Eine Frage treibt mich schon längere Zeit um, jetzt stelle ich sie endlich mal:
Man liest immer wieder, Eltern mit Epilepsie sei vom Familienbett bzw. Co-Sleeping abzuraten.
Jetzt frage ich mich, kennt jemand die genauen Gründe dafür?
A) Geht es um die Möglichkeit und die Gefahr, im Schlaf einen Anfall zu bekommen und dabei das Kind zu verletzen?
B) Geht man davon aus, dass ein Epileptiker zwangsläufig auch unter Medikamenteneinfluss steht und daher zu tief bzw. zu fest schläft?
C) Oder gibt es noch andere Gründe, auf die ich jetzt nicht komme?
Der Hintergrund ist, dass mein Liebster Epileptiker ist. Er hat eine sehr spezielle Form der juvenilen Myoclonepilepsie, d.h. er ist nur anfallgefährdet, wenn er abrupt aufwacht und dann direkt aufsteht und herumläuft oder so. Dann kann er nach einiger Zeit einen Anfall bekommen. Schlafmangel und/oder Alkohol erhöhen die Gefahr drastisch. Er hat in den letzten Jahren sehr wenige Anfälle gehabt, und die waren allesamt selbstverschuldet -> er hatte viiiiel zu viel getrunken. Blödmann [emoji15]
Daher nimmt er auch seit eineinhalb Jahren keine Medikamente mehr und es geht ihm gut damit.
Wir schlafen im FB und bisher hatte ich keinen Grund zur Besorgnis, da die Kleine eh bei mir im Arm bzw. an der Brust schläft (sie ist heute 1 Jahr alt [emoji3]) und das sicher noch eine Weile so bleiben wird. Insofern ist mein Interesse eher wissenschaftlicher Art [emoji6]
Es wird allerdings dann ja doch interessant für uns, wenn sie dann irgendwann nicht nur beim Stillen, sondern auch beim Kuscheln einschläft (meine Hoffnung [emoji6]).
Das ist jetzt ganz schön lang geworden, sorry. Vielleicht hat ja jemand Input oder sogar Fachwissen für uns. Das wäre schön. Vielen Dank im Voraus.
Tapatalk machts möglich
Mit Mäusekind (08.10.2013)