2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

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Peppa
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2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von Peppa »

Hallo liebes Forum...
Seit Wochen geht mir so viel im Kopf herum, ich bin so unentschlossen und traurig darüber, dass ich mal fragen muss: wie habt ihr euch für das 2te (3te, 4te etc....) Kind entschieden? Hattet ihr da auch viel mehr vernunftgesteuerte/finanzielle /Platzüberlegungen als beim ersten Mal?
Zu meiner Situation : ich werde in einem Monat 36 und habe mit 33 mein allergewünschtestes Wunschkind bekommen. ..entgegen aller Vernunft in einem kurz befristeten Vertrag und in einer nicht mehr allzu glücklichen Beziehung, die kurz nach der Geburt zerbrach. Aber es hat sich einfach so richtig angefühlt...aus dem Bauch heraus. Die Schwangerschaft war sehr sorgenbelastet und endete letztlich in einem Notfall -KS an 34+0, der Zwerg hatte viel Pech und schwebte Wochen zwischen Leben und Tod und auf der Neo und ich glaubte fast nicht mehr daran, ,dass ich ihn heimnehmen dürfte. Aber der kleine Kämpfer hat es gepackt und ist nun ein lieber, frecher, toller und gesunder (fast) 2,5 jähriger. Ich habe, da ja zwischenzeitlich alleinerziehend, mit der Hilfe meiner Mutter ab seinem 8. Lebensmonat wieder 80% in meinem Job gearbeitet (Schicht, v.a. Spät-und Nachtdienste, alle Wochenenden etc.). Das War echt eine harte Zeit. ..ich hatte kaum Schlaf und immer ein schlechtes Gewissen etc
Nun ist er größer, es ist so viel entspannter bei uns, meine Mutter lebt inzwischen unter mir und geht dieses Jahr in Rente, der Zwerg ab Mai in den KiGa um die Ecke (bisher ist er stundenweise bei einer lieben TaMu). Mit seinem Vater läuft es gut, wir haben vor einiger Zeit wieder zueinander gefunden. Ich habe seit 3 Monaten endlich nach 10 Jahren einen unbefristeten Vertrag und ab Juli ein Jobangebot, wo ich statt 1 Stunde nur noch 5 Minuten Arbeitsweg hätte, ohne Nachtdienste und Wochenenden das gleiche verdienen würde wie jetzt. ...
Es könnte sich nach Jahren des Stresses und der Sorgen endlich etwas Ruhe und Entspannung einstellen. ..und nun tauchte da der Wunsch nach einem Kind auf. ..einem Geschwisterchen..
Es wäre so unvernünftig. ...wir wohnen in einer 3 Zimmer-Wohnung, das habe
Haus habe ich mit meiner Mutter zusammen gekauft. ..also ist ausziehen länger nicht drin. Sollte ich schwanger werden/sein, könnte ich die stelle im Juli never ever antreten, da hinge zu viel von mir ab. Ich müsste finanziell wieder deutlich zurückstecken. ..auch mein Kleiner. ..ihm könnte ich sonst so viel mehr bieten. ...zeitlich und finanziell. Der Mann würde mitziehen. ..so oder so, ist aber eher der Meinung, dass wir auch mit einem Kind glücklich werden können. Und ich selbst denke oft: ich sollte so so dankbar sein, dass ich nun ein gesundes Kind habe nach all der Zeit. Und dass er nicht unbedingt unglücklich werden würde, wenn er Einzelkind wäre. ..ich habe eine Schwester und wir haben eher kaum Kontakt, weil wir einfach so unterschiedlich sind und meine Mutter findet da eher nicht so schön. ..aber man sucht sich die Geschwister ja auch nicht aus. Anderseits ....würde er mir vielleicht Vorwürfe machen, wenn er "alleine" bliebe. ...wenn ich aus "vernunftgesteuerten" Gründen kein Geschwisterchen bekomme? Wenn er sich später alleine für seine alten Eltern verantwortlich fühlen muss?
Aber was wäre, wenn das 2te Kind krank wäre. ...wenn ich nicht wieder so viel Glück haben würde. ..wie würde das unsere Familie dann schaffen, wenn ich doch der Hauptverdiener bin? Und würde ich noch gegenüber dem Ersten dann schuldig fühlen?
Anderseits. ..ich bin so traurig bei dem Gedanken, ich wäre nur wieder eine Schwangere...vielleicht diesmal sogar unbeschwerter...eine normale Geburt? Ein Wochenbett ohne Kummer und Tränen und Todesangst?
Doch eine Garantie dafür hat man ja nicht. ..ist es undankbar und egoistisch, sich trotzdem ein weiteres Kind zu wünschen. ..und zu wissen, dass es einen vielleicht dann an den Rand der eigenen Kräfte bringen wird, alles unter einen Hut zu bekommen. ..
Das Herz sagt das eine. ...der Kopf das andere...
Ach, ich weiß, es gibt jetzt keine Lösung (außer, dass ich nicht mehr viel Entscheidungszeit habe)...was wären den so eure Gedanken dazu?
Das Aufschreiben hat mir schon gut getan, vielen Dank fürs lesen!

