Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht auf

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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rennie
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Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht auf

Beitrag von rennie »

Hallo zusammen!

Ich habe die letzten Tage mit mir gerungen, ob ich mich hier anmelden soll. Jeder sagt, ich soll mich wegem des Gewichtes nicht verrückt machen, aber ich möchte jetzt einfach eure Meinung dazu hören und bin froh, auf dieses tolle Forum gestoßen zu sein. Ich beantworte hier die geforderten Fragen, meine Problemchen sind darin zu lesen. Die Kleine ist jetzt 11 Wochen alt.

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde. 

Nein! Es wurde noch nie etwas anderes als Muttermilch verfüttert, direkt von der Brust, allerdings mit Stillhütchen.

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen? 

Wir stillen 8-9 Mal in 24h. Immer nur eine Brust pro Stillvorgang, und da ca. 20-30 Minuten, nachts etwas kürzer.
Untertags schläft die Kleine sehr wenig, max. 2h auf Etappen. Nachts dafür von 20:30 bis 8:00 mit einer Stillunterbrechung um ca. 3:00 oder 4:00, selten mit 2x stillen. Dieses Durchschlafen macht sie seit ca. 4 Wochen.

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?

Nasse Windeln ca. 4-6.
Stuhl ca. 3x.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?

Das Stillen war anfangs der Horror. Zuerst bekam ich gleich Risse, die innerhalb von einer Woche zu Schrunden wurden und auf beiden Seiten die Hälfte der Brustwarzen eine offene Wunde war. Mit einer Hebamme und Homöopathie versuchten wir das Problem in den Griff zu bekommen. Ich stillte damals jedes Mal unter Heulanfällen und fürchtete mich vor dem nächsten Stillen. Die Brustwarzen taten auch zwischendurch immer weh. Ich konnte nur mehr mit Brustwarzenschonern herumlaufen. Nach 3 Wochen war ich kurz vorm Aufgeben, da ich so einfach keine Beziehung zur Kleinen aufbauen konnte und als letzten Rettungsanker probierte ich noch Stillhütchen. Damit wurde es besser, es tat zwar bis zur 6./7. Woche noch immer sauweh, allerdings aushaltbar. Mittlerweile tut es nur noch manchmal weh und seit gut 2 Wochen sind die Brustwarzen halbwegs verheilt.
ABER: Ich wollte ja von den Stillhütchen loskommen und probiere es immer mal wieder ohne, jedoch tut es immer noch unerträglich weh. Der Schmerz kommt dabei nachdem der MSR wieder nachlässt und hält dann dauernd an. Ich kann es nicht genau benennen, aber mir kommt vor es schmerzt vor allem da, wo der Unterkiefer ist.
Ich war in Woche 7 in der Stillambulanz und dort meinte man, die Anlegetechnik sei super, es könne daher kommen, dass der MSR so groß ist und die Kleine daher zusammenzwickt. Ich solle daher weit zurückgelehnt stillen. Machte ich auch, aber keine Besserung. Und die Schmerzen beginnen auch erst nach dem MSR. Außerdem wurde das Raynaudsyndrom diagnostiziert, das ich mit einer hohem Dosis Magnesium und Calcium mittlerweile in den Griff bekommen habe. Zumindest tut es jetzt nach dem Stillen nicht mehr weh. Aber die Schmerzen während des Stillens?

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?

Stillhütchen siehe oben.
Schnuller seit Woche 6 manchmal abends zum Einschlafen. Spuckt sie aber kurz bevor die Augen endgültig zufallen aus.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?

Momentan nicht mehr.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?

Nein.

Und nun noch zu meinem zweiten Problem. Das mit den Schmerzen war anfangs unter anderem auch deswegen zu ertragen, weil sie so gut zugenommen hat. Seit gut 3 Wochen stagniert das Gewicht jetzt allerdings. Die Kleine ist quietschfidel und wächst auch gut, siehe unten, aber das Gewicht geht nicht rauf. Ich hatte eigentlich dem Eindruck, sie bekommt genug, schreit nicht während oder nach dem Stillen und schläft eben nachts so lange durch. Oder ist das mit dem Schlafen ein Trugschluss?

