Stillberatung erwünscht
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Seifenblasenfrau
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Stillberatung erwünscht
Hallo liebes Stillteam,
nachdem ich nun schon lange hier mitlese, habe ich mich auch angemeldet, weil wir eine Stillberatung beötigen.
Zunächst einmal:
Ich habe meine Tochter spontan in 7 Stunden am 11.08.2015 im Geburtshaus entbunden. Nach zehn Minuten Bonding erlitt sie aus ungeklärten Gründen einen Atemstillstand, wurde reanimiert und kam mit RTW auf die Intensivstation. Dort erfolgte nach sechs Tagen ein erstes Anlegen, was problemlos funktionierte. Seitdem haben wir eine ungestörte und nahezu problemlose Stillbeziehung. Nun zu euren Fragen:
Zufütterung:
Unser Baby wird nicht zugefüttert. Im Krankenhaus wurde sie sondiert und bekam abgepumpte Muttermilch und hin und wieder auch PRE. Seitdem gab es keine Flasche mehr und auch kein PRE.
Stillalltag:
Unser Tag beginnt sehr regelmäßig um neun Uhr morgens mit dem ersten Stillen. Über den Tag und die Nacht verteilt kommen wir zuverlässig auf acht Stillmahlzeiten, nachts sind die Stillpausen üblicherweise vier Stunden lang, selten auch bis zu sechs. Sie schläft im Beistellbett, manchmal auch im Babybett oder unserem Bett. Unser Rhythmus ist so: Schlafen, stillen, spielen, schlafen. Dauerstillen hatten wir Anfangs, jetzt eigentlich nicht. Die Mahlzeiten dauern zwischen zwanzig und vierzig Minuten und sie trinkt effektiv. Sie trinkt immer zwei Seiten und manchmal kriegt sie auch noch mal die erste wieder angeboten nach der zweiten. Ich habe mehrfach versucht, sie häufiger anzulegen, sie trinkt aber nicht, wenn sie keinen Hunger hat und dockt nicht an, bzw nach einem Schluck wieder ab.
Ausscheidungen:
Wir nutzen Stoffwindeln und bei jeder Stillmahlzeit wird gewickelt und die Windel ist mindestens nass, ein bis zwei mal am Tag auch eine Stinkewindel dabei, hin und wieder auch keine, eher selten. Stuhlgang sieht unauffällig aus.
Stillstart:
Wie oben geschrieben wurde die Kleine sechs Tage lang sondiert. Ab dem ersten Tag habe ich abgepumpt und kam schon am dritten Lebenstag auf 200-300ml MuMi pro Abpumpen. Damit wurde sie sondiert. Am sechsten Tag durfte ich unter Anleitung meiner Hebamme zum ersten Mal anlegen und seitdem lief es reibungslos, ohne wunde BW und Schmerzen. Wenn sie Luft im Bauch hat, trinkt sie nicht aber dann bäuert oder pupst sie meist und dann trinkt sie gut.
Künstliche Sauger:
Flasche hatte sie einmal im KH ohne unser Einverständnis, Schnuller ebenso. Etwa zwei Wochen nach der Geburt haben wir auch einen Schnuller gekauft, den sie aber nur zum Einschlafen bekommt. Nichtsdestotrotz legt sie sehr gut an.
Anderweitige Behandlung:
Ich bespreche mich immer mit meiner Hebamme, die aber leider nicht mehr weiter weiß und mich gebeten hat, eine Stillberaterin zu kontaktieren. Sie findet die Anlegetechnik einwandfrei.
Medizinische Besonderheiten:
Wie gesagt hatte sie nach der Geburt einen Atemstillstand inkl Reanimation und hat daraufhin sieben Tage ein Antibiotikum bekommen und weitere Medikamente. Man merkt ihr den schweren Start aber nicht mehr an.
Gewicht: Ich habe leider nicht viele Daten, gebe euch aber gerne die, die ich habe.
11.08.15: 3580g (keine Abnahme im Krankenhaus)
16.08.: 3610g U3
11.09. 4320g U4
01.10. 4800g Hebamme
26.10. 5060g Eigene Babywaage
02.11. 4990g Eigene Babywaage
Wenn nötig, erbitte ich bei KH und Hebamme weitere Daten.
