Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Moderator: Giraeffchen
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Lösche Benutzer 20900
Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Hallo!
Wir sind seit letzter Woche dabei zum Nacht schlaf nicht mehr zu stillen, es funktioniert eigentlich auch gut, erst mit herumtragen, jetzt sogar im bett mit kuscheln, Schnuller und manchmal weißes rauschen.
Pippi wacht meistens nach 50-60 Minuten auf, da ist sie dann meist verzweifelt und nicht zu beruhigen also still ich sie.
Macht das so über haupt Sinn? Oder kann ich sie dann gleich sowieso in den schlaf stillen?
Eigentlich möchte ich das nämlich nicht weil es mich zunehmend genervt hat, vor allem dass alles was schlaf angeht (am abend und in der Nacht) nur mich betrifft... Eine langwierige Prozedur war es auch immer, jetzt brauchen wir maximal die halbe Zeit bis sie schläft!
Freu mich über eure Einschätzungen!
Wir sind seit letzter Woche dabei zum Nacht schlaf nicht mehr zu stillen, es funktioniert eigentlich auch gut, erst mit herumtragen, jetzt sogar im bett mit kuscheln, Schnuller und manchmal weißes rauschen.
Pippi wacht meistens nach 50-60 Minuten auf, da ist sie dann meist verzweifelt und nicht zu beruhigen also still ich sie.
Macht das so über haupt Sinn? Oder kann ich sie dann gleich sowieso in den schlaf stillen?
Eigentlich möchte ich das nämlich nicht weil es mich zunehmend genervt hat, vor allem dass alles was schlaf angeht (am abend und in der Nacht) nur mich betrifft... Eine langwierige Prozedur war es auch immer, jetzt brauchen wir maximal die halbe Zeit bis sie schläft!
Freu mich über eure Einschätzungen!
- Ananas
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- Registriert: 03.04.2011, 00:10
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Ui, du hast ja noch ein gaaanz kleines Mäuschen. Warum möchtest du ihr das denn abgewöhnen?
Grosse Bohne 5.1.2011, kleine Erbse 29.11.2014
Trageberaterin Raum Basel, Clauwi GK, MK, AK
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Lösche Benutzer 7681
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Huch, ich bin grad auch über das Alter gestolpert. Dein Baby ist ja noch nicht mal vier Monate!
Sie braucht die Milch ja noch als Nahrung, warum willst du eine Mahlzeit "abgewöhnen"?
Sie braucht die Milch ja noch als Nahrung, warum willst du eine Mahlzeit "abgewöhnen"?
- FuFu
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3056
- Registriert: 15.02.2013, 17:38
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Sehe ich das richtig, dass dein Kind noch keine vier Monate alt ist?
Wenn in den Schlaf stillen gut klappt, und du danach aufstehen kannst, verstehe ich gerade nicht ganz, wieso du das ändern möchtest. Es sei denn du gibst Fläschchen. Dann läufst du aber Gefahr deine funktionierende Stillbeziehung zu beeinträchtigen.
☆ mobil mit Klein-FuFu *12/12 ☆
Wenn in den Schlaf stillen gut klappt, und du danach aufstehen kannst, verstehe ich gerade nicht ganz, wieso du das ändern möchtest. Es sei denn du gibst Fläschchen. Dann läufst du aber Gefahr deine funktionierende Stillbeziehung zu beeinträchtigen.
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Klein-FuFu Dez. 2012
Klein-FuFu Dez. 2012
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Lösche Benutzer 20900
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Ich stille sie vorm schlafen gehen, das auch ausgiebig und kuschelig.
Warum ich es nicht mehr möchte hab ich oben eigentlich eh geschrieben, hatte gehofft mich nicht rechtfertigen zu müssen
Warum ich es nicht mehr möchte hab ich oben eigentlich eh geschrieben, hatte gehofft mich nicht rechtfertigen zu müssen
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Lösche Benutzer 20900
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Oh deines hab ich über sehen FuFu entschuldige!
Ich gebe keine Flasche, aufstehen kann ich nur in den seltensten fällen, und dann meldet sie sich auch nach max 30 Minuten wieder.
