Reicht die Milch für Nachts?

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SunnyFrog
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Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von SunnyFrog »

Hallo da draußen :)
Mausi ist inzwischen beinahe acht Monate und seit Beginn des fünften Monats begeisterte Beikost Esserin.
Ich hab sie seit Geburt voll gestillt. Als wir mit Beikost angefangen haben,hat sich das im Laufe der Zeit von selbst total reduziert. Also nicht von heute auf morgen,sondern langsam und schleichend. Ist ja auch ok, eigentlich. Nachts wird sie noch gestillt. Nur hab ich Sorge,ob sie da auch genug bekommt und satt wird?? Weil die Milch ja deutlich zurück gegangen ist und meine Brüste auch wieder (leider leider) ihre Normalgröse haben.
Nachts kommt sie zwischen 1 und 2 mal. Flasche hat sie noch nie genommen, sie trinkt aus dem Becher.
Aber nachts eine Pre anrühren und aus dem Becher trinken lassen ist wahrscheinlich auch Quatsch wenn sie das nicht kennt??!!?? Ach Mensch... Ich hab so gern gestillt und immer viel zu viel Milch und hach ja diese Milchstaus ständig. .. :)

Na ja vll habt ihr ja eine Idee oder könnt mich zumindest beruhigen :)
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Teazer
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von Teazer »

Hallo Sunny!

Die Größe Deiner Brüste und das Gefühl "leer" sagt nichts über Deine Milchbildung. Es ist normal, dass Kinder immer seltener stillen (zwischendurch kann es auch mal wieder mehr werden ;) ) und darauf ist Dein Körper auch eingestellt.

Deine Maus bekommt sicher nachts Muttermilch. Oder hast Du Hinweise auf fehlende Milch durch Deine Tochter direkt?

Fehlende Milchstaus sind doch echt kein Problem, oder? :D
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SunnyFrog
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von SunnyFrog »

Hallo Teazer
Danke für deine Antwort! !
Da bin ich ja froh das da trotzdem noch "was da zu sein scheint ". Denn leer fühlen sie sich tatsächlich an und halt genau wie vor der SwS. Nein einen direkten Hinweis hab ich nicht. Sie trinkt eine Seite (meist ist das immer links, da scheint wohl doch immer noch mal mehr zu sein...?!?) Und schläft dann weiter.
Ich hab auderdem mein SwS Gewicht sehr schnell wieder verloren, ohne das ich da was gemacht hab - also normal gegessen nur eben nichts blähendes. Jetzt krieg ich dauernd zu hören ich sei viel zu dünn. Aber selbst wenn ich jetzt mehr esse es kommt an Gewicht nichts dazu. Kann das mit dem stillen zusammen hängen? Es macht mich wahnsinnig wenn ich alle meine Hosen nur mit Gürtel tragen kann,weil ein Po quasi nicht vorhanden ist.
Hach.
nido56
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von nido56 »

Ich bin keine Medizinerin, aber das Abnehmproblem hatte ich auch, und da ich auch staendig krank war, hat mir alle Welt erklaert, ich waere von Stillen zo ausgezehrt. Am Ende habe ich es selbst geglaubt (aber trotzdem nicht abgestillt, weil mir das in meinem Geschwaechten Zustand vieeeel zu stressig gewesen waere). Das Immunsystem hat sich nach ca. 1 Jahr wieder halbwegs eingependelt. Das Gewicht ist (zu) niedrig geblieben. Nach zwei Jahren habe ich aus anderen Grunden abgestillt. Das ist jetzt ein gutes Jahr her und ich wiege immernoch weniger als vor der Schwangerschaft, obwohl ich esse wie ein Scheunendrescher.