Und da seht ihr auch schon das Problem: Die Zunahme. Es war schon seit ihrer Geburt so, wenn die Hebamme gewogen hat: Es gab eine Zunahme, dann wieder etwas Abnahme oder Stagnation. Dann wieder eine Woche gute Zunahme, dann wieder Abnahme oder Stagnation. Am Anfang ging es trotzdem gut aufwärts, deshalb gab es keinen Grund zur Sorge, so die Hebamme. Nun geht es aber seit etwa vier Wochen kein bisschen mehr aufwärts, was sehr wohl Grund zur Sorge gibt!
Meine Milchbildung ist reichlich. Ich habe einen Tag lang Stillproben gemacht, hier das Ergebnis:
01:10 Uhr: 110 ml
05:40 Uhr: 140 ml
09:07 Uhr: 120 ml
12:30 Uhr: 120 ml
15:50 Uhr: 130 ml
18:19 Uhr: 50 ml und Ausscheidung während des Stillens
20:09 Uhr: 70 ml
22:47 Uhr: 120 ml
Also alles zusammen 920 ml, was auf knappe 5 kg eigentlich gut sein sollte oder? Nach dem Stillen kommt auch noch gut Milch im Strahl beim Pumpen! Ein Mangel liegt hier also nicht vor.
Nun zu meiner Ernährung: Ich esse bemüht ausgewogen, viel Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, aber auch Kohlenhydrate und besonders auch Nüsse auf Anraten. Störungen oder Unverträglichkeiten habe ich nicht und nehme auch keine Medikamente, ebenso wie meine Tochter.
Laut Kinderarzt ist alles in Ordnung (er rät zum Abstillen und PRE, sie nimmt aber partout keine Flasche, daher haben wir das direkt verworfen), in zwei Wochen haben wir allerdings eine umfangreiche Nachuntersuchung im Krankenhaus wegen dem schweren Start und evtl. Sauerstoffmangel.
Meine Hebamme rät mir zu Bockshornklee-Kapseln, die ich auch gekauft habe, aber noch nicht nehme weil die Milchbildung ja meines Erachtens nicht das Problem ist.
Ich hoffe, ihr habt eine Idee...
Vielen Dank und liebe Grüße!
nachdem ich nun schon lange hier mitlese, habe ich mich auch angemeldet, weil wir eine Stillberatung beötigen.
Zunächst einmal:
Ich habe meine Tochter spontan in 7 Stunden am 11.08.2015 im Geburtshaus entbunden. Nach zehn Minuten Bonding erlitt sie aus ungeklärten Gründen einen Atemstillstand, wurde reanimiert und kam mit RTW auf die Intensivstation. Dort erfolgte nach sechs Tagen ein erstes Anlegen, was problemlos funktionierte. Seitdem haben wir eine ungestörte und nahezu problemlose Stillbeziehung. Nun zu euren Fragen:
Zufütterung:
Unser Baby wird nicht zugefüttert. Im Krankenhaus wurde sie sondiert und bekam abgepumpte Muttermilch und hin und wieder auch PRE. Seitdem gab es keine Flasche mehr und auch kein PRE.
Stillalltag:
Unser Tag beginnt sehr regelmäßig um neun Uhr morgens mit dem ersten Stillen. Über den Tag und die Nacht verteilt kommen wir zuverlässig auf acht Stillmahlzeiten, nachts sind die Stillpausen üblicherweise vier Stunden lang, selten auch bis zu sechs. Sie schläft im Beistellbett, manchmal auch im Babybett oder unserem Bett. Unser Rhythmus ist so: Schlafen, stillen, spielen, schlafen. Dauerstillen hatten wir Anfangs, jetzt eigentlich nicht. Die Mahlzeiten dauern zwischen zwanzig und vierzig Minuten und sie trinkt effektiv. Sie trinkt immer zwei Seiten und manchmal kriegt sie auch noch mal die erste wieder angeboten nach der zweiten. Ich habe mehrfach versucht, sie häufiger anzulegen, sie trinkt aber nicht, wenn sie keinen Hunger hat und dockt nicht an, bzw nach einem Schluck wieder ab.
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Wir nutzen Stoffwindeln und bei jeder Stillmahlzeit wird gewickelt und die Windel ist mindestens nass, ein bis zwei mal am Tag auch eine Stinkewindel dabei, hin und wieder auch keine, eher selten. Stuhlgang sieht unauffällig aus.
