Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim Kind

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nica
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Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim Kind

Beitrag von nica »

hallo ihr lieben, ich schreibe hier heute zum ersten mal und hoffe, dass es jemanden gibt, der licht ins dunkel bringen kann.

unser sohn Lennox hat eine milcheiweissallergie und eine glutenunverträglichkeit. das thema ernährung ist damit ohnehin schon sehr schwierig und das war es auch schon immer. ich versuche kurz zusammen zu fassen, wie unsere bisherige stillgeschichte verlaufen ist.

Lennox kam vor 15 monaten auf die welt und verbrachte die ersten tage auf der neonatologie. zuerst wegen seines schlechten blutzuckerwertes (ich hatte schwangerschaftsdiabetes) und dann wegen schlechter bilirubinwerte. im krankenhaus bekam er ganz automatisch die flasche und ich habe das auch nicht infrage gestellt. einen schnuller sollte er nicht bekommen, da er sich aber unter dem blaulicht stark überstreckte (nacktsein war ihm unangenehm), griffen wir schließlich doch zum schnuller. schnuller und flasche führten zur saugverwirrung und stillen war nur noch mit hütchen möglich. zu hause angekommen, ließen wir schnuller und flasche sofort weg und nach ein paar tagen klappte das stillen ohne hütchen auch wieder wunderbar. nach einigen wochen stellte sich ein starker milchspendereflex bei mir ein und Lennox verschluckte sich beim stillen regelmäßig sehr stark. kurz sah es so aus, als würde er in einen stillstreik treten, dann begnügte er sich jedoch mit fappeln, kratzen, beißen, kneifen und schreien. stillen war von da an eine tortur. ich stillte übrigens nach bedarf. meine hebamme ließ mich im stich... meldete sich einfach nicht mehr und ich stand allein mit dem problem. entsprechend hatte ich schon frühzeitig den wunsch abzustillen und versuchte es mit der flasche, da wir auch vermuteten, dass seine koliken vom schlucken von zu viel luft stammten. die flasche hat er aber strickt abgelehnt und sämtliche milch aus seinem mund laufen lasse, ohne überhaupt zu schlucken. der grund wurde uns sekunden später klar, als großflächig um seinem mund ausschlag auftrat. also mussten wir weiter durch unsere stilltortur :? ich habe dann früh mit der beikosteinführung angefangen. bereits im 4. monat in der hoffnung weniger zu stillen, da alle tipps zur reduktion des milchspendereflex nicht wirkten. die koliken hilten über den gesamten zeitraum an und an ein durchschlafen war schon mal gar nicht zu denken. wir lassen Lennox btw auch nicht schreien!

mit einführung neuer lebensmittel kristalisierten sich immer stärker seine unverträglichkeiten heraus. nach absprache mit der kinderärztin stellten wir seine und auch meine ernährung um. wir verzichten beide komplett auf milcheiweiss und soja und ich nehme nur gluten zu mir, wenn er nicht in der nähe ist und keine spuren davon abbekommen kann. ich bin da sehr strickt, weil ich seine gesundheit nicht langfristig schädigen will, von den bauchschmerzen die er jetzt davon bekommt, mal abgesehen.

inzwischen stillen wir nur noch nachts. auch das einschlafen kann er ohne. dafür sitzt er in einer schaukel in seinem kinderzimmer von der aus wir ihn dann ins schlafzimmer in sein bettchen tragen. bis vor 2 monaten hat er noch im beistellbett neben mir geschlafen.

nun zu meinen fragen. gibt es hier jemand, der ähnliche probleme hat? könnte ich selbst spuren von milcheiweiss zu mir nehmen, ohne mein kind zu gefährden? wenn ich milcheiweiss zu mir nehme, wann wird es in der muttermilch sein und wann wieder abgebaut? es ist mir nun schon ein paar mal passiert, dass ich etwas gegessen oder getrunken habe und hinterher erst den hinweis "kann spuren von milch enthalten" gelesen hab (z. b. bei der brühe von alnavit).

und nun noch zum langzeitstillen. wie ihr euch bei dieser vorgeschichte denken könnt, hatte ich nie das bedürfnis lang zu stillen. mein kleiner mann macht aber nicht die geringsten anstalten sich abzustillen und ich will ihn nicht zwangsabstillen. da ich nur nachts stille, kann es mir auch egal sein, was meine umwelt davon halten würde aber dieses ewige gefrage von familie und freunden "wie? du stillst IMMERNOCH?", "er schläft IMMERNOCH NICHT durch?"... zum aus der haut fahren :evil: wie reagiert ihr da?

manchmal befürchte ich ja, dass ich ihn noch stille, wenn er 18 ist ^^
jusl
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von jusl »

