Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlust
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brasusu
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Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlust
Hallo Ihr LIeben,
ich bin beim Suchen nach Lösungen meines Stillproblems auf dieses tolle Forum gestoßen und hoffe, hier vielleicht einen entscheidenen Hinweis zu erhalten, damit das Stillen bei mir und meinem Sohn doch noch klappt. Ich bin ziemlich verzweifelt und hoffe irgendwo einen Strohhalm zu finden, der mich hoffen lässt.
Mein Sohn ist mein drittes Kind. Die anderen beiden Kinder habe ich jeweils 6 Monate voll gestillt ohne Probleme. Mein Sohn kam am 3.4.2014 per Kaiserschnitt. Ein Bonding fand nicht statt, er wurde dann im Überwachungsraum mehrfach angelegt. Sein Geburtstgewicht betrug 3555 Gramm. Abgenommen hat er bis zum dritten Tag, da habe ich einen Milcheinschuss gespürt. Die letzten zwei Tage im Krankenhaus hat er auch gut zugenommen.
03.04.2014 Geburtsgewicht 3555 Gramm
05.04.2014 U2 im Krankenhaus 3260 Gramm
06.04.2014 3220 Gramm im Krankenhaus
07.04.2014 3260 Gramm im Krankenhaus gemessen
08.04.2014 3280 Gramm im Krankenhaus - Entlassunggewicht
Zu Hause habe ich dann nach Bedarf weitergestillt. Zwischen sieben und zehnmal am Tag. Er ist schon im KRankenhaus beim stillen immer schnell eingeschlafen und so ging das zu Hause auch weter. Wir haben gestillt und dann ist er meist 20 Minuten später wieder wach geworden und hat weiter getrunken. Da wir keine Hebamme haben, haben wir uns eine Waage aus der Apothe geliehen, zur Kontrolle. Diese zeigte weniger Gewicht an, am zweiten Wiegetag sogar deutlich mehr als 100 GRamm weniger
10.04.2014 3220 Gramm, zu Hause selbst gemessen
11.04.2014 3110 Gramm, zu Hause gemessen
Wir waren geschockt über das geringe Gewicht und dachten zuerst an ein Waagenfehler. Ich habe weitergestillt aber das Gewicht pendelte die nächsten vier Tage immer zwischen 3080 und 3110 Gramm, egal wie oft ich gestillt habe. Er hatte täglich einmal Stuhlgang und mindestnes 4 volle Urinwindeln am Tag.
Gestern habe ich dann Panik bekommen und bin mit ihm zum Kindrazt, da er mehr als 10% Gewicht verloren hat und es einfach nicht mehr wurde. Dort wurde er gewogen
15.04.2014 3065 Gramm beim Kinderarzt
Laut Ärztin ist er gesund. Ich habe ein Rezept für eine Pumpe erhalten und sollte einfach weiter versuchen zu stillen. Nachmittags habe ich dann noch einmal im KRankenhaus angerufen, die Stillhotline. Diese wurden panisch, als sie das geringe Gewicht gehört haben und baten mich vorbei zu kommen. Die Stillprobe im Krankenhaus ergab, das er gerade einmal 16 ml aus beiden Brüsten getrunken hat. Daraufhin hat die Schwester sofort Babynahrum geholt und ihm gegeben, Widerstand war zwecklos. Er hat 40 ml getrunken. Verabreicht mit einer Spritze und am Finger nuckeln. Nach dem stillen habe ich versucht abzupumpen. Es kamen aber nur 20 ml. Die Schwester meinte wir sollen zufüttern, damit er wieder kräftiger wird und dann wird er auch wieder mehr aus der Brust trinken. Sie stellte noch fest, das er gut saugt, aber wohl ein sehr starkes Vakuum aufbaut und daher wahrscheinlich Probleme beim Saugen hat. Die Stillberaterin aus dem Krankenhaus hat mir telefonisch mitgeteilt, das siederzeit keine Kapazitäten hat für eine Stillberatung. Eine Habamme hier in der Region habe ich nicht gefunden, die derzeit freie Kapazitäten hat.
Nachts hat er dann zweimal nach dem Stillen noch Muttermilch bekommen insgesamt 50 ml. Die Milch habe ich aber nur durch austreichen erhalten, denn das abpumpem funktioniert leider überhaupt nicht.
