seit etwa 6 Wochen hat sich die Schlafsituation wirklich zugespitzt. Für manche hier mag das alles immer noch rosig klingen, aber bei uns führt es langsam vermehrt zu Diskussionen und Streit.
Mit 18 Monaten hat unser Zwerg seinen Schlafbedarf stark gekürzt und fing an später ins Bett zu gehen, teilweise erst zwischen neun und zehn Uhr. Im Urlaub bei Schwiemu führte das schon zu komischen Blicken und Kommentaren hintenrum, aber mein Mann hat uns alle verteidigt. Wir haben unseren Sohn dort teilweise selbstbestimmt ins Bett gehen lassen. Dort hatten wir für unseren Zwerg eine Matratze bei uns im Zimmer auf der ich mit ihm zusammen einschlief und mich nachts bei Bedarf dazulegte. Seit wir wieder zu Hause sind, schläft der Zwerg wieder bei uns in der Mitte im Bett, geht aber immerhin wieder gegen 8 Uhr ins Bett, weil er ja auch um sechs Uhr aufstehen muss.
Das Problem ist, dass unser Sohn sehr unruhig schläft und jede Nacht um die gleiche Zeit aufwacht und kaum zu beruhigen ist. Mein Mann fühlt sich davon massiv gestört. Ich weiß, dass er sich insgeheim ein Kind wünscht, was einfach in seinem Kinderbett schläft. O-Ton: Er ist ein Kind und gehört in ein Kinderbett... Sein Neffe wurde eben brav geferbert und schläft "problemlos". Auch hat er große Angst, dass diese Phase noch ewig so geht und der Kleine uns auf unserer Nase herumtanzt
Ich kann die Bedürfnisse meines Mannes akzeptieren und bin bereit unser Kind wieder in sein Kinderzimmer einzuquartieren, allerdings nicht alleine. Also habe ich vorgeschlagen, dass wir sein Juniorbett abbauen und er dafür eine große Matratze mit Lattenrost bekommt, wo ich gut mit drauf schlafen kann (eben wie im Urlaub), also ich wäre zum Einschlafen dabei und würde mich nachts bei Bedarf dazulegen. Mein Mann will das nicht, da der Kleine eben in ein kleines Bett gehört und ich nicht bei jeder Phase so ein Theater machen soll. Ich könne mir ja eine Matratze vor das Juniorbett legen und mich da drauf legen. Ich will das aber nicht, weil der Kleine dann sowieso bei mir liegen würde und das ganze kleine Zimmer voller Bett wäre *argh*... Klar seine Mutter hat ja auch immer gemeint, dass das offene Bett an allem Schuld ist, weil er da ja selbstständig raus kann
Ach ja, vor den ganzen Problemen oder auch Änderungen schlief er in seinem Juniorbett im Kinderzimmer und konnte sogar zeitweise alleine einschlafen. Mein Mann möchte unbedingt schnellstmöglich diese Situation zurückhaben. Er ist eben selbst extrem konservativ aufgewachsenen und will auch so erziehen. Er kennt da wenige Alternativen. So lange es gut klappt, darf ich machen wie ich es gut finde. Sobald es Probleme gibt, ist mein Ansatz Schuld daran
Habt ihr Ideen für unsere verfahrene Situation? Ich bin auch bereit weitere Kompromisse einzugehen. Wie können wir eine für alle befriedigende Situation bekommen?
Danke!



