ptw hat geschrieben:Sind "Nuckeltage" bzw. "Dauerstilltage" bei einem 9-monatigem Baby immer noch ein Mittel zur Milchsteigerung (also kommt das Baby ständig, weil es Hunger hat/mehr Milch braucht), oder hat so was in dem Alter typischer Weise andere Gründe?
Da ich aber das Gefühl habe, es wird doch was längeres, gibt es doch einen eigenen Thread.ptw hat geschrieben:Ach ja, und noch dazu: Wir stillen seit fast zu beginn immer 4h eine Brust - kann das dazu führen, dass sie "zu wenig" bekommt und öfter trinken will? Sollte man das irgendwann lassen, oder ist das egal? (ich finde es so sehr angenehm)
ptw hat geschrieben:Vielen Dank für die Antwort, Teazer!
Dazu muss ich dann doch noch etwas nachfragen (sollte es zu umfangreich für hier sein, kann ich dafür auch einen eigenen Thread machen?!)Teazer hat geschrieben:ptw hat geschrieben: Blockstillen kann auf Dauer der Milchfluss so stark verlangsamen, dass es dem Baby zu langsam fließt. Wenn man nach Bedarf stillt, kommt zwar nicht zu wenig Milch, aber zu wenig auf einmal und viele Babys sind dann unzufrieden. Häufigeres Wechseln der Brust lässt die Milch wieder schneller fließen.
Wäre sie dann an der Brust unzufrieden? oder eher "generell"? Und wie stellt man das am besten um? Klingt vielleicht blöd, die Frage, aber sie trinkt halt sehr unregelmäßig, mal kurz, mal lang. Wenn ich da jedes mal die andere Brust gebe, hätte ich das Gefühl, dass ich vielleicht ungeichmäßig stille... Vielleicht kürzere "Wechselabstände"?
Danke schon mal
Ich habe zu Beginn der Stillzeit ganz "normal" immer beide Seiten gestilt, manchmal auch noch eine dritte. Damals waren es noch so richtige Stillmahlzeiten, also: Stillen mit ordentlich trinken - Pause - nächste Stillmahlzeit. Ich hatte insgesamt eher eine sprudelnde Brustblueberry hat geschrieben:Das lässt sich ohne Kenntnis der Umstände nicht allgemein beantworten. Aus welchem Grund hast Du denn mit dem Blockstillen begonnen?
Nach der Uhr die Seiten zu wechseln wird ja nicht generell empfohlen (im Gegenteil, das Baby sollte normalerweise entscheiden dürfen, wann es an die andere Brust möchte, auch während der Mahlzeit), sondern Blockstillen wird gezielt eingesetzt, um bestimmte Stillprobleme in den Griff zu bekommen.
LG, blueberry
Zusätzlich dazu war es auch noch so, dass sie beim Trinken sehr geschmatzt hat (Anlegen wurde von mehreren Leuten kontrolliert) und sich auch oft so "gewunden" hat.
Nach einiger Recherche habe ich dann, da ich noch weitere Anzeichen dafür sah, dass sie evtl. zu viel Vordermilch bekommen könnte, und auch, weil sich meine Brüste irgendwie nicht richtig einregulieren wollten (Ich habe regelmäßig Milchauffangschalen zum überlaufen gebracht und an unterwegs stillen war für mich nicht zu denken), habe ich dann Blockstillen ausprobiert.
Das brachte in Bezug auf das Spucken und auf meine Brüste deutliche Besserung. Das Geschmatze wurde erst mit der Zeit weniger. Da ich nie das Gefühl hatte, dass nicht noch Milch aus der gestillten Seite kommen würde, bin ich bis heute beim Blockstillen geblieben. Als ich es ein mal getestet habe, nach einem Stillen die andere Brust zu geben, hat sie direkt wieder gespuckt. War für mich ein Indiz, dass es so passt.
Das mit der Unzufriedenheit ist so eine Sache. Sie war anfangs ein Baby, das gefühlt entweder geschlafen oder geweint hat
Die Frage nun: Haltet ihr es für sehr wichtig, dass ich das Blockstillen aufgebe? Mir hilft das schon sehr, weil sie ganz oft einfach nur kurz nuckelt und dann wieder weg krabbelt. Mich da jedes Mal zu fragen, ob ich nächstes Mal nun die andere Seite geben soll, finde ich sehr anstrengend. Klingt vielleicht doof, aber mir erleichtert es die Sache einfach sehr.