Heute morgen hatte er ein Gewicht von 3110 Gramm. Heute habe ich insgesamt 9x gestillt. Er hat zusätzlich 50 ml Muttermilch und 130 ml Prenahrung bekommen. Mehr Nahrung nimmt er uns aus der Spritze nicht ab. Seitdem hat er vor oder nach jeder Mahlzeit eine Stuhlwindel.
16.04.2014 3110 Gramm zu Hause auf unserer Waage
Ich würde ihn doch so gerne voll stillen, wie meine anderen beiden Kinder, aber ich kann mir nicht erklären warum das mit der Milch nicht mehr funktioniert. Im Krankenhaus hat es doch noch geklappt und er hat zugenommen. Er ist mit Stillen alleine im Moment auch kaum ruhig zubekommen. Die einzige Position in der er zuverlässig ein wenig saugt ist die Football-Stellung, aber er schluckt selten, weil ja eben auch nicht viel da ist.
Ich habe bisher keine Stillhütchen etc. verwandt, Nuckel kennt er nicht. Ich habe eine Schilddrüsenfehlfunktion und nehme derzeit 125 mg Tyroxin. Vermutlich auch zu viel, aktuelle Blutwerte sind in Arbeit. In den ersten 2 Nächten hatte ich zu Hause Schüttelfrost mit abwechselnden Perioden in denen ich stark geschwitzt habe. Übergewicht habe ich, aber nicht mehr als bei meinen anderen beiden Kindern.
Ich wäre so dankbar, wenn ihr mir helfen könntet und mir ggf. Tipps geben könntet wie es doch noch mit der MIlchbildung klappen könnte. Das wäre zu schön.... Verzweifelte Grüße und viele Dank vorab! Susanne
ich bin beim Suchen nach Lösungen meines Stillproblems auf dieses tolle Forum gestoßen und hoffe, hier vielleicht einen entscheidenen Hinweis zu erhalten, damit das Stillen bei mir und meinem Sohn doch noch klappt. Ich bin ziemlich verzweifelt und hoffe irgendwo einen Strohhalm zu finden, der mich hoffen lässt.
Mein Sohn ist mein drittes Kind. Die anderen beiden Kinder habe ich jeweils 6 Monate voll gestillt ohne Probleme. Mein Sohn kam am 3.4.2014 per Kaiserschnitt. Ein Bonding fand nicht statt, er wurde dann im Überwachungsraum mehrfach angelegt. Sein Geburtstgewicht betrug 3555 Gramm. Abgenommen hat er bis zum dritten Tag, da habe ich einen Milcheinschuss gespürt. Die letzten zwei Tage im Krankenhaus hat er auch gut zugenommen.
03.04.2014 Geburtsgewicht 3555 Gramm
05.04.2014 U2 im Krankenhaus 3260 Gramm
06.04.2014 3220 Gramm im Krankenhaus
07.04.2014 3260 Gramm im Krankenhaus gemessen
08.04.2014 3280 Gramm im Krankenhaus - Entlassunggewicht
Zu Hause habe ich dann nach Bedarf weitergestillt. Zwischen sieben und zehnmal am Tag. Er ist schon im KRankenhaus beim stillen immer schnell eingeschlafen und so ging das zu Hause auch weter. Wir haben gestillt und dann ist er meist 20 Minuten später wieder wach geworden und hat weiter getrunken. Da wir keine Hebamme haben, haben wir uns eine Waage aus der Apothe geliehen, zur Kontrolle. Diese zeigte weniger Gewicht an, am zweiten Wiegetag sogar deutlich mehr als 100 GRamm weniger
10.04.2014 3220 Gramm, zu Hause selbst gemessen
11.04.2014 3110 Gramm, zu Hause gemessen
Wir waren geschockt über das geringe Gewicht und dachten zuerst an ein Waagenfehler. Ich habe weitergestillt aber das Gewicht pendelte die nächsten vier Tage immer zwischen 3080 und 3110 Gramm, egal wie oft ich gestillt habe. Er hatte täglich einmal Stuhlgang und mindestnes 4 volle Urinwindeln am Tag.