Lg!

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mamoto
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von mamoto »

Nöö ;-) der Kinderwunsch meldete sich leise, wir sagten scherzhaft na dann hören wir mal auf zu verhüten und zack, im gleichen Monat schwanger. Und das war so gut. Zeitlich saudoof, weil ich meine Gesellenprüfung kotzend noch absolvieren musste und danach keinen Job mehr hatte, aber ansonsten bin ich froh, dass ich sonst nicht groß überlegt habe.
Aber deine Gedanken bezüglich des großen Glückes ein gesundes ( bzw bei mir zwei) zu haben, habe ich jetzt erstmalig auch! Ganz schlimm :-(
Dafür habe ich jetzt auch gesehen wie wahnsinnig groß der Kinderwunsch werden kann... Und dass mir dabei dann der Rest sozusagen egal war.
Ich hoffe, du findest ohne noch allzu viel zu grübeln deinen Weg! ( und ich glaube nicht, dass Einzelkinder unglücklicher sind. Man nimmt ja das an was gegeben ist. Und das, was man nicht kennt, vermisst man auch eher selten. Ich vermisse zb keinen weiteren Bruder oder Schwester bei mir, aber ich möchte eben drei Kinder, das ist für mich dann stimmig)
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Salo81
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von Salo81 »

Liebe Peppa,

und wenn du den neuen Job erstmal antrittst und da ein Jahr oder so arbeitest?

Wie ist denn das Haus, das ihr jetzt gekauft habt.
Kannst du das mal näher beschreiben?
Ich kann mir das so schlecht vorstellen, das du trotz Hausbesitzes nur so eine kleine Wohnung hast.
Könnte man vielleicht Wohnungen tauschen oder bei deiner Mutter noch was abknapsen für ein Kinderzimmer?

Wir wollten schon immer mehrere Kinder und hatte uns von Anfang an darauf eingestellt.
Das Zweite kam sobald ich das erste abgestillt und einen Zyklus hatte.
Das Dritte war dann doch überraschend zu einem Zeitpunkt, den wir uns nicht so ausgesucht hatten, aber am Ende wars auch gut so.

LG
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Maja
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von Maja »

Zu viert in drei Zimmern geht doch wenn man in so einem Haus noch Platzreserven im Keller und/oder unterm Dach hat und vielleicht sogar einen Garten... es sei denn die drei Zimmer verteilen sich auf 50qm, dann wärs knapp ;-)
Ich würde wohl den neuen Job antreten, ein paar Monate arbeiten und dann ein zweites Kind angehen... um neben zwei Kindern wieder zu arbeiten ist ein Job in der Nähe ja sehr von Vorteil!
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Peppa
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von Peppa »

