27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
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Beschwerbär
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27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Ich will nicht mehr stillen.... vorallem weil ich mir tandem stillen gar nicht vorstellen kann und es auch immer schmerzhafter und unbequemer wird. Ausserdem ist meine tochter nicht bereit ohne bw im mund ein zu schlafen...alle 2-3 h muss ich her halten. Ich schlafe selber im moment so schlecht ein und durch da ist es wirklich eine zusätzliche Belastung.
Erklären und reden nützt irgendwie nichts und mein mann ist sehr oft (1-2x pro monat) sehr lange (zum teil bis zu 2 Wochen) beruflich weg sodass ich das alleine hin bekommen muss.
Ich suche einen guten weg - gordon liegt mir irgendwie nicht und schreien lassen kann ich sie nicht....es MUSS doch irgendeinen sinnvollen Weg geben....bin gerade sehr traurig und unzufrieden weil ich es nicht schaffe....(ironie)meine tochter unterstützt mich natürlich 0,0(ironie aus) sie kann natürlich nicht nachvollziehen warum die mama plötzlich nicht mehr immer stillen mag...
Achso....milch war zwischendurch weg, jetzt kommt tropfenweise vormilch - das juckt sie alles nicht - sie will juckeln...schnuller nimmt sie nicht und flasche (egal welcher inhalt) wird wütend abgelehnt (ausser sie hat durst)
Ich weiss nicht wer mir helfen kann - hebi meinte nur senf auf die bw schmieren.... das gefällt mir aber irgendwie gar nicht...
Jetzt hoffe ich hier ein wenig hilfe zu bekommen....
Erklären und reden nützt irgendwie nichts und mein mann ist sehr oft (1-2x pro monat) sehr lange (zum teil bis zu 2 Wochen) beruflich weg sodass ich das alleine hin bekommen muss.
Ich suche einen guten weg - gordon liegt mir irgendwie nicht und schreien lassen kann ich sie nicht....es MUSS doch irgendeinen sinnvollen Weg geben....bin gerade sehr traurig und unzufrieden weil ich es nicht schaffe....(ironie)meine tochter unterstützt mich natürlich 0,0(ironie aus) sie kann natürlich nicht nachvollziehen warum die mama plötzlich nicht mehr immer stillen mag...
Achso....milch war zwischendurch weg, jetzt kommt tropfenweise vormilch - das juckt sie alles nicht - sie will juckeln...schnuller nimmt sie nicht und flasche (egal welcher inhalt) wird wütend abgelehnt (ausser sie hat durst)
Ich weiss nicht wer mir helfen kann - hebi meinte nur senf auf die bw schmieren.... das gefällt mir aber irgendwie gar nicht...
Jetzt hoffe ich hier ein wenig hilfe zu bekommen....
Mit Beschwerbärin geboren am 03/2013
Und Lausemädel geboren am 06/2015
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Motte
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
"hebi meinte nur senf auf die bw schmieren.... "
Was ist denn das für ein gruseliger Tipp?!?
Ich hoffe ,dass du hier schnell Hilfe hekommst. Das belastet bestimmt sehr. Was stört dich an der Gordon Methode?
Was ist denn das für ein gruseliger Tipp?!?
Ich hoffe ,dass du hier schnell Hilfe hekommst. Das belastet bestimmt sehr. Was stört dich an der Gordon Methode?
1.Sohn April 2014
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Beschwerbär
- alter SuT-Hase
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Ich versuche jetzt abends das einschlafen ohne nuckeln.... klappt ganz gut 10 min in etwa hat sie geweint vorgestern und gestern sogar eher weniger.... dafür hat sie bis vier bzw. Sechs geschlafen und ich habe das gefühl sie schläft auch nachts eher wieder selbständig ein.
Morgens ab 5-6 daef sie dann nuckeln... da war sie aber jetzt die letzten beiden tage sehr schnell abdockbar und hat weiter geschlafen.
Zum mittagschlaf und eben morgens darf sie vorerst noch nuckeln (vielleicht hört das auch bald auf wenn ich nicht anbiete...*hoffen*)... das bekomme ich eventuell unter - aber zwei kinder nachts stillen schaffe ich nicht.
Gordon hatte ich schon versucht und bin irgendwie dran gescheitert - entweder ich habe es falsch angefangen oder nicht richtig verstanden.
Da sollen die kinder ja geschlafen haben und dann d7rfen sie wieder trinken... mit der zeit müsste sich das dann reduzieren.... hat bei uns eher dazu geführt, dass sie eben nur kurz geschlafen hat und öfters aufgewacht ist. Den nächsten schrritt mitder pause haben wir gar nicht geschafft - ich war nachts immer so genervt vom weinen dass ich doch wieder angedockt habe ...