Gewichtsdaten:

23.9.: 2.970 g (Geburt)
25.9.: 2.740 g
26.9.: 2.820 g (Entlassung)
30.9.: 3.150 g (Hebamme, Kofferwaage)
6.10.: 3.300 g (Hebamme, Kofferwaage)
14.10.: 3.500 g (Hebamme, Kofferwaage)
29.10.: 4.000 g (Hausarzt)
23.11.: 4.600 g (zu Hause, Kofferwaage)
30.11.: 4.650 g (zu Hause, Kofferwaage)
03.12.: 4.700 g (zu Hause, Kofferwaage)
10.12.: 4.700 g (Hausarzt )

Die Größe und Kopfumfang (KU) wie folgt:
Geburt: 50 cm, KU 31 cm
mit 5 Wochen: 55 cm, KU 35,5 cm
mit 11 Wochen: 61 cm, KU 37 cm

Nun meine Frage hierzu: Kann es normal sein, dass das Gewicht momentan stagniert, wenn es vorher doch gut raufgegangen ist? Was könnte die Ursache sein?
Seit 3 Tagen hat die Kleine ziemlich oft die ganze Hand im Mund, auch oft gleich nach dem Stillen. Ist das ein Hungerzeichen oder entdeckt sie einfach gerade ihre Hände?

Würde mich freuen, wenn mir wer weiterhelfen könnte.

Danke,
rennie
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Teazer
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Re: AW: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören ni

Beitrag von Teazer »

Guten Abend rennie,

herzlich Willkommen im Forum. :D

Vielen Dank für alle Antworten. Ich guck zuerst mal die Gewichtsdaten an.
rennie hat geschrieben:23.9.: 2.970 g (Geburt)
25.9.: 2.740 g
26.9.: 2.820 g (Entlassung)
30.9.: 3.150 g (Hebamme, Kofferwaage)
6.10.: 3.300 g (Hebamme, Kofferwaage)
14.10.: 3.500 g (Hebamme, Kofferwaage)
29.10.: 4.000 g (Hausarzt)
23.11.: 4.600 g (zu Hause, Kofferwaage)
30.11.: 4.650 g (zu Hause, Kofferwaage)
03.12.: 4.700 g (zu Hause, Kofferwaage)
10.12.: 4.700 g (Hausarzt )
Dein Baby ist jetzt 11 Wochen alt. In dieser Zeit sollte sie 1635 g ab dem niedrigsten Gewichr zunehmen (durchschnittlich 8*170g und 2,5*110g). Dein Baby hat in dieser Zeit 1960g zugenommen. Also alles bestens. :)

Da die letzten Daten von verschiedenen Waagen stammen und vermutlich nicht unter den selben Bedingungen gewogen wurde, denke ich, dass die Rechnung, Dein Baby habe in den letzten 2,5 Wochen bloß 100 g zugenommen, nicht aufgeht. Wenn sie am 23.11. mit vollem Magen/Darm/Blase gewogen wurde und heute M/D/B leerer waren, kann das die Zunahme im dreistelligen Bereich nach unter verfälschen. Und selbst wenn nicht: Babys nehmen schubweise zu. Da ist es normal, dass die Zunahme mal stagniert und dann auf einmal nach oben springt.

Gab es einen konkreten Anlass für das Wiegen zu Hause?
Es wurde noch nie etwas anderes als Muttermilch verfüttert, direkt von der Brust, allerdings mit Stillhütchen.
Ohne wäre natürlich schöner. Kennst Du schon die Tipps zu Abgewöhnen der Stillhütchen aus der LINKSAMMLUNG STILLWISSEN?

Stillfrequenz und Ausscheidungen sind völlig normal.
Der Schmerz kommt dabei nachdem der MSR wieder nachlässt und hält dann dauernd an. Ich kann es nicht genau benennen, aber mir kommt vor es schmerzt vor allem da, wo der Unterkiefer ist.
Ist es ein brennender oder ein stechender Schmerz?
Außerdem wurde das Raynaudsyndrom diagnostiziert, das ich mit einer hohem Dosis Magnesium und Calcium mittlerweile in den Griff bekommen habe. Zumindest tut es jetzt nach dem Stillen nicht mehr weh. Aber die Schmerzen während des Stillens?
Das könnte auch noch der Vasospasmus sein oder etwas anderes. Ich warte mal Deine Antwort bzgl. der Schmerart ab.
Seit 3 Tagen hat die Kleine ziemlich oft die ganze Hand im Mund, auch oft gleich nach dem Stillen. Ist das ein Hungerzeichen oder entdeckt sie einfach gerade ihre Hände?
Ich tippe auf letzteres. Aber eigentlich lässt sich das ganz einfach testen: anlegen. Wenn sue nicht trinkt, hat sie auch keinen Hunger.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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rennie
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Re: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht

Beitrag von rennie »

Hallo Teazer,

herzlichen Dank für die nette Aufnahme im Forum und deine Antwort.
Gab es einen konkreten Anlass für das Wiegen zu Hause?
Nein, wir haben nur mal rein interessehalber gewogen, in der Annahme, dass sie sicher schon 5 kg hat. Als die Zunahme in den zweiten 5 Wochen dann aber nicht so hoch war, hab ich mich gefragt, ob das alles noch im Rahmen ist und mit dem Wiegen begonnen. Eh blöd irgendwie. Deine Info beruhigt mich allerdings etwas. :D

Sorry, wenn ich ohne Zitierfunktion antworte, aber am Handy funktioniert das nicht wirklich.