Hallo!
Ja das mit dem Haus. ..es ist quasi eine 2-Familien -Doppelhaushälfte. Also 3 Zimmer Whg. unten und genau die gleiche nochmal oben. Großer Garten. Mit einem Kind sich total ausreichend. ...dachte ich damals. Und günstig. Man könnte allerdings ein Dachstockwerk aufstocken, haben einige Hausbesitzer hier in der Gegend gemacht (hier stehen etliche von den in den 70 ern gebauten Häusern. ..alle nach dem gleichen Muster).
Das mit dem Job...es handelt sich um eine Angestellten -Tätigkeit in der Zweigpraxis eines Arztes. Wenn ich da zusage und dann für Mutterschutz und Elternzeit ausfalle, dann hätte er ein massives Problem, da ich dort quasi alleine arbeiten würde und sich gerade sehr schlecht Ersatz findet. Das könnte ich nicht Guten Gewissens. ..dann wäre es besser, ich bliebe im großen anonymen Klinikum. Das will ich aber auch nicht ewig...der S chichtdienst und der lange Arbeitsweg laugen sehr aus, ich habe nie ein freies Wochenende und bin durch Kind natürlich auch nicht so super flexibel, wie gewünscht. ..es mir sowohl Missmut der Kollegen und der Vorgesetzten einbringt als auch mich total aus diversen Aufstiegs- und Weiterbildungschancen kickt...völlig egal, dass ich dir 10 Jahre vorher wie doof gearbeitet habe und echt immer eingesprungen bin. ..

Ach, ich weiß, das sind natürlich alles keine " harten " Gründe. ..ich benötige allerdings schon die Unterstützung meiner Mutter in der Kinderbetreuung. ..und dann würde ich ihr noch ein kleines Kind zumuten (obwohl sie nicht gegen ein zweites Enkelkind ist). Und wenn die krank würde? Mit einem schafft man es alleine besser als mit zwei. ..
Oh man, es wäre ja nicht mal gesagt, dass ich überhaupt schwanger würde. ..wie gesagt bin ich ja auch schon fast 35...
Ich sollte wohl einfach froh und dankbar über meinen kleinen Jungen sein. Es ist nur so schwer, quasi jetzt für den Rest des Lebens so eine weitreichende Entscheidung zu treffen. ..ich wünschte, ich würde diesen kinderwunsch los. ..
lg!

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suri
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von suri »

man kann Kinderwunsch so schwer rational angehen...

Ich bin zweimal unvernünftig schwanger geworden im Hinblick auf den Job. Aber es ging nicht anders. Beim zweiten Kind war ich 35, beim dritten 39 ... wie lange hätte ich warten sollen. Es haben sich für fast alle Probleme Lösungen gefunden. Allerdings blieb mir nichts anderes übrig, als im Hinblick auf den Job egoistischer zu werden und mehr an meine Bedürfnisse zu denken. Für den Kinderwunsch gibt es nur ein begrenztes Zeitfenster und es ist nix, was ich aufschieben kann. Mit einem frischen Praxiseinstieg hätte ich es auch nicht gemacht, aber von der Klinik aus?
Ich habe mir immer überlegt, was ich rückblickend sagen würde, wenn wir es nicht gewagt hätten. Ich weiß, dass ich es immer bereut hätte. So anstrengend es häufig auch ist...
Ein Kind ist natürlich deutlich einfacher zu handeln, als zwei oder mehr... klar.

Schön, dass ihr offenbar wieder zusammengefunden habt! Wünsche euch die für euch richtige Entscheidung.
Ritter '07, Drachenbezwinger '09, Prinzessin '13
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KaHaLi
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von KaHaLi »

Huhu Peppa :)

Ich stecke in einer ähnlichen Situation, allerdings würde ich mal sagen, dass ich nur die "light" Version von dir habe und mit meinem Mann Lösungen für alles finden konnte.

Als ich mit unserem 1. Kind schwanger wurde, befand ich mich in einem sehr gut bezahlten Vollzeitjob.
Ich bekam im 3. Monat ein BV, dies fasste mein damaliger AG als persönliche Beleidigung auf und ich habe nach der Elternzeit gekündigt.