Stillstart:
Wie oben geschrieben wurde die Kleine sechs Tage lang sondiert. Ab dem ersten Tag habe ich abgepumpt und kam schon am dritten Lebenstag auf 200-300ml MuMi pro Abpumpen. Damit wurde sie sondiert. Am sechsten Tag durfte ich unter Anleitung meiner Hebamme zum ersten Mal anlegen und seitdem lief es reibungslos, ohne wunde BW und Schmerzen. Wenn sie Luft im Bauch hat, trinkt sie nicht aber dann bäuert oder pupst sie meist und dann trinkt sie gut.
Künstliche Sauger:
Flasche hatte sie einmal im KH ohne unser Einverständnis, Schnuller ebenso. Etwa zwei Wochen nach der Geburt haben wir auch einen Schnuller gekauft, den sie aber nur zum Einschlafen bekommt. Nichtsdestotrotz legt sie sehr gut an.
Anderweitige Behandlung:
Ich bespreche mich immer mit meiner Hebamme, die aber leider nicht mehr weiter weiß und mich gebeten hat, eine Stillberaterin zu kontaktieren. Sie findet die Anlegetechnik einwandfrei.
Medizinische Besonderheiten:
Wie gesagt hatte sie nach der Geburt einen Atemstillstand inkl Reanimation und hat daraufhin sieben Tage ein Antibiotikum bekommen und weitere Medikamente. Man merkt ihr den schweren Start aber nicht mehr an.
Gewicht: Ich habe leider nicht viele Daten, gebe euch aber gerne die, die ich habe.
11.08.15: 3580g (keine Abnahme im Krankenhaus)
16.08.: 3610g U3
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Wenn nötig, erbitte ich bei KH und Hebamme weitere Daten.
Und da seht ihr auch schon das Problem: Die Zunahme. Es war schon seit ihrer Geburt so, wenn die Hebamme gewogen hat: Es gab eine Zunahme, dann wieder etwas Abnahme oder Stagnation. Dann wieder eine Woche gute Zunahme, dann wieder Abnahme oder Stagnation. Am Anfang ging es trotzdem gut aufwärts, deshalb gab es keinen Grund zur Sorge, so die Hebamme. Nun geht es aber seit etwa vier Wochen kein bisschen mehr aufwärts, was sehr wohl Grund zur Sorge gibt!
Meine Milchbildung ist reichlich. Ich habe einen Tag lang Stillproben gemacht, hier das Ergebnis:
01:10 Uhr: 110 ml
05:40 Uhr: 140 ml
09:07 Uhr: 120 ml
12:30 Uhr: 120 ml
15:50 Uhr: 130 ml
18:19 Uhr: 50 ml und Ausscheidung während des Stillens
20:09 Uhr: 70 ml
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Also alles zusammen 920 ml, was auf knappe 5 kg eigentlich gut sein sollte oder? Nach dem Stillen kommt auch noch gut Milch im Strahl beim Pumpen! Ein Mangel liegt hier also nicht vor.
Nun zu meiner Ernährung: Ich esse bemüht ausgewogen, viel Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, aber auch Kohlenhydrate und besonders auch Nüsse auf Anraten. Störungen oder Unverträglichkeiten habe ich nicht und nehme auch keine Medikamente, ebenso wie meine Tochter.
Laut Kinderarzt ist alles in Ordnung (er rät zum Abstillen und PRE, sie nimmt aber partout keine Flasche, daher haben wir das direkt verworfen), in zwei Wochen haben wir allerdings eine umfangreiche Nachuntersuchung im Krankenhaus wegen dem schweren Start und evtl. Sauerstoffmangel.
Meine Hebamme rät mir zu Bockshornklee-Kapseln, die ich auch gekauft habe, aber noch nicht nehme weil die Milchbildung ja meines Erachtens nicht das Problem ist.
Ich hoffe, ihr habt eine Idee...
Vielen Dank und liebe Grüße!
Die Große 08/15
Der Mittlere 04/18
Der Kleine 09/22
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- deidamaus
- Mod a.D.
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- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Stillberatung erwünscht
Hallo Seifenblasenfrau,
ich melde mich später bei dir.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
ich melde mich später bei dir.
