Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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Seerose
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Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Seerose »

Kann das sein? Gibt es so etwas?

Daß man automatisch auf das Appetit hat, dessen Nährstoffe dem Körper fehlen?

Dies ist mir eher zufällig aufgefallen... Ich esse seit Wochen 1-2 Packungen Heringssalat täglich. Klar, er schmeckt mir, wie ich ja auch immer wieder im Sucht-Thread betont habe, aber jetzt fällt mir erst auf, daß ich quasi nur noch Heringssalat esse. :shock: :shock: :shock:

Ich kann's auch nicht begründen. Ich hab einen Wahnsinnsappetit auf Heringe und die einfachste Form ist eben Heringssalat.
Der Arzt meinte es würde mir Vitamin D, B und Selen fehlen. (Vit. D. Wert ist bei 7) Und all dies ist im Hering... :roll:

Ich bin ja auch süchtig nach Rote Beete, könnte mich nur von Heringen und Rote Beete ernähren und kann nicht begründen warum außer daß es mir schmeckt. Aber genau Rote Beete sind blutbildend und ein guter Eisenspender (mein Körper hatte kein Eisen bis gestern, bin hoch anämisch).

In meinem Kühlschrank liegen gerade wieder 2kg Rote Beete. Und der Heringssalat ist auch immer mit Rote Beete.


Das kann doch kein Zufall sein?

Ist mir nur nie so aufgefallen.

(Ach so, vorbeugend schon mal: Ich weiß natürlich daß weder die Heringe noch die Rote Beete meinen Vitamin D und mein Eisengehalt beeinflussen können.)
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Liebe Grüße,
Seerose
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Kirschquark
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Kirschquark »

meine Mutter behauptet das zumindest. Und ihre ayurvedische (?) Heilerin auch.
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Dezemberchen
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Dezemberchen »

Ich glaube das schon. Mir ist es in der Schwangerschaft aufgefallen. Da hatte ich auch immer wahnsinnige Lust auf rote Beete. Da war mein Eisenspeicher fast leer.

Und ein doofer Vergleich: Hunde zum Beispiel gleichen Mineralstoffmangel aus indem sie viel Gras fressen. Oder sie fressen Kot, wenn Ihnen bestimmte Vitamine fehlen.



...tapatalking
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Seerose
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Seerose »

Kirschquark hat geschrieben:meine Mutter behauptet das zumindest. Und ihre ayurvedische (?) Heilerin auch.
Und Ernährungswissenschaftler? Oder Mediziner?

Ich find das schon interessant, ich hab noch nie in meinem Leben 4 Wochen lang täglich Rote Beete Heringssalat gegessen... :shock: :lol:
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Liebe Grüße,
Seerose
AnnaKatharina
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von AnnaKatharina »

Boah, du hast jetzt so oft "Heringssalat" geschrieben, dass ich auch Lust auf welchen habe ;-)
Mit Rote Beete klingt interessant. Machst du den selbst, oder kaufst du den?
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Neuhier
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Neuhier »

Ja ist so. Wäre evolutorisch gesehen auch doof wenn es nicht so wäre. Kann man bei Kindern ja auch oft beobachten, dass sie nur Bananen oder butter pur oder sonstwas über einen Zeitraum essen. Irgendwann ist es vorbei. Offenbar hat der Körper dann das was er braucht.
Da hat bestimmt auch irgendein schlauer Mensch eine Studie zu gemacht.
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Scheckse »

Alles andere fände ich nicht logisch. Gibt doch so Experimente mit Kindern, die ernähren sich auch ausgewogen, auf lange Sicht.
Ich wüsste nicht, wie die Leute sich sonst einigermaßen fit gehalten haben sollen. Ernährungspläne sind noch relativ jung, menschheitsgeschichtlich gesehen. Da blieb doch nicht viel übrig, als zu Essen was da ist und davon am meisten, das den Bedarf am besten bedient.

Oh Neuhier war schneller :D
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Dezemberchen
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Dezemberchen »

Mir fehlt wohl Zucker.


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wirf
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von wirf »

Dezemberchen hat geschrieben:Mir fehlt wohl Zucker.


...tapatalking
Mir auch :-)
Sorry fürs spamen...


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Kirschquark
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Re: Hat man Appetit auf das, was einem fehlt?

Beitrag von Kirschquark »

in der ersten Schwangerschaft habe ich übrigens mit dezentem Jodmangel sehr viel Seefisch gegessen. Deswegen hat meine Mutter ihre Heilerin gefragt.
Ich finde den Ansatz gar nicht so unlogisch. Aber ob es wirklich so ist, weiß ich eben nicht.

Rote Beete finde ich, bis auf den polnischen Instantbouillon, übrigens ziemlich wenig lecker, aber der Heringssalat im Kühlschrank muss jetzt sofort vertilgt werden :oops:
Mein Hb ist aber auch ungefähr 13,8 g/dl ;)
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