Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
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- Celina
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Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Heute war ich mit meinem Kleinen zur Halbjahreskontrolle bei der Kinderärztin. Dabei wurden auch Stillen und Schlafen besprochen. Ich sagte ihr, dass er beim Stillen einschläft, bei mir im Babybalkon schläft und nachts gestillt wird. Die Ärztin meinte, ein anderes Einschlafritual (egal wo) erleichtere halt das Einschlafen, wenn ich nicht da wäre oder dann mal abstille. Und medizinisch gäbe es keinen Grund mehr, das Baby nachts zu stillen, wenn ich das nicht mehr wolle. Ich müsse in der Abgewöhnungsphase einfach damit rechnen, viel trösten zu müssen (noch besser sei es, wenn das der Papa mache, weil der Kleine besser versteht, dass es da keine Milch gibt).
Das Einschlafstillen werde ich wohl bei behalten, ich bin ja immet da und ich sehe nicht ein, ihm jezzt etwas abzugewöhnen, dass er liebt, damit ich es später nicht muss. Da kann ich es ihm ja gleich dann abgewöhnen, falls es dann ein Problem sein sollte.
Ich habe vorher auch nicht vorgehabt, ihn nachts abzustillen. Wenn er nur 1-2x stillt in der Nacht, bin ich am Morgen auch erholt. Aber im Moment stille ich ihn eher 3-4 mal und finde das schon sehr anstrengend.
Jetzt bin ich unsicher. Könnt ihr mir weiter helfen?
Was sind denn Vor- Nachteile davon, nachts zu stillen? Gobt es Gründe, weiter zu stillen? Oder bürde ich mir da nur unnötige Anstrengungen auf? Ich bin dankbar für eure Hilfe...
Das Einschlafstillen werde ich wohl bei behalten, ich bin ja immet da und ich sehe nicht ein, ihm jezzt etwas abzugewöhnen, dass er liebt, damit ich es später nicht muss. Da kann ich es ihm ja gleich dann abgewöhnen, falls es dann ein Problem sein sollte.
Ich habe vorher auch nicht vorgehabt, ihn nachts abzustillen. Wenn er nur 1-2x stillt in der Nacht, bin ich am Morgen auch erholt. Aber im Moment stille ich ihn eher 3-4 mal und finde das schon sehr anstrengend.
Jetzt bin ich unsicher. Könnt ihr mir weiter helfen?
Was sind denn Vor- Nachteile davon, nachts zu stillen? Gobt es Gründe, weiter zu stillen? Oder bürde ich mir da nur unnötige Anstrengungen auf? Ich bin dankbar für eure Hilfe...
Celina mit Goldjungen (7/14)
- Brianna
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Ich fand die Alternativen zum Nachts Stillen immer anstrengender. In dem Alter hatte mein Kind auch definitiv nachts noch Hunger und Durst. Was ich gemacht habe, war das Stillen tagsüber alle zwei Stunden anzubieten. Tagsüber war das Leben nämlich total spannend. Da konnte man das Stillen schon mal vergessen. Stillangebote hat er aber meist angenommen und dan nachts zwei längere Pausen gemacht. J brauchte lange trotz Beikost circa zwölf Stillmahlzeiten in 24 Stunden. An der Gesammtmenge konnte und wollte ich nichts ändern. Durch aktives Anbieten tagsüber aber häufig die längeren Stillpausen auf meine Schlafenszeit legen.
Gruß Brianna
Gruß Brianna
J 05/13 L 12/15
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lalelu2
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Ich habe bei den ersten beiden Kindern auf genau diesen Rat gehört. Leider war bei uns dann das Problem, dass die Kinder genauso oft wach wurden, wie vorher, ich nur kein Mittel mehr hatte, sie zum weiterschlafen zu bringen, deshalb werde ich das bei Kind drei nicht mehr machen 
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Princeton
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Gleiches wurde mir von der Stillberaterin auch gesagt. Ich hatte da um Rat gefragt, weil ich zeitweise zwischen 3 und 7 Uhr dauergestillt hatte.
Ich handhabe es jetzt so, dass ich ihn immer erstmal bekuschele und auf die Seite, nahe an mich ran nehme, schhh mache und sein Gesicht mit meinem berühre. Manchmal schläft er weiter. Manchmal windet er sich raus und meckert, was für mich das Zeichen ist, dass er wirklich die Brust will. Und ich bin jetzt konsequent, was Dauernuckeln angeht. Ich docke ihn nach 15 Min ab und dann darf er kuscheln.
