Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
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- Helenchen
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Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Hallo
Unsere zweite Tochter ist jetzt 7Wochen alt und eigentlich klappt alles ganz gut aber ein paar Sachen verunsichern mich weil ich sie von meiner großen Tochter so anders kenne
1,. Wundert mich dass sie so selten trinkt . Sie würde sich alleine tagsüber höchstens alle 3 bis vier Stunden melden und auch nachts kommen wir höchstens auf zwei Stillmahlzeiten . Tagsüber ist sie schläfrig und verpennt häufig fast den ganzen Tag . Ist sie wach, ist sie tagsüber ein entspanntes Baby, abends kommt pünktlich immer zur gleichen Zeit eine Schreistunde die manchmal auch 2std anhält .
Wir wechseln nur ca 4x am Tag die Windel , Stuhlgang hat sie maximal ein mal pro Tag, kann aber auch mal einen Tag nicht sein .
Eine Stillmahlzeit dauert nur 5 bis 10 min , nuckeln will sie selten (wenn sie noch mehr Hunger hat dockt sie sofort ab und meckert weil es anstrengend wird) und nimmt am Tag auch nur eine Brust. Erst zum Abend verlangt sie mal beide Seiten und dann haben wir auch regelmäßig das Problem sie richtig satt zu bekommen .
Ich pumpe jeden zweiten Abend ab und mein Mann übernimmt Schreistunde und ins Bett bringen weil die genau mit in die Zubettgehzeit der Großen fällt und die ziemlich Mama Entzug hat . Flasche wird gut genommen (und ändert nix am Schreien) einen Schnuller bieten wir nur selten an und wird eigentlich auch nicht von ihr genommen.
Dabei habe ich eigentlich das Gefühl dass sie gut gedeiht .
Anfangs hat sie rasant zugenommen, unser Stillstart war aber auch etwas erschwert . Wegen einer hochdosierten Cortisoneinnahme meinerseits während der Schwangerschaft hatte sie nach der Geburt starke Probleme den Blutzucker zu halten und wurde die ersten Tage alle zwei Stunden geweckt und bis Oberkante zugefüttert (gebechert). Mir wurde gesagt ich solle lieber pumpen statt stillen damit sie ausreichend pre trinkt da habe mich von Anfang an drüber hinweg gesetzt und sie immer erst angelegt bevor ich sie zum Zufüttern gebracht habe, da ich Angst hatte dass es sonst schwierig wird mit Stillen .
Nach weniger als einer Woche hatte sie so ihr Geburtsgewicht überschritten (3600) und sah entsprechend proper aus . Auch bei der u3 war sie gewichtsmäßig gut dabei. In den letzten drei Wochen ist sie deutlich gewachsen und sieht lange nicht mehr so speckig aus wie anfangs aber sonst wohlgenährt und gesund . Gewogen wurde sie nicht mehr .
Muss ich mir sorgen machen dass sie zu wenig trinkt ? Auch mein Gefühl sie abends Nicht richtig satt zu bekommen ärgert mich weil ich oft denke dass sie einfach tagsüber nicht genug saugt um die Milchbildung in Gang zu halten .
2. Problem: ich kriege sie nur schwer gut angelegt . Die unterlippe stülpt sie gut raus aber oben rollt sie die ein . Das merke ich auch durchaus dass es unangenehm ist . Wunde brustwarzen habe ich gott sei dank nicht . Dazu dockt sie permanent ab, trinkt drei schlucke, hustet, verschluckt sich, geht wieder dran. Das macht es für mich auch schwer sie da zu korrigieren.
Erschwerend kommt hinzu dass sie schon seit wochen (große Schwester sei Dank) erkältet ist und nicht immer optimal Luft bekommt. Dazu habe ich auch stillend recht wenig Brust und kaum Brustwarze , allerdings hatte ich bei meiner ersten Tochter deswegen nie Probleme die ist immer super an die Brust gegangen.
Gibt es da noch Tipps wie ich sie besser anlegen kann?
Hoffe mein Text ist jetzt nicht zu lang geworden und vielleicht mache ich mir ja auch unnötige Gedanken.
Liebe grüße
Lena
Unsere zweite Tochter ist jetzt 7Wochen alt und eigentlich klappt alles ganz gut aber ein paar Sachen verunsichern mich weil ich sie von meiner großen Tochter so anders kenne
1,. Wundert mich dass sie so selten trinkt . Sie würde sich alleine tagsüber höchstens alle 3 bis vier Stunden melden und auch nachts kommen wir höchstens auf zwei Stillmahlzeiten . Tagsüber ist sie schläfrig und verpennt häufig fast den ganzen Tag . Ist sie wach, ist sie tagsüber ein entspanntes Baby, abends kommt pünktlich immer zur gleichen Zeit eine Schreistunde die manchmal auch 2std anhält .
