abstillen
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cheeky
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abstillen
ich bins mal wieder. die rübe ist jetzt bald 15 monate alt und wir stillen immer noch viel mit dem brusternährungsset, einige hier kennen meine geschichte ja noch (brust-op, viele wochen wunde brustwarzen, saugschwäche der kleinen ...)
ich möcht nicht mehr richtig. mir gehts nicht gut, ich fühl mich ständig ausgelaugt und in nächster zeit stehen einige berufliche termine an (einmal sogar für drei tage / zwei nächte), das stresst mich zusätzlich, wenn ich nicht weiß, wie die kleine die zeit ohne stillen rumbringen soll.
das brusternährungsset wird für meine begriffe auch schon ein wenig mühsam ...
nur spielt die kleine da nicht mit. sie akzeptiert weder schnuller noch flasche, die milch trinkt sie auch nicht aus becher, trinklerntasse oder sonstigem. dazu kommt noch, dass das einschlafen ohne einschlafstillen wirklich mühsam ist - eeewig langes herumtragen als einzige option.
nun bin ich im dilemma. ich möchte nicht hart auf hart abstillen, ich weiß, sie liebt ihre brust. und wenn ich ihr so gar nichts als ersatz anbieten kann, tu ich mir schwer damit.
und dann kommt noch mein loslassthema. wir haben so sehr ... SO sehr um das stillen gekämpft, dass ich mir schwer tue, die stillbeziehung jetzt loszulassen. monatelang war das stillen von schmerz und innerlichen durchhalteparolen geprägt, sodass ich jetzt irgendwie ein problem habe, es aufzugeben. und ich schätze, auch diese innerlichen kämpfe, die ich mit mir selbst ausfechte, spürt die kleine und das macht das ganze vorhaben nicht einfacher.
ich hatte immer gehofft, dass die kleine sich selbst abstillt, derzeit sieht es aber nicht danach aus.
hat jemand erfahrungsberichte, tipps oder sonstiges für mich?
ich möcht nicht mehr richtig. mir gehts nicht gut, ich fühl mich ständig ausgelaugt und in nächster zeit stehen einige berufliche termine an (einmal sogar für drei tage / zwei nächte), das stresst mich zusätzlich, wenn ich nicht weiß, wie die kleine die zeit ohne stillen rumbringen soll.
das brusternährungsset wird für meine begriffe auch schon ein wenig mühsam ...
nur spielt die kleine da nicht mit. sie akzeptiert weder schnuller noch flasche, die milch trinkt sie auch nicht aus becher, trinklerntasse oder sonstigem. dazu kommt noch, dass das einschlafen ohne einschlafstillen wirklich mühsam ist - eeewig langes herumtragen als einzige option.
nun bin ich im dilemma. ich möchte nicht hart auf hart abstillen, ich weiß, sie liebt ihre brust. und wenn ich ihr so gar nichts als ersatz anbieten kann, tu ich mir schwer damit.
und dann kommt noch mein loslassthema. wir haben so sehr ... SO sehr um das stillen gekämpft, dass ich mir schwer tue, die stillbeziehung jetzt loszulassen. monatelang war das stillen von schmerz und innerlichen durchhalteparolen geprägt, sodass ich jetzt irgendwie ein problem habe, es aufzugeben. und ich schätze, auch diese innerlichen kämpfe, die ich mit mir selbst ausfechte, spürt die kleine und das macht das ganze vorhaben nicht einfacher.
ich hatte immer gehofft, dass die kleine sich selbst abstillt, derzeit sieht es aber nicht danach aus.
hat jemand erfahrungsberichte, tipps oder sonstiges für mich?
- deidamaus
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Re: abstillen
Lass dich erstmal drücken.
Ds du ausgelaugt bist, muss nicht unbedingt am Stillen liegen. Viele Frauen glauben das, aber Flaschenmüttern geht das genauso.
Ich würde an deiner Stelle, das BES aus schleichen (die zusätzliche Milch daraus braucht deine Grosse ja nicht mehr, sie kann ja einfach mehr Essen und Trinken). Damit hast du es ja schon viel einfacher.
Wenn du beruflich ein paar Tage weg bist, ist auch deine Brust weg. Das weiss seien Grosse auch. Ohne Mama keine Milch. Das klappt meist viel problemloser als befürchtet. Es gibt viel Threads hier im Forum dazu. Darum würde ich mir keine Kopf machen.