Gestern habe ich dann Panik bekommen und bin mit ihm zum Kindrazt, da er mehr als 10% Gewicht verloren hat und es einfach nicht mehr wurde. Dort wurde er gewogen
15.04.2014 3065 Gramm beim Kinderarzt
Laut Ärztin ist er gesund. Ich habe ein Rezept für eine Pumpe erhalten und sollte einfach weiter versuchen zu stillen. Nachmittags habe ich dann noch einmal im KRankenhaus angerufen, die Stillhotline. Diese wurden panisch, als sie das geringe Gewicht gehört haben und baten mich vorbei zu kommen. Die Stillprobe im Krankenhaus ergab, das er gerade einmal 16 ml aus beiden Brüsten getrunken hat. Daraufhin hat die Schwester sofort Babynahrum geholt und ihm gegeben, Widerstand war zwecklos. Er hat 40 ml getrunken. Verabreicht mit einer Spritze und am Finger nuckeln. Nach dem stillen habe ich versucht abzupumpen. Es kamen aber nur 20 ml. Die Schwester meinte wir sollen zufüttern, damit er wieder kräftiger wird und dann wird er auch wieder mehr aus der Brust trinken. Sie stellte noch fest, das er gut saugt, aber wohl ein sehr starkes Vakuum aufbaut und daher wahrscheinlich Probleme beim Saugen hat. Die Stillberaterin aus dem Krankenhaus hat mir telefonisch mitgeteilt, das siederzeit keine Kapazitäten hat für eine Stillberatung. Eine Habamme hier in der Region habe ich nicht gefunden, die derzeit freie Kapazitäten hat.
Nachts hat er dann zweimal nach dem Stillen noch Muttermilch bekommen insgesamt 50 ml. Die Milch habe ich aber nur durch austreichen erhalten, denn das abpumpem funktioniert leider überhaupt nicht.
Heute morgen hatte er ein Gewicht von 3110 Gramm. Heute habe ich insgesamt 9x gestillt. Er hat zusätzlich 50 ml Muttermilch und 130 ml Prenahrung bekommen. Mehr Nahrung nimmt er uns aus der Spritze nicht ab. Seitdem hat er vor oder nach jeder Mahlzeit eine Stuhlwindel.
16.04.2014 3110 Gramm zu Hause auf unserer Waage
Ich würde ihn doch so gerne voll stillen, wie meine anderen beiden Kinder, aber ich kann mir nicht erklären warum das mit der Milch nicht mehr funktioniert. Im Krankenhaus hat es doch noch geklappt und er hat zugenommen. Er ist mit Stillen alleine im Moment auch kaum ruhig zubekommen. Die einzige Position in der er zuverlässig ein wenig saugt ist die Football-Stellung, aber er schluckt selten, weil ja eben auch nicht viel da ist.
Ich habe bisher keine Stillhütchen etc. verwandt, Nuckel kennt er nicht. Ich habe eine Schilddrüsenfehlfunktion und nehme derzeit 125 mg Tyroxin. Vermutlich auch zu viel, aktuelle Blutwerte sind in Arbeit. In den ersten 2 Nächten hatte ich zu Hause Schüttelfrost mit abwechselnden Perioden in denen ich stark geschwitzt habe. Übergewicht habe ich, aber nicht mehr als bei meinen anderen beiden Kindern.
Ich wäre so dankbar, wenn ihr mir helfen könntet und mir ggf. Tipps geben könntet wie es doch noch mit der MIlchbildung klappen könnte. Das wäre zu schön.... Verzweifelte Grüße und viele Dank vorab! Susanne
- Morgaine47
- Profi-SuTler
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- Registriert: 04.11.2010, 22:40
- Wohnort: Zwischen Sinsheim und Mosbach
Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Die Profis melden sich sicher bald. Was mir auffällt ist Deien doch eher geringe Anzahl an Stillmahlzeiten in 24 Stunden. Ich weiß, dass die Stillmods gerade bei Gewichtsproblemen immer empfehlen deutlich häufiger zu stillen, ich meine so 10 bis 13 mal in 24 Stunden. Dann habe ich hier noch gelernt, dass einzelne Stillproben gar nichst aussagen. Und ich kann mir vorstellen, dass Dir bis zur Gewichtszunahme auch evtl. zum stillfreundlichen Zufüttern geraten wird, Du kannst ja schon mal in der Linksammlung Stillwissen in den entsprechendem Thread zu dem Thema schauen.
Ansonsten drück ich Dir ganz fest die Daumen, dass ihr bald problemlos voll Stillen könnt.
Und noch eine Frage: Hast Du zu Hause imemr unter den gleichen Bedingungen gewogen? Also gleiche Tageszeit und immer dasselbe angezogen beim Kind?
Ansonsten drück ich Dir ganz fest die Daumen, dass ihr bald problemlos voll Stillen könnt.