Morgens ab 5-6 daef sie dann nuckeln... da war sie aber jetzt die letzten beiden tage sehr schnell abdockbar und hat weiter geschlafen.
Zum mittagschlaf und eben morgens darf sie vorerst noch nuckeln (vielleicht hört das auch bald auf wenn ich nicht anbiete...*hoffen*)... das bekomme ich eventuell unter - aber zwei kinder nachts stillen schaffe ich nicht.
Gordon hatte ich schon versucht und bin irgendwie dran gescheitert - entweder ich habe es falsch angefangen oder nicht richtig verstanden.
Da sollen die kinder ja geschlafen haben und dann d7rfen sie wieder trinken... mit der zeit müsste sich das dann reduzieren.... hat bei uns eher dazu geführt, dass sie eben nur kurz geschlafen hat und öfters aufgewacht ist. Den nächsten schrritt mitder pause haben wir gar nicht geschafft - ich war nachts immer so genervt vom weinen dass ich doch wieder angedockt habe ...
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Beschwerbär
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Vielen lieben dank auf jeden fall für deine antwort... ich weiss dass abstillenhier nicht so gern gesehen ist und evtl. Kann ich ja doch mit dem nuckeln beim mittagschlaf einen gangbaren kompromiss schaffen...
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Lösche Benutzer 2872
Re: AW: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Ich glaube es gibt einfach nicht immer einen Weg ohne Tränen und Wut. Auch wenn wir es uns anders wünschen ist es doch normal das Kinder wütend und traurig reagieren wenn ihnen etwas verweigert wird was sie gerne mögen. Da hilft dann einfach nur geduldig und liebevoll zu begleiten.
Ich finde es auf jeden Fall in Ordnung abzustillen, wenn man selber nicht mehr möchte oder kann.
Ich finde es auf jeden Fall in Ordnung abzustillen, wenn man selber nicht mehr möchte oder kann.
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Beschwerbär
- alter SuT-Hase
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Ja heggs du hast total recht - jetzt muss ich da irgendwie durch....ich hoffe einfach die tränen halten sich in grenzen - bin da sonst so schnell so nachgiebig und das hilft in dem fall niemandem... aber den mittagschlaf können wir ja noch bissle bei behalten und dann ggf. Am ende streichen. Ich glaub sie versteht es ganz gut und kann sich einfachnicht äussern... sie meinte gestern warten - gleich baby - dann milch trinken...
Wie auch immer ich das jetzt interpretieren soll... irgendein verständnis scheint da zu sein.
Immerhin der zweite abend ist geschafft. Heute ist fest, da wird es bestimmt spät = müde vielleicht geht es da noch besser *hoffen* und morgen abend ist der papa nicht da, da graut es mir davor... aber mit vertrösten auf morgens ging bisher ganz gut...
Ab sonntag ist der papa dann 1 woche weg - dann wird es spannend - bis dahin hoffe ich das es gut klappt - weil trotz allem ist er eine kleine Stütze. (Wenn er da ist)
Wie auch immer ich das jetzt interpretieren soll... irgendein verständnis scheint da zu sein.
Immerhin der zweite abend ist geschafft. Heute ist fest, da wird es bestimmt spät = müde vielleicht geht es da noch besser *hoffen* und morgen abend ist der papa nicht da, da graut es mir davor... aber mit vertrösten auf morgens ging bisher ganz gut...
Ab sonntag ist der papa dann 1 woche weg - dann wird es spannend - bis dahin hoffe ich das es gut klappt - weil trotz allem ist er eine kleine Stütze. (Wenn er da ist)
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Lösche Benutzer 19296
Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Ich bin auch schwanger (jetzt 20. Woche) und habe zu Beginn der Schwangerschaft meinen Sohn noch gestillt. Es war zwar anstrengend, ich hatte das Gefühl die Milch ist ein wenig zurückgegangen und er hat die Stillfrequenz besonders Nachts wieder extrem hoch gesetzt. Wir haben zu diesem Zeitpunkt Mittags einschlafgestillt, abends ebenfalls und eben nachts nach Bedarf. Wenn der Papa ihn ins Bett gebracht hat, ging es auch ohne, allerdings musste ich beim nächsten Mal stillen. Ich wollte erst mal so weitermachen und schauen wie es sich entwickelt und hatte die Hoffnung, das er sich im Verlauf der Schwangerschaft selber abstillt, da ich mir Tandemstillen auch nicht recht vorstellen konnte.