Dann kannst du dir z.B. überlegen nur noch zu gewissen Zeit zu stillen (nicht mehr von 23 bis 5 Uhr), nur noch zu Hause. Nur vor dem Schlafen etc.
Dass wären jetzt meine Idee, es kommt bestimmt noch mehr.
Außerdem solltest du an dich denken. Mal zwei Stunden in die Sauna, gemütlich Essen gehen, etc. Eventuell mal einen Check beim Hausarzt (Eisen, Mineralstoffe, Vitamine,..). Genügend Schlaf (nachts abstillen sorgt nicht unbedingt dafür, dass das Kind besser schläft) noicht vergessen.
LG
Deidamaus
Ds du ausgelaugt bist, muss nicht unbedingt am Stillen liegen. Viele Frauen glauben das, aber Flaschenmüttern geht das genauso.
Ich würde an deiner Stelle, das BES aus schleichen (die zusätzliche Milch daraus braucht deine Grosse ja nicht mehr, sie kann ja einfach mehr Essen und Trinken). Damit hast du es ja schon viel einfacher.
Wenn du beruflich ein paar Tage weg bist, ist auch deine Brust weg. Das weiss seien Grosse auch. Ohne Mama keine Milch. Das klappt meist viel problemloser als befürchtet. Es gibt viel Threads hier im Forum dazu. Darum würde ich mir keine Kopf machen.
Dann kannst du dir z.B. überlegen nur noch zu gewissen Zeit zu stillen (nicht mehr von 23 bis 5 Uhr), nur noch zu Hause. Nur vor dem Schlafen etc.
Dass wären jetzt meine Idee, es kommt bestimmt noch mehr.
Außerdem solltest du an dich denken. Mal zwei Stunden in die Sauna, gemütlich Essen gehen, etc. Eventuell mal einen Check beim Hausarzt (Eisen, Mineralstoffe, Vitamine,..). Genügend Schlaf (nachts abstillen sorgt nicht unbedingt dafür, dass das Kind besser schläft) noicht vergessen.
LG
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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jusl
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Re: abstillen
Hallo cheeky,
natürlich erinnere ich mich an Deine Geschichte
(Wahnsinn, schon 1 Jahr herum!..).
Ich kann mich den Ideen meiner Vorschreiberin komplett anschließen.
Ähm, also das ist für ein gerade mal einjähriges Kind echt unrealistisch. Dein Baby ist noch im allerbesten Stillalter, nur sehr wenige Babys stillen sich mit 12-15 Monaten "selbst" ab, denn normalerweise liegt der Anteil der Muttermilch an der Gesamternährung in diesem Alter noch durchschnittlich bei der HÄLFTE. Also da hat sie schlichtweg keinen Grund, jetzt schon mit Stillen aufzuhören.
Wenn DU abstillen möchtest, ist das Dein gutes Recht, ohne Wenn und Aber, aber das ist dann etwas, das DU durchziehen musst, als DEINE Aufgabe. Jedes Kind lässt sich abstillen, wenn die Mutter es ernst meint, ganz sicher. Ihr werdet NEUE Wege der Beruhigung und der Nähe finden, ganz bestimmt. Geduldig und beharrlich bleiben, begleite Dein Kind ganz in Ruhe durch Trauer und Wut, dann wird das schon.
LG
Julia
natürlich erinnere ich mich an Deine Geschichte
Ich kann mich den Ideen meiner Vorschreiberin komplett anschließen.
ich hatte immer gehofft, dass die kleine sich selbst abstillt, derzeit sieht es aber nicht danach aus.
Wenn DU abstillen möchtest, ist das Dein gutes Recht, ohne Wenn und Aber, aber das ist dann etwas, das DU durchziehen musst, als DEINE Aufgabe. Jedes Kind lässt sich abstillen, wenn die Mutter es ernst meint, ganz sicher. Ihr werdet NEUE Wege der Beruhigung und der Nähe finden, ganz bestimmt. Geduldig und beharrlich bleiben, begleite Dein Kind ganz in Ruhe durch Trauer und Wut, dann wird das schon.
Wie wäre es denn, wenn Du das einfach jetzt weglässt bzw. ausschleichst? So dass der Ernährungsaspekt des Stillens automatisch weiter in den Hintergrund rückt?das brusternährungsset wird für meine begriffe auch schon ein wenig mühsam ...
