Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
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Donnerkind
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Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Guten Abend,
ich habe mich nach langem Überlegen dafür entschieden, seit kurzem mit der Pille zu verhüten. Genaugenommen mit der Belara, die ich vor der ersten Schwangerschaft mehrere Jahre lang nahm und immer gut vertragen hatte. Seit etwa 2 Wochen nehme ich sie nun und habe das Gefühl, dass die neuerdings schlechten Nächte damit zusammenhängen. Aber kann das wirklich sein oder ist es Zufall, dass mein Sohn seit wenigen Tagen nach Einnahmebeginn nachts plötzlich mehrmals wach wird und unbedingt gestillt werden möchte? Er ist jetzt 2,5 und vor der Pille waren die Nächte von ganz allein wirklich entspannt geworden: beim Schlafengehen stillen und in der Nacht 1-2x. Fertig. Jetzt sind es bestimmt 5x und am liebsten hätte er dann auch noch die zweite Seite, was ich überhaupt nicht gut haben kann. Wollte er schon als Vollstillbaby nicht und ich bin das so gar nicht gewöhnt, nach dem Andocken nicht sofort wieder weiterschlafen zu können, sondern nach der einen Seite wieder geweckt zu werden.
In dem von Mondenkind geschriebenen Text über Verhütung in der Stillzeit steht, dass die Milchmenge geringfügig abnehmen kann. Kein Problem, dachte ich. Vollstillen tun wir nicht mehr und ich hatte noch nie bei einem meiner Kinder ein Problem mit zu wenig Milch.
Als er nun damit anfing, nachts immer wieder gestillt werden zu wollen, ging ich davon aus, dass die Milchproduktion etwas angekurbelt werden muss, und der Spuk in Kürze vorbei sein dürfte. Aber irgendwie tut sich nichts in Richtung Besserung.
Und nun? Kann da wirklich ein Zusammenhang bestehen? Wenn das unwahrscheinlich wäre, würde ich anfangen daran zu arbeiten, dass er wieder so selten wie vorher nachts stillt. Aber wenn doch - dann täte er mir irgendwo leid, weil er ja dann tut und macht (nämlich, mehr Milch zu bestellen) und das keinen Erfolg hat.
Mein Mann schlug schon Abstillen vor. Klar, nach 2,5 Jahren nicht undenkbar. Aber das Kind ist gerade in den Kiga gekommen, die Erkältungszeit steht bevor - da wäre mir ein Stillen bis zum Frühjahr sehr recht.
ich habe mich nach langem Überlegen dafür entschieden, seit kurzem mit der Pille zu verhüten. Genaugenommen mit der Belara, die ich vor der ersten Schwangerschaft mehrere Jahre lang nahm und immer gut vertragen hatte. Seit etwa 2 Wochen nehme ich sie nun und habe das Gefühl, dass die neuerdings schlechten Nächte damit zusammenhängen. Aber kann das wirklich sein oder ist es Zufall, dass mein Sohn seit wenigen Tagen nach Einnahmebeginn nachts plötzlich mehrmals wach wird und unbedingt gestillt werden möchte? Er ist jetzt 2,5 und vor der Pille waren die Nächte von ganz allein wirklich entspannt geworden: beim Schlafengehen stillen und in der Nacht 1-2x. Fertig. Jetzt sind es bestimmt 5x und am liebsten hätte er dann auch noch die zweite Seite, was ich überhaupt nicht gut haben kann. Wollte er schon als Vollstillbaby nicht und ich bin das so gar nicht gewöhnt, nach dem Andocken nicht sofort wieder weiterschlafen zu können, sondern nach der einen Seite wieder geweckt zu werden.
In dem von Mondenkind geschriebenen Text über Verhütung in der Stillzeit steht, dass die Milchmenge geringfügig abnehmen kann. Kein Problem, dachte ich. Vollstillen tun wir nicht mehr und ich hatte noch nie bei einem meiner Kinder ein Problem mit zu wenig Milch.