Wir kommen so auf 2-4 Mahlzeiten von 19-ca 7 Uhr, was ich okay finde. Das letzte Mal ist meist 6-6:30, theoretisch könnte ich da auch mit ihm aufstehen, aber durch das letzte Stillen schläft er immer noch 1 Stunde, manchmal sogar bis 8:30 Uhr. Das finden wir so luxuriös, da will ich nix dran drehen.
Ich übe das ohne Busen einschlafen beim Mittagsschlaf. Da gibt es Essen, Stillen, solange er nur Mikromengen isst und dann gehts ins Bett. Wir kuscheln dann fast eine Stunde, aber es klappt. Hat auch den Vorteil, dass ich nicht müde und somit absolut geduldig bin. Für mich ist es viel wahrscheinlicher, dass ich mittags mal weg bin (gehe in 10 Wochen wieder arbeiten, wir wechseln die Elternzeit) als abends und nachts. Da muss ich meines Erachtens auch nichts am abendlichen Einschlafritual schrauben.
Bist du denn mal nicht da oder willst du abstillen, so dass eine Ritualänderung leichter wäre?
Abstillen will ich persönlich eigentlich erst um den 2. Geburtstag. Da der Kleine mit 14 Monaten in die Krippe kommt, würde ich ihm gerade durch das abendliche und nächtliche Stillen gern viel Geborgenheit und gesunde Antikörper mitgeben.
Ich handhabe es jetzt so, dass ich ihn immer erstmal bekuschele und auf die Seite, nahe an mich ran nehme, schhh mache und sein Gesicht mit meinem berühre. Manchmal schläft er weiter. Manchmal windet er sich raus und meckert, was für mich das Zeichen ist, dass er wirklich die Brust will. Und ich bin jetzt konsequent, was Dauernuckeln angeht. Ich docke ihn nach 15 Min ab und dann darf er kuscheln.
Wir kommen so auf 2-4 Mahlzeiten von 19-ca 7 Uhr, was ich okay finde. Das letzte Mal ist meist 6-6:30, theoretisch könnte ich da auch mit ihm aufstehen, aber durch das letzte Stillen schläft er immer noch 1 Stunde, manchmal sogar bis 8:30 Uhr. Das finden wir so luxuriös, da will ich nix dran drehen.
Ich übe das ohne Busen einschlafen beim Mittagsschlaf. Da gibt es Essen, Stillen, solange er nur Mikromengen isst und dann gehts ins Bett. Wir kuscheln dann fast eine Stunde, aber es klappt. Hat auch den Vorteil, dass ich nicht müde und somit absolut geduldig bin. Für mich ist es viel wahrscheinlicher, dass ich mittags mal weg bin (gehe in 10 Wochen wieder arbeiten, wir wechseln die Elternzeit) als abends und nachts. Da muss ich meines Erachtens auch nichts am abendlichen Einschlafritual schrauben.
Bist du denn mal nicht da oder willst du abstillen, so dass eine Ritualänderung leichter wäre?
Abstillen will ich persönlich eigentlich erst um den 2. Geburtstag. Da der Kleine mit 14 Monaten in die Krippe kommt, würde ich ihm gerade durch das abendliche und nächtliche Stillen gern viel Geborgenheit und gesunde Antikörper mitgeben.
- FrauPferd
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Mir wurde vom KiArzt das selbe empfohlen, aber auch mein Sohn hat nachts mit inzwischen 12 Monaten definitiv noch Hunger und stillt bis zu 10x, pro Nacht [emoji57]. Hunger sind davon so 3-4x schätze ich (da schluckt er dann auch ganz hektisch).
Fazit: Hör auf dein Gefühl. Medizinisch ist beides ok - stillen und abstillen. Ob die Nächte ohne Stillen ruhiger werden, ist aber leider nicht gesagt.
Fazit: Hör auf dein Gefühl. Medizinisch ist beides ok - stillen und abstillen. Ob die Nächte ohne Stillen ruhiger werden, ist aber leider nicht gesagt.
FrauPferd *88 mit Räubersohn *01.2014 an der Hand und Prinzessin 07.2016 im Tuch
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Princeton
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Was mir grad noch einfällt, zu einem ganzheitlichen medizinischen Verständnis, würde für mich neben der Kalorien- und Flüssigkeitszufuhr, aber auch der psychologische, soziale und emotionale Aspekt zählen. Diese positiven Auswirkungen bleiben ja erhalten, auch wenn das Baby auch ohne Nahrung nachts auskäme.Celina hat geschrieben:. Und medizinisch gäbe es keinen Grund mehr, das Baby nachts zu stillen, wenn ich das nicht mehr wolle.