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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- deidamaus
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Re: Stillberatung erwünscht
Hallo Seifenblasenfrau,
Ich würde jetzt folgendes vorschlagen: wir versuchen noch ein bisschen mehr von deiner Milch in den Bauch deines Babys zu bekommen, indem du
- mindestens 10-12 mal am Tag anlegst und nachts maximal 4 h Pause zulässt, d.h. dein Baby nach 4 Stunden spätestens zum Stillen weckst,
- immer beide Seiten anbietest,
- den Schnullergebraucht so weit es geht einschränkst.
Dazu wiegst du einmal täglich (keine Stillproben mehr machen) unter den gleichen Bedingungen. Wie das geht steht hier Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Zusätzlich notierst du dir die Anzahl der Stillmahlzeiten und die Ausscheidungen (wieviel Pipi- und Stuhlwindeln). Das postest du dann täglich hier und in ein paar Tagen wissen wir mehr.
Steht die Babywaage auf einer ebenen Fläche? Ist sie auf 10 g genau geeicht?
Wenn die Zunahme in den nächsten 1-2 Wochen nicht anziehen sollte, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig, um die Ursache für die schlechte Zunahme herauszufinden (z.B. Stoffwechselstörungen, Herzfehler,..), da mangelnde Milch dann ausgeschlossen werden kann.
Was meinst du dazu?
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
das war bestimmt ein ganz schöner Schock gewesen. Gut, dass es deinem Baby wieder gut geht und du problemlos stillen kannst.Seifenblasenfrau hat geschrieben: Ich habe meine Tochter spontan in 7 Stunden am 11.08.2015 im Geburtshaus entbunden. Nach zehn Minuten Bonding erlitt sie aus ungeklärten Gründen einen Atemstillstand, wurde reanimiert und kam mit RTW auf die Intensivstation. Dort erfolgte nach sechs Tagen ein erstes Anlegen, was problemlos funktionierte. Seitdem haben wir eine ungestörte und nahezu problemlose Stillbeziehung. Nun zu euren Fragen:
Die ersten 7 Lebenswochen hat dein Baby durchschnittlich 170 g die Woche zugenommen. Dies entspricht der durchschnittlichen wöchentlichen Zunahme nach WHO von 170-330 g die Woche. Danach sinkt die Zunahme deutlich auf circa 45 g die Woche. Hier stellt sich als erstes die Frage, ob man die Gewichtswerte von deiner Waage und von der Waage der Hebamme miteinander vergleichen kann. Es ist möglich, dass die Waage der Hebamme deutlich andere Werte anzeigt als Deine, weil Waagen für den Hausgebrauch grundsätzlich hohen Messungenauigkeiten unterliege11.08.15: 3580g (keine Abnahme im Krankenhaus)
16.08.: 3610g U3
11.09. 4320g U4
01.10. 4800g Hebamme
26.10. 5060g Eigene Babywaage
02.11. 4990g Eigene Babywaage
Zeiten der Zunahme wechseln sich oft mit Zeiten der Stagnation ab. In den ersten sieben Wochen war alles okay.Und da seht ihr auch schon das Problem: Die Zunahme. Es war schon seit ihrer Geburt so, wenn die Hebamme gewogen hat: Es gab eine Zunahme, dann wieder etwas Abnahme oder Stagnation. Dann wieder eine Woche gute Zunahme, dann wieder Abnahme oder Stagnation. Am Anfang ging es trotzdem gut aufwärts, deshalb gab es keinen Grund zur Sorge, so die Hebamme. Nun geht es aber seit etwa vier Wochen kein bisschen mehr aufwärts, was sehr wohl Grund zur Sorge gibt!
Das sind dann 920 ml. Dies entspricht wunderbar dem Bedarf eines Babys im dritten Lebensmonat. An deiner Milchmenge liegt es definitiv nicht, weswegen dein Baby im Moment anscheind nicht zunimmt.Meine Milchbildung ist reichlich. Ich habe einen Tag lang Stillproben gemacht, hier das Ergebnis:
01:10 Uhr: 110 ml
05:40 Uhr: 140 ml
09:07 Uhr: 120 ml
12:30 Uhr: 120 ml
15:50 Uhr: 130 ml
18:19 Uhr: 50 ml und Ausscheidung während des Stillens
20:09 Uhr: 70 ml
22:47 Uhr: 120 ml
Abstillen und Pre ist nicht sinnvoll. Du hast reichlich Milch und deine Milch ist für dein Baby die allerbeste Nahrung, die es bekommen kann.Laut Kinderarzt ist alles in Ordnung (er rät zum Abstillen und PRE, sie nimmt aber partout keine Flasche, daher haben wir das direkt verworfen), in zwei Wochen haben wir allerdings eine umfangreiche Nachuntersuchung im Krankenhaus wegen dem schweren Start und evtl. Sauerstoffmangel.