Also die Stillhütchen abgewöhnen wäre für meine Kleine kein Problem. Sie nimmt die Brust auch anstandslos ohne. Nur ich greife wegen der Schmerzen immer wieder darauf zurück.

Der Schmerz ist eher stechend, nur in den Brustwarzen. Eigentlich so, wie wenn sie gequetscht werden. Das tun sie vermutlich auch, denn nach dem Stillen sieht man eine leichte Quetschung, meistens weiß. Also doch noch Raynaud? Aber Quetschung wäre ja auch falsche Anlegetechnik, oder?
Die Brustwarzen sind übrigens auch sehr oft dunkelrot und steinhart, vor allem, wenn sie an der Luft sind.

Hmm, das mit dem Anlegen bei Händen im Mund muss ich mal probieren. Allerdings fürchte ich, dass sie auch dann trinken wird, denn mir kommt vor sie würde immer trinken, auch wenn sie gerade glücklich und zufrieden vor sich hinbrabbelt. Das war aber schon von Beginn an so. :)
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Re: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht

Beitrag von Donnerkind »

rennie hat geschrieben: Hmm, das mit dem Anlegen bei Händen im Mund muss ich mal probieren. Allerdings fürchte ich, dass sie auch dann trinken wird, denn mir kommt vor sie würde immer trinken, auch wenn sie gerade glücklich und zufrieden vor sich hinbrabbelt. Das war aber schon von Beginn an so. :)
Hallo Rennie,
das ist doch aber gut, wenn sie häufiger trinkt, oder? Da Du Dir ja Sorgen um ihr Gewicht machst, käme Dir das doch entgegen, oder nicht? Schwierig wäre es doch, wenn Du sie zu jedem Stillen überreden müsstest.
Es grüßt das Donnerkind mit den Mädels 2007 und 2008 sowie dem kleinen Bruder 2013.
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Teazer
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Re: AW: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören ni

Beitrag von Teazer »

Guten Abend rennie!
rennie hat geschrieben:Nein, wir haben nur mal rein interessehalber gewogen, in der Annahme, dass sie sicher schon 5 kg hat. Als die Zunahme in den zweiten 5 Wochen dann aber nicht so hoch war, hab ich mich gefragt, ob das alles noch im Rahmen ist und mit dem Wiegen begonnen. Eh blöd irgendwie. Deine Info beruhigt mich allerdings etwas. :D
Einfach so wiegen sollte man nie. Aber das hast Du jetzt sicher gelernt. :D
Also die Stillhütchen abgewöhnen wäre für meine Kleine kein Problem. Sie nimmt die Brust auch anstandslos ohne. Nur ich greife wegen der Schmerzen immer wieder darauf zurück.

Der Schmerz ist eher stechend, nur in den Brustwarzen. Eigentlich so, wie wenn sie gequetscht werden. Das tun sie vermutlich auch, denn nach dem Stillen sieht man eine leichte Quetschung, meistens weiß. Also doch noch Raynaud? Aber Quetschung wäre ja auch falsche Anlegetechnik, oder?
Die Brustwarzen sind übrigens auch sehr oft dunkelrot und steinhart, vor allem, wenn sie an der Luft sind.
Ich kann mir unter "Quetschung" nicht wirklich etwas vorstellen. Meinst Du, dass die Brustwarze nicht rundlich, sonder verformt ist? Das ist nämlich nicht ungewöhnlich.

Deine Beschreibungen sprechen für einen Vasospasmus. Ich hab das auch und unter der Magnesiumeinnahme ging der Schmerz während des Stillens als letztes Symptom weg. Kennst Du diesen Thread mit Tipps gegen Vasospasmen?