In der 13. Woche habe ich schwallartig frisch geblutet und dachte schon an die nächste Fehlgeburt, war aber nicht so, dem Bauchzwerg ging es gut. Ich war allerdings körperlich und seelisch so fertig an diesem Abend, das ich auf gar keinen Fall stillen wollte und hab mit meinem Mann abgesprochen, das er die Nacht übernehmen muss. Mein Sohn war mehrfach wach, hat auch geweint, ließ sich aber durch den Papa beruhigen, die Zeiten wurden mit jedem Mal kürzer bis er wieder einschlief. Darauf hin haben wir beschlossen die kommenden Nächte weiter ohne Stillen zu versuchen. Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt 18 Monate alt und nach ca. Einer Woche war das stillen kein Thema mehr, auch sein Schlafverhalten ist deutlich besser geworden.
Wir hatten sicherlich riesiges Glück, das es so problemlos mit dem Abstillen geklappt hat, aber ich glaube nach der jetzt gemachten Erfahrung auch, das es einfacher ist, wenn man voll dahinter steht, das jetzt der Zeitpunkt zum Abstillen gekommen ist. Das ist zwar sicherlich das Patentrezept, aber ich denke es macht die Sache leichter.
Und nochetwas: ich habe mir gesagt 18 Monate zu stillen waren eine tolle, gute Zeit und ich habe meinem Sohn dadurch ganz viel geben können, aber jetzt kann und will ich es nicht mehr und das ist auch ok. Ein Kind in diesem Alter wird keinerlei Schäden davon tragen, wenn es dann abgestillt wird - also bloß kein schlechtes Gewissen machen.
Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter und du findest eine gute Lösung für euch beide
Liebe Grüße
In der 13. Woche habe ich schwallartig frisch geblutet und dachte schon an die nächste Fehlgeburt, war aber nicht so, dem Bauchzwerg ging es gut. Ich war allerdings körperlich und seelisch so fertig an diesem Abend, das ich auf gar keinen Fall stillen wollte und hab mit meinem Mann abgesprochen, das er die Nacht übernehmen muss. Mein Sohn war mehrfach wach, hat auch geweint, ließ sich aber durch den Papa beruhigen, die Zeiten wurden mit jedem Mal kürzer bis er wieder einschlief. Darauf hin haben wir beschlossen die kommenden Nächte weiter ohne Stillen zu versuchen. Mein Sohn war zu diesem Zeitpunkt 18 Monate alt und nach ca. Einer Woche war das stillen kein Thema mehr, auch sein Schlafverhalten ist deutlich besser geworden.
Wir hatten sicherlich riesiges Glück, das es so problemlos mit dem Abstillen geklappt hat, aber ich glaube nach der jetzt gemachten Erfahrung auch, das es einfacher ist, wenn man voll dahinter steht, das jetzt der Zeitpunkt zum Abstillen gekommen ist. Das ist zwar sicherlich das Patentrezept, aber ich denke es macht die Sache leichter.
Und nochetwas: ich habe mir gesagt 18 Monate zu stillen waren eine tolle, gute Zeit und ich habe meinem Sohn dadurch ganz viel geben können, aber jetzt kann und will ich es nicht mehr und das ist auch ok. Ein Kind in diesem Alter wird keinerlei Schäden davon tragen, wenn es dann abgestillt wird - also bloß kein schlechtes Gewissen machen.
Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter und du findest eine gute Lösung für euch beide
Liebe Grüße
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Beschwerbär
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Heute nacht wird die erste nacht allein (ohne papa) mal sehen. Habe bisher immer als regel gehabt wenn papa im geschäft ist gab es noch bissle kuschelstillen zum aufwachen / nacht verlängern...sonst würde sie obwohl erst um 23:00 eingeschlafen um sechs wieder aufstehen!!!
Mit einmal kuschelstillen schläft sie dann bis acht - abends und nachts stillen wir nicht mehr.
Wenn das angekommen ist kann ich eventuell noch morgens streichen - mittagschlaf hat sie heute ausgelassen und damit auch das stillen.... ich hoffe es verliert sich wirklich recht zügig.... vom 3.-12. April sind wir auch im urlaub - vielleicht klappt es da vollends... ich glaub das problem ist echt bissle mein schlechtes gewissen, obwohl man das ja bei einer zweijährigen nicht mehr haben muss - oder doch??
Mit einmal kuschelstillen schläft sie dann bis acht - abends und nachts stillen wir nicht mehr.