Und noch eine Frage: Hast Du zu Hause imemr unter den gleichen Bedingungen gewogen? Also gleiche Tageszeit und immer dasselbe angezogen beim Kind?
LG
Morgaine
Große Tochter *17.09.2007
Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
Live long and prosper - ClauWi-Trageberaterin (GK Mai 2011 & MK Juni 2012)
Morgaine
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Kleiner Sohn *14.08.2010
Minimädchen *06.06.2014
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Hallo und herzlich willkommen hier,
ich geh mal der Reihe nach:
Außerdem sollte noch mal untersucht bzw. bestätigt werden, dass Du keine Plazentareste mehr in der Gebärmutter hast.
Diese beiden Punkte sollte schnellstmöglich abgeklärt werden.
Es lohnt aber nochmal ein Blick auf die Zufüttermethode:
Nochmal genauer zu der Gewichtsentwicklung:
Beim Wechselstillen wechselt man die Seite, sobald das Baby beginnt schwächer zu saugen. Das kann schon nach 1-2 Minuten, evtl. sogar noch schneller der Fall sein. Dieses Hin-und-Her-Wechseln macht man über einen Zeitraum von mindestens 20 Minuten. Dadurch wird das Baby wachgehalten und der MSR leichter ausgelöst. Wechselstillen ist damit eine effektive Methode, die Milchproduktion zu steigern.
Schau mal in unsere Linksammlung Stillwissen, dort findest Du einen Link zum Wechselstillen mit weiteren Infos dazu.
Mein Vorschlag für die nächste Zeit ist:
* Täglich mindestens 10-12 mal stillen, dabei tagsüber konsequent wechselstillen.
* Weiterhin täglich wiegen und die Daten hier posten. Bitte führe dazu die Liste unten weiter.
* Mögliche med. Ursachen (Schilddrüse und Plazentaretention) möglichst bald abklären lassen
* Pro Tag 150 ml Milch zufüttern. Das kann gewonnene Muttermilch sein, oder wenn diese nicht ganz ausreicht, einfach den Rest mit Pre auffüllen.
Das machen wir jetzt erstmal ca 1 Woche lang, schauen dabei genau aufs Gewicht, passen ggf. die Maßnahmen an usw., und dann gehen wir einen Plan in Richtung Vollstillen an.
Was meinst Du dazu?
Ich hoffe diese ersten Hinweise sind hilfreich für Dich, Rückfragen jederzeit gerne und
LG
Julia
PS: Bitte diese Liste weiterführen (ggf bitte noch korrigeren bzw. auffüllen):
ich geh mal der Reihe nach:
Das ist schon mal gut zu wissen, dann fallen eine Reihe möglicher Ursachen für Euer Problem schon mal weg. Geklärt werden sollte demnächst unbedingt noch das hier:Mein Sohn ist mein drittes Kind. Die anderen beiden Kinder habe ich jeweils 6 Monate voll gestillt ohne Probleme.
- weil eine falsch eingestellte Medikation definitiv u.a. verringerte Milchbildung verursachen kann.ch habe eine Schilddrüsenfehlfunktion und nehme derzeit 125 mg Tyroxin. Vermutlich auch zu viel, aktuelle Blutwerte sind in Arbeit. In den ersten 2 Nächten hatte ich zu Hause Schüttelfrost mit abwechselnden Perioden in denen ich stark geschwitzt habe.
Außerdem sollte noch mal untersucht bzw. bestätigt werden, dass Du keine Plazentareste mehr in der Gebärmutter hast.
Diese beiden Punkte sollte schnellstmöglich abgeklärt werden.
Die Schwester hat definitiv richtig gehandelt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Dein Baby bereits 14 % seines Geburtsgewichts abgenommen UND es war nicht sichergestellt, dass es ausreichende Mengen an der Brust trinkt. Das ist eine glasklare Zufütterindikation, ohne Wenn und Aber.Die Stillprobe im Krankenhaus ergab, das er gerade einmal 16 ml aus beiden Brüsten getrunken hat. Daraufhin hat die Schwester sofort Babynahrum geholt und ihm gegeben, Widerstand war zwecklos. Er hat 40 ml getrunken.