Naja, das ist ja eigentlich nicht Dein Problem, sondern die Aufgabe derjenigen Person, die sich während Deiner Abwesenheit um Dein Kind kümmert. Normalerweise finden Papa, Oma, Tagesmutter usw. problemlos EIGENE Wege, ein Kind zu bespaßen und zu beruhigen, wenn die Beziehung stimmt. Welche Absprachen diesbezüglich hast Du denn mit der Betreuungsperson bereits getroffen? Fühlst Du Dein Kind dort gut aufgehoben?in nächster zeit stehen einige berufliche termine an (einmal sogar für drei tage / zwei nächte), das stresst mich zusätzlich, wenn ich nicht weiß, wie die kleine die zeit ohne stillen rumbringen soll.
LG
Julia
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cheeky
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Re: abstillen
danke euch.
ja ... ich war wohl ein wenig geblendet von den geschichten einjähriger babys, die sich angeblich selbst abgestillt haben
. nun gut.
jedes kind lässt sich abstillen ... und was macht die mama mit ihrem schlechten gewissen? das ist es nämlich, das mich noch plagt, dass ich das gefühl hab, ich tue ihr was schlimmes an, wenn ich sie jetzt abstille ...
das brusternährungsset ausschleichen wäre eine option.
wobei ich mir da unsicher bin: ich hab und hatte ja immer echt wenig milch. also in summe trinkt sie mit 4-6mal stillen sicher 500-700 ml pre mit dem bes mit. das ist schon unglaublich viel pre, die sie da noch bekommt und gefühlt sehr wenig aus meiner brust ...
wird sie auskommen ohne milch? gesetzt den fall, dass sie weiterhin die flasche verweigert? ich habe da keine erfahrungswerte, weil meine große heute noch (mit über 4) zweimal täglich ihre preflasche bekommt und liebt.
was die abwesenheit betrifft: klar ist es nicht "mein problem" ... aber irgendwie doch, weil ich das gefühl hab, dass ich das niemandem zumuten kann, wenn die kleine dann brüllt und weint, weil ihr die brust fehlt. wir haben ab kommender woche eine testphase, in der sie einmal wöchentlich bei meiner mama ist (wo sie dann auch nachts bleiben soll). die stunden möchten wir langsam steigern und dann eben mal eine nacht versuchen. vertrauensverhältnis ist da, auch wenn die kleine noch nie länger als 2-3 stunden dort war.
mein kind ist dort ganz bestimmt gut aufgehoben, ich vertraue meiner mama total. ich habe nur bei der kleinen jetzt den fehler gemacht, dass ich viel zu spät "losgelassen" habe. die große war viel früher mal woanders (problemlos), aber die kleine hab ich nicht weggeben können
. daher wohl auch meine jetzige unsicherheit.
nach den letzten katastrophalen nächten werde ich jetzt wohl erst mal beginnen, nachts abzustillen (werde wohl die gordon-methode versuchen, auch wenn mini das familienbett verweigert, sondern im gitterbett neben mir schläft). das wäre mal ein erster schritt, der es mir leichter machen würde, wenn das klappt.
uff ... im moment wirkt das wie ein riiiiiiesenberg, wo ich nicht genau weiß, wie der erste schritt geht und wie ich da überhaupt raufkommen soll, ohne dass ich ihr (oder mir) gröberes leid zufüge.
ja ... ich war wohl ein wenig geblendet von den geschichten einjähriger babys, die sich angeblich selbst abgestillt haben
jedes kind lässt sich abstillen ... und was macht die mama mit ihrem schlechten gewissen? das ist es nämlich, das mich noch plagt, dass ich das gefühl hab, ich tue ihr was schlimmes an, wenn ich sie jetzt abstille ...
das brusternährungsset ausschleichen wäre eine option.
wobei ich mir da unsicher bin: ich hab und hatte ja immer echt wenig milch. also in summe trinkt sie mit 4-6mal stillen sicher 500-700 ml pre mit dem bes mit. das ist schon unglaublich viel pre, die sie da noch bekommt und gefühlt sehr wenig aus meiner brust ...
wird sie auskommen ohne milch? gesetzt den fall, dass sie weiterhin die flasche verweigert? ich habe da keine erfahrungswerte, weil meine große heute noch (mit über 4) zweimal täglich ihre preflasche bekommt und liebt.