Hallo und herzlich willkommen hier,

schade, dass das Stillen bei Euch dann irgendwie problematisch wurde - denn grundsätzlich ist das natürlich schon eine bequeme Möglichkeit, ein Kind auch mit speziellen Ernährungsbedürfnissen gesund groß zu kriegen.
könnte ich selbst spuren von milcheiweiss zu mir nehmen, ohne mein kind zu gefährden?
Normalerweise ja. Normalerweise reichen die winzigen Fremdeiweiß-Spuren in der Muttermilch NICHT aus, um bei Kindern, die nachweislich auf dieses Fremdeiweiß allergisch sind, Reaktionen hervorzurufen, sondern für eine Reaktion muss das Kind das Fremdeiweiß schon SELBST essen/trinken.
Deshalb: Wahrscheinlich kannst DU problemlos Kuhmilcheiweiß-haltige Lebensmittel essen, ohne dass Dein Kind darauf reagiert. Probier es einfach aus.
Dass ein Kind auf "Spuren von Spuren" reagieren kann, also z.B. wenn die Mama ein Lebensmittel mit "kann Spuren von Kuhmilch enthalten" isst, halte ich für ausgeschlossen; da dürfte man sich wohl bereits im Bereich der Nachweisgrenzen befinden...
wenn ich milcheiweiss zu mir nehme, wann wird es in der muttermilch sein und wann wieder abgebaut?
Das kann man nicht pauschal beantworten, denn das hängt z.B. davon ab, was noch gerade alles verstoffwechselt wird.
es ist mir nun schon ein paar mal passiert, dass ich etwas gegessen oder getrunken habe und hinterher erst den hinweis "kann spuren von milch enthalten" gelesen hab (z. b. bei der brühe von alnavit)
Wie gesagt, mir ist wissenschaftlich gesehen schleierhaft, durch welchen Mechanismus DADURCH noch beim Stillkind eine echte allergische Reaktion ausgelöst werden könnte!..

LG
Julia
nica
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von nica »

vielen dank für die antwort :)

also, nehme ich milchprodukte (egal von welchem tier) oder soja zu mir, in form von milch, joghurt, quark, käse etc. reagiert Lennox mit blähungen und durchfall. isst er es selbst, kommen noch starker ausschlag (bei soja nicht ganz so schlimm) und starkes würgen, bis zum erbrechen dazu. bei käse wiederum nicht so stark, wie bei purer milch (egal ob kindermilch, HA-nahrung, einfache folgemilch oder vollmilch). ganz schlimm sind auch milchhaltige breie. wegen der spuren war ich mir einfach deshalb so unsicher, weil er auch heute oft noch koliken in der nacht hat und es immer schwierig ist, einzuordnen, ob ich was falsches gegessen hab oder ob er doch mal glutenspuren abbekommen hat. inzwischen reagierte ich richtig elektrisch darauf, wenn jemand im haushalt glutenhaltiges zu sich nimmt. meine mutter aß am dienstag ein belegtes brötchen vom bäcker bei uns, ca. eine stunde später hatte der kleine mann durchfall... zufall? ich weiß es nicht -_- vor einiger zeit kochte ich buchweizeneintopf für ihn, kurz nach dem essen, durchfall. ich entdeckte erst hinterher, dass auf der verpackung stand "buchweizen kann spuren von weizen enthalten" :| das ist nur beispiele. er scheint also auch schon auf kleinste spuren zu reagieren, anders kann ich mir das einfach nicht erklären.
jusl
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von jusl »