Ich gebe keine Flasche, aufstehen kann ich nur in den seltensten fällen, und dann meldet sie sich auch nach max 30 Minuten wieder.
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Lösche Benutzer 7681
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Naja, wenn das stillen dich nervt, mußt du abstillen.
Dafür mußt du dich natürlich nicht rechtfertigen.
Aber ein nicht mal vier Monate alter Säugling stillt halt nunmal. Auch abends und nachts und auch gern alle 30 Minuten.
Das ist manchmal sehr anstrengend, geht aber vorbei. Und zwar viel zu schnell
Dafür mußt du dich natürlich nicht rechtfertigen.
Aber ein nicht mal vier Monate alter Säugling stillt halt nunmal. Auch abends und nachts und auch gern alle 30 Minuten.
Das ist manchmal sehr anstrengend, geht aber vorbei. Und zwar viel zu schnell
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Lösche Benutzer 20900
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Neeeein mich nervt das stillen an sich nicht, ich mags gern und mag auch die kuschelstunden und in der Nacht wird sie auch gestillt sooft sie mag, gerade alle 1,5 Stunden, es geht nur um das Busen nuckeln beim einschlafen, sonst nix!
Und meine eigentliche Frage ist nur, ob das einschlafen trotzdem noch mit stillen assoziiert wird wenns zB eine Stunde nach dem hinlegen+einschlafen ist. Versteht ihr was ich meine?
Und meine eigentliche Frage ist nur, ob das einschlafen trotzdem noch mit stillen assoziiert wird wenns zB eine Stunde nach dem hinlegen+einschlafen ist. Versteht ihr was ich meine?
- soda
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5301
- Registriert: 20.12.2013, 19:14
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Hallo!
Ich denke, ich kann deine Motivation nachvollziehen. Wie vielen Mamas ist es mir da genau so ergangen, wie dir. Als meine Tochter etwas älter war, als Pippi, hätte ich auch eine Pause vom ständigen "zuständig sein" dringend haben wollen. Sie hat es abends oder nachts aber nicht toleriert. Nur Mama und nur Brust. An Einschlaftragen/-kuscheln/-fahren war nicht zu denken. Das Kind schlief nur beim trinken ein.
(<-- das war so ziemlich mein Gemütszustand, vor allem beim Gedanken daran, dass das wahrscheinlich nie aufhören würde.
Ich hab verschiedentlich probiert, sie auch mal anders zum schlafen zu bringen. Aber es war jede Alternative für mich unter'm Strich zu anstrengend ggü. Stillen.
Sie hat von allein mit ca. 18 Monaten (glaube ich) weitestgehend durchgeschlafen. Ohne Training oder Methode. Ich war komplett davon überrascht (zuvor noch mehrmals Aufwachen und Stillen pro Nacht).
Diesen Anlass habe ich nach wenigen Tagen dazu genutzt, nachts abzustillen. Heißt, wenn sie ausnahmsweise nachts aufwachte, "schlief" die Mimi und es gab Wasser aus dem Becher, wenn überhaupt. Das ist nicht mal ein halbes Jahr her. Aber sie hat das so verinnerlicht, dass auch Abweichungen von dieser Regel (wenn sie krank ist, darf 24/7 ohne Beschränkung gestillt werden) kein Problem darstellen.
Ebenso bin ich gerade dabei, das Einschlafstillen abzuschaffen. Sie hat wieder von sich aus den Startschuss gegeben und ich nutze diese Gelegenheit (und ganz ehrlich, ich bedauere es zu mindestens 50%). Es klappt wider Erwarten hervorragend einfach, sodass ich das jetzt durchziehen werde. Erneut wird in Zukunft gelten, daß Ausnahmen in begründeten Fällen möglich sind (es sei denn, ich würde merken, dass sie keine Ausnahmen "verträgt").
Auch beim Trösten ist es schon seit ihrem 1. Geburtstag nur noch selten die Brust, die sie verlangt/angeboten bekommt (außer schlimmes Aua bzw. wenn singen/streicheln/tragen nicht hilft). Meistens kommt sie und will gepustet bekommen oder dad Aua geküsst bekommen.
