Mit der Zeitumstellung kam es zunächst so, dass sich der Rhythmus einfach etwas nach hinten verschoben hat. Abends länger hell, klar. Sie ist dann etwas später ins Bett und hat aber teilweise auch etwas länger geschlafen, soweit so gut. (Früher ca. 20h - 6:30h, jetzt ca. 21:00 bis 7:30h + in der Krippe Mittagsschlaf, am Wochenende auch manchmal nur kurzes Schläfchen im Auto, je nach Bedarf).
Im Moment geht einschlafen im Bett gar nicht mehr. Wir warten schon bis sie den Anstoß gibt und sagt, dass sie müde ist und ins Bett will - wenn sie nicht will, geht eh gar nix. Dann Zähneputzen, Umziehen, Milch, Schlafen (im Familienbett, auf dem Arm oder auch alleine und es liegt nur einer daneben, wie sie möchte. Im Moment ist es so, dass ihr nach der Milch ständig noch irgendwas einfällt, fängt an zu behaupten ihr sei schlecht, sie möchte noch was trinken (Wasser), sie braucht Nasentropfen (obwohl kein Schnupfen vorhanden), gestern meinte sie auch sie hat Angst (?), setzt sich immer wieder hin, weigert sich regelrecht, sich auch nur hinzulegen. Müde ist sie. Das sagt sie auch oft wenn man sie fragt... manchmal sagt sie auch dass sie schlafen möchte, aber es "geht nicht". Wobei sie es meiner Meinung nach oft nichtmal versucht! Ich erkläre ihr dann immer, dass man sich zumindest mal ruhig hinlegen muss wenn man einschlafen möchte, dass sie es doch versuchen soll, singen, gut zureden, etc hilft auch nicht
Aus lauter Verzweiflung bin ich die letzten Abende dann oft mit ihr nochmal im KiWa spazieren gegangen. Da ist sie total friedlich und schläft meist innerhalb von 20-30min ein (manchmal auch schneller). Inzwischen fragt sie abends beim ins Bett bringen explizit nach "spazieren". Natürlich habe ich nicht immer Lust dazu, aber ich laufe lieber ne halbe Stunde um den Block (kann Hörbuch mitnehmen und alles, sie ist echt total ruhig) als mir diesen Kampf im Bett anzutun.
Wenn sie dann mal schläft, schläft sie mehr oder weniger durch. Aber einschlafen ist echt eine Katastrophe im Moment...
Gerade in der Krippe kam auch zufällig das Gespräch darauf, die Erzieherin meinte natürlich zum KiWa fahren "gewöhnt ihr das bloß nicht an, sonst müsst ihr das immer machen!" und riet uns es mal im eigenen Bett oder Zimmer zu versuchen (bisher Familienbett). Ich bin ratlos... als Baby haben wir auch viele Sachen gemacht, wo das Umfeld dann meinte sie würde es sich NIE abgewöhnen und trotzdem hat sie dann irgendwann alleine und relativ problemlos geschlafen... im Moment halt wieder so eine schwierige Phase. Kennt das jemand in dem Alter? Soll ich es hinnehmen, spazieren gehen und warten bis die Phase vorbei ist? Oder sie mit "Gewalt" doch ans Bett gewöhnen...? Ach mann, warum lasse ich mich immer so leicht verunsichern.