Wir wechseln nur ca 4x am Tag die Windel , Stuhlgang hat sie maximal ein mal pro Tag, kann aber auch mal einen Tag nicht sein .
Eine Stillmahlzeit dauert nur 5 bis 10 min , nuckeln will sie selten (wenn sie noch mehr Hunger hat dockt sie sofort ab und meckert weil es anstrengend wird) und nimmt am Tag auch nur eine Brust. Erst zum Abend verlangt sie mal beide Seiten und dann haben wir auch regelmäßig das Problem sie richtig satt zu bekommen .
Ich pumpe jeden zweiten Abend ab und mein Mann übernimmt Schreistunde und ins Bett bringen weil die genau mit in die Zubettgehzeit der Großen fällt und die ziemlich Mama Entzug hat . Flasche wird gut genommen (und ändert nix am Schreien) einen Schnuller bieten wir nur selten an und wird eigentlich auch nicht von ihr genommen.
Dabei habe ich eigentlich das Gefühl dass sie gut gedeiht .
Anfangs hat sie rasant zugenommen, unser Stillstart war aber auch etwas erschwert . Wegen einer hochdosierten Cortisoneinnahme meinerseits während der Schwangerschaft hatte sie nach der Geburt starke Probleme den Blutzucker zu halten und wurde die ersten Tage alle zwei Stunden geweckt und bis Oberkante zugefüttert (gebechert). Mir wurde gesagt ich solle lieber pumpen statt stillen damit sie ausreichend pre trinkt da habe mich von Anfang an drüber hinweg gesetzt und sie immer erst angelegt bevor ich sie zum Zufüttern gebracht habe, da ich Angst hatte dass es sonst schwierig wird mit Stillen .
Nach weniger als einer Woche hatte sie so ihr Geburtsgewicht überschritten (3600) und sah entsprechend proper aus . Auch bei der u3 war sie gewichtsmäßig gut dabei. In den letzten drei Wochen ist sie deutlich gewachsen und sieht lange nicht mehr so speckig aus wie anfangs aber sonst wohlgenährt und gesund . Gewogen wurde sie nicht mehr .
Muss ich mir sorgen machen dass sie zu wenig trinkt ? Auch mein Gefühl sie abends Nicht richtig satt zu bekommen ärgert mich weil ich oft denke dass sie einfach tagsüber nicht genug saugt um die Milchbildung in Gang zu halten .
2. Problem: ich kriege sie nur schwer gut angelegt . Die unterlippe stülpt sie gut raus aber oben rollt sie die ein . Das merke ich auch durchaus dass es unangenehm ist . Wunde brustwarzen habe ich gott sei dank nicht . Dazu dockt sie permanent ab, trinkt drei schlucke, hustet, verschluckt sich, geht wieder dran. Das macht es für mich auch schwer sie da zu korrigieren.
Erschwerend kommt hinzu dass sie schon seit wochen (große Schwester sei Dank) erkältet ist und nicht immer optimal Luft bekommt. Dazu habe ich auch stillend recht wenig Brust und kaum Brustwarze , allerdings hatte ich bei meiner ersten Tochter deswegen nie Probleme die ist immer super an die Brust gegangen.
Gibt es da noch Tipps wie ich sie besser anlegen kann?
Hoffe mein Text ist jetzt nicht zu lang geworden und vielleicht mache ich mir ja auch unnötige Gedanken.
Liebe grüße
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mit den Mädels an der Hand (2012/2015)und dem Bärchen auf dem Arm (7/2017)
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- deidamaus
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Ich habe deinen Beitrag mal ins Stillforum verschoben. Ein Stillmod meldet sich bald bei dir.
Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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Zööö
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Alles gute zu der kleinen!
Von einer Bekannten die kleine hat von Geburt an nachts durchgeschlafen und tagsüber auch nicht häufiger getrunken als deine kleine!
Abends hatten wir anfangs auch mehrere Stunden geschrei, bei uns war es bauchweh. Hat deine kleine vll Bauchweh?