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CarpeDiem
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Es mag Kinder geben die echt nachts so früh nichts mehr brauchen. Ich hab keins davon abbekommen
wer sagt das Baby kein Hunger zu haben hat.
Annika teilt mir mit 13 Monaten sehr genau mit ob sie eher Wasser mag oder stillen. Und bevor ich nachts mir sonst was überlege still ich lieber bei Unruhe, so dass sie weiter schläft. Wird ja dafür nicht mal wach.
Meine KiA weder vorm Umzug noch jetzt hat in die Richtung gesagt. Im Stilltreff war das letztens auch Thema. Wir stillen alle nachts, unterschiedliches Kindesalter.
Annika teilt mir mit 13 Monaten sehr genau mit ob sie eher Wasser mag oder stillen. Und bevor ich nachts mir sonst was überlege still ich lieber bei Unruhe, so dass sie weiter schläft. Wird ja dafür nicht mal wach.
Meine KiA weder vorm Umzug noch jetzt hat in die Richtung gesagt. Im Stilltreff war das letztens auch Thema. Wir stillen alle nachts, unterschiedliches Kindesalter.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert
K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett
unvergessen unser Dezembersternchen Pünktchen 2012
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Lucccy
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Hallo,
ich empfehle diesen Link http://kinderverstehen.de/images/Schlaf ... 290909.pdf - genauer Seite 4:
Ich würde aber nur weil es "nicht schadet nachts nicht zu stillen" das nicht einfach zwangsweise beenden. Das Kalorien- und damit Wachstumsplus, das durch leichten Schlaf geringere Risiko fürs SIDS, ... - all das nützt dem Baby ja.
Gruß Lucccy
ich empfehle diesen Link http://kinderverstehen.de/images/Schlaf ... 290909.pdf - genauer Seite 4:
Mehr dann im gesamten Dokument.Mit etwa sechs Monaten sei der Stoffwechsel des Babys so stabil, dass das Kind ohne nächtliche Nahrungszufuhr auskomme. Der Blutzucker sinke jetzt nicht mehr wie beim ganz jungen Säugling zwischen den Mahlzeiten ab, das Kind bleibe nun auch ohne regelmäßige Kalorienzufuhr im „grünen Bereich“.
So einleuchtend die Begründung erscheint: das Einzige, was sie wirklich aussagt, ist, dass nächtliche Nahrungspausen jetzt keine gesundheitlichen Probleme mehr verursachen.
Ich würde aber nur weil es "nicht schadet nachts nicht zu stillen" das nicht einfach zwangsweise beenden. Das Kalorien- und damit Wachstumsplus, das durch leichten Schlaf geringere Risiko fürs SIDS, ... - all das nützt dem Baby ja.
Gruß Lucccy
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CarpeDiem
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Unsere Große unterzuckert noch heute sehr schnell. Für sie hatte quasi eine Zwangspause echt gefährlich werden können.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
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am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert
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sandywa
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Re: Nach 6 Monaten Stillen nachts unnötig?
Nur kurz was dazu: Man muss das eigentlich nicht üben, das kommt von ganz alleine bzw. wenn man selber nicht da ist, dann klappt das auch auf anderen Wegen. Diesen Weg muss halt dann der Papa oder die Oma finden.Princeton hat geschrieben: Ich übe das ohne Busen einschlafen beim Mittagsschlaf. Da gibt es Essen, Stillen, solange er nur Mikromengen isst und dann gehts ins Bett. Wir kuscheln dann fast eine Stunde, aber es klappt. Hat auch den Vorteil, dass ich nicht müde und somit absolut geduldig bin. Für mich ist es viel wahrscheinlicher, dass ich mittags mal weg bin (gehe in 10 Wochen wieder arbeiten, wir wechseln die Elternzeit) als abends und nachts.
Was das nächtliche abstillen angeht, ist es mit 6 Mon. doch noch eindeutig zu früh. Wenn man nach Gordon geht, kann man frühestens mit 1 Jahr nachts abstillen und dann verstehen die Kinder das auch (ich für mich finde auch 1 Jahr noch sehr früh und hätte es bei meiner Tochter nicht machen können/wollen).
LG Sandra