Wenn das angekommen ist kann ich eventuell noch morgens streichen - mittagschlaf hat sie heute ausgelassen und damit auch das stillen.... ich hoffe es verliert sich wirklich recht zügig.... vom 3.-12. April sind wir auch im urlaub - vielleicht klappt es da vollends... ich glaub das problem ist echt bissle mein schlechtes gewissen, obwohl man das ja bei einer zweijährigen nicht mehr haben muss - oder doch??
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Motte
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Also ganz ehrlich, ich finde da hat ein schlechtes Gewissen gar nix zu suchen. Es heißt ja nicht umsonst Stillbeziehung. Und ne Beziehung geht von zwei Seiten aus. Und muss für beide passen. Und grad mit zwei Jahren hat stillen ja nicht primär eine Ernährungsfunktion, sondern eher ein Mamatanken. Und was gibt es dem Kind , wenn es ein Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit hat, wenn es dann auf eine genervte und "gezwungene" Mutter trifft. Ich denke, es gibt da beiden viel mehr wenn die Mutter sich wohlfühlt und mit dem Kind kuschelt und schmust und die Gefühle ernst meint.
So das ist meine Meinung dazu. Klar muss es jeder für sich entscheiden. Aber auch nur für sich und seine kleine Familie. Egal was das Umfeld denkt.
So das ist meine Meinung dazu. Klar muss es jeder für sich entscheiden. Aber auch nur für sich und seine kleine Familie. Egal was das Umfeld denkt.
1.Sohn April 2014
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Melody17
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Re: 27.ssw und 24 monate altes Kind abstillen
Hallo,
ich bin in einer ganz ähnlichen Situation (21. SSW und 29 Monate alte, stillende Tochter). Mir tat das Stillen von Beginn der Schwangerschaft an sehr weh. Das hat glücklicherweise seit einigen Wochen sehr nachgelassen, dafür traten dann negative Gefühle beim Stillen auf. Mich nervt es derzeit einfach nur noch und ich mag nicht mehr wirklich. Ich hatte mir mich eigentlich tandemstillend vorgestellt und bin nun enttäuscht, dass es vielleicht nicht so kommen wird. Habe das Stillen mittlerweile sehr heruntergefahren und nach Ostern möchte ich komplett nachts abstillen, da ich nicht 2 Kinder während der Nacht stillen möchte. Ich bin einerseits traurig, weil meine Tochter noch so gerne zum Schlafen und Aufwachen stillt und ich es ihr gerne geben möchte, andererseits fühle ich mich einfach nicht mehr wohl beim Stillen und verkrampfe. Mein Kompromiss ist derzeit, sie immer nur kurz zu stillen. Das hat sie glücklicherweise sehr gut und ohne Tränen akzeptiert. Ich entschuldige mich und sage, dass mir die Brust sehr weh tut, wenn sie trinkt. Abends und nachts schläft sie recht gut auch nach nur kurzem Trinken von selbst ein. Seit etwa 2-3 Monaten hat sich auch ihr Schlafrhythmus (endlich) so sehr zum Positiven gewendet und sie wird derzeit tatsächlich (ich hätte es nicht für möglich gehalten) nur einmal oder gar nicht wach.
Als sie 18 Monate alt war, habe ich sie schon einmal nach Gordon nachts abgestillt. Da ist sie allerdings noch alle 2-3 Stunden wach geworden und brauchte dann ohne Brust meistens 1-2 Stunden, um wieder einzuschlafen. Das war echt hart und im Sommerurlaub hab ich dann doch wieder angefangen nachts nach Bedarf zu stillen. Wir waren zelten und da war es nicht so toll, als sie dann nachts nach der Brust geweint hat. Habe in dem Urlaub außerdem das Buch "Wir stillen noch" gelesen, was mir auch wieder Mut gemacht hat. Bin sehr froh, dass ich sie seit dem wieder nach Bedarf gestillt habe und die Schlafphasen wurden auch so länger (das war mein eigentlicher Grund nachts abzustillen, also um ihre Schlafphasen zu vergrößern. Hatte am Anfang tatsächlich für 2-3 Nächte geklappt, dann aber nicht mehr. Die Experten haben wohl doch recht und der Schlaf hat etwas mit Hirnreifung und nicht mit Stillen zu tun
).