Aktuell mache ich einen 450€ Job und eine Ausbildung zur TaMu und wir wünschen uns ein 2. Kind.
Allerdings hatte ich nun Bedenken, wenn ich ab Frühjahr als TaMu arbeiten würde und frisch schwanger wäre, keine Kinder zu bekommen, da ich nicht voraussagen kann, wann ich wieder arbeiten könnte.
Das hängt ja davon ab, wie wir mit der neuen Situation zurecht kommen.

Wir haben uns jetzt dazu entschieden, mal meiner "Chefin" vom JA zu sprechen und zu fragen, ob es überhaupt Sinn macht, wenn ich nur so kurz und auch unabsehbar Kinder betreuen könnte.
Die Möglichkeiten wären, den Kinderwunsch noch ein kleines bißchen aufzuschieben (bin Anfang 30) oder loszulegen und im Zweifelsfall nur den 450€ Job bis zum Mutterschutz zu machen.
Ich bin gespannt, was das Gespräch ergibt.

Eine liebe Arbeitskollegin hat mir vor fast 10 Jahren mal etwas gutes gesagt:
"Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt um schwanger zu werden."

Ich drücke dir die Daumen, dass du die für dich passende Lösung findest!
Liebe Grüße
KaHaLi

mit Septemberkind 2014 & Julibaby 2018
davisalo
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von davisalo »

Ich kann Dir nur raten: Höre auf Dein Herz!!!
Für alles andere werden sich Wege finden: Du weißt ja gar nicht, wie lange Du brauchst, bis Du schwanger wirst. Vielleicht bist Du längst im neuen Job angekommen, bis Du wieder im Mutterschutz bist ... Dann kannst Du immer noch sehen, ob Du längere Zeit beim Kind bleibst oder schnell wieder anfängst zu arbeiten ...
Ja, nach Deinen Erfahrungen ist es klar, dass eine weitere Schwangerschaft mit mehr Sorgen belastet ist, als wenn die erste unproblematisch verlaufen wäre. Aaaaber, gerade wenn Du so ein Kopfmensch bist, dann kannst Du Dir auch klarmachen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Du ein zweites Mal in eine solche Situation kommst, doch vermutlich sogar geringer ist als bei anderen: Denn erst mal verlaufen die meisten Schwangerschaften, Geburten etc. glatt, in wenigen gibt es Probleme. Aber in noch viel weniger Familien gibt es zweimal solche Situationen. Die gibt es. Natürlich. Aber die Anzahlt der Familien, in denen so was zweimal vorkommt, ist doch viel geringer als die Anzahl derer, bei denen das nur einmal ist. Und da Du es jetzt schon einmal durchgemacht hast, ist es doch viel wahrscheinlicher, dass es nun beim zweiten Mal glatt läuft, oder :D ?

Natürlich ist Dein Sohn auch als Einzelkind glücklich. Nur dem Kopf nach braucht er kein Geschwisterchen. Du darfst da wirklich auf Dein Herz hören - bzw. könnt Ihr als Paar hier hinhorchen ... Und dann, solltet Ihr an Gott glauben, es auch ruhig in dessen Hände legen, ob und wann es klappt - oder der Naturgewalt überlassen oder wie auch immer, wenn Euch hier irgendwas etwas bedeutet ...: Wenn es sein soll, dann klappt es mit der Schwangerschaft. Wenn nicht, dann nicht ...
Im schlimmsten Fall wird es nichts mit der näheren Stelle. Immerhin hast Du einen unbefristeten Vertrag, bist also nicht arbeitslos! Vielleicht findet sich dann ja in ein paar Jahren was noch Besseres? Wenn es nicht sein soll ... Aber auch hier: Es ist jetzt November. Die Wahrscheinlichkeit, dass es noch ein klein wenig mit der Schwangerschaft dauert, ist größer ... Und wenn Du Deine Stellenzusage für Sommer ja jetzt schon hast, dann spricht doch nichts dagegen, diese dann auch anzutreten ... und halt erst mal wieder eine kleine Pause einzulegen.