Das Ganze hat bei mir den Grund, dass ich zwar theoretisch unbegrenzt lange bereit wäre, eine 1,5-jährige oder meinetwegen 2-jährige zu stillen. Aber sie wird ja älter. In diesem Zusammenhang hat mir ihr Verhalten, wenn ich Stillen zeitlich beschränken wollte oder ihr Geturne und Gehopse beim Einschlafen nicht leiden mochte, nicht gefallen. Sie zornte jetzt schon stark und war danach entsprechend kaum zu beruhigen. Gleichzeitig habe ich sie sehr hilflos erlebt, wenn sie es "ohne Nuckeln schaffen" sollte.
Um jetzt die Kurve zurück zu bekommen - dein Baby ist noch sehr jung. Sein Dasein ist nur von seinen Bedürfnissen bestimmt. Wahrnehmung von anderen Personen und deren Bedürfnissen steht nicht auf dem Programm. Daher möchte Pippi einfach nur das zum schlafen, was ihr am besten gefällt. Bei Mama trinken und nuckeln.
Es kann zwar möglich sein, Einschlafen vom Stillen loszulösen. Aber dein Baby sollte nachts Brust trinken dürfen. Und wenn du dann wach bleiben müsstest, damit du sie rechtzeitig vor dem einschlafen abdocken kannst ..... wie anstrengend! Das war der Hauptgrund, warum ich das nicht machen wollte.
Wenn es dir "nur" um die Abende geht, also dass du noch mal aufstehen kannst, dann denke ich, ist deine Idee doch gut!
Leg sie zum Einschlafen ohne Brust hin, wenn sie das mitmacht. Was dann nachts ist, steht auf einem anderen Blatt.
Puh. Lang geworden.
Also ich halte nicht viel von Schlaf- "Trainings" oder "Programmen". Man kann das ja alles mal lesen. Aber dann muss man doch seine eigene Lösung finden. Und wer will schon immerzu ein Szenario aus so einem Buch vor Augen haben. Man lebt doch sein eigenes Leben. Du wirst dein Kind nicht verkorksen, weil du dich abends anders verhältst als nachts
Ich denke, ich kann deine Motivation nachvollziehen. Wie vielen Mamas ist es mir da genau so ergangen, wie dir. Als meine Tochter etwas älter war, als Pippi, hätte ich auch eine Pause vom ständigen "zuständig sein" dringend haben wollen. Sie hat es abends oder nachts aber nicht toleriert. Nur Mama und nur Brust. An Einschlaftragen/-kuscheln/-fahren war nicht zu denken. Das Kind schlief nur beim trinken ein.
Ich hab verschiedentlich probiert, sie auch mal anders zum schlafen zu bringen. Aber es war jede Alternative für mich unter'm Strich zu anstrengend ggü. Stillen.
Sie hat von allein mit ca. 18 Monaten (glaube ich) weitestgehend durchgeschlafen. Ohne Training oder Methode. Ich war komplett davon überrascht (zuvor noch mehrmals Aufwachen und Stillen pro Nacht).
Diesen Anlass habe ich nach wenigen Tagen dazu genutzt, nachts abzustillen. Heißt, wenn sie ausnahmsweise nachts aufwachte, "schlief" die Mimi und es gab Wasser aus dem Becher, wenn überhaupt. Das ist nicht mal ein halbes Jahr her. Aber sie hat das so verinnerlicht, dass auch Abweichungen von dieser Regel (wenn sie krank ist, darf 24/7 ohne Beschränkung gestillt werden) kein Problem darstellen.
Ebenso bin ich gerade dabei, das Einschlafstillen abzuschaffen. Sie hat wieder von sich aus den Startschuss gegeben und ich nutze diese Gelegenheit (und ganz ehrlich, ich bedauere es zu mindestens 50%). Es klappt wider Erwarten hervorragend einfach, sodass ich das jetzt durchziehen werde. Erneut wird in Zukunft gelten, daß Ausnahmen in begründeten Fällen möglich sind (es sei denn, ich würde merken, dass sie keine Ausnahmen "verträgt").