Als er nun damit anfing, nachts immer wieder gestillt werden zu wollen, ging ich davon aus, dass die Milchproduktion etwas angekurbelt werden muss, und der Spuk in Kürze vorbei sein dürfte. Aber irgendwie tut sich nichts in Richtung Besserung.
Und nun? Kann da wirklich ein Zusammenhang bestehen? Wenn das unwahrscheinlich wäre, würde ich anfangen daran zu arbeiten, dass er wieder so selten wie vorher nachts stillt. Aber wenn doch - dann täte er mir irgendwo leid, weil er ja dann tut und macht (nämlich, mehr Milch zu bestellen) und das keinen Erfolg hat.
Mein Mann schlug schon Abstillen vor. Klar, nach 2,5 Jahren nicht undenkbar. Aber das Kind ist gerade in den Kiga gekommen, die Erkältungszeit steht bevor - da wäre mir ein Stillen bis zum Frühjahr sehr recht.
Es grüßt das Donnerkind mit den Mädels 2007 und 2008 sowie dem kleinen Bruder 2013.
- saiidi
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Ich glaube da hast du es selbst geschrieben. Ich denke daß in der Nacht einfach die Eindrücke der Kiga-Eingewöhnung verarbeitet werden. Am besten gaaaaaanz nah bei Mama.Donnerkind hat geschrieben:Aber das Kind ist gerade in den Kiga gekommen, die Erkältungszeit steht bevor - da wäre mir ein Stillen bis zum Frühjahr sehr recht.
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Donnerkind
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Hm, nein, daran liegt es höchstwahrscheinlich nicht. Er ist seit Mitte August im Kindergarten und findet es da total toll. Hat erst ein einziges Mal geweint dort. Morgens darf ich gerade mal kurz Tschüß sagen, und weg ist er. Der Kiga ist quasi seine Erfüllung. Endlich darf er auch. Kennt die Einrichtung von klein auf, weil seine Schwestern auch dort waren.saiidi hat geschrieben:Ich glaube da hast du es selbst geschrieben. Ich denke daß in der Nacht einfach die Eindrücke der Kiga-Eingewöhnung verarbeitet werden. Am besten gaaaaaanz nah bei Mama.Donnerkind hat geschrieben:Aber das Kind ist gerade in den Kiga gekommen, die Erkältungszeit steht bevor - da wäre mir ein Stillen bis zum Frühjahr sehr recht.
Wenn es wirklich mit dem Kiga zu tun hat, ist es doch merkwürdig, dass er in den ersten 5 Kigawochen wie gewohnt geschlafen hat, oder? Er ist da täglich 3-4 Stunden, also wirklich nicht lange. Und dann bis Abends mit mir zusammen. Mittagsschlaf macht er auch meistens noch. Da lege ich mich mit ihm hin, stille ihn und warte, bis er eingeschlafen ist. Da gibts also auch ganz viel Kontakt.
Es wäre echt schön, wenn's am Kindergarten liegen würde. Dann würde ich davon ausgehen, dass es sich von allein wieder gibt.
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Achso ich hab es so verstanden daß er gerade erst mit dem Kiga angefangen hat.
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Donnerkind
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Der Schluss lag nahe, das stimmt. Und im Prinzip hat er ja "gerade erst" angefangen. Fühlt sich jedenfalls noch so an für mich.saiidi hat geschrieben:Achso ich hab es so verstanden daß er gerade erst mit dem Kiga angefangen hat.
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Ich melde mich später!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
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Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Kurze Verständnisfrage vorweg:
hat es einen bestimmten Grund, warum Du die Belara nimmst?
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Nein, Ich hatte halt dem Gyn gesagt, dass ich es mal wieder mit der Pille probieren möchte. Daraufhin zählte er mir die ganzen Nachteile auf (v.a., dass frau die ja vergessen könnte) und fragte mich, welche ich damals genommen hatte. Damit war für ihn klar, dass er mir ein Rezept für die Belara ausstellt.Mondenkind hat geschrieben:Kurze Verständnisfrage vorweg:
hat es einen bestimmten Grund, warum Du die Belara nimmst?