Es lohnt aber nochmal ein Blick auf die Zufüttermethode:
Fingerfeeding kann manchmal sinnvoll sein, aber erste Wahl ist eigentlich erstmal: Entweder saugfrei, oder aber WÄHREND des Stillens. Eine Übersicht geeigneter Methoden findest Du in unserer Grundinfo Stillfreundliche Zufüttermethoden. Schau doch mal durch und überleg, ob Du Dir irgendetwas davon vorstellen kannst, OK?Verabreicht mit einer Spritze und am Finger nuckeln.
Nochmal genauer zu der Gewichtsentwicklung:
Diese Datenreihe ist ein gutes Beispiel dafür, dass aus Einzeldaten eben NICHT geschlossen werden kann, dass ein Baby innerhalb 1 oder 2 Tagen wieder "gut zunimmt". Dafür braucht man MEHR Daten. 40 oder 60 g Unterschied - egal in welche Richtung - können einfach zufallsbedingt zustande kommen, z.B. weil das Baby kurz vorm Wiegen gepullert hat oder eben nicht.Abgenommen hat er bis zum dritten Tag, da habe ich einen Milcheinschuss gespürt. Die letzten zwei Tage im Krankenhaus hat er auch gut zugenommen.
03.04.2014 Geburtsgewicht 3555 Gramm
05.04.2014 U2 im Krankenhaus 3260 Gramm
06.04.2014 3220 Gramm im Krankenhaus
07.04.2014 3260 Gramm im Krankenhaus gemessen
08.04.2014 3280 Gramm im Krankenhaus - Entlassunggewicht
Und hier man nur sagen: Was für ein Riesenglück, dass Ihr diese sehr gute Entscheidung getroffen habt!.. Bitte in der nächsten Zeit unbedingt weiterhin täglich wiegen und dabei auf eine gute Wiege-Methodik achten! Alle nötigen Infos dazu findest Du in unserer Grundinfo Wiegen, Gedeihen und Gewichtszunahme.Da wir keine Hebamme haben, haben wir uns eine Waage aus der Apothe geliehen, zur Kontrolle.
Uff, nix gegen entspannte Kinderärzte, aber diese Entscheidung muss definitiv als fragwürdig angesehen werden, denn es waren wie gesagt immerhin 14 % Gewichtsverlust, und es war nicht sichergestellt, dass erfolgreiches volles Stillen derzeit überhaupt möglich ist.Gestern habe ich dann Panik bekommen und bin mit ihm zum Kindrazt, da er mehr als 10% Gewicht verloren hat und es einfach nicht mehr wurde. Dort wurde er gewogen
15.04.2014 3065 Gramm beim Kinderarzt
Laut Ärztin ist er gesund. Ich habe ein Rezept für eine Pumpe erhalten und sollte einfach weiter versuchen zu stillen.
Das macht nichts. Wenn Du mit Ausstreichen gut zurechtkommst, kannst Du einfach dabei bleiben. Was Du aber noch probieren kannst, das funktioniert bei vielen Mütter sehr gut: Während des Stillens an der anderen Seite abpumpen. Hast Du das schon mal ausprobiert?Die Milch habe ich aber nur durch austreichen erhalten, denn das abpumpem funktioniert leider überhaupt nicht.
Zusammen mit schnellem Einschlafen, was Du auch erwähnt hast, ist das eine klassische Indikation fürs Wechselstillen. Kennst Du das?Die einzige Position in der er zuverlässig ein wenig saugt ist die Football-Stellung, aber er schluckt selten, weil ja eben auch nicht viel da ist.
Beim Wechselstillen wechselt man die Seite, sobald das Baby beginnt schwächer zu saugen. Das kann schon nach 1-2 Minuten, evtl. sogar noch schneller der Fall sein. Dieses Hin-und-Her-Wechseln macht man über einen Zeitraum von mindestens 20 Minuten. Dadurch wird das Baby wachgehalten und der MSR leichter ausgelöst. Wechselstillen ist damit eine effektive Methode, die Milchproduktion zu steigern.
Schau mal in unsere Linksammlung Stillwissen, dort findest Du einen Link zum Wechselstillen mit weiteren Infos dazu.
Prima, u.a. deswegen bin ich sehr zuversichtlich, dass wir da noch wesentliche Verbesserungen erreichen können.Ich habe bisher keine Stillhütchen etc. verwandt, Nuckel kennt er nicht.
* Täglich mindestens 10-12 mal stillen, dabei tagsüber konsequent wechselstillen.
* Weiterhin täglich wiegen und die Daten hier posten. Bitte führe dazu die Liste unten weiter.