Ich würde das Stillhütchen weglassen, denn Deine Kleine kann die Brust ohne viel besser entleeren. Die Benutzung ist ja nur eine Symptombehandlung und behebt die Ursache nicht. Ein Stillhütchen sollte eigentlich nur eine vorübergehende Krücke sein.
Hmm, das mit dem Anlegen bei Händen im Mund muss ich mal probieren. Allerdings fürchte ich, dass sie auch dann trinken wird, denn mir kommt vor sie würde immer trinken, auch wenn sie gerade glücklich und zufrieden vor sich hinbrabbelt. Das war aber schon von Beginn an so. :)
Menschenbabys sind Säuglinge. Sie brauchen das Stillen nicht nur zur Nahrungsaufnahme, sondern zur Selbstregulierung, Rückversicherung, und, und, und. :)
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

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Re: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht

Beitrag von rennie »

Schönen Abend euch beiden!

@donnerkind
Ja, da hast du natürlich recht. Allerdings ist es mit der aktuellen Stillfrequenz in den Wochen zuvor ja auch immer gut gelaufen und wenn sie jetzt vielleicht doch wieder mehr zunimmt und sie in den Stillpausen ansonsten zufrieden scheint, dann würde ich ungern "grundlos" wieder erhöhen. Ich hoffe, du verstehst, wie ich das meine. Und da die Kleine ja nachts wirklich lange Schlafphasen von bis zu 8h und dann nochmal 4h hat, stille ich untertags eigentlich eh im Durchschnitt alle 1,5h.

@Teazer
Ja, das mit dem einfach so wiegen war wirklich blöd. Und jetzt kann ich nicht mehr aufhören. Aber ich mach es jetzt nur noch einmal die Woche, bis dann das Gewicht hoffentlich bald wieder gut raufgeht. Versprochen. :D

Genau, die Brustwarzen sind etwas verformt. Nicht schlimm, aber etwas zusammengedrückt. Kommt das denn auch bei denjenigen vor, die absolut schmerzfrei stillen? Dachte, das sollte keinesfalls sein.

Ok, dann werde ich in Richtung Vasospasmus nochmal angreifen. Die Brustwarzen sind ja nach dem Stillen wirklich meist noch etwas weiß, tun dann aber nicht mehr so weh wie früher bzw. auch zwischen dem Stillen kaum mehr. Darum dachte ich, das sei kein Vasospasmus mehr. Ich werde wieder regelmäßig zweimal Magnesium und einmal Calcium nehmen sowie Spascupreel. Wie lange hattest denn du Schmerzen?

Zusätzlich werde ich jetzt konsequent, und nicht nur mehr ab und zu, täglich pro Seite einmal ohne Hütchen stillen. Wenn es halbwegs erträglich ist, möchte ich dann nach ca. einer Woche zweimal ohne usw.

Ich danke dir für deine Hilfe und werde mich nächste Woche mal melden, wie es schmerz- und gewichtsmäßig aussieht.
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Re: AW: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören ni

Beitrag von Teazer »

Guten Abend Rennie!
rennie hat geschrieben:Ja, das mit dem einfach so wiegen war wirklich blöd. Und jetzt kann ich nicht mehr aufhören. Aber ich mach es jetzt nur noch einmal die Woche, bis dann das Gewicht hoffentlich bald wieder gut raufgeht. Versprochen. :D
Nein, kalter Entzug, jetzt. Das wäre die Lösung. ;)
Genau, die Brustwarzen sind etwas verformt. Nicht schlimm, aber etwas zusammengedrückt. Kommt das denn auch bei denjenigen vor, die absolut schmerzfrei stillen? Dachte, das sollte keinesfalls sein.
Ich habe das bei allen drei Kindern und auch ohne Schmerzen gehabt.
Wie lange hattest denn du Schmerzen?
Ab Behandlungsbeginn ca. vier Wochen stetig abnehmend.
Ich danke dir für deine Hilfe und werde mich nächste Woche mal melden, wie es schmerz- und gewichtsmäßig aussieht.
Es gab keinen Grund zum Wiegen. Also bring sie zurück. Wirklich. Wiegen ist ein massiver Eingriff in die Mutter-Kind-Interaktion. Deine Tochter ist altersgemäß entwickelt, agil und zufrieden. Das passt alles, auch ohne Waage.
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Re: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht

Beitrag von rennie »

Hallo Teazer!

Ich war brav und habe seitdem nicht mehr gewogen. :) Anfang Januar haben wir die nächste MuKiPass-Untersuchung, bis dahin werde ich die Waage aus lassen.