Bietest du ihr Milch an ohne, dass sie einfordert? Wenn ich mal einen Tag das Gefühl habe,dass die kleine wenig trinkt, biete ich ihr öfter an, was dann aber meist verweigert wird, das deute ich dann einfach so,dass sie wirklich nicht mehr braucht, ansonsten meldet sie sich ja auch selbst
Morgen meldet sich aber sicher jemand, der mehr Ahnung hat, da ich gerade nicht schlafen kann, hab ich mir gedacht ich geb schonmal meinen Senf dazu
Von einer Bekannten die kleine hat von Geburt an nachts durchgeschlafen und tagsüber auch nicht häufiger getrunken als deine kleine!
Abends hatten wir anfangs auch mehrere Stunden geschrei, bei uns war es bauchweh. Hat deine kleine vll Bauchweh?
Bietest du ihr Milch an ohne, dass sie einfordert? Wenn ich mal einen Tag das Gefühl habe,dass die kleine wenig trinkt, biete ich ihr öfter an, was dann aber meist verweigert wird, das deute ich dann einfach so,dass sie wirklich nicht mehr braucht, ansonsten meldet sie sich ja auch selbst
Morgen meldet sich aber sicher jemand, der mehr Ahnung hat, da ich gerade nicht schlafen kann, hab ich mir gedacht ich geb schonmal meinen Senf dazu
Viele Grüße
ich und
Großer Wurm *November 2014 und Würmchen *November 2016 und Würmli Juni 2019
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- Helenchen
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Hallo, vielen dank. ich dachte ich hätte im Stillforum geschrieben...
zööö,nein ich denke nicht dass sie Bauchweh hat, es ist einfach ihre Art abends runter zu kommen. Das darf sie und wir begleiten sie dabei gern. ich habe auch noch nie von bauchweh gehört dass immer exakt um die gleiche Uhrzeit auftritt
wahrscheinlich würde ich mir auch keinen Kopf machen wenn ich nicht das Gefühl hätte sie ist insgesamt zarter geworden. Das ist dummerweise nur subjektiv weil wir sie ja seit der U3 nicht mehr gewogen haben und eigentlich wiege ich auch nur total ungern weil ich immer bisher fand ein Kind das gesund aussieht braucht das nicht. Eine ausreichend genaue Waage haben wir auch nicht zuhause.
Mir kommen einfach max 6-8 Stillmahlzeiten recht wenig vor. Vielleicht muss ich mich aber auch einfach nur umgewöhnen da meine Große Tochter locker doppelt so oft an der Brust war. Ein kleiner power-Trinker war sie allerdings auch, dh nach 5 Minuten war alles erledigt.
Ich versuche sie nach allerspätestens vier Stunden zu wecken damit sie trinkt. Aber während die Große immer wenigstens einen "Anstandsschluck" genommen hat wenn sie was angeboten bekommen hat, trinkt die Kleine wirklich nur wenn sie Durst hat. Nachts wird sie alle 2 Stunden wach - aber meist will sie dann nur raus aus dem Beistellbett und näher an mich ran - in dem Moment wo ich sie an meinen Körper gezogen habe ist sie oft schon wieder eingeschlafen und ich kann die Brust wieder einpacken
zööö,nein ich denke nicht dass sie Bauchweh hat, es ist einfach ihre Art abends runter zu kommen. Das darf sie und wir begleiten sie dabei gern. ich habe auch noch nie von bauchweh gehört dass immer exakt um die gleiche Uhrzeit auftritt
wahrscheinlich würde ich mir auch keinen Kopf machen wenn ich nicht das Gefühl hätte sie ist insgesamt zarter geworden. Das ist dummerweise nur subjektiv weil wir sie ja seit der U3 nicht mehr gewogen haben und eigentlich wiege ich auch nur total ungern weil ich immer bisher fand ein Kind das gesund aussieht braucht das nicht. Eine ausreichend genaue Waage haben wir auch nicht zuhause.
Mir kommen einfach max 6-8 Stillmahlzeiten recht wenig vor. Vielleicht muss ich mich aber auch einfach nur umgewöhnen da meine Große Tochter locker doppelt so oft an der Brust war. Ein kleiner power-Trinker war sie allerdings auch, dh nach 5 Minuten war alles erledigt.
Ich versuche sie nach allerspätestens vier Stunden zu wecken damit sie trinkt. Aber während die Große immer wenigstens einen "Anstandsschluck" genommen hat wenn sie was angeboten bekommen hat, trinkt die Kleine wirklich nur wenn sie Durst hat. Nachts wird sie alle 2 Stunden wach - aber meist will sie dann nur raus aus dem Beistellbett und näher an mich ran - in dem Moment wo ich sie an meinen Körper gezogen habe ist sie oft schon wieder eingeschlafen und ich kann die Brust wieder einpacken
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- deidamaus
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Ich melde mich heute abend, meine Jungs sind heute beide schon um fünf aufgestanden und schreien nur noch....