* Mögliche med. Ursachen (Schilddrüse und Plazentaretention) möglichst bald abklären lassen
* Pro Tag 150 ml Milch zufüttern. Das kann gewonnene Muttermilch sein, oder wenn diese nicht ganz ausreicht, einfach den Rest mit Pre auffüllen.
Das machen wir jetzt erstmal ca 1 Woche lang, schauen dabei genau aufs Gewicht, passen ggf. die Maßnahmen an usw., und dann gehen wir einen Plan in Richtung Vollstillen an.
Was meinst Du dazu?
Ich hoffe diese ersten Hinweise sind hilfreich für Dich, Rückfragen jederzeit gerne und
LG
Julia
PS: Bitte diese Liste weiterführen (ggf bitte noch korrigeren bzw. auffüllen):
03.04. 3555 Gramm Geburt
05.04. 3260 Gramm U2 KH
06.04. 3220 Gramm KH
07.04. 3260 Gramm KH
08.04. 3280 Gramm KH Entlassung
10.04. 3220 Gramm
11.04. 3110 Gramm
12.04.
13.04.
14.04.
15.04. 3065 Gramm KiA
16.04. 3110 Gramm, 9 x gestillt, 50 ml Mumi, 130 ml Pre, ?x Stuhl, ?x Pipi
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brasusu
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Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Liebe Julia, liebe Morgaine,
vielen Dank für Eure lieben Antworten. Ich bin echt glücklich aufmunternde Worte zu hören. Das macht Hofnung. Dake, dass Ihr Euch die ZEit genommen habt!
Heute ist es mir noch nicht gelungen mehr zu stillen (ich habe zu viel Zeit bei Ärzten verbracht - die nächsten Tage haben wir aber keinerlei Termine), aber ab morgen werden ich die 10-12 Mal anpeilen. Wir haben vorhin zum ersten Mal die Becher-Füttermethode probiert. Es ging noch so einiges daneben, aber ich denke an die Methode können wir uns gewöhnen. Manchmal dauert es ein wenig, bis er an die Brust geht, ich hoffe das wird dadurch besser.
Die Schilddrüse habe ich abklären lassen. Alle Werte sind noch in der Norm, wenn auch im unteren Bereich kurz vor einer Überfunktion. Laut Ärztin soll ich meine Medikamente ein wenig reduzieren. Das werde ich ab morgen früh tun und Dienstag werde ich dann noch einmal das wegen der Plazenta checken gehen.
Ok, also ich werde dann die nächsten Tage 10-12 Mal stillen mit Wechselstillen und dann ggf. mit Nachfüttern mit der Bechermethode. Das Wechselstillen hat heute gut geklappt. Wenn er erst einmal an der Brust ist, dann geht das umlegen echt unproblematisch. Allerdings hat er heute ganz schön viel Nahrung noch extra genommen, sodass wir glaube mit 150 ml pro Tag nicht hinkommen werden. Heute war er teilweise nach dem Stillen und 50 ml zufüttern immernoch unzufrieden und hat teilweise bis 80 ml nach weggetrunken. Ist es schlimm wenn er mehr bekommt? Unter der Voraussetzung natürlich das ich die Stillmenge drastisch erhöhe?
Heute waren wir auch nochmal bei der Ärztin, sie hat ihn nochmal gewogen und untersucht. Er hat in jedem Fall ein wenig zugenommen (ich habe die letzten Tage schon immer unter den selben Bedingungen zu Hause gewogen) und sein Allgemeinzustand war ok.
Ich werde dann täglich das Gewicht posten und bin gerade echt guter Hoffnung, dass Baby und ich das noch hinbekommen, dank Eurer guten Hilfe!
Ich wünsche Euch schon mal einen entspannten Karfreitag, ich werde mich jetzt optimistisch ins Bett begeben!
Vielen Dank und liebe Grüße!
Susanne
vielen Dank für Eure lieben Antworten. Ich bin echt glücklich aufmunternde Worte zu hören. Das macht Hofnung. Dake, dass Ihr Euch die ZEit genommen habt!
Heute ist es mir noch nicht gelungen mehr zu stillen (ich habe zu viel Zeit bei Ärzten verbracht - die nächsten Tage haben wir aber keinerlei Termine), aber ab morgen werden ich die 10-12 Mal anpeilen. Wir haben vorhin zum ersten Mal die Becher-Füttermethode probiert. Es ging noch so einiges daneben, aber ich denke an die Methode können wir uns gewöhnen. Manchmal dauert es ein wenig, bis er an die Brust geht, ich hoffe das wird dadurch besser.