was die abwesenheit betrifft: klar ist es nicht "mein problem" ... aber irgendwie doch, weil ich das gefühl hab, dass ich das niemandem zumuten kann, wenn die kleine dann brüllt und weint, weil ihr die brust fehlt. wir haben ab kommender woche eine testphase, in der sie einmal wöchentlich bei meiner mama ist (wo sie dann auch nachts bleiben soll). die stunden möchten wir langsam steigern und dann eben mal eine nacht versuchen. vertrauensverhältnis ist da, auch wenn die kleine noch nie länger als 2-3 stunden dort war.
mein kind ist dort ganz bestimmt gut aufgehoben, ich vertraue meiner mama total. ich habe nur bei der kleinen jetzt den fehler gemacht, dass ich viel zu spät "losgelassen" habe. die große war viel früher mal woanders (problemlos), aber die kleine hab ich nicht weggeben können
nach den letzten katastrophalen nächten werde ich jetzt wohl erst mal beginnen, nachts abzustillen (werde wohl die gordon-methode versuchen, auch wenn mini das familienbett verweigert, sondern im gitterbett neben mir schläft). das wäre mal ein erster schritt, der es mir leichter machen würde, wenn das klappt.
uff ... im moment wirkt das wie ein riiiiiiesenberg, wo ich nicht genau weiß, wie der erste schritt geht und wie ich da überhaupt raufkommen soll, ohne dass ich ihr (oder mir) gröberes leid zufüge.
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: abstillen
Naja, also Vierjährige mit 2 Milchflaschen pro Tag sind schon eher ungewöhnlich.das brusternährungsset ausschleichen wäre eine option.
wobei ich mir da unsicher bin: ich hab und hatte ja immer echt wenig milch. also in summe trinkt sie mit 4-6mal stillen sicher 500-700 ml pre mit dem bes mit. das ist schon unglaublich viel pre, die sie da noch bekommt und gefühlt sehr wenig aus meiner brust ...
wird sie auskommen ohne milch? gesetzt den fall, dass sie weiterhin die flasche verweigert? ich habe da keine erfahrungswerte, weil meine große heute noch (mit über 4) zweimal täglich ihre preflasche bekommt und liebt.
500 ml Milch ist völlig normal für ein Einjähriges. Lass das BES einfach weg, dann wird Dein Kind GANZ SICHER irgendwann mehr essen bzw. mehr Milch aus dem Becher trinken oder sonstige Milchprodukte essen. Deinem Kind dieses "zumuten" darfst Du definitiv!.. Wenn Du jetzt z.B. schwanger würdest und hormonell bedingt die Milch wegbliebe, müsste Dein Kind ja auch damit klarkommen (und das würde es auch!..).
Also einen Fehler gemacht hast Du ganz sicher nichtmein kind ist dort ganz bestimmt gut aufgehoben, ich vertraue meiner mama total. ich habe nur bei der kleinen jetzt den fehler gemacht, dass ich viel zu spät "losgelassen" habe. die große war viel früher mal woanders (problemlos), aber die kleine hab ich nicht weggeben können. daher wohl auch meine jetzige unsicherheit.
Und wenn Du 1 Jahr zu früh findest, um Dein Baby über Nacht woanders betreuen zu lassen, dann ist das völlig OK, dann folge Deiner Überzeugung und lass es sein. Das ist doch vom Stillen komplett unabhängig; auch Frauen, die nie oder früh nicht mehr gestillt haben, dürfen sich so entscheiden.
Vielleicht hilft es Dir ja, noch mal genauer zu schauen, WORIN GENAU Dein Hauptproblem liegt? Ich zähle mal ein paar Sachen auf, die es vielleicht sein könnten:jedes kind lässt sich abstillen ... und was macht die mama mit ihrem schlechten gewissen? das ist es nämlich, das mich noch plagt, dass ich das gefühl hab, ich tue ihr was schlimmes an, wenn ich sie jetzt abstille ...
* Ist es die BES-Nutzung?
* Ist es der Brust-Mund-Kontakt?
* Ist es die Enttäuschung darüber, dass sich Dein Baby anders verhält als das ältere Geschwister?
* Ist es Schlafmangel?
* Ist es die Weigerung Deines Kindes, Milch anders als übers Stillen aufzunehmen?
* Ist es Druck von anderen Personen?
.....
Möglicherweise findest Du ja für Dich passende Ansätze, wenn Du Dir diese Fragen beantwortest.