LG
deidamaus
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deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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- deidamaus
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Hallo Helenchen,
so, jetzt fange ich mal mit einer Antwort an.
Zu deinem "1. Problem". Um zu beurteilen, ob dein Kind mit den wenigen Mahlzeiten gut gedeiht, führt leider kein Weg am Wiegen vorbei. Sinnvoll ist es in so einem Fall über circa zwei Wochen täglich auf einer geeichten Babywaage unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Nähere Infos findest du in dem Link Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Die meisten Babys und Mütter brauchen 8-12 Mahlzeiten um an genug Milch zu kommen und um genug Milch zu produzieren. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, hier sollte aber genau aufs Gewicht geschaut werden. Zusätzlich solltest du die Anzahl der Stillmahlzeiten pro Tag, sowie die Anzahl an Pipi- und Kakawindeln notieren. Dann kann ich dir genau sagen, ob dein Baby mit wenigen Stillmahlzeiten trotzdem gut gedeiht.
Wieviel Windeln braucht dein Baby denn am Tag?
Kannst du alle bisherigen Gewichtswerte, die du hast, mit Klardatum und Waage (Hebamme, Kia) hier posten? Dann kann ich mir schon mal ein Bild machen.
Wie verhält sie sich denn ansonsten? Ist sie tagsüber eher zufrieden? Wie lange und wie viel schläft sie denn?
Außerdem solltest du bzw. dein Mann euer Baby nur stillfreundlich füttern, da Flaschengabe die Stilltechnik deines Babys deutlich verschlechtern kann, was dann auch zu dem Trinkverhalten deines Babys unter Punkt 2. führen kann.
Wie alt ist denn das Geschwisterkind?
Dann zupf ihr die Oberlippe ruhig vorsichtig raus. Macht sie den Mund weit auf? Eventuell spielt hier die Flaschengabe mit rein und führt zu einer Verschlechterung der Stilltechnik.
Liebe Grüße
deidamaus
PS: Du hattest im Fachfragen-Unterforum gepostet.
so, jetzt fange ich mal mit einer Antwort an.
Zu deinem "1. Problem". Um zu beurteilen, ob dein Kind mit den wenigen Mahlzeiten gut gedeiht, führt leider kein Weg am Wiegen vorbei. Sinnvoll ist es in so einem Fall über circa zwei Wochen täglich auf einer geeichten Babywaage unter gleichen Bedingungen zu wiegen. Nähere Infos findest du in dem Link Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle. Die meisten Babys und Mütter brauchen 8-12 Mahlzeiten um an genug Milch zu kommen und um genug Milch zu produzieren. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, hier sollte aber genau aufs Gewicht geschaut werden. Zusätzlich solltest du die Anzahl der Stillmahlzeiten pro Tag, sowie die Anzahl an Pipi- und Kakawindeln notieren. Dann kann ich dir genau sagen, ob dein Baby mit wenigen Stillmahlzeiten trotzdem gut gedeiht.
Wieviel Windeln braucht dein Baby denn am Tag?
Kannst du alle bisherigen Gewichtswerte, die du hast, mit Klardatum und Waage (Hebamme, Kia) hier posten? Dann kann ich mir schon mal ein Bild machen.
Wie verhält sie sich denn ansonsten? Ist sie tagsüber eher zufrieden? Wie lange und wie viel schläft sie denn?
Außerdem solltest du bzw. dein Mann euer Baby nur stillfreundlich füttern, da Flaschengabe die Stilltechnik deines Babys deutlich verschlechtern kann, was dann auch zu dem Trinkverhalten deines Babys unter Punkt 2. führen kann.
Wie alt ist denn das Geschwisterkind?
Das kann sein, muss aber nicht. Wenn wir eine Weile täglich wiegen, finden wir raus, ob dein Kind im Moment genug Milch bekommt.Auch mein Gefühl sie abends Nicht richtig satt zu bekommen ärgert mich weil ich oft denke dass sie einfach tagsüber nicht genug saugt um die Milchbildung in Gang zu halten .