Auch beim Trösten ist es schon seit ihrem 1. Geburtstag nur noch selten die Brust, die sie verlangt/angeboten bekommt (außer schlimmes Aua bzw. wenn singen/streicheln/tragen nicht hilft). Meistens kommt sie und will gepustet bekommen oder dad Aua geküsst bekommen.
Das Ganze hat bei mir den Grund, dass ich zwar theoretisch unbegrenzt lange bereit wäre, eine 1,5-jährige oder meinetwegen 2-jährige zu stillen. Aber sie wird ja älter. In diesem Zusammenhang hat mir ihr Verhalten, wenn ich Stillen zeitlich beschränken wollte oder ihr Geturne und Gehopse beim Einschlafen nicht leiden mochte, nicht gefallen. Sie zornte jetzt schon stark und war danach entsprechend kaum zu beruhigen. Gleichzeitig habe ich sie sehr hilflos erlebt, wenn sie es "ohne Nuckeln schaffen" sollte.
Um jetzt die Kurve zurück zu bekommen - dein Baby ist noch sehr jung. Sein Dasein ist nur von seinen Bedürfnissen bestimmt. Wahrnehmung von anderen Personen und deren Bedürfnissen steht nicht auf dem Programm. Daher möchte Pippi einfach nur das zum schlafen, was ihr am besten gefällt. Bei Mama trinken und nuckeln.
Es kann zwar möglich sein, Einschlafen vom Stillen loszulösen. Aber dein Baby sollte nachts Brust trinken dürfen. Und wenn du dann wach bleiben müsstest, damit du sie rechtzeitig vor dem einschlafen abdocken kannst ..... wie anstrengend! Das war der Hauptgrund, warum ich das nicht machen wollte.
Wenn es dir "nur" um die Abende geht, also dass du noch mal aufstehen kannst, dann denke ich, ist deine Idee doch gut!
Leg sie zum Einschlafen ohne Brust hin, wenn sie das mitmacht. Was dann nachts ist, steht auf einem anderen Blatt.
Puh. Lang geworden.
Also ich halte nicht viel von Schlaf- "Trainings" oder "Programmen". Man kann das ja alles mal lesen. Aber dann muss man doch seine eigene Lösung finden. Und wer will schon immerzu ein Szenario aus so einem Buch vor Augen haben. Man lebt doch sein eigenes Leben. Du wirst dein Kind nicht verkorksen, weil du dich abends anders verhältst als nachts
mit T (2013) und T (2017)
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Lösche Benutzer 20900
Re: Einschlafstillen ab gewöhnen - macht es so Sinn?
Danke für deine ausführlichr Antwort 
Wir wollen ja auch nichts trainieren - wir habens anders probiert und es hat geklappt, sobald es mit weinen verbunden war wird sie ja eh wieder gestillt, das kam aber nur ein mal vor - eben weil es eigentlich problemlos von statten geht.
Ich fürchte fast ich komm durch diesen post gemeiner rüber als ich bin, Pippis Bedürfnisse werden immer gestillt - deswegen ja auch das stillen beim aufwachen! Die Frage geistert mit nur seit ein paar tagen durch den kopf
Aber du hast recht, es passt eigentlich eh so und ich sollte mir nicht immer so den kopf zerbrechen!
Wir wollen ja auch nichts trainieren - wir habens anders probiert und es hat geklappt, sobald es mit weinen verbunden war wird sie ja eh wieder gestillt, das kam aber nur ein mal vor - eben weil es eigentlich problemlos von statten geht.
Ich fürchte fast ich komm durch diesen post gemeiner rüber als ich bin, Pippis Bedürfnisse werden immer gestillt - deswegen ja auch das stillen beim aufwachen! Die Frage geistert mit nur seit ein paar tagen durch den kopf
Aber du hast recht, es passt eigentlich eh so und ich sollte mir nicht immer so den kopf zerbrechen!