LG
Julia
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cheeky
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Re: abstillen
ja, meine große ist ungewöhnlich. zig mal wollten wir ihr die flasche schon abgewöhnen, ging aber nicht. und nachdems pre ist und sie nicht nuckelt und ordentlich zähneputzt, haben wirs halt jetzt vorerst mal gelassen, mal sehen, wie lang sie noch mag
alles klar. also holt sie sich dann die milchprodukte automatisch woanders. ich frag ziemlich "blöd", das weiß ich - einfach weil ich die situation nicht kenne.
zumindest nachts könnt ich das bes in jedem fall mal weglassen.
ok - fehler ist relativ. bei meiner großen war ich halt ganz anders, die konnte ich schon recht früh guten gewissens "abgeben", die hat schon mit vier monaten auswärts geschlafen und es tat uns beiden gut. sie hatte dadurch auch ein viel engeres verhältnis zur oma als die kleine es jetzt hat. mit der kleinen hab ich irgendwie viel mehr bindung und probleme mit dem loslassen - wohl eh hauptsächlich durchs stillen und die praktische unmöglichkeit, sie länger als ein, zwei stunden woanders zu lassen.
in dem fall MUSS es halt klappen, weil ich wie gesagt im juni weg bin ... beruflich und das geht definitiv nicht anders. und vorher möchte ichs halt mal "üben", damit ich weiß, obs dann auch klappen wird.
mein hauptproblem?
hm ... einerseits fühl ich mich momentan total gebunden, eingeengt. ich hab jetzt endlich wieder begonnen, sport zu machen und einmal die woche volleyball/basketball zu spielen. und das ist der totale stress für mich, weil ich nie weiß, wie es daheim klappt, wenn sie nicht stillen kann. manchmal gehts besser, manchmal ziemlich schlecht und lg muss sie den ganzen abend rumtragen.
manchmal würd ich gern auch mal ein glas wein trinken danach ... aber wenn ich nicht weiß, ob ich nicht eine halbe stunde später stillen muss, kann ich das nicht guten gewissens machen. (okay - DAS hört sich jetzt alles sehr egoistisch an *schäm*)
das bes ist natürlich auch ein thema. ich hatte irgendwie nie das gefühl, "richtig" zu stillen. weils halt auch nur so wenig muttermilch ist, die da bei mir dabei ist. und sie verhält sich in vielen dingen auch nicht wie ein stillkind. die brust ohne bes mag sie gar nicht so gern, sie mag sich auch nicht unbedingt trösten lassen mit stillen. wir stillen nur wenn sie hunger hat und zum einschlafen. ganz so wie mein flaschenkind das auch gemacht hat.
der brust-mund-kontakt macht mir gar keine probleme, hat er auch nie. ich bin auch nicht enttäuscht darüber, dass sie anders ist als die große - das ist sie in so vielen dingen und das ist sehr ok. ganz im gegenteil bin ich sehr stolz, dass wir so lange so toll gestillt haben. mit unseren problemen hätten wohl manche aufgegeben.
schlafmangel ist derzeit auch großes thema, ich bin aber schon so realistisch, dass ich weiß, dass der nicht automatisch weg wäre, wenn ich abstillen würde. ich fühl mich halt ausgelaugt, nehm jede erkältung mit und meine hausärztin meint schon, dass das vom stillen kommt.
druck von außen gibts tatsächlich ... ich komme mir phasenweise schon sehr abnormal vor. ich kenne im realen leben keine einzige person, die so lange gestillt hat - wobei das definitiv kein ausschlaggebender grund ist, weil es eh wenige menschen wissen (weil wir fast nur noch zu hause stillen).
ich glaube es ist eine mischung aus all dem plus eben der tatsache, dass ich fürchterliche angst habe, dass sie unglaublich leiden muss, wenn ich dann im juni die drei tage nicht da bin. vielleicht möchte ich einfach "vorbeugen", damits gar nicht zum drama kommen kann.
aber ich denke, der hauptgrund, dass ich so rumeiere und entscheidungsunfreudig bin ist der, dass ich eigentlich gar nicht unbedingt abstillen möchte. wenn ich eine garantie hätte, dass es ihr egal ist, wenn sie die brust eine weile nicht hat und dann weiterstillt und wenn ich meinen einen abend pro woche für mich haben könnte, auch ohne dass es für sie oder meinen lg schlimm ist, dann würde ich wohl nicht darüber nachdenken.
