Mein kleiner Keks, der die letzten 7 Monate auf oder neben mir gewohnt hat, ist in sein riesen Beistellbett gezogen.
Tagsüber schlief er nur im Tuch/KiWa/Auto oder mit mir zusammen auf dem Sofa und abends/nachts blieb er so lange bei mir auf dem Sofa, bis mein Mann und ich ins Bett gegangen sind. Dann kam er in sein Beistellbett und nach dem ersten Stillen bin ich zu ihm gerollt (das Bett ist 1m breit). Da er aber die letzte Zeit sehr unruhig geschlafen hat, wenn mein Mann und ich im dunklen Wohnzimmer noch TV geschaut haben (mit Kopfhörern und einem Sichtschutz vor dem Kleinen) oder uns unterhalten haben, dachte ich am Freitag, ich versuche einfach mal, ob er im Schlafzimmer einschlafen kann. Hat bis dahin nie, nie, nie geklappt. Ich ihn also im Schlafzimmer gestillt und ihn danach in sein Bett gelegt, mich in unser Bett neben ihn, eine Hand auf seinen Bauch, Schnulli gegeben und dann habe ich ihm vorgesungen. Nach drei mal "Schlaf Kindlein, schlaf" schnarcht mein Spatz.
Heute ist der fünfte Abend, wo er im Schlafzimmer ist. Er hat nicht eine Träne vergossen, nichtmal gemeckert. Ehrlich, Mädels, ich bin so baff. Mein kleiner Keks, der sich bisher immer, wirklich IMMER, in den Schlaf gemeckert/gejammert hat (egal ob getragen, auf oder neben mir), liegt jetzt im Schlafzimmer. Einfach so. Und ich sitze auf dem Sofa, starre aufs Babyphone und gucke alle paar Minuten nach, ob alles okay ist. Seit gestern hält er auch seinen Mittagsschlaf im Schlafzimmer. Als Einschlafbegleitung reicht wirklich singen und Hand auf Bauch legen. Kein Schunkeln o.ä.; ich weiß noch gar nicht, was ich davon halten soll.
Natürlich kann sich das auch schnell wieder ändern - aber kann das wirklich so schnell gehen? Von jetzt auf gleich überhaupt kein Körperkontakt beim Schlafen mehr nötig? Mein Mann macht sich schon lustig über mich, weil ich jetzt immer sage, wie mir mein Spatz hier auf dem Sofa fehlt.