Die Schilddrüse habe ich abklären lassen. Alle Werte sind noch in der Norm, wenn auch im unteren Bereich kurz vor einer Überfunktion. Laut Ärztin soll ich meine Medikamente ein wenig reduzieren. Das werde ich ab morgen früh tun und Dienstag werde ich dann noch einmal das wegen der Plazenta checken gehen.
Ok, also ich werde dann die nächsten Tage 10-12 Mal stillen mit Wechselstillen und dann ggf. mit Nachfüttern mit der Bechermethode. Das Wechselstillen hat heute gut geklappt. Wenn er erst einmal an der Brust ist, dann geht das umlegen echt unproblematisch. Allerdings hat er heute ganz schön viel Nahrung noch extra genommen, sodass wir glaube mit 150 ml pro Tag nicht hinkommen werden. Heute war er teilweise nach dem Stillen und 50 ml zufüttern immernoch unzufrieden und hat teilweise bis 80 ml nach weggetrunken. Ist es schlimm wenn er mehr bekommt? Unter der Voraussetzung natürlich das ich die Stillmenge drastisch erhöhe?
Heute waren wir auch nochmal bei der Ärztin, sie hat ihn nochmal gewogen und untersucht. Er hat in jedem Fall ein wenig zugenommen (ich habe die letzten Tage schon immer unter den selben Bedingungen zu Hause gewogen) und sein Allgemeinzustand war ok.
Ich werde dann täglich das Gewicht posten und bin gerade echt guter Hoffnung, dass Baby und ich das noch hinbekommen, dank Eurer guten Hilfe!
Ich wünsche Euch schon mal einen entspannten Karfreitag, ich werde mich jetzt optimistisch ins Bett begeben!
Vielen Dank und liebe Grüße!
Susanne
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brasusu
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Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
03.04. 3555 Gramm Geburt
05.04. 3260 Gramm U2 KH
06.04. 3220 Gramm KH
07.04. 3260 Gramm KH
08.04. 3280 Gramm KH Entlassung
10.04. 3220 Gramm
11.04. 3110 Gramm
12.04. 3110 Gramm
13.04.
14.04.
15.04. 3065 Gramm KiA
16.04. 3110 Gramm, 9 x gestillt, 50 ml Mumi, 130 ml Pre, 4x Stuhl, 6x Pipi
17.04 3150 Gramm; 3110 beim KiA , 8x gestillt, 190 ml Pre, 3x Stuhl, 5x Pipi
05.04. 3260 Gramm U2 KH
06.04. 3220 Gramm KH
07.04. 3260 Gramm KH
08.04. 3280 Gramm KH Entlassung
10.04. 3220 Gramm
11.04. 3110 Gramm
12.04. 3110 Gramm
13.04.
14.04.
15.04. 3065 Gramm KiA
16.04. 3110 Gramm, 9 x gestillt, 50 ml Mumi, 130 ml Pre, 4x Stuhl, 6x Pipi
17.04 3150 Gramm; 3110 beim KiA , 8x gestillt, 190 ml Pre, 3x Stuhl, 5x Pipi
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jusl
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Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Prima, dann los.Heute ist es mir noch nicht gelungen mehr zu stillen (ich habe zu viel Zeit bei Ärzten verbracht - die nächsten Tage haben wir aber keinerlei Termine), aber ab morgen werden ich die 10-12 Mal anpeilen.
Ein super Start! Wenn Du Dich grundsätzlich mit Bechern anfreunden kannst, es aber gerne ein wenig bequemer und einfacher hättest, dann probier mal den Softcup. Das ist eine Flasche, die keinen Sauger hat, sondern ein Becher-artiges Mundstück, und dahinter ist ein Ventil, so dass kaum mehr Milch daneben geht. Ist von der Handhabung her einfach etwas leichter.Wir haben vorhin zum ersten Mal die Becher-Füttermethode probiert. Es ging noch so einiges daneben, aber ich denke an die Methode können wir uns gewöhnen.
Sehr gut!Ok, also ich werde dann die nächsten Tage 10-12 Mal stillen mit Wechselstillen und dann ggf. mit Nachfüttern mit der Bechermethode. Das Wechselstillen hat heute gut geklappt. Wenn er erst einmal an der Brust ist, dann geht das umlegen echt unproblematisch.