alles klar. also holt sie sich dann die milchprodukte automatisch woanders. ich frag ziemlich "blöd", das weiß ich - einfach weil ich die situation nicht kenne.
zumindest nachts könnt ich das bes in jedem fall mal weglassen.
ok - fehler ist relativ. bei meiner großen war ich halt ganz anders, die konnte ich schon recht früh guten gewissens "abgeben", die hat schon mit vier monaten auswärts geschlafen und es tat uns beiden gut. sie hatte dadurch auch ein viel engeres verhältnis zur oma als die kleine es jetzt hat. mit der kleinen hab ich irgendwie viel mehr bindung und probleme mit dem loslassen - wohl eh hauptsächlich durchs stillen und die praktische unmöglichkeit, sie länger als ein, zwei stunden woanders zu lassen.
in dem fall MUSS es halt klappen, weil ich wie gesagt im juni weg bin ... beruflich und das geht definitiv nicht anders. und vorher möchte ichs halt mal "üben", damit ich weiß, obs dann auch klappen wird.
mein hauptproblem?
hm ... einerseits fühl ich mich momentan total gebunden, eingeengt. ich hab jetzt endlich wieder begonnen, sport zu machen und einmal die woche volleyball/basketball zu spielen. und das ist der totale stress für mich, weil ich nie weiß, wie es daheim klappt, wenn sie nicht stillen kann. manchmal gehts besser, manchmal ziemlich schlecht und lg muss sie den ganzen abend rumtragen.
manchmal würd ich gern auch mal ein glas wein trinken danach ... aber wenn ich nicht weiß, ob ich nicht eine halbe stunde später stillen muss, kann ich das nicht guten gewissens machen. (okay - DAS hört sich jetzt alles sehr egoistisch an *schäm*)
das bes ist natürlich auch ein thema. ich hatte irgendwie nie das gefühl, "richtig" zu stillen. weils halt auch nur so wenig muttermilch ist, die da bei mir dabei ist. und sie verhält sich in vielen dingen auch nicht wie ein stillkind. die brust ohne bes mag sie gar nicht so gern, sie mag sich auch nicht unbedingt trösten lassen mit stillen. wir stillen nur wenn sie hunger hat und zum einschlafen. ganz so wie mein flaschenkind das auch gemacht hat.
der brust-mund-kontakt macht mir gar keine probleme, hat er auch nie. ich bin auch nicht enttäuscht darüber, dass sie anders ist als die große - das ist sie in so vielen dingen und das ist sehr ok. ganz im gegenteil bin ich sehr stolz, dass wir so lange so toll gestillt haben. mit unseren problemen hätten wohl manche aufgegeben.
schlafmangel ist derzeit auch großes thema, ich bin aber schon so realistisch, dass ich weiß, dass der nicht automatisch weg wäre, wenn ich abstillen würde. ich fühl mich halt ausgelaugt, nehm jede erkältung mit und meine hausärztin meint schon, dass das vom stillen kommt.
druck von außen gibts tatsächlich ... ich komme mir phasenweise schon sehr abnormal vor. ich kenne im realen leben keine einzige person, die so lange gestillt hat - wobei das definitiv kein ausschlaggebender grund ist, weil es eh wenige menschen wissen (weil wir fast nur noch zu hause stillen).
ich glaube es ist eine mischung aus all dem plus eben der tatsache, dass ich fürchterliche angst habe, dass sie unglaublich leiden muss, wenn ich dann im juni die drei tage nicht da bin. vielleicht möchte ich einfach "vorbeugen", damits gar nicht zum drama kommen kann.
aber ich denke, der hauptgrund, dass ich so rumeiere und entscheidungsunfreudig bin ist der, dass ich eigentlich gar nicht unbedingt abstillen möchte. wenn ich eine garantie hätte, dass es ihr egal ist, wenn sie die brust eine weile nicht hat und dann weiterstillt und wenn ich meinen einen abend pro woche für mich haben könnte, auch ohne dass es für sie oder meinen lg schlimm ist, dann würde ich wohl nicht darüber nachdenken.
- deidamaus
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Re: abstillen
Ich denke, dass das Stillen selbst nicht das Problem ist. Zwei meiner Kinder haben auch nur zum Einschlafen und aus Hunger gestillt, Trost stillen gab es nur bei der Grossen. Das hat also nichts mit BES zu tun, sondern hängt vom Kind ab.