Naja, lange Rede kurzer Sinn, mir steht das nächtliche Abstillen bevor und ich hoffe, dass es auch so gut funktioniert wie bisher das Kurzstillen. Zum Mittagsschlaf klappt es übrigens nicht. Da muss ich die Zähne zusammenbeißen und stillen bis sie schläft, außer ich kann auf nen Mittagsschlaf verzichten (im Kindergarten schläft sie übrigens ohne Weiteres ohne Brust mittags ein - echt ärgerlich, dass es bei Mama nicht klappt
).
Eine große Angst, die ich momentan habe ist, dass ich die negativen Stillgefühle auch bei dem Neugeborenen haben werde. Es wäre für mich total schrecklich, da ich meine Tochter bis vor einigen Wochen die allermeiste Zeit ihres Lebens total gerne gestillt habe und ich das mit dem Geschwisterchen auch erleben möchte.
Hat da vielleicht jemand Erfahrung? Gehen diese Gefühle weg, wenn ich das andere Kind dann stille?
Liebe Grüße und alles Gute!
ich bin in einer ganz ähnlichen Situation (21. SSW und 29 Monate alte, stillende Tochter). Mir tat das Stillen von Beginn der Schwangerschaft an sehr weh. Das hat glücklicherweise seit einigen Wochen sehr nachgelassen, dafür traten dann negative Gefühle beim Stillen auf. Mich nervt es derzeit einfach nur noch und ich mag nicht mehr wirklich. Ich hatte mir mich eigentlich tandemstillend vorgestellt und bin nun enttäuscht, dass es vielleicht nicht so kommen wird. Habe das Stillen mittlerweile sehr heruntergefahren und nach Ostern möchte ich komplett nachts abstillen, da ich nicht 2 Kinder während der Nacht stillen möchte. Ich bin einerseits traurig, weil meine Tochter noch so gerne zum Schlafen und Aufwachen stillt und ich es ihr gerne geben möchte, andererseits fühle ich mich einfach nicht mehr wohl beim Stillen und verkrampfe. Mein Kompromiss ist derzeit, sie immer nur kurz zu stillen. Das hat sie glücklicherweise sehr gut und ohne Tränen akzeptiert. Ich entschuldige mich und sage, dass mir die Brust sehr weh tut, wenn sie trinkt. Abends und nachts schläft sie recht gut auch nach nur kurzem Trinken von selbst ein. Seit etwa 2-3 Monaten hat sich auch ihr Schlafrhythmus (endlich) so sehr zum Positiven gewendet und sie wird derzeit tatsächlich (ich hätte es nicht für möglich gehalten) nur einmal oder gar nicht wach.
Als sie 18 Monate alt war, habe ich sie schon einmal nach Gordon nachts abgestillt. Da ist sie allerdings noch alle 2-3 Stunden wach geworden und brauchte dann ohne Brust meistens 1-2 Stunden, um wieder einzuschlafen. Das war echt hart und im Sommerurlaub hab ich dann doch wieder angefangen nachts nach Bedarf zu stillen. Wir waren zelten und da war es nicht so toll, als sie dann nachts nach der Brust geweint hat. Habe in dem Urlaub außerdem das Buch "Wir stillen noch" gelesen, was mir auch wieder Mut gemacht hat. Bin sehr froh, dass ich sie seit dem wieder nach Bedarf gestillt habe und die Schlafphasen wurden auch so länger (das war mein eigentlicher Grund nachts abzustillen, also um ihre Schlafphasen zu vergrößern. Hatte am Anfang tatsächlich für 2-3 Nächte geklappt, dann aber nicht mehr. Die Experten haben wohl doch recht und der Schlaf hat etwas mit Hirnreifung und nicht mit Stillen zu tun
Naja, lange Rede kurzer Sinn, mir steht das nächtliche Abstillen bevor und ich hoffe, dass es auch so gut funktioniert wie bisher das Kurzstillen. Zum Mittagsschlaf klappt es übrigens nicht. Da muss ich die Zähne zusammenbeißen und stillen bis sie schläft, außer ich kann auf nen Mittagsschlaf verzichten (im Kindergarten schläft sie übrigens ohne Weiteres ohne Brust mittags ein - echt ärgerlich, dass es bei Mama nicht klappt
Eine große Angst, die ich momentan habe ist, dass ich die negativen Stillgefühle auch bei dem Neugeborenen haben werde. Es wäre für mich total schrecklich, da ich meine Tochter bis vor einigen Wochen die allermeiste Zeit ihres Lebens total gerne gestillt habe und ich das mit dem Geschwisterchen auch erleben möchte.
Hat da vielleicht jemand Erfahrung? Gehen diese Gefühle weg, wenn ich das andere Kind dann stille?
Liebe Grüße und alles Gute!
Schnecke *10/2012