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Dass beides zusammenhängt, ist nicht sonderlich wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen. Die Belara ist jetzt ja nicht das nebenwirkungsärmste Produkt bzw nicht das Produkt mit der niedrigstmöglichen Dosierung, daher frage ich.
Es gäbe zB die Möglichkeit, auf ein östrogenfreies Präparat wie Feanolla (die "Stillpille") umzusteigen oder zumindest eins zu nehmen, bei dem die Ethinylestradioldosierung niedriger ist. Belara enthält 0,03mg EE, es gibt viele Pillen, in denen sind nur 0,02mg EE (zB Asumate 20, Minisiston etc). Das könnte man zB versuchen und schauen, ob sich was ändert. (Zusätzlich ist die Belara ja auch relativ teuer).
Wäre das eine Idee?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Es gäbe zB die Möglichkeit, auf ein östrogenfreies Präparat wie Feanolla (die "Stillpille") umzusteigen oder zumindest eins zu nehmen, bei dem die Ethinylestradioldosierung niedriger ist. Belara enthält 0,03mg EE, es gibt viele Pillen, in denen sind nur 0,02mg EE (zB Asumate 20, Minisiston etc). Das könnte man zB versuchen und schauen, ob sich was ändert. (Zusätzlich ist die Belara ja auch relativ teuer).
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Donnerkind
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Re: Häufiges nächtliches Stillen dank der Pille? Mondenkind?
Ah, danke! Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es mit dem Stillen besser geworden ist. Zumindest sind die Nächte gerade nicht mehr so sehr unruhig. Aber immer noch anstrengender als vorher.Mondenkind hat geschrieben:Dass beides zusammenhängt, ist nicht sonderlich wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen. Die Belara ist jetzt ja nicht das nebenwirkungsärmste Produkt bzw nicht das Produkt mit der niedrigstmöglichen Dosierung, daher frage ich.
Es gäbe zB die Möglichkeit, auf ein östrogenfreies Präparat wie Feanolla (die "Stillpille") umzusteigen oder zumindest eins zu nehmen, bei dem die Ethinylestradioldosierung niedriger ist. Belara enthält 0,03mg EE, es gibt viele Pillen, in denen sind nur 0,02mg EE (zB Asumate 20, Minisiston etc). Das könnte man zB versuchen und schauen, ob sich was ändert. (Zusätzlich ist die Belara ja auch relativ teuer).
Wäre das eine Idee?
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Was Du über die Belara schreibst, war mir überhaupt nicht klar. Hätte mir der Doc ja netterweise auch anbieten können. Auch, dass die Belara relativ teuer ist, hab ich nicht geahnt.
Kann ich mir denn von der Sprechstundenhilfe einfach so ein Rezept für eine andere Pille ausstellen lassen? Oder müsste ich jetzt quasi die drei Monate vertreichen lassen, bis ich überhaupt ein neues Pillenrezept bekomme? Hab wenig Lust, jetzt noch mal ohne Beschwerden beim Arzt vorstellig zu werden. Ich hatte ihm neulich auch gar nicht gesagt, dass ich noch stille. Er fragte nicht danach und mir fiel es auch erst hinterher ein. Aber evtl. hätte er mir die Pille dann gar nicht verschrieben, und ich wusste ja aus Deinen Infos, dass zwar lt. Packungsbeilage die Einnahme während der Stillzeit nicht empfohlen wird, es aber trotzdem möglich ist.
Und was sag ich in der Praxis, wenn ich nach dem Grund für ein anderes Präparat gefragt werde? Vertrage ich schlecht? Hmmm... Wobei - ich nehm die Belara ja nun seit gut 2 Wochen und erst jetzt haben die Schmierblutungen aufgehört. Kann das vielleicht ein Anzeichen dafür sein, dass diese Pille sowieso nicht zu mir passt? Oder ist das der ganz normale Umstellungsprozess?
Es grüßt das Donnerkind mit den Mädels 2007 und 2008 sowie dem kleinen Bruder 2013.