Ich denke auch nicht, dass du diese brauchst.Meine Hebamme rät mir zu Bockshornklee-Kapseln, die ich auch gekauft habe, aber noch nicht nehme weil die Milchbildung ja meines Erachtens nicht das Problem ist.
Ich würde jetzt folgendes vorschlagen: wir versuchen noch ein bisschen mehr von deiner Milch in den Bauch deines Babys zu bekommen, indem du
- mindestens 10-12 mal am Tag anlegst und nachts maximal 4 h Pause zulässt, d.h. dein Baby nach 4 Stunden spätestens zum Stillen weckst,
- immer beide Seiten anbietest,
- den Schnullergebraucht so weit es geht einschränkst.
Dazu wiegst du einmal täglich (keine Stillproben mehr machen) unter den gleichen Bedingungen. Wie das geht steht hier Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Zusätzlich notierst du dir die Anzahl der Stillmahlzeiten und die Ausscheidungen (wieviel Pipi- und Stuhlwindeln). Das postest du dann täglich hier und in ein paar Tagen wissen wir mehr.
Steht die Babywaage auf einer ebenen Fläche? Ist sie auf 10 g genau geeicht?
Wenn die Zunahme in den nächsten 1-2 Wochen nicht anziehen sollte, ist eine ärztliche Untersuchung notwendig, um die Ursache für die schlechte Zunahme herauszufinden (z.B. Stoffwechselstörungen, Herzfehler,..), da mangelnde Milch dann ausgeschlossen werden kann.
Was meinst du dazu?
Liebe Grüße von deidamaus
ModTeam-Stillberatung
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Seifenblasenfrau
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Re: Stillberatung erwünscht
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Laut Anleitung ist die Waage auf 10g genau. Ich wiege natürlich unter den selben Umständen, werde aber nach diesem Stillen gerade gucken, wie viel 1kg Mehl auf dieser Waage wiegt. Waage steht immer auf dem ebenen Boden und sie ist nackt und frisch gestillt am Montag morgen, so wie schon bei der Hebamme.
Jaa das Anlegen ist so eine Sache! Ich habe natürlich schon versucht, sie öfter zum Trinken zu animieren und lege sie Tags, wenn sie sich nicht eh meldet, nach zwei Stunden an. Das läuft dann aber so: Seite 1, drei Schlucke, “oh da kommt was“, andocken, Kopf nach hinten werfen, andocken, selbes Spiel und schreien. Ich nehme sie hoch, beruhige sie, gebe die andere Seite und es ist genau so. Es kommt gar nicht zum MSR. Nach einer halben Stunde lege ich noch mal an und dann stillt sie gut. Nachts wecken bringt sie in Rage, da geht auch nichts mehr oder sie wacht erst gar nicht so auf dass sie die Brust erfasst, trotz vielfältiger Versuche, sie zu wecken. Hast du da Ideen wie ich sie öfter, insbesondere tags, zum Trinken animieren kann?
Brust statt Schnuller macht sie auch nicht zum Einschlafen, da kommt ja was raus
Bei der letzten ärztlichen Untersuchung wurde sie für vital befunden und daher gesund. Aber wie geschrieben, in zwei Wochen ist eh eine große Untersuchung angesagt.
Jaa das Anlegen ist so eine Sache! Ich habe natürlich schon versucht, sie öfter zum Trinken zu animieren und lege sie Tags, wenn sie sich nicht eh meldet, nach zwei Stunden an. Das läuft dann aber so: Seite 1, drei Schlucke, “oh da kommt was“, andocken, Kopf nach hinten werfen, andocken, selbes Spiel und schreien. Ich nehme sie hoch, beruhige sie, gebe die andere Seite und es ist genau so. Es kommt gar nicht zum MSR. Nach einer halben Stunde lege ich noch mal an und dann stillt sie gut. Nachts wecken bringt sie in Rage, da geht auch nichts mehr oder sie wacht erst gar nicht so auf dass sie die Brust erfasst, trotz vielfältiger Versuche, sie zu wecken. Hast du da Ideen wie ich sie öfter, insbesondere tags, zum Trinken animieren kann?