Und das Stillen ist kein Hinderungsgrund wegzugehen. Meine Grosse konnte ich schon mit ein paar Wochen bei Papa lassen, mein Mittlerer schrie mit 2 1\2 noch bei Papa, obwohl er damals schon nicht mehr stillte. Mein Kleinster bleibt tagsüber Problemlos bei Papa oder sehr guten Freunden, abends muss aber Mama her (aber nicht unbedingt sie Brust, sondern nur die Mama). Ich denke, es hängt einfach am Kind und nicht am Stillen. Und je nach Kind konnte ich auch mit gutem Gewissen schjon früh alleine weggehen oder erst ganz spät mit schlechtem Gewissen. Das wäre bestimmt auch ganz ähnlich, wenn ihr Flasche geben würdet. Ich würde das Stillen so umgestalten, dass es für dich okay ist (und die Erschöpfung bei dir kommt bestimmt nicht vom Stillen, Ärzte sind da ein bisschen schnell mit so Pauschalaussagen), als z. b. Nachts BES weglassen, tagsüber vielleicht nur noch morgens und abends damit srtillen, nicht anbieten und nicht ablehnen (super Abstillmethode und sehr Kinderfreundlich),....
Wenn du dir sicher bist, dass die Kleine es ohne dich packt und - ganz wichtig - die Oma auch, dann klappt das, auch ohne deine Brust. Die Kleine vermisst wenn dann dich und nicht hauptsächlich die Brust!
Warst du mal in einer Stillgruppen? Da gibt es viele, die über ein Jahr stillen.
Und ab und zu ein kleines Glas Wein! Das würde ich nicht so streng sehen. Sie ist schon gross und die meiste Milch kommt ja übers BES. Direkt vorher nochmal stillen und halt nur wenig trinken. 30 Minuten später ist sie Alkohol Konzentration am größten, dann sibnkt sie wieder. Andere sehen das vielleicht strenger, aber bei den Mengen an Zufüttermilch wird sie nicht so viel von dir abbekommen.
Entspann dixch mal am Wochenende und dann seh mal weiter.
LG
Deidamaus
Und das Stillen ist kein Hinderungsgrund wegzugehen. Meine Grosse konnte ich schon mit ein paar Wochen bei Papa lassen, mein Mittlerer schrie mit 2 1\2 noch bei Papa, obwohl er damals schon nicht mehr stillte. Mein Kleinster bleibt tagsüber Problemlos bei Papa oder sehr guten Freunden, abends muss aber Mama her (aber nicht unbedingt sie Brust, sondern nur die Mama). Ich denke, es hängt einfach am Kind und nicht am Stillen. Und je nach Kind konnte ich auch mit gutem Gewissen schjon früh alleine weggehen oder erst ganz spät mit schlechtem Gewissen. Das wäre bestimmt auch ganz ähnlich, wenn ihr Flasche geben würdet. Ich würde das Stillen so umgestalten, dass es für dich okay ist (und die Erschöpfung bei dir kommt bestimmt nicht vom Stillen, Ärzte sind da ein bisschen schnell mit so Pauschalaussagen), als z. b. Nachts BES weglassen, tagsüber vielleicht nur noch morgens und abends damit srtillen, nicht anbieten und nicht ablehnen (super Abstillmethode und sehr Kinderfreundlich),....
Wenn du dir sicher bist, dass die Kleine es ohne dich packt und - ganz wichtig - die Oma auch, dann klappt das, auch ohne deine Brust. Die Kleine vermisst wenn dann dich und nicht hauptsächlich die Brust!
Warst du mal in einer Stillgruppen? Da gibt es viele, die über ein Jahr stillen.
Und ab und zu ein kleines Glas Wein! Das würde ich nicht so streng sehen. Sie ist schon gross und die meiste Milch kommt ja übers BES. Direkt vorher nochmal stillen und halt nur wenig trinken. 30 Minuten später ist sie Alkohol Konzentration am größten, dann sibnkt sie wieder. Andere sehen das vielleicht strenger, aber bei den Mengen an Zufüttermilch wird sie nicht so viel von dir abbekommen.
Entspann dixch mal am Wochenende und dann seh mal weiter.