Irgendwas ist da wohl in der Schwangerschaft mit meinem Stoffwechsel passiert. Irgendwann habe ich aufgegeben und neue Hosen und kleinere BHs gekauft...
nido mit dem Piraten (01/2012)
SunnyFrog
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von SunnyFrog »

Hallo nido
Ich find das einfach furchtbar und es macht mich echt langsam wahnsinnig. Warst du denn beim Arzt deswegen? Ich überlege nämlich mal meinen HA aufzusuchen,ob der vll was weiß oder eine Idee hat. Ansonsten zu meiner FÄ.
Neue Kleidung hab ich auch nach und nach gekauft. Nicht schön wenn die Hose alleine läuft. Grummel.
nido56
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von nido56 »

Ja, der Arzt hat ein allgemeines Blutbild gemacht und die Schilddruesenwerte ueberprueft. War alles OK. Ich habe so den leisen Verdacht, dass trotzdem die Schilddruese vielleicht nicht so ganz 100 % astrein arbeitet, da das bei uns in der Familie liegt. Aber da ich ausser der Esthetik inzwischen keine Beschwerden mehr habe, bin ich gerade ein bisschen faul, mich darum zu kuemmern.Ich lebe nicht in Deutschland und bin hier nur staatlich versichert, d.h. ich kann nicht einfach so zum Endokrinologen gehen und um eine vollstaendige Analytik bitten, wenn der Hausarzt die Meinung nicht teilt. Das muesste ich alles privat organisieren und auch zahlen. Das kommt mir als Ausrede ganz gelegen, um das Thema immer wieder auf die lange Bank zu schieben...
nido mit dem Piraten (01/2012)
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Teazer
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von Teazer »

Wenn bei Dir sonst alles okay ist (Schilddrüse, etc.), dann isst Du zu wenig. Kann ich aber natürlich aus der Ferne nicht beurteilen. In der Stillzeit wieder das Vor-Sws-Gewicht zu erreichen ist eine erstrebenswerte Sache. Aber natürlich nur, wenn dieses im normalen Gewichtsbereich lag.
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SunnyFrog
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von SunnyFrog »

@Teazer:
Ich nehme mal an du meinst mich :) Beim Arzt war ich noch nicht, ist aber ebenfalls eine erstrebenswerte Sache :) Mein Vor SWS Gewicht war absolut normal, also kein Übergewicht oder so und auch kein Untergewicht. Mit den paar Kilos mehr hab ich mich auch recht wohl gefühlt. Durch meine große Körpergröße hat sich das alles schön verteilt. :) gibt's denn da sowas wie einen Ernährungsplan damit man wieder zunimmt? ?
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Celina
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von Celina »

Also ich bin jetzt nach 7 Monaten etwas leichter als vor der SwS (eher etwas zu leicht). Ich esse viiiiel. Echt. Aber das war bei allen Frauen in meiner Familie so, ich glaube, wenn ich nicht noch mehr abnehme, ist das nicht so ein Problem. Ich fühle mich sonst auch gesund. Deswegen würde ich jetzt nicht zum Arzt gehen. Bei dir SunnyFrog klingt das für mich auch nicht so dramatisch. Ich kann verstehen, dass dich das manchmal nervt (ich finde es auch nicht so toll, immer so viel essen zu müssen, auch wenn ich gar keinen Hunger habe), aber ich denke, schön gibt sich mein Körper solche Mühe, Milch zu produzieren, da braucht er halt offenbar die zusätzliche Energie.
Die Brüste sind auch wieder fast normal gross und wenn der Kleine immer gleich viel trinkt, fühlen sie sich auch nicht mehr so voll an. Nur wenn er mal plötzlich weniger trinkt als gewöhnlich, dann merke ich das. Deswegen würde ich mir, wenn das Baby gut gedeiht, jetzt auch keine Sorgen machen. Ich bin da aber keine Expertin. Und wenn dein Baby meistens links trinkt, ist da doch natürlicherweise auch mehr Milch. Meine Schwester hatte als Baby eine klare Lieblingsbrust. Deshalb hat meine Mutter irgendwann nur noch auf dieser Seite gestillt. Sie hatte dann ungleich grosse Brüste :mrgreen:
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Teazer
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Re: Reicht die Milch für Nachts?

Beitrag von Teazer »

Ja, ich meinte Dich, Sunny. :) (Achtest Du bitte darauf Schwangerschaft mit "Sws" abzukürzen; das Doppel-S ist hier im SuT nichtso gern gesehen. ;)

Der Mehrbedarf beim Vollstillen liegt ungefähr bei einem Käsebrot. Daher liegt bei starker Abnahme in der Stillzeit entweder ein Kaloriendefizit vor oder etwas stimmt gesundheitlich nicht.
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