Also Zöliakie und Kuhmilchallergie müssen da grundsätzlich getrennt behandelt werden, da es sich zwar bei beidem um Unverträglichkeiten handelt, diese jedoch in ihrer Art verschieden sind (Kuhmilchallergie ist v.a. eine IgE-vermittelte Allergie, Zöliakie nicht).
Bei IgE-Allergien fallen die Symptome häufig deutlich abhängig von der Menge des Allergene aus. Also "bisschen Pollen machen bisschen Heuschnupfen, viele Pollen machen viel Heuschnupfen", Kuhmilch genauso. Und Kuhmilchallergie wächst sich in den allermeisten Fällen irgendwann im Kleinkind- bzw. Kindesalter aus.
All dies sind wesentliche Unterschiede zur Zöliakie.
ganz schlimm sind auch milchhaltige breie.
Diese werden für gewöhnlich mit gluten-haltigen Getreidesorten hergestellt!.. D.h. DORT würde dann die Zöliakie mit reinspielen, das müsste dringend vermieden werden. Oder meintest Du in diesem Fall Milchbreie aus glutenfreien Getreiden?
es immer schwierig ist, einzuordnen, ob ich was falsches gegessen hab oder ob er doch mal glutenspuren abbekommen hat. inzwischen reagierte ich richtig elektrisch darauf, wenn jemand im haushalt glutenhaltiges zu sich nimmt. meine mutter aß am dienstag ein belegtes brötchen vom bäcker bei uns, ca. eine stunde später hatte der kleine mann durchfall... zufall? ich weiß es nicht
Ja, das glaube ich Dir, dass das eine sehr große Belastung ist.
Möglicherweise tritt aber auch ohne konkrete vorherige Exposition von Gluten gelegentlich mal Durchfall auf - Zöliakie ist eben eine Darmerkrankung.
er scheint also auch schon auf kleinste spuren zu reagieren, anders kann ich mir das einfach nicht erklären.
Bei Zöliakie gibt es dazu gesicherte Berichte. Bei "normaler Kuhmilchallergie" ist das mit den "kleinsten Spuren" allerdings fraglich. Berücksichtigt werden muss auch, dass hochallergische Kinder einfach auch GENERELL häufig eine besonders empfindliche Haut und empfindlichen Magendarmtrakt haben. D.h. auch ganz andere potezielle Allergene, wie Waschmittelspuren an der Kleidung oder Lackierung an den Möbeln usw., könnten Symptome auslösen.
Müttern von hochallergischen Kinder berichten häufig, dass die Lage erträglicher wird, sobald man aufhört in konkreten Situationen nach der konkreten Ursache zu suchen (was ja ein ganz normaler Impuls ist), sondern stattdessen eben, natürlich in Ansprache mit den behandelnden Ärzten, symptomatisch-lindernd behandelt und fertig. Ohne Grübeln, ohne Vorwürfe, ohne (Selbst-)Kasteiung. Vielleicht auch für Euch?

LG
Julia
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mrsmurphy
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von mrsmurphy »

Julia hat dir ja schon ganz toll geantwortet. Aber ich dachte mir, vielleicht hilft dir noch die Antwort einer "Leidensgenossin" etwas weiter.

Muck ist 9 Monate und hat eine Kuhmilcheiweiß-, Hühnereiweiß-, Weizenmehl- (NICHT Gluten) und Erdnussallergie / -unverträglichkeit, sowie Neurodermitis.
jusl hat geschrieben: Deshalb: Wahrscheinlich kannst DU problemlos Kuhmilcheiweiß-haltige Lebensmittel essen, ohne dass Dein Kind darauf reagiert. Probier es einfach aus.
Dass ein Kind auf "Spuren von Spuren" reagieren kann, also z.B. wenn die Mama ein Lebensmittel mit "kann Spuren von Kuhmilch enthalten" isst, halte ich für ausgeschlossen; da dürfte man sich wohl bereits im Bereich der Nachweisgrenzen befinden...
Das war bei uns leider überhaupt nicht so :( Sobald ich mehr als nur mal ein Stück Schokolade gegessen habe, ist Muck aufgeblüht, bekam Durchfall und hat sich gekratzt wie verrückt. Bei Weizenmehl, Ei und Erdnuss konnte ich zwar Hautverschlechterung beobachten, aber alles nicht so schlimm wie bei Milch. "Spuren von" machten aber auch hier kein Problem. Lactose zumindest über Mumi scheint zu gehen - aber die enthält halt auch kein Milcheiweiß (auch eher die berühmten Spuren).
Sobald ich Ziegenkäse gegessen und Reismilch getrunken habe, war es auch bei ihm gut.
Wir haben von der Kinderärztin eine Spezialmilch für Milcheiweißallergiker verordnet bekommen. Das schmeckt zum davon rennen und wir hatten 3 Tage Kampf das Kind dazu zu bewegen etwas davon zu trinken (er hatte stark abgenommen und wir mussten ihn dringend wieder hochpäppeln).
Bei Beikost lasse ich nun halt alles weg, von dem ich weiß, das es nicht geht. Milch werde ich wohl später durch Reismilch bei ihm ersetzen (wenn er es verträgt vielleicht auch mal selbst gemachte Mandelmilch), Soja ging bei uns auch gar nicht - keine Verschlechterung, aber böse Blähungen. Bei Mutter und Kind gleichermaßen.

Ich habe mich - da er halt so extrem auf Allergene reagiert - in Rücksprache mit der Kinderärztin zum abstillen entschieden. Der Schritt fiel mir nicht leicht, aber ich merke mittlerweile schon, dass es uns beiden besser geht. Ich lebe mit weniger Sorge, ob ich wieder was gegessen habe, was er nicht verträgt wenn er blüht und er spürt meinen Stress dadurch ja nicht mehr (weil ist halt nicht vorhanden). Er hat sich aber auch sehr widerstandslos abstillen lassen. Ich glaube, er findet es einfach toll bei Mama im Arm zu liegen und selber seine Flasche zu halten :) (auch wenn er sie regelmäßig verliert, wenn er beim trinken wegschlummert ^^ ).