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Novalia
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Re: abstillen
Wenn du magst... du findest hier (über die Boardsuche) auch Infos zum Thema Stillen und Alkohol. Das wurde schon heiß diskutiert, aber Quintessenz ist, dass die Muttermilch (etwa) den gleichen Alkoholspiegel hat wie im Blut ist -> ein Glas Wein macht bestimmt kein Promille Blutalkohol
Und ich hab es nicht im Kopf aber sehr reifes Obst hat auch einen „hohen” Alkoholgehalt.
Also: ein Glas Wein ist absolut kein Thema, vor allem wenn das Kind schon beikostreif ist
Also: ein Glas Wein ist absolut kein Thema, vor allem wenn das Kind schon beikostreif ist
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
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klecksauge
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Re: abstillen
Juni, das ist ja schon noch ne Weile hin.
Hier hat es lange nicht geklappt, dass ich abends mal 2 h zum Sport gehen konnte, Bub war unter Garantie wach, weil er beim Papa nicht wieder einschlafen konnte. Aber es wurde immer besser. Mittlerweile kann ich sogar vor der Schlafenszeit weg gehen. Nahc dem Essen stille ich nochmal, kuschel ne Runde mit ihm. Dann übergebe ich an den Papa und verabschiede mich. Er bringt ihn dann ohne weinen ins Bett.
Mit 15 Monaten hat das auch noch nicht geklappt, aber seit 17/18 Monaten klappt das wunderbar.
Also nur Mut! Das schafft ihr schon!
Hier hat es lange nicht geklappt, dass ich abends mal 2 h zum Sport gehen konnte, Bub war unter Garantie wach, weil er beim Papa nicht wieder einschlafen konnte. Aber es wurde immer besser. Mittlerweile kann ich sogar vor der Schlafenszeit weg gehen. Nahc dem Essen stille ich nochmal, kuschel ne Runde mit ihm. Dann übergebe ich an den Papa und verabschiede mich. Er bringt ihn dann ohne weinen ins Bett.
Mit 15 Monaten hat das auch noch nicht geklappt, aber seit 17/18 Monaten klappt das wunderbar.
Also nur Mut! Das schafft ihr schon!
Liebe Grüße aus den Norden von
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
(Still-Mod-Team)
Tablet und Smartphone-Nutzerin........
Rettet die Geburtshilfe!
https://mother-hood.de/
S. mit Sommerbub (08.12) und Herbstmädchen (11.15)
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Re: abstillen
ich danke euch allen für euren input. das stärkt ungemein.
ich habe jetzt folgenden plan: erst mal abstillen nach gordon nachts. weil sie isst an sich viel und in manchen nächten schläft sie auch durch, d.h. sie brauchts nicht mehr dringend. damit kann ich abends auch mal ein gläschen wein trinken (mehr mag ich mit minikind sowieso nicht, weil ich angst hätte, ich würd sie nicht hören, wenn sie nachts was braucht).
das muss ich aber noch ein paar tage verschieben, weil ich derzeit halbkrank bin und glaub ich die kraft nicht hab. ist aber fest geplant.
und danach gefällt mir der ansatz "nicht anbieten, nicht ablehnen" ganz gut. es ist schon sehr oft so, dass ich sie stille, weil wir halt immer um die zeit gestillt haben (vormittags, vor dem mittagsschlaf). vielleicht braucht sie es ja gar nicht mehr so oft und sie trinkt halt, weils da ist.
mal sehen, was sich dadurch ändert ...
und das "juni-problem" vertage ich jetzt einfach nochmal bis mai oder so.
ich habe jetzt folgenden plan: erst mal abstillen nach gordon nachts. weil sie isst an sich viel und in manchen nächten schläft sie auch durch, d.h. sie brauchts nicht mehr dringend. damit kann ich abends auch mal ein gläschen wein trinken (mehr mag ich mit minikind sowieso nicht, weil ich angst hätte, ich würd sie nicht hören, wenn sie nachts was braucht).
das muss ich aber noch ein paar tage verschieben, weil ich derzeit halbkrank bin und glaub ich die kraft nicht hab. ist aber fest geplant.
und danach gefällt mir der ansatz "nicht anbieten, nicht ablehnen" ganz gut. es ist schon sehr oft so, dass ich sie stille, weil wir halt immer um die zeit gestillt haben (vormittags, vor dem mittagsschlaf). vielleicht braucht sie es ja gar nicht mehr so oft und sie trinkt halt, weils da ist.
mal sehen, was sich dadurch ändert ...
und das "juni-problem" vertage ich jetzt einfach nochmal bis mai oder so.