Was den Kopf angeht, so bist Du erst 35! Wie viele Frauen bekommen heute mit über 40 noch Kinder!!! NOCH ist da die Deadline lange nicht erreicht!! In den nächsten 5 Jahren kann noch viel passieren ... (Allerdings gebe ich zu, dass ich den Altersunterschied von 3 Jahren bei meinen Kindern auch als toll erlebe :D ! Aber von anderen höre ich auch größere Abstände als optimal ...)
Und was das Haus angeht: Da findet sich schon eine Lösung. Und wenn es im schlimmsten Fall heißt, Wohnung vermieten und dafür eine andere mieten ... Vielleicht ist aber auch ein kleiner Um- oder Anbau drin; oder Deine Mutter kann auf Räume verzichten. Und eng und gemütlich kann es auch sehr nett sein. Außerdem, was heißt 3 Zimmer? Vielleicht lässt sich ja eine Wand in einem Zimmer einziehen? Fest oder aus Stellwänden? Da kenne ich auch andere, die recht lange mit 4 Köpfen kreativ in 3 Zimmern leben!!! - Weißt Du, wie auch immer, wir leben viel luxuriöser als viele andere Menschen auf dieser Welt ...!! Was wären manche 6-köpfige und größere Familien für diese 3 Zimmer dankbar ...

Ich wünsche Euch eine gute Entscheidung - und das Leben Eurer Träume!!!
Liebe Grüße
davisalo mit zwei Mädels: D (2007) und S (2010)
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Peppa
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von Peppa »

Danke euch für eure Meinungen! Davisalo....so gerne würde ich meinem Herz nachgeben....du hast natürlich recht, es sind überwindbare Hindernisse (bzw. für andere vielleicht gar keine Hindernisse ). Ich habe halt das Gefühl, ich würde egoistisch handeln, wenn ich ein zweites Kind bekäme, nur, ,weil ich es möchte. ..weil ich damit Probleme s chaffe oder schaffen könnte, die jetzt nicht da sind. ..mein Vater hat sich suizidiert, als meine Schwester noch recht klein War und ich habe gefühlt viel Verantwortung abbekommen, meine Mutter hat alles alleine gewuppt und ich habe mir immer geschworen, dass ich auch immer schauen muss, dass ich alleine zurecht komme. ..ob alleine oder mit Kind. Das schaffe ich mit einem sicher auch. ..aber mit 2? Und "darf" ich meiner Mutter noch mehr Unterstützung abverlangen als jetzt schon? Wird der Mann sich genug einbringen, wem er eigentlich auch mit einem Kind zufrieden wäre...müsste ich mir dann, wenn Baby weint und Kleinkind trotzt und ich fertig mit den Nerven bin, dann anhören. ..:Na, du wolltest ja ein Zweites.
Andererseits habe ich doch auch das Recht, mir ein weiteres Kind zu wünschen? Schließlich möchten die meisten Frauen mehr als eins. ...ist ja nun kein besonders absonderlicher Wunsch...

Ach...ich würde so gern. ..

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KaHaLi
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Re: 2tes Kind...zu verkopft, um sich zu entscheiden

Beitrag von KaHaLi »

Na dann hast du dich ja eigentlich schon entschieden :)

Das mit deinem Vater tut mir leid, das war sicher eine schwere Zeit.
Ob du deiner Mutter zuviel abverlangst weißt du selbst sicherlich am besten.
Hast du denn schon mal mit ihr über den Wunsch nach einem zweiten Kind gesprochen?
Nach dem was du so erzählst (bald Rentnerin, Haus mit euch gekauft) könnte ich mir von hier gut vorstellen, dass sie sich auf lange Sicht freuen würde.

Deine Zweifel, ob das alles zu schaffen ist und nicht egoistisch ist, hat wahrscheinlich jede Frau mehr oder weniger, wenn es um die weitere Kinderplanung geht.
Kommt mir jedenfalls bekannt vor ;)
Versuch es doch mal so zu sehen; falls du doch irgendwann alleinerziehend wärst, hätte dein Kind einen Kameraden.
Geteilte Freude ist doppelte Freude und geteiltes Leid ist halbes Leid :)
Liebe Grüße
KaHaLi

mit Septemberkind 2014 & Julibaby 2018
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