Und was die Kommentare zum Langzeitstillen angeht: Schau doch mal in den Thread "Kommentare zum Stillen", vielleicht findest du da ja eine passende Antwort für dich :)
Zum "Schläft er immer noch nicht durch" frag doch mal rum, wer von den Fragenden nachts öfter mal aufwacht. Vielleicht kannst du dann ja mit "Was, du bist schon so alt und schläfst IMMER NOCH nicht durch???" kontern ;)
LG Sabine mit Muck (m, 08/13) & Mini (m, 07/19), sowie Sternchen (8. Woche, 7/18)

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"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
(Albert Einstein)
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von jusl »

Das war bei uns leider überhaupt nicht so :( Sobald ich mehr als nur mal ein Stück Schokolade gegessen habe, ist Muck aufgeblüht, bekam Durchfall und hat sich gekratzt wie verrückt. Bei Weizenmehl, Ei und Erdnuss konnte ich zwar Hautverschlechterung beobachten, aber alles nicht so schlimm wie bei Milch. "Spuren von" machten aber auch hier kein Problem.
*verwirrt bin* Diese beiden Aussagen widersprechen sich doch...
In meinem Posting bezog ich mich darauf, dass beim gegen X allergischen Kind keine Reaktionen dadurch auftreten dürften, dass die Mutter Lebensmittel konsumiert, auf denen draufsteht "Kann Spuren von X enthalten".

LG
Julia
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von lunchen78 »

Nur kurz, weil ich über diesen Satz gestolpert bin:
mrsmurphy hat geschrieben:Lactose zumindest über Mumi scheint zu gehen
Säuglinge/Kleinkinder, die keine Laktose vertragen sind höchst selten und können nicht gestillt werden. Muttermilch enthält immer Laktose, unabhängig davon, ob und in welchen Mengen die Mutter diese zu sich nimmt. Und Laktose ist immer die gleiche, egal ob in Kuhmilch, Muttermilch oder Ziegenmilch. Das Milcheiweiß dagegen unterscheidet sich bei der Milch verschiedener Arten
O. 18.Mai 2006
M. 26.Februar 2008

Was tu ich hier eigentlich noch?🫣
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mrsmurphy
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von mrsmurphy »

jusl hat geschrieben:
Das war bei uns leider überhaupt nicht so :( Sobald ich mehr als nur mal ein Stück Schokolade gegessen habe, ist Muck aufgeblüht, bekam Durchfall und hat sich gekratzt wie verrückt. Bei Weizenmehl, Ei und Erdnuss konnte ich zwar Hautverschlechterung beobachten, aber alles nicht so schlimm wie bei Milch. "Spuren von" machten aber auch hier kein Problem.
*verwirrt bin* Diese beiden Aussagen widersprechen sich doch...
In meinem Posting bezog ich mich darauf, dass beim gegen X allergischen Kind keine Reaktionen dadurch auftreten dürften, dass die Mutter Lebensmittel konsumiert, auf denen draufsteht "Kann Spuren von X enthalten".

LG
Julia
Dann hab ich deinen Satz falsch verstanden. Sorry! Hatte dich so verstanden, dass bei der Mutter (höchstwahrscheinlich) Kuhmilchprodukte keine Probleme machen dürften. Das war bei uns halt nicht so, wenn ich z.B. einen Becher Joghurt gegessen habe, blühte er gleich auf. Aber wenn ich z.B. ein Stück Zartbitterschokolade gegessen habe, wo auf der Packung "Kann Spuren von Milch enthalten" stand, hat das kein Problem gemacht.
LG Sabine mit Muck (m, 08/13) & Mini (m, 07/19), sowie Sternchen (8. Woche, 7/18)

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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von jusl »

Alles klar, dann sind wir uns einig. ;-)
nica
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Re: Langzeitstillen + Lebensmittelunverträglichkeiten beim K

Beitrag von nica »

@ mrsmurphy, danke für die antwort :)
Dann hab ich deinen Satz falsch verstanden. Sorry! Hatte dich so verstanden, dass bei der Mutter (höchstwahrscheinlich) Kuhmilchprodukte keine Probleme machen dürften. Das war bei uns halt nicht so, wenn ich z.B. einen Becher Joghurt gegessen habe, blühte er gleich auf. Aber wenn ich z.B. ein Stück Zartbitterschokolade gegessen habe, wo auf der Packung "Kann Spuren von Milch enthalten" stand, hat das kein Problem gemacht.
ja so hatte ich es auch verstanden ^^

ich versuche es jetzt immer mal, lebensmittel zu mir zu nehmen, die spuren enthalten können. bisher weiterhin blähungen und bauchschmerzen am abend und in der nacht aber das kann auch von anderen faktoren herrühren.

abstillen kommt nicht in frage, bei meinem brustyunki ^^ er liebt stillen ja inzwischen über lassen :)
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