Nein, SCHLIMM ist das natürlich nicht. Aber es ist schon so, dass man versuchen sollte, nur so viel wie nötig zuzufüttern, also nicht unnötig viel - denn die Milch, die Dein Baby woanders her bekommt, sollte es ja eigentlich an der Brust trinken sozusagen.Ist es schlimm wenn er mehr bekommt?
Das werden wir in der nächsten Zeit sicher gut abstimmen können, was bei Euch eine sinnvolle Zufüttermenge ist.
Prima, gut dass das noch mal ärztlich gecheckt wurde, dann können wir ja jetzt mit Schwung das Vollstillen angehen.Heute waren wir auch nochmal bei der Ärztin, sie hat ihn nochmal gewogen und untersucht. Er hat in jedem Fall ein wenig zugenommen (ich habe die letzten Tage schon immer unter den selben Bedingungen zu Hause gewogen) und sein Allgemeinzustand war ok.
Super, bis morgen.Ich werde dann täglich das Gewicht posten und bin gerade echt guter Hoffnung, dass Baby und ich das noch hinbekommen, dank Eurer guten Hilfe!
LG
Julia
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brasusu
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Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Guten Abend!
Ich komme jetzt erst zum antworten weil ich heute den ganzen Tag gestillt habe
. Wir sind jetzt bei 9x und nach diesem Posting kommt Nummer 10. Nachts habe ich es verpasst ihn öfter anzulegen, da er und auch ich nicht richtig wach wurden. Aber nach 4 Stunden des Nichtstillens hatte ich doch tatsächlich das Gefühl, dass sich in der Brust was tut. Dieses Gefühl hatte ich das letzte Mal im Krankenhaus. Ich habe also Hoffnung gefasst! Ein wenig viel zugefüttert haben wir heute, aber irgendwie habe ich auch immer im Hinterkopf, das er noch so viel Gewicht aufzuholen hat.... Das Wechselstillen hat bisher auch sehr gut geklappt und nach so oft stillen hintereinander hat auch das andocken deutlich besser geklappt!
Ich hoffe es geht so weiter, diesen Softcupbecher werden wir uns auf alle Fälle zulegen, denn mein Mann flucht ganz schön über die Bechermethode, aber da müssen meine Männer durch... Hier noch die Wigedaten und dann gehts auf zum Stillen.
Liebe Julia, ich wünsche Dir ein wunderschönes Osterfest und ein paar stressfreie Tage!
LG! Susanne
Ich komme jetzt erst zum antworten weil ich heute den ganzen Tag gestillt habe
Ich hoffe es geht so weiter, diesen Softcupbecher werden wir uns auf alle Fälle zulegen, denn mein Mann flucht ganz schön über die Bechermethode, aber da müssen meine Männer durch... Hier noch die Wigedaten und dann gehts auf zum Stillen.
Liebe Julia, ich wünsche Dir ein wunderschönes Osterfest und ein paar stressfreie Tage!
LG! Susanne
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brasusu
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Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
18.04 3130 Gramm, 10x gestillt, 50 ml Mumi, 150 ml Pre, 3x Stuhl, 5x Pipibrasusu hat geschrieben:03.04. 3555 Gramm Geburt
05.04. 3260 Gramm U2 KH
06.04. 3220 Gramm KH
07.04. 3260 Gramm KH
08.04. 3280 Gramm KH Entlassung
10.04. 3220 Gramm
11.04. 3110 Gramm
12.04. 3110 Gramm
13.04.
14.04.
15.04. 3065 Gramm KiA
16.04. 3110 Gramm, 9 x gestillt, 50 ml Mumi, 130 ml Pre, 4x Stuhl, 6x Pipi
17.04 3150 Gramm; 3110 beim KiA , 8x gestillt, 190 ml Pre, 3x Stuhl, 5x Pipi
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mattisma
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 335
- Registriert: 02.01.2014, 12:06
Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Alles Gute! Ich drück euch die Daumen! Ihr schafft das schon!
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brasusu
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 14
- Registriert: 16.04.2014, 22:14
Re: Stillen klaptt nicht-zufüttern wg starkem Gewichtsverlus
Vielen Dank! Bei so vielen exra Daumen, kann es ja eigentlich nur gut werden!mattisma hat geschrieben:Alles Gute! Ich drück euch die Daumen! Ihr schafft das schon!
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