Wir stillen jetzt täglich mindestens zwei Mal ohne Hütchen. Manchmal auch öfter. Es klappt einmal super, ohne Schmerzen, und dann beim nächsten Mal tuts wieder weh. Aber noch aushaltbar. Und stillen im Liegen ohne Hütchen geht gar nicht.

Da ich mir ja Sorgen um das Gewicht mache noch zwei Fragen: Wie oft Erbrechen/Spucken ist eigentlich noch ok? Meiner Tochter kommt nämlich schon sehr oft wieder was rauf, sieht manchmal auch relativ viel aus. Ich würde mal sagen an guten Tagen so drei Mal und an schlechteren Tagen bis zu 8-10 Mal. Zeitpunkt entweder gleich nach dem Stillen oder aber auch erst einige Zeit danach.
Und wenn meine Kleine wirklich zu wenig haben würde, würde sie dann nachts bis zu 8h durchschlafen? Momentan kommt sie nachts aber eh meistens 2x, einmal nach ca. 6h und dann nach ca. 3h.
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Re: AW: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören ni

Beitrag von Teazer »

Guten Abend Rennie!
rennie hat geschrieben:Ich war brav und habe seitdem nicht mehr gewogen. :) Anfang Januar haben wir die nächste MuKiPass-Untersuchung, bis dahin werde ich die Waage aus lassen.
Super. :mrgreen:
Wir stillen jetzt täglich mindestens zwei Mal ohne Hütchen. Manchmal auch öfter. Es klappt einmal super, ohne Schmerzen, und dann beim nächsten Mal tuts wieder weh. Aber noch aushaltbar. Und stillen im Liegen ohne Hütchen geht gar nicht.
Ich kenne es auch, dass der Vasospasmus nicht schlagartig aufhört, sondern seltener bzw. nicht mehr immer bemerkbar wird. Ich drück die Daumen, dass Du die Schmerzen und die Stillhütchen bald ganz los bist!
Da ich mir ja Sorgen um das Gewicht mache noch zwei Fragen: Wie oft Erbrechen/Spucken ist eigentlich noch ok? Meiner Tochter kommt nämlich schon sehr oft wieder was rauf, sieht manchmal auch relativ viel aus. Ich würde mal sagen an guten Tagen so drei Mal und an schlechteren Tagen bis zu 8-10 Mal. Zeitpunkt entweder gleich nach dem Stillen oder aber auch erst einige Zeit danach.

Spucken aus der Ferne zu bewerten ist unmöglich. Aber meist sieht Spucke nach viel mehr aus als es ist. Wenn Dein Baby nicht regelmäßig schwallartig spuckt, sollte es eigentlich nicht ins Gewicht fallen.
Und wenn meine Kleine wirklich zu wenig haben würde, würde sie dann nachts bis zu 8h durchschlafen? Momentan kommt sie nachts aber eh meistens 2x, einmal nach ca. 6h und dann nach ca. 3h.
Durchschlafen ist ein Entwicklungsschritt, den Kinder zu sehr unterschiedlichen Zeiten erreichen. Langer Schlaf sagt deshalb nichts Eindeutiges über das (nicht) satt Sein aus. Wenn Dein Baby ansonsten nicht schläfrig und zu schwach zum Stillen ist, dann ist es zumindest kein negatives Zeichen. :)
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Re: Geringe Zunahme in 6 Wochen, Stillschmerzen hören nicht

Beitrag von Morgaine47 »

rennie hat geschrieben: Da ich mir ja Sorgen um das Gewicht mache noch zwei Fragen: Wie oft Erbrechen/Spucken ist eigentlich noch ok? Meiner Tochter kommt nämlich schon sehr oft wieder was rauf, sieht manchmal auch relativ viel aus. Ich würde mal sagen an guten Tagen so drei Mal und an schlechteren Tagen bis zu 8-10 Mal. Zeitpunkt entweder gleich nach dem Stillen oder aber auch erst einige Zeit danach.
Und wenn meine Kleine wirklich zu wenig haben würde, würde sie dann nachts bis zu 8h durchschlafen? Momentan kommt sie nachts aber eh meistens 2x, einmal nach ca. 6h und dann nach ca. 3h.
Die ersten 4 bis 5 Monate war hier 8 bis 10 mal am Tag spücken selten. Jetzt mit 6 Monaten wirds langsam besser.

Füll mal 20 ml Wasser in ein Gefäß und verschütte das, Du wirst erstaunt sein wieviel das ist. Das wird hier mehrmals wöchentlich demonstriert wenn ein Trinkbecher der 2 Großen umkippt :roll: .
LG
Morgaine

Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014

Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
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