.2. Problem: ich kriege sie nur schwer gut angelegt . Die unterlippe stülpt sie gut raus aber oben rollt sie die ein . Das merke ich auch durchaus dass es unangenehm ist
Dann zupf ihr die Oberlippe ruhig vorsichtig raus. Macht sie den Mund weit auf? Eventuell spielt hier die Flaschengabe mit rein und führt zu einer Verschlechterung der Stilltechnik.
Das deine Brustwarzen heil sind, ist schon mal sehr gut. Ursache dafür könnte eventuell ein zu starker MSR sein oder zu viel Milch, so dass dein Baby mit dem Milchfluss nicht klar kommt. In welcher Position stillst du denn? Wiegehaltung? Probiere mal, dein Baby aufrecht zu stillen, eventuell hilft dies schon weiter.Wunde brustwarzen habe ich gott sei dank nicht . Dazu dockt sie permanent ab, trinkt drei schlucke, hustet, verschluckt sich, geht wieder dran. Das macht es für mich auch schwer sie da zu korrigieren.
Kleine Brüste oder/und wenig Brustwarze verursacht normalerweise keine Probleme, wenn künstliche Sauger konsequent gemieden werden. Hast du mal versucht ihr mit Nasentropfen (Kochsalzlösung) die Nase frei zu bekommen?Erschwerend kommt hinzu dass sie schon seit wochen (große Schwester sei Dank) erkältet ist und nicht immer optimal Luft bekommt. Dazu habe ich auch stillend recht wenig Brust und kaum Brustwarze , allerdings hatte ich bei meiner ersten Tochter deswegen nie Probleme die ist immer super an die Brust gegangen.
Liebe Grüße
deidamaus
PS: Du hattest im Fachfragen-Unterforum gepostet.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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- Helenchen
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Jetzt hat es mich richtig erwischt und ich liege grippig mit krankem Baby im Bett . Wollte nur schon mal schnell danke sagen und ich melde mich später in Ruhe
mit den Mädels an der Hand (2012/2015)und dem Bärchen auf dem Arm (7/2017)
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koalina
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
GUTE BESSERUNG!!! 
--.-'-;@
mit Krümel (*15) und Krümelchen (*17)
Unsere kleinen Wunder... kamen überraschend und haben unser Leben mehr bereichert als man es in Worte fassen kann.
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- deidamaus
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Gute Besserung auch von mir. Melde dich einfach, wenn du wieder gesund bist.
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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- Kleeblattmama
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Re: Trinkt sie zu selten ? Und anlegeschwierigkeiten
Gute Besserung!
Hier wirst du wirklich exzellent beraten und es ist gut, dass ihr zusammen auf das schaut, was dich verunsichert.
Ich möchte nur kurz schreiben, dass es wirklich auch Ausnahmen gibt. Meine Jüngste hatte von Anfang an sehr lange Stillpausen, war immer schnell fertig, hatte selten Stuhlgang und hat sehr viel Milch (gefühlt alles) wieder ausgespuckt. Trotzdem hat sie immer gut zugenommen und ist wunderbar gewachsen. Es ist ja auch normal, dass Babies nach einem Längenwachstumsschub erstmal nicht mehr so speckig sind.
Geschrei hatten wir abends auch regelmäßig und viel, das war ziemlich eindeutig Überreizung. Als 4. Kind musste sie oft im wirbeligen Familienalltag mit und hat leider nicht immer die Rücksicht bekommen, die so ein kleines Baby gebraucht hätte.....
Alles Gute für euch!
Liebe Grüße
die Kleeblattmama
Hier wirst du wirklich exzellent beraten und es ist gut, dass ihr zusammen auf das schaut, was dich verunsichert.
Ich möchte nur kurz schreiben, dass es wirklich auch Ausnahmen gibt. Meine Jüngste hatte von Anfang an sehr lange Stillpausen, war immer schnell fertig, hatte selten Stuhlgang und hat sehr viel Milch (gefühlt alles) wieder ausgespuckt. Trotzdem hat sie immer gut zugenommen und ist wunderbar gewachsen. Es ist ja auch normal, dass Babies nach einem Längenwachstumsschub erstmal nicht mehr so speckig sind.
Geschrei hatten wir abends auch regelmäßig und viel, das war ziemlich eindeutig Überreizung. Als 4. Kind musste sie oft im wirbeligen Familienalltag mit und hat leider nicht immer die Rücksicht bekommen, die so ein kleines Baby gebraucht hätte.....
Alles Gute für euch!
Liebe Grüße
die Kleeblattmama
Mama mit ihrem Glückskleeblatt 9/02, 8/04, 5/07 und 2/11
Wenn deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln. Wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.
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