Brust statt Schnuller macht sie auch nicht zum Einschlafen, da kommt ja was raus
Bei der letzten ärztlichen Untersuchung wurde sie für vital befunden und daher gesund. Aber wie geschrieben, in zwei Wochen ist eh eine große Untersuchung angesagt.
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Seifenblasenfrau
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Re: Stillberatung erwünscht
Also soeben noch eine Packung Zucker gewogen mit relativ dickem Papier: 1020g. Also auf fünf Gramm ungenau vllt denn die Küchenwaage sagt 1017g.
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- deidamaus
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Re: Stillberatung erwünscht
Das sind gute Voraussetzungen für ziemlich genaue Gewichtswerte.Seifenblasenfrau hat geschrieben:Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Laut Anleitung ist die Waage auf 10g genau. Ich wiege natürlich unter den selben Umständen, werde aber nach diesem Stillen gerade gucken, wie viel 1kg Mehl auf dieser Waage wiegt. Waage steht immer auf dem ebenen Boden und sie ist nackt und frisch gestillt am Montag morgen, so wie schon bei der Hebamme.
Deiner Beschreibung nach, tust du bereits sehe viel dafür, sie zum Stillen zu motivieren. Viel mehr kannst du nicht tun. Eventuell kannst du es ausnutzen, wenn sie sich im Halbschlaf anfängt zu bewegen. Viele Babys stillen dann sehr gerne.Jaa das Anlegen ist so eine Sache! Ich habe natürlich schon versucht, sie öfter zum Trinken zu animieren und lege sie Tags, wenn sie sich nicht eh meldet, nach zwei Stunden an. Das läuft dann aber so: Seite 1, drei Schlucke, “oh da kommt was“, andocken, Kopf nach hinten werfen, andocken, selbes Spiel und schreien. Ich nehme sie hoch, beruhige sie, gebe die andere Seite und es ist genau so. Es kommt gar nicht zum MSR. Nach einer halben Stunde lege ich noch mal an und dann stillt sie gut. Nachts wecken bringt sie in Rage, da geht auch nichts mehr oder sie wacht erst gar nicht so auf dass sie die Brust erfasst, trotz vielfältiger Versuche, sie zu wecken. Hast du da Ideen wie ich sie öfter, insbesondere tags, zum Trinken animieren kann?
Probiete es trotzdem immer mal wieder. Babys lernen mit der Zeit so an der Brust zu saugen, dass keine Milch kommt (non-nutritives Saugen), wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt.Brust statt Schnuller macht sie auch nicht zum Einschlafen, da kommt ja was raus![]()
Dann schauen wir bis dahin gemeinsam, ob wir nicht doch eine bessere Zunahme erreichen können und wenn nicht, kannst du direkt bei dem Termin den Arzt darauf ansprechen.Bei der letzten ärztlichen Untersuchung wurde sie für vital befunden und daher gesund. Aber wie geschrieben, in zwei Wochen ist eh eine große Untersuchung angesagt.
Liebe Grüße von deidamaus
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Seifenblasenfrau
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Re: Stillberatung erwünscht
Vielen lieben dank! Das klingt gut. Ich wiege bisher jeden Montag und bin gespannt.
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Re: Stillberatung erwünscht
Hallo Seifenblasenfrau,
wie lief heute der Tag bei dir?
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Seifenblasenfrau
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Re: Stillberatung erwünscht
Hallo, ich habe nachts einmal angeboten und es hat funktioniert. Heute haben wir also immerhin neun mal gestillt. Tags wollte sie die Angebote nicht annehmen. Außerdem ist sie nachts nach dem Stillen einmal ohne Schnuller eingeschlafen und hat tags Brust bzw Finger zum Einschlafen bekommen.
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Re: Stillberatung erwünscht
Hallo Seifenblasenfrau,
das klingt doch schon sehr gut. Neun Mal ist schon sehr nahe an 10. Morgen bekommt ihr sicher noch eine Mahlzeit mehr unter.
Hast du heute gewogen?
Liebe Grüße von deidamaus
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das klingt doch schon sehr gut. Neun Mal ist schon sehr nahe an 10. Morgen bekommt ihr sicher noch eine Mahlzeit mehr unter.
Hast du heute gewogen?
Liebe Grüße von deidamaus
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