Meine Tochter ist 11 Monate alt und schläft von Anfang an auf einer kleinen Matratze zwischen uns im Bett. Mein Mann und ich waren uns da einig und haben besprochen, dass wir das so lange machen, wie alle mit der Situation zufrieden sind.
Unsere Nächte sind schon immer eher unruhig. Am Anfang waren es Blähungen, dann hat sie 2 Monate im ersten Rutsch auch schon mal 6h um Stück geschlafen. Dann kam im August der 1. große Entwicklungsschub und seitdem haben wir mal mehr mal weniger einen 2h Rhythmus nachts. Seit ungefähr zwei Monaten schläft sie abends von ca. 20 Uhr bis 23/24 Uhr bis ich ins Bett komme - ohne das ich nochmal rein muss. Dann geht es eben im 2h Rhythmus weiter und ab ca. 5 Uhr kann es schon mal unruhiger werden.
Das finde ich zwar anstrengend, aber irgendwie kann ich damit leben. Meine Tochter ist allerdings sehr aktiv in allem, früh gedreht, früh gekrabbelt und seit 3 Wochen läuft sie immer mehr frei (sind jetzt bei so 10-15 Schritten). Aktiv ist sie auch im Bett und wirft sich umher, dreht sich auf dem Bauch, geht in den Vierfüssler und dann "fällt" ihr ein, dass sie müde ist und lässt den Kopf fallen: auf meinen Bauch, Rippen, Brust, Gesicht,... Das hört sich erstmal nicht so schlimm an, tut aber echt weh und so aus dem Schlaf gerissen zu werden geht mir unheimlich an die Substanz. Wenn sie meine Brust erwischt, habe ich danach bis zu einer Woche Schmerzen in der Brust, schon bei Berührung. Im Gesicht hab ich auch schon einige Blessuren davon getragen und letztens musste auch mein Mann dran glauben - mit einer großen Blutblase an der Lippe. Mich belastet das sehr, sobald sie sich regt geh ich in Deckung und gerade morgens macht es mich regelrecht aggressiv und ich kann Nähe nur schwer zulassen. Das zieht sich dann durch den ganzen Tag und es wird von Tag zu Tag schlimmer.
Nun haben wir versucht, sie nachts mal in ein Bett zu legen (sie hat kein Bett, haben dazu ein Reisebett genutzt mit einem benutzem Kopfkissenbezug von mir als Unterlage). Die erste Nacht hat das gut funktioniert. Nach dem Einschlafstillen hab ich sie ins Bett gelegt und musste nur 2x nachts ran zum stillen. Heute Nacht allerdings war es furchtbar. 2h nachdem ich ins Bett bin wurde sie wach und ich hab dann glaub ich alles falsch gemacht, was man so machen kann. Mag da auch nicht so sehr drauf eingehen, da es mich sehr belastet
Und nun dreh ich mich im Kreis: halte ich es weiter aus, leide ich und ich glaube auch das Verhältnis zu meinem Kind. Versuche ich meine Bedürfnisse zu achten, muss dies meine Tochter ausbaden, die ja auch nicht verstehen kann, was das nun soll und warum sie da schlafen soll und nicht bei Mama wie sonst auch.
Hat jemand vielleicht Denkanstöße für mich, wie ich mit der Situation umgehen kann? Mein Traum war, dass mein Kind irgendwann von selbst in ein eigenes Bett zieht bzw. man das dann auch einfach thematisieren kann. Das geht aufgrund ihres Alters nicht aber so kann es auch nicht weitergehen. Ich muss ab August wieder arbeiten und mit diesen Nächten bin ich nicht leistungsfähig (bin Erzieherin - also auf Arbeit noch mehr Lärm
Ich glaub es ist weder kurz noch verständlich geworden, ich schick es einfach mal ab und schau, ob irgendwer mit meinem Getippsel was anfangen kann.