26.1. 820 ml + wenige Schlücke Brust
27.1. 815 ml
28.1. 670 ml + 120 Pre
29.1. 845 ml
30.1. 515 ml + 170 Pre + wenige Schlücke Brust
31. 730 ml + wenige Schlücke Brust + Pre angeboten, aber verweigert
Liebe Grüsse,
ParyMoppins
- annibi
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Re: Von der Flasche zur Brust
Ich möchte dir nur kurz ganz viel mut und kraft auf deinen weg mitgeben - und Geduld. Du bist hier in den besten Händen ♡ schön, dass du da bist
... mit ya (4/07), fi (05/09) und pa (08/15) fest an der hand; lu (*+6/13) und den *** ganz tief im Herzen!
"Freu dich innig am Herrn ! Dann gibt er dir, was dein Herz begehrt. Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm. Er wird es fügen." (Ps 37, 4-5)
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ParyMoppins
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Re: Von der Flasche zur Brust
annibi,vielen Dank, das ist sehr lieb und tut gut!!!
-
Tinse
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Re: Von der Flasche zur Brust
Ich möchte dir auch einen lieben Gruß dalassen!! Du ernährst dein Baby mit Muttermilch, das ist schon mal super. Und das mit dem Stillen klappt hoffentlich auch noch!! Die Frage die sich mit nur stellt, warum deine Stillberaterin dir zur Flasche geraten hat? Sind diese Ausbildungen da nicht standardisiert? Vielleichg kann SchneFiMa ja etwas dazu sagen?
-
ParyMoppins
- gut eingelebt
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Re: Von der Flasche zur Brust
Liebe Tinse,
vielen Dank für die lieben Worte!
Das mit der Flasche hat mich auch gewundert. Sie hat mir schon auch zum BES geraten, aber auch, danach immer noch die Flasche zu geben. Das mit dem BES hat nicht so geklappt. Dabei, wenn ich den Artikel von Marta G. darüber lese, gar nicht schlecht. Da wir alle krank waren, hat sie geraten erst mal nur die Flasche zu geben, um den Druck rauszunehmen und damit wir uns erholen können. Aber jetzt möchte sie halt nicht mal mehr an die Brust. Vor 2 Wochen schon...und die nächste Erkältung hab ich mir auch eingefangen...
Liebe Grüsse! Es ist toll, dass ihr mir hier so viel Mut macht!
vielen Dank für die lieben Worte!
Das mit der Flasche hat mich auch gewundert. Sie hat mir schon auch zum BES geraten, aber auch, danach immer noch die Flasche zu geben. Das mit dem BES hat nicht so geklappt. Dabei, wenn ich den Artikel von Marta G. darüber lese, gar nicht schlecht. Da wir alle krank waren, hat sie geraten erst mal nur die Flasche zu geben, um den Druck rauszunehmen und damit wir uns erholen können. Aber jetzt möchte sie halt nicht mal mehr an die Brust. Vor 2 Wochen schon...und die nächste Erkältung hab ich mir auch eingefangen...
Liebe Grüsse! Es ist toll, dass ihr mir hier so viel Mut macht!
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koalina
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Re: Von der Flasche zur Brust
Ich mag dir einen lieben Drücker da lassen ((( )))
Ihr habt viel durchgemacht und ich kann deinen Wunsch zu stillen - wie sicher sehr viele hier - gut verstehen. Es ist viel mehr als "nur" Nahrungsaufnahme. Mit der Hilfe der Stillberater könnt ihr bestimmt eure Situation verbessern.
In meiner Umgebung verstand auch keiner, das uns das Stillen so wichtig ist. Ich wünsche euch dir nötige Geduld und Kraft.
Und eines nicht vergessen: BABY GENIESSEN!
Das ist sehr sehr wichtig. Kuscheln, schöne Momente erleben und genießen. Babys riechen so schön
Die Zeit vergeht soooo schnell. Unser Krümel ist nun schon 13 Monate alt und ich frage mich wo die Zeit geblieben ist.
Alles Gute euch
koalina
Ihr habt viel durchgemacht und ich kann deinen Wunsch zu stillen - wie sicher sehr viele hier - gut verstehen. Es ist viel mehr als "nur" Nahrungsaufnahme. Mit der Hilfe der Stillberater könnt ihr bestimmt eure Situation verbessern.
In meiner Umgebung verstand auch keiner, das uns das Stillen so wichtig ist. Ich wünsche euch dir nötige Geduld und Kraft.
Und eines nicht vergessen: BABY GENIESSEN!
Das ist sehr sehr wichtig. Kuscheln, schöne Momente erleben und genießen. Babys riechen so schön
Alles Gute euch
koalina
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
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